KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

In diesem Forum dreht sich alles um den TI-Konnektor "KoCoBox" der CGM und die kommende Lösung "TIaaS" ("TI as a Service"). Egal ob Fragen, Probleme, Tipps, Hilfestellungen: Alle Beiträge zum Thema TI, KoCoBox, KIM, eAU usw. sind hier genau richtig.
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bofh
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KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Seit dem gestrigen 6.0.8 Upgrade rebootet die DIY-Box in unregelmäßigen Abständen (5 min bis 5 h). Auch ohne Praxisbetrieb. Das Update kann das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Kann aber auch Zufall sein.

Plan ist:
  1. Netzteiltausch.
  2. Konfiguration sichern, Werksreset, Konfiguration zurückspielen.
  3. Falls nichts hilft: Alternativlösung implementieren, aber welche?
Es sind nur noch ein paar (wenige) Jahre zu überbrücken.
4 Kartenleser vor Ort. TIaaS per VPN?
PC Fuzzy
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von PC Fuzzy »

Kann es sein das die Kocobox zu warm ist und deshalb ein Neustart startet?
MfG PC Fuzzy
bofh
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Die Box ist eher nicht zu warm. Metall-Gehäusetemperatur < 40 °C. Netzteiltausch erst mal ohne Erfolg.

Könnte auch das KT mit der SMC-B gewesen sein: bei laufendem Konnektor das KT mit SMC-B und eHBA einmal aus- und eingeschaltet. Seitdem subjektiv stabiler (noch nicht statistisch signifikant).

Werksreset löscht angeblich (lt. Hilfstext bei Werksreset) das unsägliche Sicherheitslog (mit 10000 Einträgen) nicht. EC_OTHER_ERROR_STATE(2) wird dann wohl bleiben. Daher auf morgen verschoben.

Nachtrag: Die subjektive Wahrnehmung täuschte. Schon wieder ein Reset.

Es gibt keinen offensichtlich verwertbaren Hinweis in den Logs. Am nähesten dran ist noch das Security-Log:

30.06.2026 18:52:07.847
1
INFO
SFR/USER
role=system; action=FMT_MTD.1/NK - Selbsttest - Rootfs

30.06.2026 18:51:20.244
2
WARN
ANLW/FW/SECURITY
BlockedPacket=Von 100.88.244.5:45802 nach 100.97.135.49:3128 mit Protokoll TCP über Adapter wan.; Aktion=Drop
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FortiSecond
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von FortiSecond »

Zeile 2 ist wurscht, völlig normal.

Zeile 1 = Selbsttest RootFS.
Das ist wie Checkdisk auf Laufwerk C bei Windows.
Ich kann nicht sagen, ob das die Ursache für den Neustart ist (Linux findet Fehler, will Reparatur beim Neustart ausführen (wenn das Laufwerk noch nicht "richtig" aktiv ist (nicht gemountet)), Fehler wird nicht behoben, Linux findet beim Nachschauen wieder den Fehler und so weiter).
Es könnte auch eine Folge des Absturzes sein ("wurde nicht richtig heruntergefahren, Dateisystemcheck nötig"), und das steht dann so im Log.

Was ich zuerst machen würde: Firmware-Update erneut manuell anstoßen auf dieselbe Version. Müsste eigentlich über die Aktualisierungsfunktion klappen. Womöglich ist beim Update irgendwo eine Datei nicht korrekt überschrieben, oder das Flashlaufwerk hat einen Fehler (der eventuell beim erneuten Update durch Vermeiden der Speicherstelle behoben werden könnte).
Vielleicht reicht das aus...
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bofh
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Die 2 Zeilen hatte ich zitiert, um zu zeigen, dass zwischen Reboot (1. Zeile) und dem letzten (vermeintlich harmlosen) Logeintrag 30 Sekunden vorher nichts mehr passiert ist. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass ein paar Routen zu Ti-zentral und Ti-dezentral auf den PCs zum Konnektor gefehlt haben. Dafür hat erstaunlich viel (eigentlich alles) noch funktioniert. Mal sehen, ob es das war.

