KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

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bofh
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KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Seit dem gestrigen 6.0.8 Upgrade rebootet die DIY-Box in unregelmäßigen Abständen (5 min bis 5 h). Auch ohne Praxisbetrieb. Das Update kann das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Kann aber auch Zufall sein.

Plan ist:
  1. Netzteiltausch.
  2. Konfiguration sichern, Werksreset, Konfiguration zurückspielen.
  3. Falls nichts hilft: Alternativlösung implementieren, aber welche?
Es sind nur noch ein paar (wenige) Jahre zu überbrücken.
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PC Fuzzy
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von PC Fuzzy »

Kann es sein das die Kocobox zu warm ist und deshalb ein Neustart startet?
MfG PC Fuzzy
bofh
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Die Box ist eher nicht zu warm. Metall-Gehäusetemperatur < 40 °C. Netzteiltausch erst mal ohne Erfolg.

Könnte auch das KT mit der SMC-B gewesen sein: bei laufendem Konnektor das KT mit SMC-B und eHBA einmal aus- und eingeschaltet. Seitdem subjektiv stabiler (noch nicht statistisch signifikant).

Werksreset löscht angeblich (lt. Hilfstext bei Werksreset) das unsägliche Sicherheitslog (mit 10000 Einträgen) nicht. EC_OTHER_ERROR_STATE(2) wird dann wohl bleiben. Daher auf morgen verschoben.

Nachtrag: Die subjektive Wahrnehmung täuschte. Schon wieder ein Reset.

Es gibt keinen offensichtlich verwertbaren Hinweis in den Logs. Am nähesten dran ist noch das Security-Log:

30.06.2026 18:52:07.847
1
INFO
SFR/USER
role=system; action=FMT_MTD.1/NK - Selbsttest - Rootfs

30.06.2026 18:51:20.244
2
WARN
ANLW/FW/SECURITY
BlockedPacket=Von 100.88.244.5:45802 nach 100.97.135.49:3128 mit Protokoll TCP über Adapter wan.; Aktion=Drop
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FortiSecond
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von FortiSecond »

Zeile 2 ist wurscht, völlig normal.

Zeile 1 = Selbsttest RootFS.
Das ist wie Checkdisk auf Laufwerk C bei Windows.
Ich kann nicht sagen, ob das die Ursache für den Neustart ist (Linux findet Fehler, will Reparatur beim Neustart ausführen (wenn das Laufwerk noch nicht "richtig" aktiv ist (nicht gemountet)), Fehler wird nicht behoben, Linux findet beim Nachschauen wieder den Fehler und so weiter).
Es könnte auch eine Folge des Absturzes sein ("wurde nicht richtig heruntergefahren, Dateisystemcheck nötig"), und das steht dann so im Log.

Was ich zuerst machen würde: Firmware-Update erneut manuell anstoßen auf dieselbe Version. Müsste eigentlich über die Aktualisierungsfunktion klappen. Womöglich ist beim Update irgendwo eine Datei nicht korrekt überschrieben, oder das Flashlaufwerk hat einen Fehler (der eventuell beim erneuten Update durch Vermeiden der Speicherstelle behoben werden könnte).
Vielleicht reicht das aus...
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Die 2 Zeilen hatte ich zitiert, um zu zeigen, dass zwischen Reboot (1. Zeile) und dem letzten (vermeintlich harmlosen) Logeintrag 30 Sekunden vorher nichts mehr passiert ist. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass ein paar Routen zu Ti-zentral und Ti-dezentral auf den PCs zum Konnektor gefehlt haben. Dafür hat erstaunlich viel (eigentlich alles) noch funktioniert. Mal sehen, ob es das war.

Gegebenenfalls nochmals das Update drüberbügeln. Falls das nicht hilft, Werksreset. Danach bin ich wirklich ratlos bzw. muss CGM einschalten (wobei mir vermutlich erklärt werden wird, dass es nicht das Update auf 6.0.8 war, sondern der Konnektor defekt ist).
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FortiSecond
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von FortiSecond »

bofh hat geschrieben: Dienstag 30. Juni 2026, 23:23 Gegebenenfalls nochmals das Update drüberbügeln. Falls das nicht hilft, Werksreset. Danach bin ich wirklich ratlos bzw. muss CGM einschalten (wobei mir vermutlich erklärt werden wird, dass es nicht das Update auf 6.0.8 war, sondern der Konnektor defekt ist).
Kommt mir bekannt vor.
Allerdings, wenn der Fehler exakt mit dem Update auftrat, lohnt sich - wenn alles Andere nicht hilft - durchaus ein Gespräch mit CGM.
Wäre nicht die erste Box, die im Rahmen eines Updates stirbt, wobei ich eher mit Whitescreens auf dem Display zu kämpfen hatte. Die wurde dann von CGM getauscht (Kulanz; wobei man durchaus bezüglich des kostenpflichtigen Updates über Haftung diskutieren könnte; gilt aber nur für gekaufte Boxen. Beim "All in"-Paket sieht´s m.W. besser aus).

