Die Idee, mit der eigenen Homepage auch einen Patientenservice anzubieten mit zB Terminauswahl im Internet, Rezeptbestellung über die Praxishomepage durch Patienten oder Befundfreigabe reizt mich sehr. Gibt es unter den Forenmitgliedern (die ja offensichtlich viel mit PC handhaben) erste ERfahrungen mit der Homepagedarstellung und der Möglichkeit der Patienteninformation wie oben beschrieben und von der Compugroup beworben?
Ich hbe keine Programmierkenntnisse, und bisher wenig Erfahrung in der Homepagegestaltung. Meien derzeitige, von der Telekom bereitgestellte Homepage ist mir zu umständlich erreichbar, so dass ich dort kaum Eingaben, Änderungen durchführe.
Meine Fragen:
Internetportal: Welche Eigenschaften, Ausstattung soll solch ein Intenetportal bieten für derartige Darstellung und interaktiver Möglichkeit für Patienten?
Hardware: gibt es Mindestvoraussetzungen der Praxisseitigen PC und Router?
Software: Sind besondere Softwarevorassetzungen notwendig? Ich habe WinServer2003R, 2 Clients Win7 Prof, und über Remotedesktop VPN ein Heimbüro.
Gruß, und guten Start ins Neue Jahr 2012
A. Krüger
Homepage und Turbomed, schon Erfahrung?
Moderator: Forum Moderatoren
Forumsregeln
TM-Startforum - "offen für alle Themen".
Beiträge, die in einen anderen Bereich passen, werden bei Bedarf verschoben.
TM-Startforum - "offen für alle Themen".
Beiträge, die in einen anderen Bereich passen, werden bei Bedarf verschoben.
-
a.krüger
- Beiträge: 15
- Registriert: Donnerstag 20. März 2008, 18:55
- 18
- Wohnort: Bad Bramstedt
-
nmndoc
- Beiträge: 1907
- Registriert: Donnerstag 17. März 2011, 12:56
- 15
- Hat sich bedankt: 1 mal
- Hat Dank erhalten: 50 mal
Re: Homepage und Turbomed, schon Erfahrung?
interessante Frage. Hat jemand
a) mit den von TM beworbenen Services
b) generell Ergahrung ob/wie z.B. Terminvereinbarung, Rezept etc online von den Patienten angenommen wird?
Befunde ins Web stellen, so dass der Patient sie selbst abrufen kann? Gibt es so etwas? da hätte ich persönlich (sowohl aus technischer Sicht/Praxis als auch als potentieller Patient) doch arge Bauchschmerzen. Gibt ja nicht selten Fälle wo durch unachtsame Programmierung o.ä. auf einmal Daten für Dritte einsehbar sind...
a) mit den von TM beworbenen Services
b) generell Ergahrung ob/wie z.B. Terminvereinbarung, Rezept etc online von den Patienten angenommen wird?
Befunde ins Web stellen, so dass der Patient sie selbst abrufen kann? Gibt es so etwas? da hätte ich persönlich (sowohl aus technischer Sicht/Praxis als auch als potentieller Patient) doch arge Bauchschmerzen. Gibt ja nicht selten Fälle wo durch unachtsame Programmierung o.ä. auf einmal Daten für Dritte einsehbar sind...
-
Forti
- Beiträge: 492
- Registriert: Sonntag 14. August 2011, 16:28
- 15
- PVS: Allerlei
- Konnektortyp: "alle"
- Hat sich bedankt: 35 mal
- Hat Dank erhalten: 18 mal
Re: Homepage und Turbomed, schon Erfahrung?
Erfahrung OHNE CGM-eblabla:
--------
Eingerichtet sei ein simples Kontaktformular mit SSL-Verschlüsselung und Auswahl der Anfrageart.
Der Webserver wandelt die Eingabe in eine E-Mail um und speichert sie nicht in einer Datenbank.
Die E-Mail wird alle x Minuten vom Server abgeholt und dort gelöscht (Datenschutz).
Lokal wandert sie an die entsprechende Station.
Anfragen pro Tag in einer Referenzpraxis mit 2 Ärzten = 10 - 30 E-Mails.
Statistik für 2012:
- Rezeptwünsche 40%
- Terminanfragen 25%
- Rest in der Regel Adressänderungen, Anfrage nach Laborwerten und Rückrufbitten, Terminabsagen.
Überweiser sind schon rausgerechnet, und durch den Hinweis, dass KEINE Diagnosen oder Beratungen über das Netz durchgeführt werden, gibt es kaum unpassende Mitteilungen. Dank Captcha auch kein Spam
Wenn man damit auch nur 8 Telefonate am Tag einspart, ist das schon in dieser Hinsicht lohnenswert.