Gegebenenfalls nochmals das Update drüberbügeln. Falls das nicht hilft, Werksreset. Danach bin ich wirklich ratlos bzw. muss CGM einschalten (wobei mir vermutlich erklärt werden wird, dass es nicht das Update auf 6.0.8 war, sondern der Konnektor defekt ist).
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FortiSecond
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von FortiSecond »

bofh hat geschrieben: Dienstag 30. Juni 2026, 23:23 Gegebenenfalls nochmals das Update drüberbügeln. Falls das nicht hilft, Werksreset. Danach bin ich wirklich ratlos bzw. muss CGM einschalten (wobei mir vermutlich erklärt werden wird, dass es nicht das Update auf 6.0.8 war, sondern der Konnektor defekt ist).
Kommt mir bekannt vor.
Allerdings, wenn der Fehler exakt mit dem Update auftrat, lohnt sich - wenn alles Andere nicht hilft - durchaus ein Gespräch mit CGM.
Wäre nicht die erste Box, die im Rahmen eines Updates stirbt, wobei ich eher mit Whitescreens auf dem Display zu kämpfen hatte. Die wurde dann von CGM getauscht (Kulanz; wobei man durchaus bezüglich des kostenpflichtigen Updates über Haftung diskutieren könnte; gilt aber nur für gekaufte Boxen. Beim "All in"-Paket sieht´s m.W. besser aus).

Anyway: Die Idee Nr.1 mit dem Netzteiltausch ist eine sehr gute. Bei Fritzboxen ist das auch die erste Handlung, wenn die Dinger spontan anfangen alle paar Stunden oder gar Minuten neuzustarten.
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bofh
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Erstes Netzteil war nicht zielführend. Morgen kommt #2 dran, welches garantiert OK ist.

Da die Box mit Segmentation-Faults (bei geringer Speicher- und CPU-Auslastung) aussteigt und mehrere Bootanläufe braucht, ist es wohl doch eher ein Hardwaredefekt. 3.5 Jahre hat sie gehalten.

Bekommt man noch "neue" DIY-Boxen? Preis? Und was wären die Alternativen (bei möglichst geringem Aufwand zur Umstellung)?
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FortiSecond
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von FortiSecond »

bofh hat geschrieben: Mittwoch 1. Juli 2026, 22:56 Erstes Netzteil war nicht zielführend. Morgen kommt #2 dran, welches garantiert OK ist.

Da die Box mit Segmentation-Faults (bei geringer Speicher- und CPU-Auslastung) aussteigt und mehrere Bootanläufe braucht, ist es wohl doch eher ein Hardwaredefekt. 3.5 Jahre hat sie gehalten.

Bekommt man noch "neue" DIY-Boxen? Preis? Und was wären die Alternativen (bei möglichst geringem Aufwand zur Umstellung)?
Stimmt, denn so ein Flashspeicher kann mal kaputtgehen. Vielleicht auch eine Folge der Hitze. In den letzten Wochen habe ich einige SSD tauschen dürfen (leider alles Laptops).

Ersatz: Ja, CGM bzw. ein TI-Vertriebspartner kann eine Ersatzbox liefern (lassen). Letzte Preisinfo lag bei etwas über 2.000 Euro für Selbstinstallation. Wobei das mit Installation durch den DVO auch nicht wirklich teurer war.
Secunet wird nicht mehr gebaut, glaube ich. RISE? Habe ich noch nie zum Solo-Kauf gesehen.

Bis vor einem Jahr gab es die Managed TI von CGM mit lokalem Konnektor zum selben Preis wie mit Remote-Box, aber inzwischen kostet eigene/lokale Kocobox in der Managed TI m.W. gut 3 Scheine Aufpreis und dann trotzdem die gut 180 Euro monatlich. "Ohne Worte".

Was bleibt?
Auf Managed TI umstellen. Wenn das noch aktuell ist: Umstellung ohne "Startgebühr", DVO kommt und richtet alle Stationen und Kartenleser ein, bis zu 10 Plätze 145 Euro monatlich.
Vorteil: Full Service und kein Hardware-Risiko.

Nachteil 1: Es kommt auf den Dienstleister an, wie er es vor Ort einrichtet bzw. seitens CGM einrichten darf und wie das Netz aufgebaut ist. Es gibt Aufbauten mit 192er-Netz, die sind aus Kundensicht harmlos und verträglich, machen bei CGM aber Probleme, wenn es auf einem gemeinsam genutzten Konnektor bereits "dieses" Netz gibt (denn für den muss da eine Intranetroute pro Kunde gesetzt werden, und deren Netze dürfen nicht gleich sein).
Speziell mit Fritznetzen 192.168.178.x wird das nichts. Deswegen hat CGM auf die 10.10.xxx gesetzt. Schrecklich für den Kunden, der eine Windows-Domäne oder bestimmte andere Konstellationen hat, bei denen ein 10.x.x.x eine MASSE an Ärger verursacht.
Das Problem scheint es bei anderen Anbietern naturgemäß auch zu geben.