Anyway: Die Idee Nr.1 mit dem Netzteiltausch ist eine sehr gute. Bei Fritzboxen ist das auch die erste Handlung, wenn die Dinger spontan anfangen alle paar Stunden oder gar Minuten neuzustarten.
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bofh
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

Erstes Netzteil war nicht zielführend. Morgen kommt #2 dran, welches garantiert OK ist.

Da die Box mit Segmentation-Faults (bei geringer Speicher- und CPU-Auslastung) aussteigt und mehrere Bootanläufe braucht, ist es wohl doch eher ein Hardwaredefekt. 3.5 Jahre hat sie gehalten.

Bekommt man noch "neue" DIY-Boxen? Preis? Und was wären die Alternativen (bei möglichst geringem Aufwand zur Umstellung)?
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FortiSecond
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von FortiSecond »

bofh hat geschrieben: Mittwoch 1. Juli 2026, 22:56 Erstes Netzteil war nicht zielführend. Morgen kommt #2 dran, welches garantiert OK ist.

Da die Box mit Segmentation-Faults (bei geringer Speicher- und CPU-Auslastung) aussteigt und mehrere Bootanläufe braucht, ist es wohl doch eher ein Hardwaredefekt. 3.5 Jahre hat sie gehalten.

Bekommt man noch "neue" DIY-Boxen? Preis? Und was wären die Alternativen (bei möglichst geringem Aufwand zur Umstellung)?
Stimmt, denn so ein Flashspeicher kann mal kaputtgehen. Vielleicht auch eine Folge der Hitze. In den letzten Wochen habe ich einige SSD tauschen dürfen (leider alles Laptops).

Ersatz: Ja, CGM bzw. ein TI-Vertriebspartner kann eine Ersatzbox liefern (lassen). Letzte Preisinfo lag bei etwas über 2.000 Euro für Selbstinstallation. Wobei das mit Installation durch den DVO auch nicht wirklich teurer war.
Secunet wird nicht mehr gebaut, glaube ich. RISE? Habe ich noch nie zum Solo-Kauf gesehen.

Bis vor einem Jahr gab es die Managed TI von CGM mit lokalem Konnektor zum selben Preis wie mit Remote-Box, aber inzwischen kostet eigene/lokale Kocobox in der Managed TI m.W. gut 3 Scheine Aufpreis und dann trotzdem die gut 180 Euro monatlich. "Ohne Worte".

Was bleibt?
Auf Managed TI umstellen. Wenn das noch aktuell ist: Umstellung ohne "Startgebühr", DVO kommt und richtet alle Stationen und Kartenleser ein, bis zu 10 Plätze 145 Euro monatlich.
Vorteil: Full Service und kein Hardware-Risiko.

Nachteil 1: Es kommt auf den Dienstleister an, wie er es vor Ort einrichtet bzw. seitens CGM einrichten darf und wie das Netz aufgebaut ist. Es gibt Aufbauten mit 192er-Netz, die sind aus Kundensicht harmlos und verträglich, machen bei CGM aber Probleme, wenn es auf einem gemeinsam genutzten Konnektor bereits "dieses" Netz gibt (denn für den muss da eine Intranetroute pro Kunde gesetzt werden, und deren Netze dürfen nicht gleich sein).
Speziell mit Fritznetzen 192.168.178.x wird das nichts. Deswegen hat CGM auf die 10.10.xxx gesetzt. Schrecklich für den Kunden, der eine Windows-Domäne oder bestimmte andere Konstellationen hat, bei denen ein 10.x.x.x eine MASSE an Ärger verursacht.
Das Problem scheint es bei anderen Anbietern naturgemäß auch zu geben.

Nachteil 2: Ist fast obsolet, da es mittelfristig ohnehin dazu kommt -> Kein lokaler Konnektor = kein Einlesen von Karten bei Internetausfall.

Und da wären wir wieder bei einem Vorteil:
Besser keine Box kaufen, denn die könnte in 2 - 3 Jahren auch entwertet werden, wenn TI 2.0 zur Pflicht wird.

Alternative, wenn es um Zukunft geht: Direkt TI-Gateway (AKA High Speed Konnektor) buchen.
Ich weiß nicht, ob CGM das schon aktiv vertreibt (damit würde man die Bürokratie umgehen, die wegen der Vertragslaufzeiten bei CGM ggf. entsteht).
Andere liefern bereits, und die Rückmeldungen sind bisher "grandios gut". Denn das ist wesentlich angenehmer als ein shared Konnektor, weil "eigene Instanz" ohne die Netzproblematik, schnell. Ist halt trotzdem kein Konnektor vor Ort, aber nach aktuellem Stand zukunftssicherer als die anderen Wege.

