nmndoc hat geschrieben:jetzt habe ich ein Verständnisproblem, weshalb man so etwas konfiguriert
In Vor-TI-Zeit war das "Praxisnetz" nicht mit dem Internet verbunden. Gut so, und auch sicher.
Sicher heisst, es können keine sensiblen Daten abfliessen. Auch nicht bei einer Infektion.
Dann kam die Konnektor-Zwangsverordnung. Diese "soll" im seriellen Betriebsmodus sicher sein. Zumindest handelt man nicht fahrlässig, wenn man es so betreibt.
Dann kommen noch ein paar "Zusatzdienste" dazu, die man ganz kontrolliert zulassen will (ohne jetzt über das SIS des Konnektors gehen zu wollen -> unkontrollierte Kosten oder hohe Flatrate und unklare Firewallmöglichkeiten im Konnektor). An CGM Connect kommen wir nicht vorbei. Also wird dafür eine Möglichkeit geschaffen, so restriktiv wie möglich.
Windows-Updates müssen auch regelmässig rein. Und die Frage dabei ist, wie gross das Loch dafür werden muss.
Das Ziel ist nach wie vor, sensible Daten in der Praxis zu halten. Schadsoftware soll nicht einfach nach hause telefonieren dürfen.
Ob man TI und Windows zur Schadsoftware zählt ist eine andere Frage und soll hier nicht das Thema sein.
lcer hat geschrieben:Du kannst versuchen, das über einen Proxy-Server zu lösen.
Danke, sehr guter Hinweis.