Patienten dazu: "Keine Warteschleife", "Copy + Paste", "bequem, auch von unterwegs", "kostenlos", "zuverlässig", "verkürzt Wartezeiten", "So kriege ich meinen Termin direkt auf´s Smartphone und kann den nicht vergessen", "voll modern"...
Arzt dazu: "Spannend, wie das angenommen wird..."
Helferinnen:
+ "Herrlich: Weniger Anrufe, keine Übermittlungsfehler bei Medikamenten, flexiblere Abwicklung einer internen Rückfrage (bei Verordnungen etc.), Planbarkeit, Rückrufnummern oder E-Mail-Adresse dabei, immer deutlich, auch mal Lob dabei"
- "Muss halt abgearbeitet werden wie Faxe", "Manche Patienten wünschen sich sonstwas an Verordnung", "muss man in weniger als 1h erledigt haben, weil der Patient sonst schon in der Tür steht / Erwartungshaltung".
Im Ergebnis ein gelungenes Experiment, das inzwischen von einigen meiner Praxiskunden angefragt (und bei mir in Auftrag gegeben) wird.
Was NICHT angeboten wird:
- Direkte Terminvergabe über Zeitfreigaben; Grund: Das könnte zu ungewollten oder unnötig häufigen Stammkunden führen und erfordert zudem beinahe eine Live-Moderation
- Diagnosen, Laborwerte usw. online = Datenschutz, auch im Interesse des Patienten z.B. bei Verlust eine Notebooks oder des Zettels mit den Zugangsdaten usw.
Die Lösung per eigenem Kontaktformular in PHP oder als Joomlamodul (jeweils mit SSL) kostet in der Einrichtung zwischen 1 und 8 Adminstunden sowie für das SSL-Zertifikat eine einmalige Summe <30 Euro und jährlich 10 oder 20 Euro.
Absicherung der Site ist natürlich (immer) relevant - auch ohne Onlineservice.
Und alles bleibt in der eigenen Hand...
--------
Das CGM-Angebot halte ich dahingehend für unpassend als dass die Daten auf irgendeinem Server außerhalb des eigenen Zugriffs liegen. Egal wie sicher - man bleibt abhängig, und es kostet (nicht wenig) Geld.
Transparenz bei etwaigen Sicherheitslücken ist auch so eine Sache...
Außerdem halte ich es für eine Pflicht, den Patienten *umfassend* über den Weg und Speicherort der Daten zu informieren. Das ist keine 3-Minuten-Belehrung, sondern ein echter Zeitaufwand. Schließlich drückt man, so wie ich das System verstanden habe, einen Zugang zu den zentral gehosteten Services an.
Vorausgesetzt, man wünscht nicht das Topgimmick der direkten Terminvergabe und der automatischen Diagnosenbereitstellung:
-> Wollen SIE für CGM die Hand ins Feuer legen, dass
- keiner mitliest
- die Daten sicher sind
- das System immer zuverlässig und fehlerfrei läuft
Wollen Sie für etwas einmalig und wiederkehrend bezahlen, was vielleicht auch wieder eingestampft wird oder "moderate Preisanpassungen" erfahren könnte?
Das muss man schon brauchen, und ich kann mir Szenarien ausmalen, in denen die Vorteile gegenüber Kosten und Skepsis überwiegen. Aber nicht in meinem Umfeld.
Oder bin ich zu skeptisch oder zu engstirnig?
Meine Ärzte würden das von CGM angebotene System auch geschenkt nicht nehmen (wegen der geschilderten Bedenken, die sich aus berechtigten Fragen der Ärzte ergeben).
Und: Das Gratis-iPad (mini) muss ja auch wieder eingefahren werden.
--------
Eingerichtet sei ein simples Kontaktformular mit SSL-Verschlüsselung und Auswahl der Anfrageart.
Der Webserver wandelt die Eingabe in eine E-Mail um und speichert sie nicht in einer Datenbank.
Die E-Mail wird alle x Minuten vom Server abgeholt und dort gelöscht (Datenschutz).
Lokal wandert sie an die entsprechende Station.
Anfragen pro Tag in einer Referenzpraxis mit 2 Ärzten = 10 - 30 E-Mails.
Statistik für 2012:
- Rezeptwünsche 40%
- Terminanfragen 25%
- Rest in der Regel Adressänderungen, Anfrage nach Laborwerten und Rückrufbitten, Terminabsagen.
Überweiser sind schon rausgerechnet, und durch den Hinweis, dass KEINE Diagnosen oder Beratungen über das Netz durchgeführt werden, gibt es kaum unpassende Mitteilungen. Dank Captcha auch kein Spam
Wenn man damit auch nur 8 Telefonate am Tag einspart, ist das schon in dieser Hinsicht lohnenswert.
