eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

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Thomas
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eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von Thomas »

Hallo, alle zusammen,

hat es jemand schon einmal geschafft, eine eGK in einer Zweigstelle einzulesen (mit einem ZEMO VML-GK1/2, der einen virtuellen Com-Port erzeugt)? Wir hatten die Konstellation früher an einem Arbeitsplatz erfolgreich mit KVKs im Einsatz. Da wurde der TMCardServer benutzt. Eine lange Zeit lag dieser PC nur herum, und soll jetzt wieder eingesetzt werden. KVKs funktionieren auch nach wie vor problemlos, nur eGKs nicht. Ich habe bereits folgendes probiert:

a) kein "Lesegerät ohne Konnektor" eingerichtet, Nutzung über TMCardserver, in den Grundeinstellungen als serieller KVK-Leser eingestellt, Lesen von KVKs geht, von eGKs nicht (soweit logisch, kann ja mit "serieller KVK-Leser" nicht gehen)
b) wie a), nur anstatt "serieller KVK-Leser" "MKT+" eingestellt. Es kommt sofort die Fehlermeldung "Beim Einlesen der KVK/eGK ist ein Fehler aufgetreten: Der Kartenleser konnte nicht initialisiert werden"
c) der virtuelle COM-Port wird über RDP direkt in die Terminalsitzung umgeleitet. Der TMCardserver-PC-Name in den Grundeinstellungen wieder rausgenommen und dort bleibt MKT+ eingestellt. KVKs werden problemlos gelesen, bei eGKs geht es bis zu "Chipkarte wird gelesen", da steht er dann zwei Minuten lang und bringt dann die Meldung "Diese eGK enthält ... keine Versichertendaten ..." und zeigt eine leere Karte an. Offenbar also eine Zeitüberschreitung bei der eGK-Verarbeitung.

Ich würde nun aber gerne von zu Hause mein mobiles Lesegerät leeren...

Wie machen Sie das, liebe Kollegen mit Zweigniederlassungen per VPN und Terminalsitzung?

Viele Grüße,
Thomas
Torsten

Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von Torsten »

Hallo,
werden die neuen eGKs kartenleser nicht über dir Ctapi Schnittstellen eingelesen ?

Gruß Torsten
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Roland_Colberg
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Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von Roland_Colberg »

Geht bei uns eigentlich ohne große Probleme. Die Software für das Lesegerät wird auf dem RDP-Client (muss also ein Windows-Rechner sein) installiert und richtet auf diesem einen virtuellen COM-Port ein, diesen kann man auf den Terminalserver mappen und dann in der RDP-Session Chipkarten auslesen. Geht bei uns sowohl mit KVKs als auch mit eGKs, allerdings dauert das Auslesen jeweils ca. 20 Sekunden (bei einer 1MBit-Verbindung).

Man muss etwas aufpassen mit den verschiedenen (echten und virtuellen) COM-Ports. Außerdem muss meist nach dem Anstöpseln des mobilen Lesegerätes die RDP-Verbindung einmal ab- und wieder aufgebaut werden.

Die Einstellungen in Turbomed sind die gleichen wie bei lokalem Betrieb: Grundeinstellung MKT+, dann unter Sonstiges - eGK - Lesegeräte ohne Konnektor einen Eintrag Zemo VML-GK1/-GK2 erstellen, die Gerätenummer müsste der COM-Port auf dem Terminalserver sein (ausprobieren).

