Wer im Forum hat eine gut und flott lauffähige Netzwerkarchitektur mit Server und ThinClients installiert?
Wir überlegen von klassischen Clients mit eigener Festplatte auf eine solche Lösung mit ThinClients umzusteigen, fragen uns aber, welche Hardwareausstattung ein dann ja mehr geforderter Server haben sollte.
Desweiteren ist die Frage, inwieweit Gerätetechnik wie Langzeit-Ekg, Langzeit-Blutdruckmessung, Lungenfunktion, Ekg incl. Ergometrie, die derzeit über USB an die normalen Workstations angeschlossen sind, an einem ThinClient laufen würden.
Über Erfahrungsberichte und für Empfehlungen wären wir sehr dankbar!
P.S.: Dieses phantastische Forum ist immer noch einer der Hauptgründe, weshalb wir beim inzwischen recht ausgebremsten TurboMed geblieben sind. Auf der anderen Seite laufen unserer PCs incl. Server jetzt seit 8 Jahren nahezu problemlos. Der inzwischen nicht mehr ausreichenden Geschwindigkeit wegen soll aber jetzt eine Neuinstallation auf aktueller Hardware erfolgen.
Netzwerkarchitektur mit Server und ThinClients
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McLeod
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Re: Netzwerkarchitektur mit Server und ThinClients
Habe vor kurzem für 'nen Praxisumzug mit gleichzeitiger Vergrößerung folgende (low-budget) Kombination realisiert:
- Übernahme von 4 bereits vorhandenen, brauchbaren PCs (man muß ja nichts wegwerfen, was noch gut funktioniert)
- + 9 ThinClients (HP T5735 von eBay für 30,-/Stück)
- Server (HP ML310E G8) mit XEON E3-1230v2 (4C/8T), 2x SSD RAID1 à 128 GB (1x System, 1x Daten; 2x 128er SSDs waren bereits vorhanden und wurden übernommen), 32GB RAM (war zu dem Zeitpunkt nur 80,- teurer als das 16GB-Kit, was vollkommen ausreichend gewesen wäre), Betriebsystem Windows Server 2012 Foundation
Ergebnis: Im normalen Tagesbetrieb (es werden nicht alle Plätze gleichzeitig genutzt) langweilt sich der Server weitestgehend (CPU-Auslastung im Schnitt zwischen 5 und 20%, RAM-Belegung 6-8GB).
Die USB-Geräte (LZRR) werden weiterhin an den klassichen PCs ausgelesen.
Allerdings gibt es auch hier Möglichkeiten, das Ganze über den Server zu realisieren. Prinzipiell bieten sich dazu folgende Lösungen an:
a) USB-Redirection (bei modernen WIn-basierten Thin Clients bereits eingebaut, bei IGEL-Geräten ebenfalls). Es gibt hierzu auch 3rd party Software-Lösungen.
b) sog. USB Device Server (z.B. von Silex) stellen USB-Geräte per Netzwerk zur Verfügung
c) alles was man leicht tragen kann, kann man natürlich auch direkt an den Server anschließen
Ein Problem gab's allerdings mit der HP-Software der alten ThinClients. Die dort verwendete Version von rdesktop war/ist nicht wirklich kompatibel mit Server 2012 (verschwindende Mauszeiger) und wurde deshalb durch ein händisch angepasstes Mini-Debian-Linux mit freerdp ersetzt. Netter Nebeneffekt: Die Teile booten jetzt deutlich schneller, starten die RDP-Verbindung automatisch und schalten sich beim Abmelden vom Server automtisch wieder aus.
- Übernahme von 4 bereits vorhandenen, brauchbaren PCs (man muß ja nichts wegwerfen, was noch gut funktioniert)
- + 9 ThinClients (HP T5735 von eBay für 30,-/Stück)
- Server (HP ML310E G8) mit XEON E3-1230v2 (4C/8T), 2x SSD RAID1 à 128 GB (1x System, 1x Daten; 2x 128er SSDs waren bereits vorhanden und wurden übernommen), 32GB RAM (war zu dem Zeitpunkt nur 80,- teurer als das 16GB-Kit, was vollkommen ausreichend gewesen wäre), Betriebsystem Windows Server 2012 Foundation
Ergebnis: Im normalen Tagesbetrieb (es werden nicht alle Plätze gleichzeitig genutzt) langweilt sich der Server weitestgehend (CPU-Auslastung im Schnitt zwischen 5 und 20%, RAM-Belegung 6-8GB).
Die USB-Geräte (LZRR) werden weiterhin an den klassichen PCs ausgelesen.
Allerdings gibt es auch hier Möglichkeiten, das Ganze über den Server zu realisieren. Prinzipiell bieten sich dazu folgende Lösungen an:
a) USB-Redirection (bei modernen WIn-basierten Thin Clients bereits eingebaut, bei IGEL-Geräten ebenfalls). Es gibt hierzu auch 3rd party Software-Lösungen.
b) sog. USB Device Server (z.B. von Silex) stellen USB-Geräte per Netzwerk zur Verfügung
c) alles was man leicht tragen kann, kann man natürlich auch direkt an den Server anschließen
Ein Problem gab's allerdings mit der HP-Software der alten ThinClients. Die dort verwendete Version von rdesktop war/ist nicht wirklich kompatibel mit Server 2012 (verschwindende Mauszeiger) und wurde deshalb durch ein händisch angepasstes Mini-Debian-Linux mit freerdp ersetzt. Netter Nebeneffekt: Die Teile booten jetzt deutlich schneller, starten die RDP-Verbindung automatisch und schalten sich beim Abmelden vom Server automtisch wieder aus.
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danspie
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Re: Netzwerkarchitektur mit Server und ThinClients
Ich bin ein Sicherheitsfanatiker (kostet mir viel Geld), aber wenn dem Server in so einer Konstellation etwas passiert, dann läuft in der Praxis gar nichts mehr. Ich würde lieber alte PCs (wir rüsten gerade auf Win 7 um - ebay gebrauchte PCs mit Core Duo-Prozessoren ca. 150Euro) verwenden und dann einen "einfachen" Server, der aber bei Problemen schnell auf einen anderen PC umgezogen ist oder eben dann gleich eine Domäne mit 2 Servern, die sich gegenseitig absichern - in zweitem Fall ist dass gegen ThinClients nichts zu sagen.
Und stellen Sie sich vor, irgendwann müssen sie den Server auswechseln - bis de neue läuft und alle Geräte übertragen sind - eine Wahnsinssarbeit, und dann installieren sie ein neues Gerät und zerschießen sich den Server......., mit normalen Clients zerschiessen sie sich nur den Client, der aber schnell wieder aufzusetzen ist!
A. Spiegl
Und stellen Sie sich vor, irgendwann müssen sie den Server auswechseln - bis de neue läuft und alle Geräte übertragen sind - eine Wahnsinssarbeit, und dann installieren sie ein neues Gerät und zerschießen sich den Server......., mit normalen Clients zerschiessen sie sich nur den Client, der aber schnell wieder aufzusetzen ist!
A. Spiegl
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georgpcp
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Re: Netzwerkarchitektur mit Server und ThinClients
das hört sich toll an - kann man so was auch nach und nach umstellen - weil die ganze neue hardware wegschmeissen ist ja auch doof.
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