Antivirenprogramm selbst installieren?
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piccolo1108
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Antivirenprogramm selbst installieren?
Habe gerade von meinem lieben Systemhaus ein Angebot für ein Antivirenprogramm bekommen: Bitdefender GravityZone Business Securtiy CUPG mit 36 Monaten Aktualisierung für einen server und 5 Cllienten. Soll 875 Euronen dafür berappen incl. Mws und Installation. Ich glaube nicht, dass dies seriös ist ?!? Kann ich da nicht selber etwas machen oder muss ich das das Systemhaus erledigen lassen? Ist es schwierig, einen Server und die Clienten zu schützen oder ist dies so einfach, wie ich es an meinen Privatrechnern ja auch getan habe? Bitte um Ratschläge. vielen Dank im Voraus
- mschiller
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
die frage ist ja, ob ein antivirenprogramm überhaupt schutz bietet oder nicht so ne art schangenöl ist. aber das ist auch eine philosophische frage. man kann natürlich viel Geld ausgeben für sowas, es gibt aber auch kostenlose Lösungen wie z.B. avast for business
https://www.avast.com/de-de/business
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- EXEWERKER
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Unseriös ist das gar nicht. Kommt eben ein bisschen auf die Schutzstufe an. Die Verarbeitung personenbezogener Daten und Sozialdaten hat fast die höchste Anforderung, da würde ich wohl lieber nicht abgespeckte Variante nehmen.
Avast ist nicht so mein Favorit. Schon allein wegen des SSL Proxy, der sämtliche Inhalte aus SSL Verbindungen in der Cloud scannt, also auch überträgt und entschlüsselt. Wozu man dies gebrauchen kann, mag sich jeder denken. Kaspersky ist nicht besser. Sophos und Co machen das auch. Bitdefender ist absolut ok. Panda ist auch ganz nett, wegen der zentralen Verwaltbarkeit von Lizenzen und Software. Teuer sind meist die Servervarianten der Hersteller.
Wenn man jedem TM-Ärger aus dem Weg gehen will, dann einfach das Angebot von TM nutzen und für 2 Euro/Monat/PC den Virenschutz mieten. Viele Partner bieten das an. Ein besonders guter Schutz ist das auch nicht, aber bequem.
Avast ist nicht so mein Favorit. Schon allein wegen des SSL Proxy, der sämtliche Inhalte aus SSL Verbindungen in der Cloud scannt, also auch überträgt und entschlüsselt. Wozu man dies gebrauchen kann, mag sich jeder denken. Kaspersky ist nicht besser. Sophos und Co machen das auch. Bitdefender ist absolut ok. Panda ist auch ganz nett, wegen der zentralen Verwaltbarkeit von Lizenzen und Software. Teuer sind meist die Servervarianten der Hersteller.
Wenn man jedem TM-Ärger aus dem Weg gehen will, dann einfach das Angebot von TM nutzen und für 2 Euro/Monat/PC den Virenschutz mieten. Viele Partner bieten das an. Ein besonders guter Schutz ist das auch nicht, aber bequem.
EX EWERKER 
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McLeod
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Das genannte Produkt direkt über die Herstellerseite bestellt kostet für 6 Geräte und 3 Jahre 479,95.
siehe: http://www.bitdefender.de/business/security.html
Bleiben also rund 400,- für Anfahrt
und Installation. Hört sich erstmal nicht wirklich supergünstig an.
Normalerweise sollte es kein Problem darstellen, sowas auch selbst zu installieren.
Ob die Software nun gut oder schlecht ist, kann ich -genauso wie bei der Avast-Lösung- aufgrund mangelnder eigener Erfahrung nicht beurteilen.
Grundsätzlich reichen normalerweise auf Win7/Win8-Clients auch die von Microsoft kostenlos bereitgestellten Tools aus (Security Essentials bzw. der in Win8 integrierte Defender).
