DMP Abrechnung

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DMP Abrechnung

Beitragvon voigtländer » Freitag 23. Oktober 2009, 01:07

Hallo,
habe da mal eine umfassende Frage ! Wer hat Probleme mit der DMP-Abrechnung ?
Es kommt bei uns zu angeblich fehlender Übermittlung von Patienten an die
DMP Zentrale in Leipzig. Die Krankenkassen reagieren dann mit Kündigung des DMP
Programms für den betreffenden Patienten. Das ist ärgerlich für uns (Imageschaden) und
für den Patienten. Mal davon ab das ein Finanzieller Schaden entsteht.

Eine kleine Frageliste....
Kontrollmöglichkeiten ???
Widerspruch ???
Beschwerde ???

Ist das ein Turbomed Problem, bitte Erfahrungen schildern.....

Hier schiebt eine Seite die Schuld auf die andere...
Wir können nur unseren eigenen Export kontrollieren, alles andere geht dann Online nach Leipzig......
Ein Anruf brachte keine Lösung, in Leipzig wird behauptet daß das was ankommt auch verarbeitet wird.
Wir sind daher für die Übertragung verantwortlich.......laut Leipzig
Zumal die Bearbeitung sehr lange dauert und wir erst mit einen Rausschmiß seitens der Krankenkasse
von den Problem erfahren..

Bitte um Erfahrungsberichte.....

Gruß Vo
voigtländer
 
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Re: DMP Abrechnung

Beitragvon michael » Freitag 23. Oktober 2009, 08:57

voigtländer hat geschrieben:
Hier schiebt eine Seite die Schuld auf die andere...
Wir können nur unseren eigenen Export kontrollieren, alles andere geht dann Online nach Leipzig......


Heisst online per Mail??
Wir verschicken die Dateien per Mail -sind allerdings Bayern - und bekommen eine empfangsbestätigung per Mail und eine Bearbeitungsbestätigung per Mail zurück.
Konsequenter weise müssten sie auch eine zumindest empfangsbestätigung bekommen???!!!!!


Mfg

Pätzold
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michael
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Re: DMP Abrechnung

Beitragvon Karl » Freitag 23. Oktober 2009, 09:25

Das kann viele Gründe haben.
z.B: Im Anschluß an den Export bekommen Sie aus Leipzig eine Liste mit Namen zugeschickt. Diese müssen Sie unterschreiben und innerhalb einer Frist per Post zurückschicken, sonst gilt das DMP als nicht erfolgt.
Die DMP sind Arzt- und Betriebsstättengebunden. Eine falsche Arztnummer (z.B. in einer Gemeinschaftspraxis) oder eine falsche Betriebsstättennummer führt ebenfalls zum Ausschluß.
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Re: DMP Abrechnung

Beitragvon Karl » Freitag 23. Oktober 2009, 10:32

Außerdem müssen Sie Fristen einhalten:
Die Dokumentation muß innerhalb von 52 Tagen (warum gerade 52?) nach Beginn des Dokumentationsintervalls in Leipzig eingegangen sein. Das Dokumentationsintervall beginnt mit dem unten auf dem Bogen eingetragenen Datums. Dieses Datum wiederum muß innerhalb des betroffenen Quartals liegen.
Falls hier irgendwo ein Fehler liegt heißt es in Leipzig gleich, daß die Dokumentation nicht vorliegt.
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Re: DMP Abrechnung

Beitragvon rfbdoc » Freitag 23. Oktober 2009, 14:42

Haben sie auch wirklich alle Bögen exportiert ? Vorsicht bei der Auswahl des Exportzeitraums. Manchmal sind Bögen älter als das von TM vorgeschlagen Datum.
Nehmen sie bei der Zeitraumauswahl immer den 1. Quartalstag und das aktuelle Tagesdatum.
Bei uns sind schon mal DMP Bögen überhaupt nicht exportiert worden !
Grüße
R.F.B.
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Re: DMP Abrechnung

Beitragvon Kasimir » Freitag 23. Oktober 2009, 19:38

Wir hier (Land Brandenburg) schicken auch die DMPs online, also über das Dialer-Programm, das wir von der KV haben, allerdings nach Berlin.
Nach der Online-Daten-Übermittlung gibt es immer sofort aus Berlin ein herunterladbares e-DMP-Prüfprotokoll (als pdf-Datei), mittels dessen man auf der Stelle zumindest kontrollieren kann, ob die Anzahl der DMP-Dokumente, die man in seiner eigenen Exportliste hat, identisch mit der Anzahl der dort angekommenen DMP-Dokumente ist. Ist das bei Ihnen nicht so?
Viele Grüße
Kasimir
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Re: DMP Abrechnung

Beitragvon voigtländer » Dienstag 24. November 2009, 01:47

Hallo,
erstmal Danke für die Antworten.
wir müssen ca. 900 DMP-Patienten übermitteln und da die Übermittlung kontrollieren. Wir erhalten nach ca. 3-8 Quartalen eine Info von der Kassen wegen fehlender Folge-Dokumentation.
Das ist dann zu spät....
Eine "einfach" protokollierbare Abrechnung wäre da wünschenswert, denn fehlende Dokus, obwohl bei uns erfolgt führen zu einen Abechnungsdefizit.
Eine manuelle Kontrolle ist ein ernormer Personal und Zeitaufwand. Das läuft auf eine doppelte bis dreifach Buchführung hinaus.
KV und Datenstelle weisen sich hier gegenseitig die Schuld zu.
Patienten wechseln dann u. Umständen zu anderen Ärzten da der Hausarzt eine Schuldzuweisung von der KV wegen fehlender Dokus bekommt.
Wir haben ja die Exportdateien von Turbomed, können aber nicht Sicher sein, das bei der Onlineübermittlung alles übertragen wird. Wir haben die Listen und müßten diese einzeln Kontrollieren, der Aufwand wäre hier sehr groß.

Gibt es Lösungsansätze

Gruß Voigtländer
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Re: DMP Abrechnung-Problem!!!!???

Beitragvon Sandra » Mittwoch 20. Januar 2010, 21:46

HALLO

wir exportieren ca 1000-DMP-Bögen,,
Nachdem Wechsel der Datenstelle--Moers-Leipzig
kam die große Flut der Ausschreibungen der AOK...
Nach 1 Jahr bekamen unsere Patienten Post...
2 Folgedoku´s fehlen...Nett formuliert---Ein-Rausschmiss..

Listen über den Eingang der Diskette(inkl.Nr.und Name) des Patienten kamen unvollständig..
Nach mehrmaliger Anfrage.

Leider muß ich jetzt vor jedem Export 3 Listen von 3 Dres. vergleichen.
Und selbst das ist nicht 100%ig vollständig.

Gibt es andere Möglichkeiten außer Papierkram wie im Mittelalter??
Wozu hat man so ein gutes Software-Praxisprogramm??

Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen

Ps: Diesen-Tip-mit-doczudoc-gab-mir-mein-Chef

MFG
Die immer arbeitende MFA
Sandra
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