Nachteil 2: Ist fast obsolet, da es mittelfristig ohnehin dazu kommt -> Kein lokaler Konnektor = kein Einlesen von Karten bei Internetausfall.

Und da wären wir wieder bei einem Vorteil:
Besser keine Box kaufen, denn die könnte in 2 - 3 Jahren auch entwertet werden, wenn TI 2.0 zur Pflicht wird.

Alternative, wenn es um Zukunft geht: Direkt TI-Gateway (AKA High Speed Konnektor) buchen.
Ich weiß nicht, ob CGM das schon aktiv vertreibt (damit würde man die Bürokratie umgehen, die wegen der Vertragslaufzeiten bei CGM ggf. entsteht).
Andere liefern bereits, und die Rückmeldungen sind bisher "grandios gut". Denn das ist wesentlich angenehmer als ein shared Konnektor, weil "eigene Instanz" ohne die Netzproblematik, schnell. Ist halt trotzdem kein Konnektor vor Ort, aber nach aktuellem Stand zukunftssicherer als die anderen Wege.

HSK gibt es auch bei DGN (um die ich inzwischen einen großen Bogen mache, weil ich mit medisign derzeit extrem unzufrieden bin).
Und bei I-Motion wohl inzwischen auch (hatte mit denen nicht eine Sekunde Stress seit 2009 - damals KV-Safenet, dann diverse TI-Konnektoren... Service nach Lehrbuch und tolerant bei "Selbstmachern")
Telekonnekt? Könnte sein.
Akquinet? Ja, die auch.

Aber wie gesagt: Ich würde, wenn es um frustfreie Erledigung geht, einen CGM-Partner ansprechen und deutlich auf TI-Gateway pochen (keinen Shared Konnektor - wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Die Netzsegmentbombe kann wirklich grausam sein, z.B. wenn Clients die Netzlaufwerke nicht sofort finden oder (nicht TURBOMED, sondern CGM Z1) die Konnektorverbindung nicht zustande kommt, weil Z1 gestartet und aktiv, aber Serverlaufwerk nicht da und so weiter.

Tipp: Den TI-Partner kann man sich bei CGM unabhängig vom Vertriebspartner aussuchen.
Dementsprechend wäre sicherlich Arzt+Computer eine hervorragende Option. Deren göttliche Techniker sind hier auch unterwegs. Schließlich hostet A+C (mavia e.K.) das Forum. Das ist aber keine Werbung, sondern Überzeugung. Habe einige Kunden an der Nordseeküste mit TI-Diensten aus Solingen gekoppelt und bin happy. :-)
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McLeod
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von McLeod »

Um mal die Ehre der IT-Branche bezgl. "Kommunikationseffizienz" zu retten (Sorry, der mußte angesichts der schon wieder ausufernden Romane hier einfach mal sein :P ):

Telekonnekt -> KTV (Kannste Total Vergessen) -> Für jeden Kleinscheiß Serviceticket und Rechnung
DGN -> BKM (Braucht Kein Mensch) -> Ende letzten Jahres auf den letzten Drücker Konnektorbestellungen stornieren, aber keine RZ-Lösung fertig haben
CGM -> Naja, CGM eben. 'Nuff said.
i-motion -> Richtig brauchbare RZ-Konnektor-Lösung von RISE. Schlußendlich kann man außer neu starten genauso alles selbst machen, wie wenn die Reisbox als Kästchen in der Praxis stehen würde. Im Preis von 175,- netto/Monat sind eine KIM-Adresse und kostenfreier Nachschub an gSMC-KTs (Kartenleserkarten) inkludiert. Für TI-Wechsler gibt's interessante Koditionen: 3 Monate kostenlos, Monat 4-15 100,- netto/Monat, danach Vollpreis (175,- netto/Monat)
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

FortiSecond hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 00:13 Tipp: Den TI-Partner kann man sich bei CGM unabhängig vom Vertriebspartner aussuchen.
Das wäre schon mal ein erster wichtiger Schritt. Der derzeitige "Vertriebspartner" ist eine Katastrophe und wird als Ansprechpartner vermieden, wenn irgend möglich. Wie meldet man das um und welche "Aufgaben" erledigt der TI-Partner?