Für MS-Serverbetriebssysteme muss man allerdings leider auf Bezahl- bzw. externe Lösungen zurückgreifen.
siehe: http://www.bitdefender.de/business/security.html
Bleiben also rund 400,- für Anfahrt
Normalerweise sollte es kein Problem darstellen, sowas auch selbst zu installieren.
Ob die Software nun gut oder schlecht ist, kann ich -genauso wie bei der Avast-Lösung- aufgrund mangelnder eigener Erfahrung nicht beurteilen.
Grundsätzlich reichen normalerweise auf Win7/Win8-Clients auch die von Microsoft kostenlos bereitgestellten Tools aus (Security Essentials bzw. der in Win8 integrierte Defender).
Für MS-Serverbetriebssysteme muss man allerdings leider auf Bezahl- bzw. externe Lösungen zurückgreifen.
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nmndoc
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
es bleibt sogar noch mehr hängen, da der EK-Preis sicher nicht dem VK entspricht.
ABER: hier mal einige Anmerkungen zum Thema aus meiner eigenen Erfahrung:
- Microsoft Virenschutz: bitte das "schutz" hinten streichen
- günstig/teuer: das kommt ja immer darauf an was man dafür bekommt bzw. bekommen möchte: Sie können ja auch einfach den Virenschutz Ihrer Wahl kaufen und selbst installieren / einrichten. Wenn Sie es einen Kollegen machen lassen, sehe ich grundsätzlich nicht ein, weshalb er für gute Leistung nicht auch gutes Geld verlangen soll.
Aber (daher auch die Betonung auf "gute"): Was ich leider häufig gesehen habe ist, dass zwar bei den Stundensätzen/Pauschalpreisen (aka "Grundinstallation") zwar sehr ordentlich zugelangt wird - was an Arbeit aber abgeliefert wird in etwa dem entspricht, wenn man einfach die Installation mit "weite ... weiter" durchklickt. Ob aus mangelnder Qualifikation oder Absicht (bzw beides) will ich nicht beurteilen. DAS ist es, was mich stört. Gilt genau so für andere Software oder für PCs/Server, die vorinstalliert vom Hersteller kommen, wo aber nochmals die "Grundinstallation" berechnet wird.
Anders ausgedrückt: wenn ich beim einem Kunden Virenschutz, Firewall, ... oder auch einfach ein Netzwerk/Domäne installiere - dann ist das immer auch ein Stück weit individuelle Beratung - wieviel hängt vom Einzelfall und Bedarf/Entscheidung des Kunden ab. (dazu kommt dann ja normal auch die Frage, wer "wartet" das System/Software künftig).
So gesehen *können* 400 EUR gerechtfertigt sein - oder eben auch völlig überbezahlt.
Was den TM-Virenschutz angeht: klingt evtl. erst einmal günstig, ist es aber nicht: a) bezahlt man jedes Jahr den selben Betrag (obwohl die Folgejahre i.d.Regel deutlich günstiger sind - die Differenz geht an CGM) und b) man erhält ausser der nackten Lizenz keinerlei Mehrwert. Installation/Konfiguration muss man selbst machen (lassen) und soweit ich weiß bekommt man ja noch nicht einmal die offizielle Hersteller-Kunden-/Lizenznr - d.h. man ist auch komplett außen vor, was den Hersteller-Support (ist in der Lizenz mit enthalten) angeht. Also: tolles Geschäft - aber nicht für den Kunden.
ABER: hier mal einige Anmerkungen zum Thema aus meiner eigenen Erfahrung:
- Microsoft Virenschutz: bitte das "schutz" hinten streichen
- günstig/teuer: das kommt ja immer darauf an was man dafür bekommt bzw. bekommen möchte: Sie können ja auch einfach den Virenschutz Ihrer Wahl kaufen und selbst installieren / einrichten. Wenn Sie es einen Kollegen machen lassen, sehe ich grundsätzlich nicht ein, weshalb er für gute Leistung nicht auch gutes Geld verlangen soll.