Viel Erfolg!
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Thomas
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Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von Thomas »

So mache ich's eigentlich auch... KVKs gehen ja auch, nur diese sch... eGKs machen Ärger. Ich probiere es morgen vielleicht nochmal mit einem anderen mobilen Leser...
HansW
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Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von HansW »

... also ich habe in der Zweigpraxis ein ORGA6041, welches per LAN angeschlossen ist. Das Einlesen der KVK /eGK ist problemlos über den VPN-Tunnel möglich und es geht auch in 3-4 Sekunden.
M.f.G. Hans
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Roland_Colberg
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Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von Roland_Colberg »

Ich muss mich korrigieren: habe es gerade nach gestrigem KV-Dienst nochmal ausprobiert: eGKs lassen sich auch hier nicht (mehr) über RDP auslesen. Turbomed bleibt endlos bei "Chipkarte wird gelesen" hängen, lässt sich nur durch Abziehen des USB-Kabels unterbrechen. Danach zeigt das Zemo "eGK fixiert" an, und der Datensatz muss manuell gelöscht werden. In Turbomed scheint dann ein unvollständiger Datensatz (kein Gültigkeitsdatum) vorzuliegen, der nicht verwendet werden kann.
Leider habe ich keine eGK zum Ausprobieren, habe aber in den Zemo-Optionen gesehen, dass man den Übertragungsmodus auf "eGK als KVK" ändern kann. Vielleicht geht es dann? Werde es bei nächster Gelegenheit testen.
Bei unseren stationären Geräten geht es übrigens definitiv problemlos, die sind aber direkt am LAN angeschlossen und werden vom Terminalserver direkt angesprochen (nicht über einen RDP-Client).
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Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von nmndoc »

Hallo zusammen,

interessantes Thema.

Braucht es für die eGK nicht auch ein unterstütztes Gerät (=neuer Treiber) damit es funktioniert (ggf. auf dem Client und auf dem Server/Zielsystem)? Ich könnte mir auch vorstellen dass der Treiber eine neue/andere virtuelle Schnittstelle/Port mitbringt?

Was mich aber interessieren würde: bei dern Geräten die direkt über LAN angeschlossen sind: wie werden die angesprochen? Braucht man da auch einen entsprechenden Treiber und somit einen Windows-Client oder geht das auch unter Linux?
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Thomas
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Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von Thomas »

Also, ich hab's nochmal labormäßig nachgestellt:

Version A: Zemo VML GK2

Ein Laptop mit lokalem TM und XP Prof. eGKs werden lokal problemlos gelesen, wenn kein "Lesegerät ohne Konnektor" eingerichtet ist, dafür ein MKT+ Leser am richtigen Com-Port. Letztere KVK Grundeinstellungen sind hier scheinbar die einzig wichtigen, denn ohne die geht es nicht, es bleibt jedoch gleich, ob ein "LG ohne Konnektor" eingerichtet oder nicht.

Gehe ich im gleichen Netz auf den Laptop per RDP los, funktioniert auch alles prima, d.h. der virtuelle Com-Port wird problemlos über RDP an den Laptop gereicht und eGKs werden dort gelesen.

Schalte ich jedoch ein VPN dazwischen, geht es nicht mehr. TM bringt das gelbe "Chipkarte wird gelesen", bleibt dort gefühlte Minuten hängen, und bricht dann mit sinnlosen Geschwafel ab.

Version B: SCM eHealth 500

Der braucht zwingend MKT+ und auch den "LG ohne Konnektor", wobei der Gerätenummer auf 0 stehen bleiben kann. Witzigerweise ist egal, welche KVK Schnittschnelle eingetragen ist. Damit wird am Laptop problemlos gelesen.

Über RDP bekomme ich das jedoch gar nicht hin, auch nicht im lokalen Netz, obwohl ich neben dem seriellen Port auch Smartcards über RDP umgeleitet habe. Da kommt immer "der Kartenleser konnte nicht initialisiert werden" (sinngemäß)
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Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von nmndoc »