Installation der neuen Kocobox? Da muss doch nur das Backup rückgespielt werden. Dafür darf kein Techniker in die Praxis, das wäre ja Aufwand.
FortiSecond hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 00:13 Die Netzsegmentbombe kann wirklich grausam sein
Es kommt eine Hardware-Firewall zwischen Praxis und Rechenzentrum. Die Netzwerkadresse sollte an sich kein Problem werden. Wenn ich den VPN-Endpoint direkt einrichten darf, brauche ich keinen Hardware-VPN-Zugang.

Bei Wechsel zu i-motion, RISE etc., falls es dann doch keine neue KocoBox wird: Welche Verträge müssen bei CGM gekündigt werden? Nur der Box-"Wartungs"-Vertrag (defekte Box -> Sonderkündigung) oder hängt der TI-Zugangsdienst mit dran? Momentan ist alles von dort. (CGM-KIM könnte ja weiterlaufen.)

i-motion ist doch Mediatixx. Und ob ich dort einen HSK bekomme wird auch offengelassen.

Nach was suche ich eigentlich? Bei dem Marketing-Kauderwelsch und intransparenten Angeboten blicke ich nicht durch.
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Weder neues Netzteil noch Werksreset habe geholfen. Wiedereinspielen des Backups war schwierig, da trotz zurücksetzen die Box immer wieder abschmiert. Das ist kein Dauerzustand.

Zusätzlich wurden danach die rückgespielten TLS-Zertifikate von KIM und CBOX nicht mehr erkannt. Habe nun ein neues ECC-TLS (kein Brainpool) erzeugt. Basis-TM funktioniert damit, KIM und CBOX wollen aber immer noch nicht. KIM-Wartungslauf ist in TurboMed verschwunden. Ideen dafür?

Und die neue Box oder Alternativlösung wird langsam sehr dringlich. Neue DIY-KocoBox wäre bevorzugt. Antwort von service.connectivity.de@cgm.com lässt leider auf sich warten. Dann werde ich wohl bei i-motion nachfragen müssen.
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von McLeod »

bofh hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 09:57
Bei Wechsel zu i-motion, RISE etc., falls es dann doch keine neue KocoBox wird: Welche Verträge müssen bei CGM gekündigt werden? Nur der Box-"Wartungs"-Vertrag (defekte Box -> Sonderkündigung) oder hängt der TI-Zugangsdienst mit dran? Momentan ist alles von dort. (CGM-KIM könnte ja weiterlaufen.)

i-motion ist doch Mediatixx. Und ob ich dort einen HSK bekomme wird auch offengelassen.

Nach was suche ich eigentlich? Bei dem Marketing-Kauderwelsch und intransparenten Angeboten blicke ich nicht durch.
Es sind prinzipiell Zugangsdienst und dieses Zusatz-"Service"-Dingens zu kündigen.

Zu der i-motion Geschichte:
a) Ja,gehört zu medatixx. Trotzdem gibt's Telematik auch für andere.
b) Die Technik ist 'ne reine Software-Geschichte (RISE TI-Gateway), Box-Konnektoren (HSK) werden meines Wissens nicht mehr geliefert. Wichtig: Man kann am RZ-Konnektor immer noch alles selbst einstellen & konfigurieren. Nur selbst neu starten kann man das Ding nicht.
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Manches wird dann doch schnell wieder gut. Es kommt eine neue KoCoBox (Kulanztausch). An dieser Stelle muss man CGM dann doch mal sehr loben.

Vorfristige Vertragsauflösung bei CGM wäre eher schwierig geworden.
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FortiSecond
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von FortiSecond »

bofh hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 09:57
FortiSecond hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 00:13 Tipp: Den TI-Partner kann man sich bei CGM unabhängig vom Vertriebspartner aussuchen.
Das wäre schon mal ein erster wichtiger Schritt. Der derzeitige "Vertriebspartner" ist eine Katastrophe und wird als Ansprechpartner vermieden, wenn irgend möglich. Wie meldet man das um und welche "Aufgaben" erledigt der TI-Partner?

Installation der neuen Kocobox? Da muss doch nur das Backup rückgespielt werden. Dafür darf kein Techniker in die Praxis, das wäre ja Aufwand.
Es gibt meines Wissens zwei Formulare: Eines für den Wechsel des VSP, eines für die Regelung der Zuständigkeit für die TI-Betreuung.
Vorbehaltlich Irrtum: Die TI-Betreuung betrifft im Endeffekt den kompletten TI-Part inkl. "KIM-Clientmodul in TURBOMED" (Stand-Alone macht sowieso die Hotline Connectivity).
Das bedeutet auch, dass der DVO von dem gewählten Partner kommt. Der gewählte Partner macht dann auch (später) die Betreuung rund um Managed-TI bzw. TI-Gateway. Die regulären Serviceleistungen sind beim TI-Servicepaket (also das für 145 Euro mtl. oder mehr) inklusive.
Es gibt keine Gebietsregulungen, d.h. ich kann in Bremerhaven problemlos die sympathischen Profis aus Solingen (arzt-und-computer.de) oder auch den ALBIS-Partner in Ostfriesland wählen. Die kommen auch her für einen Konnektortausch.