Aber (daher auch die Betonung auf "gute"): Was ich leider häufig gesehen habe ist, dass zwar bei den Stundensätzen/Pauschalpreisen (aka "Grundinstallation") zwar sehr ordentlich zugelangt wird - was an Arbeit aber abgeliefert wird in etwa dem entspricht, wenn man einfach die Installation mit "weite ... weiter" durchklickt. Ob aus mangelnder Qualifikation oder Absicht (bzw beides) will ich nicht beurteilen. DAS ist es, was mich stört. Gilt genau so für andere Software oder für PCs/Server, die vorinstalliert vom Hersteller kommen, wo aber nochmals die "Grundinstallation" berechnet wird.
Anders ausgedrückt: wenn ich beim einem Kunden Virenschutz, Firewall, ... oder auch einfach ein Netzwerk/Domäne installiere - dann ist das immer auch ein Stück weit individuelle Beratung - wieviel hängt vom Einzelfall und Bedarf/Entscheidung des Kunden ab. (dazu kommt dann ja normal auch die Frage, wer "wartet" das System/Software künftig).
So gesehen *können* 400 EUR gerechtfertigt sein - oder eben auch völlig überbezahlt.
Was den TM-Virenschutz angeht: klingt evtl. erst einmal günstig, ist es aber nicht: a) bezahlt man jedes Jahr den selben Betrag (obwohl die Folgejahre i.d.Regel deutlich günstiger sind - die Differenz geht an CGM) und b) man erhält ausser der nackten Lizenz keinerlei Mehrwert. Installation/Konfiguration muss man selbst machen (lassen) und soweit ich weiß bekommt man ja noch nicht einmal die offizielle Hersteller-Kunden-/Lizenznr - d.h. man ist auch komplett außen vor, was den Hersteller-Support (ist in der Lizenz mit enthalten) angeht. Also: tolles Geschäft - aber nicht für den Kunden.
Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Hallo,
wir haben ESET NOD32 Antivirus auf dem Server und den PC´s, die eine Internetverbindung aufbauen können, deutlich billiger und zickt nicht mit TM wie Kaspersky. Außerdem kann man immer wieder mal den ADWCleaner (kostenfrei) laufen lassen um Malware zu beseitgben. Wir haben auch noch Malwarebytes installiert. Die meisten PC´s sind allerdings vom Internet getrennt und laufen ohne Virenscanner etc. (Im TCPIP kein Standartgateway eingetragen). Die Updates machen wir auf diesen PC´s monatlich über Winfuture.
Und dann ist da ja noch die Fritzbox mit einer eigenen Firewall.
mfg Nobbie
wir haben ESET NOD32 Antivirus auf dem Server und den PC´s, die eine Internetverbindung aufbauen können, deutlich billiger und zickt nicht mit TM wie Kaspersky. Außerdem kann man immer wieder mal den ADWCleaner (kostenfrei) laufen lassen um Malware zu beseitgben. Wir haben auch noch Malwarebytes installiert. Die meisten PC´s sind allerdings vom Internet getrennt und laufen ohne Virenscanner etc. (Im TCPIP kein Standartgateway eingetragen). Die Updates machen wir auf diesen PC´s monatlich über Winfuture.
Und dann ist da ja noch die Fritzbox mit einer eigenen Firewall.
mfg Nobbie
Gruß Nobbie
Ich werde keine frühe Turbomed - Downloadversion installieren
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- EXEWERKER
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Für 24 Eu im Jahr Virenschutz für den Server ist ja kein schlechter Preis. In der Tat hat man keinen Support beim Hersteller, aber beim Partner kann man dies schon einfordern, der bekommt nämlich was davon ab. Da kann man trotzdem kein Wunder erwarten.nmndoc hat geschrieben:Also: tolles Geschäft - aber nicht für den Kunden.
Als TM Partner sehe ich dies Sache natürlich etwas praktischer. Wenn ich bei möglichst vielen Kunden nachvollziehbare Lösungen habe, dann kann ich auch schneller helfen, gern auch umsonst, wenn der AV von mir verkauft wurde. Aber finde ich XY oder Kaspersky, wo jede Woche ein neues Phänomen zu erforschen ist, dann dauert dies naturgemäß viel länger und da ich nix davon habe, werde ich die Stunden abrechnen.
