Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
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Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Es wird ja viel über Dokumentenmanagement oder Archivierung geredet. Es gibt auch viele tolle Lösungen für Sono und Röntgen (PPG, PAV, TurboRIS, TurboPACS, Fremdsysteme). Aber eine sinnvolle Scanneranbindung habe ich nicht gesehen. Wir haben zwar ein kleines Hilfsprogramm, welches das Scannen auch ohne Praxisprogramm ermöglicht und dann den Import im Stapel durchführt, aber eine wirkliche Innovation ist dies nicht. Eher ein Tool...
Deshalb wurde bei uns die Idee geboren ein Scanmodul zu entwickeln, was
a) in Außenstellen (Terminal oder nativer Client) und in der Praxis per Netzwerk funktioniert.
b) große Scannmengen schafft und eine Kategorisierung der Dokumente vornimmt.
c) in Turbomed aber auch anderen Systemen funktioniert.
d) keine Großinvestition ist.
Das Programm ist in Grundzügen fertig, ich möchte aber wissen, ob das in der Form überhaupt marktgerecht ist.
Einsatzszenario 1:
Man geht an den Scanner dort sind alle Patienten im Display aufgelistet, man wählt ihn (durch Tippen oder Blättern, ggf. auch Suche) aus, sucht noch die passende Dokumentenart "Laborbefund", "Entlassbrief", "Schreiben von KK", "Bild" und scannt los. Alle Dokumente liegen automatisch im richtigen Patienten in der Akte.
Einsatzszenario 2:
Man wählt z.B. im Turbomed den Patienten und geht zum Scanner (dort erscheint zur Sicherheit der Patientenname im Display) man wählt den Dokumententyp und scannt.Alle Dokumente liegen automatisch im richtigen Patienten in der Akte.
(Wer Praxisarchiv hat, kann die Dokumente auch ins Praxisarchiv schieben)
Deshalb wurde bei uns die Idee geboren ein Scanmodul zu entwickeln, was
a) in Außenstellen (Terminal oder nativer Client) und in der Praxis per Netzwerk funktioniert.
b) große Scannmengen schafft und eine Kategorisierung der Dokumente vornimmt.
c) in Turbomed aber auch anderen Systemen funktioniert.
d) keine Großinvestition ist.
Das Programm ist in Grundzügen fertig, ich möchte aber wissen, ob das in der Form überhaupt marktgerecht ist.
Einsatzszenario 1:
Man geht an den Scanner dort sind alle Patienten im Display aufgelistet, man wählt ihn (durch Tippen oder Blättern, ggf. auch Suche) aus, sucht noch die passende Dokumentenart "Laborbefund", "Entlassbrief", "Schreiben von KK", "Bild" und scannt los. Alle Dokumente liegen automatisch im richtigen Patienten in der Akte.
Einsatzszenario 2:
Man wählt z.B. im Turbomed den Patienten und geht zum Scanner (dort erscheint zur Sicherheit der Patientenname im Display) man wählt den Dokumententyp und scannt.Alle Dokumente liegen automatisch im richtigen Patienten in der Akte.
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EX EWERKER 
- mschiller
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Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Einsatzszenario 1 fände ich sehr interessant, allerdings kann ich mir einen scanner der alle patienten vernünftig in einem Display anzeigt kaum vorstellen. Gibst sowas? Lösung 2 ist jetzt ausser,dass man am scanner den Dokumenttyp (da muss ja da sowieso noch der Dokumenttyp "Sonstiges" dazu) auswählen kann nicht wirklich viel besser als Paperport + TM.
Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Finde die Idee einer Erleichterung beim Scannen sehr interessant, leider kann ich den beiden Vorschlägen keine wirkliche Arbeitsentlastung entnehmen. Das was ich so lese ist mehr eine Änderung der Arbeitsabläufe. Bislang funktioniert es meiner Erfahrung nach so, dass der Patient geöffnet und über die Karteikarte ein neuer Eintrag angelegt wird. Hier kann dann über die Scanfunktion, der vorhandene Netzwerkscanner gewählt werden, in dem schon das eine oder die vielen Blätter liegen.
Was eine wirklich Erleichterung wäre, wäre eine ordentliche OCR, die im Stapel eingescannte Belege Aufgrund von Patientennamen und Geburtsdatum zuordnen kann. Zusätzlich kann noch versucht werden die Dokumentenart zu bestimmen. Ich stell mir das so vor wie der "Belegtransfer" von der Datev. Hier werden erst die Dokumente im Stapel eingescannt und durch die OCR gejagt. Im Anschluss werden mir die Dokumente am Bildschirm angezeigt, zusammen mit den Infos die die OCR gefunden und zugeordnet hat. Hier kann ich nochmal alles prüfen und ggf. ändern. Dies funktioniert bei der Datev mit einer äusserster Genauigkeit, natürlich so lange es maschinel erstellte Dokumente sind, bei reiner Handschrift ist natürlich Essig
Eine Erleichterung für die OCR kann eine dynamisch generierte Vergleichsdatenbank darstellen. In dieser würden die im TM hinterlegten Patientendaten, sowie die Daten anderer Ärzte, Krankenhäuser und sonstige Einrichtungen vorliegen, mit dennen in der Vergangenheit schon kommuniziert wurde.