Installation der neuen Kocobox: Jein. Beim reinen Self-Service (Kaufbox koco-shop) mit "altem" VPN-Paket (rund 90 Euro netto mtl.) geht das, aber man muss die Box gekauft und dann per Sicherer Lieferkette erhalten haben.
Beim TI-Paket kommt IMMER der DVO, und sei es für 15 Minuten (ist aber im Preis enthalten). Das hängt mit strengen Vorgaben zur Sicheren Lieferkette zusammen (der DVO hat eine gesicherte Kiste im Auto!) und mit der direkten Deaktivierung (wenn möglich) und Rücknahme der alten Box. Aber: Der DVO ist kein Verkäufer, sondern macht seinen Job und geht wieder. Upselling ist hier nicht der Punkt. :-)

bofh hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 09:57
FortiSecond hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 00:13 Die Netzsegmentbombe kann wirklich grausam sein
Es kommt eine Hardware-Firewall zwischen Praxis und Rechenzentrum. Die Netzwerkadresse sollte an sich kein Problem werden. Wenn ich den VPN-Endpoint direkt einrichten darf, brauche ich keinen Hardware-VPN-Zugang.
Problem: Ein Remote-Konnektor hat ein anderes Netzsegment. Das Praxisnetz ist für ihn eine einzutragende Intranet-Route, damit er weiß, wie er die Kartenleser erreicht usw.
Teilen sich mehrere Praxen einen Konnektor, dann ist es ein Problem, wenn mehr als eine Praxis auf einem Netz, z.B. "192.168.178.x/24" liegt. Der Konnektor kann nur eine Praxis mit einem solchen Segment bedienen.
Also bekommen alle Kartenleser eine 10.10.x.x/28-IP-Adresse und die Route zum VPN-Router. Alle Stationen mit TI-Nutzung bekommen ebenfalls zusätzlich (!) eine 10.10.x.x./28-Adresse und die TI-Routen auf den Router gesetzt.
WENN der Server ebenfalls eingebunden wird (also auch eine 10.10.x.x) bekommt, dann entsteht das Problem, dass die Stationen und der Server die 10.10.x.x höher bewerten und z.B. "server" als 10.10.x.x aufgelöst wird. Wenn auf dem Server aber nun z.B. das KIM-Clientmodul nicht auf allen Adressen zuhört (z.B. nur die 192.168.178.x bedient), dann hat man ein (lösbares) Problem.

--> Am einfachsten ist es daher, dem Server KEINE 10.10.x.x zu geben. Das umschifft zumindest Probleme beim Serverzugriff und der Domäne.
Ist bloß wieder dumm bei Terminalserver, der ja TI-Zugriff für seine TM-Nutzer braucht (wenn dieser zugleich der DC ist - HIER ist mal einer dieser selten geglaubten Praxisfälle, in denen das eine Rolle spielt).

Und dann:
Hinzu kommt, dass es mit dem Infomodell Probleme geben kann, wenn Arbeitsplätze in zwei oder mehr Praxen identisch benannt sind. Bei Z1 und ALBIS kann man das manuell lokal fixen (Clientname=Praxi123-Anmeldung) - Bei TURBOMED ist es leider fix der Stationsname, der im Zweifel geändert werden müsste.

Das alles ist nur nötig, weil mehrere Nutzer auf einer Kocobox sind. Würde CGM für jede Praxis mit 178er-Netz (Fritzbox default) eine eigene Kocobox hinstellen und die "anderen" Praxen "ohne 178er-Netz" darauf verteilen, wären das erhebliche Mehrkosten. Also die 10.10.-Netze mit den zu beachtenden Besonderheiten beim Kunden.

Beim TI-Gateway (auch HSK oder TI 2.0 genannt) ist es anders: Da hat jeder Kunde "seinen" Konnektor, der quasi nur eine VM auf einem Server ist. Hier ist das Problem mit den Netzsegmenten und den Stationsnamen nicht mehr relevant.