Dazu kommt das Überwachen der Lizenzverlängerungen, Praxen mit mehreren behindernden Lösungen gleichzeitig, Fehlen der entsprechenden Passworte und Rechte, um die Lösung zu erneuern. Daher sind wir für Standardisierung, dadurch haben die Kunden am Ende doch erheblich gespart. Der Produktpreis spielt in einer TCO Betrachtung oft schon die untergeordnete Rolle.
EX EWERKER 
Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Die grundsätzliche Frage die sich jeder Stellen sollte ist nicht, ob man das selber kann, sondern was passiert im Falle eines Problems. Wenn das Computersystem schaden nimmt, egal ob Software oder Hardware, ist hierdurch die Arbeit in der Praxis gestört. Dies wiederum kann zu Einnahmeausfällen führen. Schlimmer noch ist der Fall im Bereich des Datenverlustes, wenn ein Backup nicht ordentlich funktioniert, evtl. blockiert durch eine nicht richtig konfigurierte Antiviren Lösung. Und der worst case wäre natürlich, dass sich durch Werbung auf einer Internetseite diverse Schadsoftware einspielt und entweder Daten automatisiert abgreift oder sogar die Systeme nachhaltig schädigt durch Verschlüsselung der Daten. Und jeder der jetzt sagt, das kann nur auf sog. Underground und Porno Webseiten passieren, dem sei google empfohlen. Es gab in den letzten Jahren mehr als nur einmal den Fall, dass auch durch Werbeeinblendungen auf "seriösen" Seiten, Schadsoftware über Lücken im Java, Flash oder Browser auf die Systeme gespielt wurden.
Wenn etwas mit der Praxis passiert, ist an erster Stelle immer der Arzt verantwortlich. Durch Verträge mit anderen Dienstleistern, kann aber der Schadensersatz an diese weiter gereicht werden. Es ist das gleiche wie wenn ich daheim selber einen Gashahn anbringe. Wenn das Haus abfackelt bin ich dran, wenn ein Handwerker das gemacht hat, ist er dran. Daher möchte ich jeden bitten sich zu überlegen, wie viel ist es ihm Wert, sich nicht um Sachen kümmern zu müssen von dennen man eher weniger Ahnung hat und dafür Zeit zu haben, sich in seinem Fach fortzubilden. Ist jetzt nicht böse gemeint, aber jemand der fragt ob ein bestimmter Preis für ein bestimmtes Produkt angemessen ist, ist anscheinend nicht in der Lage selber mal zu suchen, was dieses Produkt kostet.
Ich möchte hier auch sicher keine Diskussion los treten von wegen, was man alles selber machen kann und was nicht. Gerade in diesem Forum sieht man, wie weit man mit der Hilfe von anderen kommen kann. Nur man sollte sich wirklich überlegen was man besser ab gibt und ein Virenschutz ist etwas, das bei falscher herangehensweise komplette Systeme nachhaltig vernichten kann. Und ja, auch hier spreche ich wieder aus eigener Erfahrung.
Wenn etwas mit der Praxis passiert, ist an erster Stelle immer der Arzt verantwortlich. Durch Verträge mit anderen Dienstleistern, kann aber der Schadensersatz an diese weiter gereicht werden. Es ist das gleiche wie wenn ich daheim selber einen Gashahn anbringe. Wenn das Haus abfackelt bin ich dran, wenn ein Handwerker das gemacht hat, ist er dran. Daher möchte ich jeden bitten sich zu überlegen, wie viel ist es ihm Wert, sich nicht um Sachen kümmern zu müssen von dennen man eher weniger Ahnung hat und dafür Zeit zu haben, sich in seinem Fach fortzubilden. Ist jetzt nicht böse gemeint, aber jemand der fragt ob ein bestimmter Preis für ein bestimmtes Produkt angemessen ist, ist anscheinend nicht in der Lage selber mal zu suchen, was dieses Produkt kostet.