Was eine wirklich Erleichterung wäre, wäre eine ordentliche OCR, die im Stapel eingescannte Belege Aufgrund von Patientennamen und Geburtsdatum zuordnen kann. Zusätzlich kann noch versucht werden die Dokumentenart zu bestimmen. Ich stell mir das so vor wie der "Belegtransfer" von der Datev. Hier werden erst die Dokumente im Stapel eingescannt und durch die OCR gejagt. Im Anschluss werden mir die Dokumente am Bildschirm angezeigt, zusammen mit den Infos die die OCR gefunden und zugeordnet hat. Hier kann ich nochmal alles prüfen und ggf. ändern. Dies funktioniert bei der Datev mit einer äusserster Genauigkeit, natürlich so lange es maschinel erstellte Dokumente sind, bei reiner Handschrift ist natürlich Essig
Eine Erleichterung für die OCR kann eine dynamisch generierte Vergleichsdatenbank darstellen. In dieser würden die im TM hinterlegten Patientendaten, sowie die Daten anderer Ärzte, Krankenhäuser und sonstige Einrichtungen vorliegen, mit dennen in der Vergangenheit schon kommuniziert wurde.
- EXEWERKER
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Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
@Meckelein
OCR wäre ideal, da hätte ich auch geile Ideen. Aber dies will keiner bezahlen, ABBYY oder Leadtools sind zu teuer, um damit ein ROI zu schaffen. Wenn es etwas Fertiges gäbe, könnte man es vielleicht anbinden.
@mschiller
Ja es gibt schnelle Scanner mit einem ordentlichen Display z.B. von HP oder Brother. Dort kann man den Patienten suchen und z.B. aus dem Menü "St. Elisabeth" wählen und beim Bestätigen scannt es los.
In der Kartei steht dann: "Entlassbrief St. Elisabeth". Hilfsweise könnte man auch die Patientennummer tippen, so wie es viele am Sono machen.
Es geht ja nicht nur darum die Abläufe in der "Normalpraxis" verbessern, sondern bei den Praxen mit Problemen (Außenstellen). Egal, ob die nun Termimals oder Clients hätten, es bleibt das Problem, dass die Scans meist recht groß sind und beim Hochladen in die Praxis die schmale Uploadbandbreite blockieren. Denn wenn Upload läuft, dann ist auch im Download Ebbe (ADSL macht das so) . Bildübertragung stört so den Praxisbetrieb. Mit unserer Lösung können Sie den ganzen Tag scannen und am Feierabend oder über Nacht überträgt es in Ruhe die Bilder...
OCR wäre ideal, da hätte ich auch geile Ideen. Aber dies will keiner bezahlen, ABBYY oder Leadtools sind zu teuer, um damit ein ROI zu schaffen. Wenn es etwas Fertiges gäbe, könnte man es vielleicht anbinden.
@mschiller
Ja es gibt schnelle Scanner mit einem ordentlichen Display z.B. von HP oder Brother. Dort kann man den Patienten suchen und z.B. aus dem Menü "St. Elisabeth" wählen und beim Bestätigen scannt es los.
In der Kartei steht dann: "Entlassbrief St. Elisabeth". Hilfsweise könnte man auch die Patientennummer tippen, so wie es viele am Sono machen.
Es geht ja nicht nur darum die Abläufe in der "Normalpraxis" verbessern, sondern bei den Praxen mit Problemen (Außenstellen). Egal, ob die nun Termimals oder Clients hätten, es bleibt das Problem, dass die Scans meist recht groß sind und beim Hochladen in die Praxis die schmale Uploadbandbreite blockieren. Denn wenn Upload läuft, dann ist auch im Download Ebbe (ADSL macht das so) . Bildübertragung stört so den Praxisbetrieb. Mit unserer Lösung können Sie den ganzen Tag scannen und am Feierabend oder über Nacht überträgt es in Ruhe die Bilder...
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Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Das leuchtet ein. Die "Datev-Lösung" halt ich auch für unwirtschaftlich für normale Arztpraxen. Mehr was zum Träumen
Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Vielleicht kann man es ja mit https://github.com/tesseract-ocr realisieren?EWERKER hat geschrieben:@Meckelein
OCR wäre ideal, da hätte ich auch geile Ideen. Aber dies will keiner bezahlen, ABBYY oder Leadtools sind zu teuer, um damit ein ROI zu schaffen. Wenn es etwas Fertiges gäbe, könnte man es vielleicht anbinden.
Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Hallo, nur mal so eine Idee: Es wird soviel (sinnloses) per Gesetz vorgeschrieben, vielleicht mal was sinnvolles: Jeder Arztbrief, Arztdokument, Versicherungsanfrage etc. muß an einer definierten Stelle einen QR-code haben. Beim Scannen wird der ausgelesen und der Patienet in der Praxissoftware aufgerufen und das Dokument automatisch gespeichert mit einem entsprechenden Text, zB. Bericht KKH ..., kann ja alles im QR-Code enthalten sein. Es sollte doch technisch einfach lösbar sein, einen entsprechenden Scanner so zu bauen.
mfg Nobie
mfg Nobie
Gruß Nobbie
Ich werde keine frühe Turbomed - Downloadversion installieren
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Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Für die eigenen Briefe kein Problem zu machen, aber wer bringt den PVS/AIS bundesweit einen einheitlichen Standard bei? Das versucht man schon Jahrzehnte. Der elektronische Arztbrief soll dies ja ansatzweise bringen. Aber zurück zum Papier wird wohl kaum einer mittragen wollen.
EX EWERKER 
Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Beim scannen, muss man viele Scans schnell wegschafffen, das sind dann schon mal 30 bis 60 / Tag. Alles pDF
Dann muß jeder Scan dem Patienten zugeordnet werden, geht nur händisch ?
Dann muß jeder Scan eine Bezeichnung haben, damit man weiss was drin steht. Bei uns:
z.B.
colo: o.b. oder Polyp entfrent Kontrolle in 5 Jahren
cardio: keine KHK
derma: naevus benigne
otho: coxarthrose li Tep indiz.
Damit weiss ich als HA welche Fachrichtung welches Ergebnis geliefert hat
Und ich kann sortieren nach Fachrichtung. Datum der Ablage in der F3 ist das Behandlungsdatum
Das Rote müsste automatisiert werden, das blaue kann niemals automatiisoert werden.
Eine Vereinfachung erscheit mir schwierig.
Es wäre schon toll, wenn die ScanDatei ohne viele Klicks im Patienten landet.
moose
Dann muß jeder Scan dem Patienten zugeordnet werden, geht nur händisch ?
Dann muß jeder Scan eine Bezeichnung haben, damit man weiss was drin steht. Bei uns:
z.B.
colo: o.b. oder Polyp entfrent Kontrolle in 5 Jahren
cardio: keine KHK
derma: naevus benigne
otho: coxarthrose li Tep indiz.
Damit weiss ich als HA welche Fachrichtung welches Ergebnis geliefert hat
Und ich kann sortieren nach Fachrichtung. Datum der Ablage in der F3 ist das Behandlungsdatum
Das Rote müsste automatisiert werden, das blaue kann niemals automatiisoert werden.
Eine Vereinfachung erscheit mir schwierig.
Es wäre schon toll, wenn die ScanDatei ohne viele Klicks im Patienten landet.
moose
Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Frage:EWERKER hat geschrieben: Einsatzszenario 1:
Man geht an den Scanner dort sind alle Patienten im Display aufgelistet, man wählt ihn (durch Tippen oder Blättern, ggf. auch Suche) aus, sucht noch die passende Dokumentenart "Laborbefund", "Entlassbrief", "Schreiben von KK", "Bild" und scannt los. Alle Dokumente liegen automatisch im richtigen Patienten in der Akte.
Wie kommen die Pat in ein Display des scanners und wie schnell kann man sich da durchscrollen?
Wie kommen die Kategorien zustande?
Oder ist das scannerunabhängig und man arbeitet an einem Bildschirm mit einem Programm (das zwischen Scannersoftware Praxissoftware vermittelt) an einem ruhigen Arbeitsplatz für diese Zwecke.
moose
Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
Ist ja nur so gesponnen: Der Scanner scannt zuerst den QR-Code. Über eine Schnittstelle wird der entsprechende Pat. aufgerufen, der Scanner scannt dann das Dokument und die Praxissoftware speichert es in der Kartei mit einem entsprechenden Text (der ebenfalls im QR-Code enthalten ist). Sollte doch grundsätzlich technisch möglich sein.
mfg Nobbie
mfg Nobbie
Gruß Nobbie
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Re: Scannen teilautomatisiert - eine gute Idee?
moose hat geschrieben:
Frage:
Wie kommen die Pat in ein Display des scanners und wie schnell kann man sich da durchscrollen?
Wie kommen die Kategorien zustande?
Der Scanner verbindet sich auf die TM Datenbank oder zu einem Worklsitserver ( wo explizit Scanaufträge gehalten werden können, so wie beim Röntgen). Technisch machbar ist das. An den gängigen Brotherscannern bzw. Multifunktionsgeräten haben wir das schon durchgespielt. Das geht ziemlich schnell. Die Kategorien könnte man in einer Weboberfläche oder ini File festlegen.
EX EWERKER 
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