HSK gibt es auch bei DGN (um die ich inzwischen einen großen Bogen mache, weil ich mit medisign derzeit extrem unzufrieden bin).
Und bei I-Motion wohl inzwischen auch (hatte mit denen nicht eine Sekunde Stress seit 2009 - damals KV-Safenet, dann diverse TI-Konnektoren... Service nach Lehrbuch und tolerant bei "Selbstmachern")
Telekonnekt? Könnte sein.
Akquinet? Ja, die auch.

Aber wie gesagt: Ich würde, wenn es um frustfreie Erledigung geht, einen CGM-Partner ansprechen und deutlich auf TI-Gateway pochen (keinen Shared Konnektor - wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Die Netzsegmentbombe kann wirklich grausam sein, z.B. wenn Clients die Netzlaufwerke nicht sofort finden oder (nicht TURBOMED, sondern CGM Z1) die Konnektorverbindung nicht zustande kommt, weil Z1 gestartet und aktiv, aber Serverlaufwerk nicht da und so weiter.

Tipp: Den TI-Partner kann man sich bei CGM unabhängig vom Vertriebspartner aussuchen.
Dementsprechend wäre sicherlich Arzt+Computer eine hervorragende Option. Deren göttliche Techniker sind hier auch unterwegs. Schließlich hostet A+C (mavia e.K.) das Forum. Das ist aber keine Werbung, sondern Überzeugung. Habe einige Kunden an der Nordseeküste mit TI-Diensten aus Solingen gekoppelt und bin happy. :-)
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von McLeod »

Um mal die Ehre der IT-Branche bezgl. "Kommunikationseffizienz" zu retten (Sorry, der mußte angesichts der schon wieder ausufernden Romane hier einfach mal sein :P ):

Telekonnekt -> KTV (Kannste Total Vergessen) -> Für jeden Kleinscheiß Serviceticket und Rechnung
DGN -> BKM (Braucht Kein Mensch) -> Ende letzten Jahres auf den letzten Drücker Konnektorbestellungen stornieren, aber keine RZ-Lösung fertig haben
CGM -> Naja, CGM eben. 'Nuff said.
i-motion -> Richtig brauchbare RZ-Konnektor-Lösung von RISE. Schlußendlich kann man außer neu starten genauso alles selbst machen, wie wenn die Reisbox als Kästchen in der Praxis stehen würde. Im Preis von 175,- netto/Monat sind eine KIM-Adresse und kostenfreier Nachschub an gSMC-KTs (Kartenleserkarten) inkludiert. Für TI-Wechsler gibt's interessante Koditionen: 3 Monate kostenlos, Monat 4-15 100,- netto/Monat, danach Vollpreis (175,- netto/Monat)
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Re: KocoBox vermutlich defekt. Alternativen?

Beitrag von bofh »

FortiSecond hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 00:13 Tipp: Den TI-Partner kann man sich bei CGM unabhängig vom Vertriebspartner aussuchen.
Das wäre schon mal ein erster wichtiger Schritt. Der derzeitige "Vertriebspartner" ist eine Katastrophe und wird als Ansprechpartner vermieden, wenn irgend möglich. Wie meldet man das um und welche "Aufgaben" erledigt der TI-Partner?

Installation der neuen Kocobox? Da muss doch nur das Backup rückgespielt werden. Dafür darf kein Techniker in die Praxis, das wäre ja Aufwand.
FortiSecond hat geschrieben: Donnerstag 2. Juli 2026, 00:13 Die Netzsegmentbombe kann wirklich grausam sein
Es kommt eine Hardware-Firewall zwischen Praxis und Rechenzentrum. Die Netzwerkadresse sollte an sich kein Problem werden. Wenn ich den VPN-Endpoint direkt einrichten darf, brauche ich keinen Hardware-VPN-Zugang.

Bei Wechsel zu i-motion, RISE etc., falls es dann doch keine neue KocoBox wird: Welche Verträge müssen bei CGM gekündigt werden? Nur der Box-"Wartungs"-Vertrag (defekte Box -> Sonderkündigung) oder hängt der TI-Zugangsdienst mit dran? Momentan ist alles von dort. (CGM-KIM könnte ja weiterlaufen.)

i-motion ist doch Mediatixx. Und ob ich dort einen HSK bekomme wird auch offengelassen.

Nach was suche ich eigentlich? Bei dem Marketing-Kauderwelsch und intransparenten Angeboten blicke ich nicht durch.
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