--> Wenn man heute TI neu braucht oder Anbieter wechselt, ist das der sinnvollste Weg (außer man kauft sich eine Kocobox zur Selbstinstallation für >2.000 Euro, die dann womöglich in weniger als 5 Jahren abgewickelt wird...).

bofh hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 09:57 Bei Wechsel zu i-motion, RISE etc., falls es dann doch keine neue KocoBox wird: Welche Verträge müssen bei CGM gekündigt werden? Nur der Box-"Wartungs"-Vertrag (defekte Box -> Sonderkündigung) oder hängt der TI-Zugangsdienst mit dran? Momentan ist alles von dort. (CGM-KIM könnte ja weiterlaufen.)

i-motion ist doch Medatixx. Und ob ich dort einen HSK bekomme wird auch offengelassen.

Nach was suche ich eigentlich? Bei dem Marketing-Kauderwelsch und intransparenten Angeboten blicke ich nicht durch.
I-Motion ist Medatixx, ja, aber souverän und ohne irgendeinen Verkaufsdruck für Medatixx-Produkte.
Soweit ich weiß, bieten die beim Wechsel einen Weiterbetrieb des vorhanden Konnektors an (was hier herausfällt) oder einen Anschluss an ein "I-Motion-Gateway" an (beides 15 Monate lang verbilligt). Ob es schon ein HSK ist (TI-Gateway) weiß ich nicht verbindlich. Aber ein Anruf lohnt sich immer. Vielleicht liefern die bei Bedarf am Erhalt der Netzstruktur auch einen gebrauchten Leihkonnektor mit Aussicht auf Umstellung auf TI-Gateway, sobald verfügbar.

Bei CGM kündigen: Je nach Vertrag. Ist es "classic", d.h. Box gekauft und dann rund 100 Euro mtl. plus Extrakosten für Upgrades, dann müsste der VPN-Zugangsdienst gekündigt werden. KIM kann bleiben.
Ist es das Servicepaket, dann eben das, wobei dann eigentlich der Konnektor-Ersatz "drin" sein sollte... oder eine Umstellung auf TI-Gateway (am wenigsten Scherereien). Tipp: Kulanz wegen Ableben beim PTV6-Upgrade?

Ganz wichtig, auch wenn´s merkwürdig klingt:
CGM hat eine Menge gutzumachen und macht es tatsächlich! Das TI-Gateway soll super funktionieren inkl. diverser Self-Service-Mechanismen. Und wie gesagt: Mit Auswahl eines sympathischen TI-Partners kann das wirklich smooth laufen. Und extrem schnell! (https://www.arzt-und-computer.de/ oder https://www.ls-data.net/ als Beispiele(!)).

Wenn es wirklich jemand anderes sein soll und/oder I-Motion nicht sofort und stressfrei (Netzaufbau) liefern kann/will/soll, dann hätte ich noch einen "Geheimtipp": https://www.trebing-digital.de/content/index.html
Die vertreiben das TI-Gateway von INDAMED (Medical Office) und sind echt so goldig, dass ich zu deren Gunsten verzichtet habe, nach dem traurigen Ende des bisherigen VSP in unserer Region ein regionaler VSP für Medical Office zu werden. Für alle ein Gewinn, weil ich an sich unabhängig bleiben will und Trebing zu gut ist, um besser sein zu wollen. :-)
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von FortiSecond »

bofh hat geschrieben: Freitag 3. Juli 2026, 12:46 Manches wird dann doch schnell wieder gut. Es kommt eine neue KoCoBox (Kulanztausch). An dieser Stelle muss man CGM dann doch mal sehr loben.

Vorfristige Vertragsauflösung bei CGM wäre eher schwierig geworden.
Haha, überschnitten.
Beste Lösung. :-)
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Forti, trotzdem vielen Dank für die lange Antwort.

Wenn ich jetzt wieder KIM und ePA zum Laufen bekomme, wäre alles perfekt. Das alte TLS-RSA (2048) hat leider den Werksreset nicht wirklich überlebt.

Es scheint, dass das Zertifikat neben dem TM-Import auch noch in den Windows Zertifikatsstore (Lokaler Computer) muss. Mein (schrottreifer) Konnektor mit 6.0.8 FW bietet neben der Defaultauswahl secp256r1 auch noch das Erzeugen von RSA (3072) an. Ich denke, ich versuche das RSA.

.... kommt tatsächlich ein RSA 3072 dabei raus, mit secp256r1 von der KoCoBox signiert. Verwendungszweck: Digital signature, Key encipherment.
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