Patienten dazu: "Keine Warteschleife", "Copy + Paste", "bequem, auch von unterwegs", "kostenlos", "zuverlässig", "verkürzt Wartezeiten", "So kriege ich meinen Termin direkt auf´s Smartphone und kann den nicht vergessen", "voll modern"...
Arzt dazu: "Spannend, wie das angenommen wird..."
Helferinnen:
+ "Herrlich: Weniger Anrufe, keine Übermittlungsfehler bei Medikamenten, flexiblere Abwicklung einer internen Rückfrage (bei Verordnungen etc.), Planbarkeit, Rückrufnummern oder E-Mail-Adresse dabei, immer deutlich, auch mal Lob dabei"
- "Muss halt abgearbeitet werden wie Faxe", "Manche Patienten wünschen sich sonstwas an Verordnung", "muss man in weniger als 1h erledigt haben, weil der Patient sonst schon in der Tür steht / Erwartungshaltung".
Im Ergebnis ein gelungenes Experiment, das inzwischen von einigen meiner Praxiskunden angefragt (und bei mir in Auftrag gegeben) wird.
Was NICHT angeboten wird:
- Direkte Terminvergabe über Zeitfreigaben; Grund: Das könnte zu ungewollten oder unnötig häufigen Stammkunden führen und erfordert zudem beinahe eine Live-Moderation
- Diagnosen, Laborwerte usw. online = Datenschutz, auch im Interesse des Patienten z.B. bei Verlust eine Notebooks oder des Zettels mit den Zugangsdaten usw.
Die Lösung per eigenem Kontaktformular in PHP oder als Joomlamodul (jeweils mit SSL) kostet in der Einrichtung zwischen 1 und 8 Adminstunden sowie für das SSL-Zertifikat eine einmalige Summe <30 Euro und jährlich 10 oder 20 Euro.
Absicherung der Site ist natürlich (immer) relevant - auch ohne Onlineservice.
Und alles bleibt in der eigenen Hand...
--------
Das CGM-Angebot halte ich dahingehend für unpassend als dass die Daten auf irgendeinem Server außerhalb des eigenen Zugriffs liegen. Egal wie sicher - man bleibt abhängig, und es kostet (nicht wenig) Geld.
Transparenz bei etwaigen Sicherheitslücken ist auch so eine Sache...
Außerdem halte ich es für eine Pflicht, den Patienten *umfassend* über den Weg und Speicherort der Daten zu informieren. Das ist keine 3-Minuten-Belehrung, sondern ein echter Zeitaufwand. Schließlich drückt man, so wie ich das System verstanden habe, einen Zugang zu den zentral gehosteten Services an.
Vorausgesetzt, man wünscht nicht das Topgimmick der direkten Terminvergabe und der automatischen Diagnosenbereitstellung:
-> Wollen SIE für CGM die Hand ins Feuer legen, dass
- keiner mitliest
- die Daten sicher sind
- das System immer zuverlässig und fehlerfrei läuft
Wollen Sie für etwas einmalig und wiederkehrend bezahlen, was vielleicht auch wieder eingestampft wird oder "moderate Preisanpassungen" erfahren könnte?
Das muss man schon brauchen, und ich kann mir Szenarien ausmalen, in denen die Vorteile gegenüber Kosten und Skepsis überwiegen. Aber nicht in meinem Umfeld.
Oder bin ich zu skeptisch oder zu engstirnig?
Meine Ärzte würden das von CGM angebotene System auch geschenkt nicht nehmen (wegen der geschilderten Bedenken, die sich aus berechtigten Fragen der Ärzte ergeben).
Und: Das Gratis-iPad (mini) muss ja auch wieder eingefahren werden.
--
Beste Grüße
Forti
Beste Grüße
Forti
- Lazarus
- Beiträge: 1343
- Registriert: Freitag 22. Dezember 2006, 17:04
- 19
- Hat sich bedankt: 28 mal
- Hat Dank erhalten: 75 mal
Re: Homepage und Turbomed, schon Erfahrung?
Bei uns steht die Email-Adresse auf den Terminzetteln. Patienten kontaktieren uns via e-mail, die Anfragen werden zeitnah bearbeitet.
Online -Terminvergabe erscheint nicht sinnvoll, da die Absprache per Telefon dem Fall gerechter wird.
Einsparpotenzial sehen wir nicht, es entstehen nur neue laufende Kosten und Abhängigkeiten.
Grüße
Lazarus
Online -Terminvergabe erscheint nicht sinnvoll, da die Absprache per Telefon dem Fall gerechter wird.
Einsparpotenzial sehen wir nicht, es entstehen nur neue laufende Kosten und Abhängigkeiten.
Grüße
Lazarus
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: Ahrefs [Bot], Bing [Bot], cwang, Google [Bot] und 7 Gäste