Ich möchte hier auch sicher keine Diskussion los treten von wegen, was man alles selber machen kann und was nicht. Gerade in diesem Forum sieht man, wie weit man mit der Hilfe von anderen kommen kann. Nur man sollte sich wirklich überlegen was man besser ab gibt und ein Virenschutz ist etwas, das bei falscher herangehensweise komplette Systeme nachhaltig vernichten kann. Und ja, auch hier spreche ich wieder aus eigener Erfahrung.
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Stefan
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Welcher Dienstleister oder AV-Anbieter geht denn dieses unkalkulierbare Risiko ein?Meckelein hat geschrieben: [...] Durch Verträge mit anderen Dienstleistern, kann aber der Schadensersatz an diese weiter gereicht werden. [...]
Sogar TM schließt eine volle Haftung aus.
Gruß
Stefan
Stefan
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XRAY
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Es spricht einiges dafür, das eigene System auch selbstständig zu administrieren und sich hierzu über die genutzte Software z.B. über das Anbieterforum ausführlich kundig zu machen. Kein Antivirusprogramm im beruflichen Umfeld zu nutzen wäre m.E. nicht weniger falsch, als eines, mit welchem man sich überhaupt nicht auskennt. Das gilt auch für Systeme, welche nicht kontinuierlich ans Internet gebunden sind. Sich blind darauf zu verlassen, dass ein Fremddienstleister im Schadensfall die Verantwortung übernimmt und Schadensersatz leistet setzt ein sehr spezielles Maß an Grundvertrauen voraus, dass mir persönlich fehlt. Zumindest wäre in diesem Falle ein langfristiger Rechtsstreit zu erwarten, den sich die meisten Selbständigen zumindest zeitlich nicht leisten können. Demgegenüber ist Datenverlust sicherlich nicht in erster Linie auf Antivirusprogramme zurückzuführen. Das Verwenden einer Software, mit der man bereits im privaten Umfeld gute Erfahrungen gesammelt hat, ist nichts Verwerfliches, etliche AV-Anbieter erlauben lizenzrechtlich auch die Nutzung im beruflichen Umfeld.
Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Nur mal so nebenbei eine zwei Minütige Google suche
http://www.exali.de/Info-Base/haftungsb ... ektvertrag
http://www.rechtsanwaelte-k-k.de/haftun ... aegen.html
http://www.markelinternational.de/regio ... ternehmen/
http://www.it-business.de/recht/complia ... es/189003/
http://www.rgblog.de/haftungsrisiko-tro ... ichert-ab/
Die Haftung trägt in erster Linie immer der Verantwortliche, in diesem Fall der Inhaber der Praxis. Dieser kann die Haftung vertraglich in gewissem Umfang an den Beauftragten IT Verantwortlichen weiter leiten. Dies geschieht meist auf zivilrechtlichem Wege. Heisst die Strafrechtlichen Konsequenzen, sofern vorhanden, trägt der Arzt, aber etwaige Schadensersatzansprüche können ggü. dem IT Dienstleister geltend gemacht werden. Ausserdem ist es, im Fall des Falles, immer leichter vor Gericht, wenn man einen IT Verantwortlichen hat, da dieser Fachkentniss besitzt. Ich kann schliesslich auch niemanden zur Verantwortung ziehen, wenn ich mir die Impfung selber gebe und dabei etwas schief läuft. Es bleibt jedem selber überlassen zu entscheiden wie viel Zeit und Energie man in die IT steckt. Oder ob man dafür jemanden bezahlt der dies tut. Ich persönlich fühle mich wohler, wenn ich mich mit meinen Problemen an einen Fachmann wende und diesen für die Lösung bezahle. Egal ob das der Arzt ist, der KFZ Mechaniker, der Gas-/Wasser-/Scheiße-Spezialist oder der IT Fachmann. Auch ich wäge ab was ich selber tun kann und was ich andere machen lasse. Für mich ist da dann das Restrisiko entscheidend.
