Wo ist das digitale Pendant zur "analogen" Karteik

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holgerhi
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Wo ist das digitale Pendant zur "analogen" Karteik

Beitrag von holgerhi »

Ich möchte zukünftig meine Sprechstunden-Gespräche/Untersuchungen nicht mehr wie bisher handschriftlich in meine Schrank-Kartei eintragen sondern direkt in den PC eingeben (Ende der doppelten Buchführung...).
Frage:
Wo trage ich meine Sprechstunden-Notizen bei TM ein?

Direkt in die Karteikarte (F3) ??

oder

Konsultationen > freie Notizen ??


Gruss
Holger
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michael
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Beitrag von michael »

Direkt in die Karteikarte.
Das einführen von sinnvollen Zeilenbezeichnungen in der Art-Spalte ist hilfreich und erhöht die Übersichtlichkeit. Wer mag kann diese auch noch entsprechend farbig hinterlegen

Mfg

Pätzold
danspie
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Beitrag von danspie »

Ich bin aboluter Fan der digitalen Karteiführung. Die analoge Kartei ist aus meiner Sicht ein absolutes Datengrab, sie können aus ihr nichts weitergeben ohne jeden Buchstaben nochmals "abzupinseln". Vorraussetzung, dass dies bei der digitalen Karteiführung nicht der Fall ist, ist aber, dass sie sich in einer ruhigen Minute einmal hinsetzen und sich überlegen, welche Daten logisch getrennt sein sollten. Für diese Daten vergeben sie eigene "Art"-Bezeichnungen. Diese sollten sie schriftlich niederlegen und auch den Angestellten zur Verfügung stellen. Bei Interesse kann ich Ihnen meine "Art-Bezeichnungen mailen (email-Addresse als private Nachricht zukommen lassen). Zur Verdeutlichung einige meiner Art-Bezeichnungen: Anamnese (a), Befund (b) sind noch klar. Ich habe früher unter "aa" (Doppelbuchstaben habe ich für Dauer-..., hier Daueranamnese) koronare Risikofaktoren, Allergien, Familienanamnese, Eigenanamnese eingetragen, seit einem Jahr habe ich sie getrennt: acrf, aal, afa, aea. So kann ich die Allergien in rot per Schnellübersicht darstellen.
Zusätzlich sollten Sie sich geegnete Filter herstellen (leicht in TM anzulegen (über Anzeigefilter im Menu), um die Übersicht zu behalten. Auch diese sollten sie vorher schriftlich strukturieren - sie arbeiten dann täglich damit und ärgern sich über eine falsche Struktur ständig aber meist wird es dann doch nicht mehr korrigiert.

Bei Überweisungen gebe ich dann einen sog. Patientenpass mit, in dem neben Diagnosen, Medikamentenplan und Labor auch Allergien, koronare Risikofaktoren, Impfstatus (wird von Impfdoc erzeugt) und noch einige andere Daten dargestellt sind. Das ziehe ich durch eine Word-Vorlage direkt aus meiner Karteikarte mit einigen Mausklicks, gebe es meinen Patienten zur Überweisung, rechne auch kurzen Bericht ab, Patient fühlt sich gut aufgehoben und auch von Fachärzten und Krankenhäusern kommt ein wirklich positives Feedback!
Schönen Abend
A. Spiegl
holgerhi
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Beitrag von holgerhi »

Vielen Dank!!!
danspie
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Beitrag von danspie »

Gerne!
Eines ist mir noch eingefallen: bei Verwendung der elektronischen Karteikarte sollten Sie Gedanken für geeignete Sicherungssysteme (hier im Forum sehr ausführlich beschrieben) und Startegien bei Problemen des Servers machen - Ihre Praxis steht sonst! Aber wenn Sie Karteikarten verlegen, haben Sie auch nichts in der Hand!
Schöne Adventszeit
A. Spiegl
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