Server zu Client

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Henrik313
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Server zu Client

Beitrag von Henrik313 »

Hallo,
ich möchte einen Server zum Clienten machen.
Im Forum finde ich nur Anleitungen, um einen Clienten zum (Notfall)Server zu machen.
In den Grundeinstellungen den neuen Server angeben, klar.
Aber welche Daten kann man löschen? Inhalt der Ordner Dokumente und die Datenbank? Für die Sicherung will ich von den 130 GB wieder runter auf Clientübliche 30 GB kommen.
TM löschen und als Client frisch installieren möchte ich vermeiden, um die angepassten Einstellungen and angebundenen Geräte nicht neu konfigurieren zu müssen..
Vielen Dank!
rfbdoc
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Re: Server zu Client

Beitrag von rfbdoc »

Theoretisch sind der Ordner Dokumente und PraxisDB auf dem Client überflüssig. Ich würde sie aber niemals löschen sondern ganz im Gegenteil eher täglich oder mehrfach täglich vom Server auf den Client zur Sicherheit spiegeln.
Das Löschen der Ordner auf dem Client ändert nichts an dem zu sichernden Datenvolumen von TurboMed.

Und ganz richtig, um einen Server zum Clienten zu machen passen Sie nur die Grundeinstellungen entsprechend an. Der Vollständigkeit halber könnte man auch noch den FastObjectsServer als Dienst deaktivieren.
R.F.B.
Henrik313
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Re: Server zu Client

Beitrag von Henrik313 »

Vielen Dank! Das hilft mir viel weiter.
Das Löschen der Ordner auf dem Client ändert nichts an dem zu sichernden Datenvolumen von TurboMed.
Die Clients sichere ich alle paar Wochen bzw. vor/nach Einstellungsänderungen per Acronis Backup Advances Pro und auch per Veeam Backup per Imagesnapshot auf ein NAS. Das Image ist dann nur so groß wie der belegte Speicherplatz. Das sind dann eben 30 GB statt 130 GB auf dem Server.

Den Server sichere ich mehrmals täglich aufs NAS.
Aber stimmt eigentlich, zusätzlich vom neuen Server auf den alten Server (bald Client) die Datenbank + Dokumente raufkopieren kann den Server sehr schnell ersetzen, wenn dieser doch mal abraucht. Mh. Muss ich mir noch durchdenken. Danke für den Input, eigentlich spricht nichts dagegen es genauso zusätzlich zu machen.
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EXEWERKER
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Re: Server zu Client

Beitrag von EXEWERKER »

Ihr Datensicherungskonzept ist schon ganz gut, auch wenn es nicht zum Thema gehört: Backups mit Acronis oder VEAM sind relativ gefährlich a) wenn man nicht im Backup-Modus der DB ist und Snapshots macht, das wurde im Forum ausführlich behandelt. b) Die Images von Acronis und Veeam dürfen sich nicht im selben Netz befinden, weil sie 1. Wahl für Ransomware etc. sind. Daher empfehle ich WORM- Speicher (sicher aber teuer) oder sofortige physikalische Trennung der Backups. Ein nicht ganz sachgerechter Workaround wäre eine Netztrennung (Verwaltungsnetz für virtuelle Hosts, welches nicht mit dem "Clientnetz" verbnden ist, z.B. über VLAN realisiert.)
Ansonsten ist das Restrisiko einfach zu hoch, mal alles vercryptet zu bekommen, inkl. Backup....
EX EWERKER :-)
Henrik313
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Re: Server zu Client

Beitrag von Henrik313 »

Ich finde es trotzdem wichtig, sich über Backups auszutauschen. Wie wichtig das ist, merkt man erst wenn man ein untaugliches hat und es braucht.
Bis jetzt hatten wir kein Internet in der Praxis und striktes USB-Stickverbot (naja...letzlich schleppe ich selbst die USB-Sticks mit den TM-Updates mit ein...). Ja, die Acronis-Sicherungen legen die DB in den Backupmodus und holen sie wieder zurück.
Es wird auf ein Synology NAS mit eigenen Rechten kopiert, zusätzlich jeden Feierabend ein Vollimage des Servers auf (je Wochentag eine eigene) HDD kopiert die dann mit nach Hause genommen werden, damit es auch physikalisch getrennt wird.
Morgen bekommt die Praxis Internet, da werde ich zusätzlich noch per Draytek Vigor 2860vac Router je in der Praxis und bei mir Zuhause einen SSL-VPN-Tunnel legen, dort soll dann per robocopy das TM-Verzeichnis auf mein FreeNAS, das auch erst noch kommt, kopiert werden.
Wenn das so stabil klappt wie ich mir das vorstelle wird das die lästigen USB-Festplatten jeden Abend ersetzen. Dann hole ich mir nur noch Freitag Abend ein Image mit nach Hause im Wechsel der Platten.
nmndoc
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Re: Server zu Client

Beitrag von nmndoc »

@Henrik313

Klingt doch gut soweit. DB schalten Sie ja ohnehin in den Sicherungsmodus und wenn ich es richtig verstanden habe, läft die Sicherung auch unter einem eigenen Benutzer, der dann auch die Berechtigungen auf dem NAS hat? Ich gehe davon aus, dass dieser Backup-Benutzer auch als einziger Schreibrechte auf dem Ziel hat? Dann sollten Ihre Backups auch vor Crypto-Trojanern sicher sein.
Bei externen HDDs sieht es etwas anders aus (Stichwort "Besitz übernehmen") aber da Sie diese ja wohl am Server angeschlossen haben, sollte das auch passen, wenn die Rechte restriktiv gesetzt sind (sofern da nicht direkt gearbeitet wird und Sie sich ggf. direkt am Server den Trojaner installieren).
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