http://www.exali.de/Info-Base/haftungsb ... ektvertrag
http://www.rechtsanwaelte-k-k.de/haftun ... aegen.html
http://www.markelinternational.de/regio ... ternehmen/
http://www.it-business.de/recht/complia ... es/189003/
http://www.rgblog.de/haftungsrisiko-tro ... ichert-ab/
Die Haftung trägt in erster Linie immer der Verantwortliche, in diesem Fall der Inhaber der Praxis. Dieser kann die Haftung vertraglich in gewissem Umfang an den Beauftragten IT Verantwortlichen weiter leiten. Dies geschieht meist auf zivilrechtlichem Wege. Heisst die Strafrechtlichen Konsequenzen, sofern vorhanden, trägt der Arzt, aber etwaige Schadensersatzansprüche können ggü. dem IT Dienstleister geltend gemacht werden. Ausserdem ist es, im Fall des Falles, immer leichter vor Gericht, wenn man einen IT Verantwortlichen hat, da dieser Fachkentniss besitzt. Ich kann schliesslich auch niemanden zur Verantwortung ziehen, wenn ich mir die Impfung selber gebe und dabei etwas schief läuft. Es bleibt jedem selber überlassen zu entscheiden wie viel Zeit und Energie man in die IT steckt. Oder ob man dafür jemanden bezahlt der dies tut. Ich persönlich fühle mich wohler, wenn ich mich mit meinen Problemen an einen Fachmann wende und diesen für die Lösung bezahle. Egal ob das der Arzt ist, der KFZ Mechaniker, der Gas-/Wasser-/Scheiße-Spezialist oder der IT Fachmann. Auch ich wäge ab was ich selber tun kann und was ich andere machen lasse. Für mich ist da dann das Restrisiko entscheidend.
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nmndoc
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Sehe ich etwas anders. Der Hersteller unterscheidet ohnehin nicht zwischen Client und Server (-Betriebssystem). Und kein Support? Das ist gerade bei kritischen Bereichen (Security) natürlich ganz toll. Stattdessen soll man sich an den TM-Partner wenden? Da muss ich herzhaft lachen - sorry. Ich behaupte mal die meisten Partner verkaufen das mit, weil es a) auf dem Bestellformular steht und b) sie damit noch etwas verdienen - und ganz sicher nicht, weil man auch nur den Hauch einer Ahnung von dem Thema hat. Ehrlich gestanden bin ich schon froh - wenn man nicht bei TM(!)-Problemen an die Hotline verwiesen wird. Und was CGM betrifft: ich glaube auch nicht, dass mir da die Hotline mit AV-Problemen weiter hilft - sollte man mal glatt testen.EWERKER hat geschrieben: Für 24 Eu im Jahr Virenschutz für den Server ist ja kein schlechter Preis. In der Tat hat man keinen Support beim Hersteller, aber beim Partner kann man dies schon einfordern, der bekommt nämlich was davon ab. Da kann man trotzdem kein Wunder erwarten.
Der Kunde hat absolut keinen Mehrwert, das über CGM zu kaufen. Ein echter Mehrwert wäre zB eine Problemlose Installation/Update trotz Virenscanner (was übrigens durchaus möglich ist) - aber auch da heisst es dann nur "bitte AV deaktivieren" - d.h. Kunden mit einem X-beliebigen anderen Produkt sind da genauso gut/schlecht dran.
Natürlich setzen wir bei unseren Kunden auch die Lösungen ein, mit denen wir uns auskennen und die wir für gut befunden haben (wobei es eher ein Pool von Anwendungen ist und nicht ein fixes Produkt/Hersteller). Damit unterscheiden wir uns dann ja schon mal deutlich, von dem o.g. wie es häufig läuft ("auskennen"). D.h. aber nichts anderes, als dass der Kunde am besten dort die Lösung bestellt, wo er auch die entsprechende Kompetenz und Betreuung vorfindet - und das scheint mir nur in seltenen Fällen deckungsgleich mit dem TM-Partner zu sein (keine Frage: gibt es sicher auch!).EWERKER hat geschrieben: Als TM Partner sehe ich dies Sache natürlich etwas praktischer. Wenn ich bei möglichst vielen Kunden nachvollziehbare Lösungen habe, dann kann ich auch schneller helfen, gern auch umsonst, wenn der AV von mir verkauft wurde. Aber finde ich XY oder Kaspersky, wo jede Woche ein neues Phänomen zu erforschen ist, dann dauert dies naturgemäß viel länger und da ich nix davon habe, werde ich die Stunden abrechnen.