Hallo,

gibt es schon Neuigkeiten?
Version A: Zemo VML GK2

Ein Laptop mit lokalem TM und XP Prof. eGKs werden lokal problemlos gelesen, wenn kein "Lesegerät ohne Konnektor" eingerichtet ist, dafür ein MKT+ Leser am richtigen Com-Port. Letztere KVK Grundeinstellungen sind hier scheinbar die einzig wichtigen, denn ohne die geht es nicht, es bleibt jedoch gleich, ob ein "LG ohne Konnektor" eingerichtet oder nicht.
Gehe ich im gleichen Netz auf den Laptop per RDP los, funktioniert auch alles prima, d.h. der virtuelle Com-Port wird problemlos über RDP an den Laptop gereicht und eGKs werden dort gelesen.
Schalte ich jedoch ein VPN dazwischen, geht es nicht mehr. TM bringt das gelbe "Chipkarte wird gelesen", bleibt dort gefühlte Minuten hängen, und bricht dann mit sinnlosen Geschwafel ab.
Wie ist denn der Leser angeschlossen (hardwaretechnisch)? Was für ein VPN ist das denn? Eigentlich sollte das VPN ja nichts ändern es sei denn Sie filtern irgendwas im Tunnel (mal "any"/alles erlauben) oder das Gerät wird via LAN angesprochen (ich meine physikalisch - auch wenn das softwareseitig evtl. über einen virtuellen Comport oder so läuft)
Version B: SCM eHealth 500
Der braucht zwingend MKT+ und auch den "LG ohne Konnektor", wobei der Gerätenummer auf 0 stehen bleiben kann. Witzigerweise ist egal, welche KVK Schnittschnelle eingetragen ist. Damit wird am Laptop problemlos gelesen.
Über RDP bekomme ich das jedoch gar nicht hin, auch nicht im lokalen Netz, obwohl ich neben dem seriellen Port auch Smartcards über RDP umgeleitet habe. Da kommt immer "der Kartenleser konnte nicht initialisiert werden" (sinngemäß)
aktuellste Software auf beiden Rechnern + Firmware auf dem Leser? (http://www.scm-pc-card.de/index.php?pag ... uct_id=599)
Das 500er ist doch ein mobiles Gerät? Ist das über eine Basisstation angeschlossen oder direkt (wie)?
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Thomas
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Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von Thomas »

Nein, es gibt keine Neuigkeiten - geht immer noch nicht.

Beide Leser sind direkt per USB-Kabel angeschlossen und erzeugen einen virtuellen COM-Port. Es wird OpenVPN eingesetzt, was völlig transparent routet. Ist aber eigentlich auch egal, denn der COM-Port wird ausschließlich per RDP übermittelt, was auch grundsätzlich funktioniert (ich habe das ja im lokalen Netz auch ausprobiert). Dass der SCM eHealth 500 nicht geht kann am Treiber für den eGK LG ohne Konnektor liegen, denn der versucht selbst, direkt per USB mit dem Leser in Kontakt zu treten, und umgeht damit die RDP Umleitung. Der Zemo wird jedoch auch ohne "LG ohne Konnektor" erkannt (auch direkt am TM-PC), sodass die Kommunikation rein über den COM-Port geht - und damit brav über RDP umgeleitet werden sollte. Es ist also nur die Sache der Verzögerungen durch das VPN, dass das nicht geht...
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Roland_Colberg
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Re: eGK aus Remote-Arbeitsplatz (über VPN/RDP) einlesen?

Beitrag von Roland_Colberg »

Habe jetzt die Lösung! :P :P :P

Es gibt verschiedene Zusatzprogramme, um bei einer RDP-Verbindung auch USB-Geräte umzuleiten (was ja das Remote-Desktop-Protokoll selbst nicht kann).

Ich habe mal ein solches Programm namens USB-Redirector probeweise installiert, damit funktioniert alles einwandfrei. Etwas verwirrend ist dabei, dass man den sog. USB-Redirector-Server auf dem Terminal-Client installieren muss und den Redirector-Client auf dem Terminalserver.

Der Zemo-Treiber braucht dann gar nicht mehr auf dem Terminal-Client installiert zu werden, das Übertragen der KVKs und eGKs geht auch viel schneller (wie bei lokalem Auslesen).

Das Programm kostet 75 $ (pro Terminal-Client), günstigere Alternativen habe ich nicht gefunden.
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