Dazu kommt das Überwachen der Lizenzverlängerungen, Praxen mit mehreren behindernden Lösungen gleichzeitig, Fehlen der entsprechenden Passworte und Rechte, um die Lösung zu erneuern. Daher sind wir für Standardisierung, dadurch haben die Kunden am Ende doch erheblich gespart. Der Produktpreis spielt in einer TCO Betrachtung oft schon die untergeordnete Rolle.
Aber zurück zum ursprünglichen Thema / auf bezogen auf die anderen Kommentare:
piccolo1108 fragte ja, ob das Angebot so ok/zu teuer ist - daraus er gab sich dann mein "kommt darauf an" (was man dafür bekommt) - so sind wir dann bei den TM-Partnern gelandet
D.h. ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass es ggf. besser ist, Jemanden das richtig einrichten zu lassen, wenn man sich selbst damit nicht auskennt. Das will dann auch entsprechend bezahlt sein. D.h. aber auch, ohne zu wissen, welche Leistung Ihr Systemhaus für das Geld abliefert, kann man das "zu teuer"/angemessen m.E. nicht abschließend beurteilen.
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Löck
- Beiträge: 10
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Wir benutzen seit Jahren Panda und hatten wenig Probleme- bis jetzt. Panda hat seit System geändert. Jeder Rechner wird direkt über das Internet upgedatet und nicht mehr wie bisher über eine Console.
Diese Änderung hat zu massiven Problemen geführt. Turbomed Updates gingen bei einigen Rechnern nicht mehr durchzuführen ohne Panda vorher zu deinstallieren.
Andere Rechner wurden extrem langsam (vorwiegend die Rechner mit Datenbanken von Lungenfunktion und Röntgen).
Also wenn Sie Röntgen oder Lungenfunktionen machen (und vielleicht auch sonst) zzt. eher kein Panda wählen.
Diese Änderung hat zu massiven Problemen geführt. Turbomed Updates gingen bei einigen Rechnern nicht mehr durchzuführen ohne Panda vorher zu deinstallieren.
Andere Rechner wurden extrem langsam (vorwiegend die Rechner mit Datenbanken von Lungenfunktion und Röntgen).
Also wenn Sie Röntgen oder Lungenfunktionen machen (und vielleicht auch sonst) zzt. eher kein Panda wählen.
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XRAY
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
... Behaupten Sie nicht, man hätte Sie nicht gewarnt...Löck hat geschrieben:... zzt. eher kein Panda wählen.
Never say no to Panda...
https://youtu.be/hlmsjstN6Aw
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nmndoc
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Re: Antivirenprogramm selbst installieren?
Wenn Panda so grundlegende Dinge geändert hat - kann es nicht aus sein, dass einige Schutz-Funktionen geändert wurden oder ggf. neu hinzugekommen sind? Evtl. müssen Sie es ja nur wieder "richtig" einstellen?Löck hat geschrieben:Wir benutzen seit Jahren Panda und hatten wenig Probleme- bis jetzt. Panda hat seit System geändert. Jeder Rechner wird direkt über das Internet upgedatet und nicht mehr wie bisher über eine Console.
Diese Änderung hat zu massiven Problemen geführt. Turbomed Updates gingen bei einigen Rechnern nicht mehr durchzuführen ohne Panda vorher zu deinstallieren.
Andere Rechner wurden extrem langsam (vorwiegend die Rechner mit Datenbanken von Lungenfunktion und Röntgen).![]()
Also wenn Sie Röntgen oder Lungenfunktionen machen (und vielleicht auch sonst) zzt. eher kein Panda wählen.
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