Kosten für BDT-Export 1600 Euro?

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fjm
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Kosten für BDT-Export 1600 Euro?

Beitrag von fjm »

Als "zwangsverpflichteter" Betreuer der Praxis-EDV meiner Frau befasse ich mich aktuell mit einem Umstieg auf ein anderes System. Soweit ich das quergelesen habe, ist meine Frau nicht als Einzige mit der Performance von Turbomed leicht unzufrieden. [Danke übrigens an all die Forenmitglieder, die mir in den letzten Jahren mit vielen hilfreichen Informationen die Betreuung leichter gemacht haben.]

Welches System kommen wird, steht noch nicht ganz fest. Bei der Überprüfung, ob man die Daten im BDT-Format "einfach" auslesen kann und was xBDT kostet, habe ich festgestellt, dass in der Turbomed-Preisliste vom 23.12.2014 der stolze Preis von 1.350€ plus MwSt. verlangt wird. Das habe ich nicht verstanden. Ich kann die Daten derzeit (15.1.1.2726) noch ohne Hilfe und ohne Probleme auslesen - wozu dann eine Preisliste, gemäß der dafür brutto 1.600 Euro fällig wären? "Früher" war bei Turbomed alles in EINEM Preis enthalten, wodurch sich Turbomed z. B. von Medistar positiv abhob. Bei der Durchsicht der aktuellen Preisliste habe ich Bauklötze gestaunt, für was man alles welche Preise verlangen kann, die offenkundig auch gezahlt werden.

Will Turbomed etwa einer Wechselflut zu anderen Programmen, so sie denn mal auf dem Markt sein werden UND ihre Tauglichkeit unter Beweis gestellt haben UND dazu noch wirtschaftlich attraktiv sind, verhindern, indem man sich irgendeinen technischen Schnickschnack einfallen lässt, um den BDT-Export zu unterbinden? Getreu dem Motto: Wenn du uns schon verlassen willst, kassieren wir wenigstens zum Schluss noch einmal kräftig ab. Du, lieber Kunde, zahlst noch einmal dafür, dass du deine eigenen Daten bekommst. Und wenn 1.600 Euro gezahlt werden, warum nicht gleich 5.000 Euro verlangen? Der Kunde hat doch gar keine Chance, anderweitig an seine eigenen Daten zu bekommen. Oder?

Darf ein Anbieter einer Praxissoftware überhaupt so etwas? Denn als meine Frau das Programm (in der DOS-Version) erworben hat, war keine Rede davon, dass man bei Programmwechsel nochmals einen vierstelligen Betrag hinblättern muss. Da ich lieber nicht ausprobieren möchte, ob ich die Daten nach einem nächsten Update auch noch migrieren kann, möchte ich mich an der Stelle beim Betreiber dieses Forums und bei den vielen engagierten Forumsmitgliedern bedanken. Meine Frau wird wechseln.
moose
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Re: Kosten für BDT-Export 1600 Euro?

Beitrag von moose »

und ich auch
moose
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Re: Kosten für BDT-Export 1600 Euro?

Beitrag von moose »

und ich zahle auch die 1600 Euro hauptsache ich bin da endlich raus
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wahnfried
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Re: Kosten für BDT-Export 1600 Euro?

Beitrag von wahnfried »

fjm hat geschrieben:...habe ich festgestellt, dass in der Turbomed-Preisliste vom 23.12.2014 der stolze Preis von 1.350€ plus MwSt. verlangt wird. Das habe ich nicht verstanden. Ich kann die Daten derzeit (15.1.1.2726) noch ohne Hilfe und ohne Probleme auslesen - wozu dann eine Preisliste, gemäß der dafür brutto 1.600 Euro fällig wären?
Auf diese Preis-Angabe habe ich schon mal hingewiesen ( http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?f=11&t=5235 ), wobei mich wundert, dass Sie mit Version 15.1.1. beim Aufruf des BDT-Gesamt-Exportes nicht nach dem praxisspezifischen Tageskennwort gefragt werden. Oder hatten Sie dies erfragt und weiterhin problemlos erhalten (so Hotline erreichbar...)? Ich bekomme selbst als Jemand mit "traditioneller Erlaubnis zum Gesamt-BDT-Export" seit 15.1.1. diese Abfrage - bis 14.4.1. bekam ich keine Hindernisse in den Weg gelegt. Bin froh darüber, in der Praxis noch nicht auf 15.1.1. upgedatet zu haben...
fjm hat geschrieben:Will Turbomed etwa einer Wechselflut zu anderen Programmen, so sie denn mal auf dem Markt sein werden UND ihre Tauglichkeit unter Beweis gestellt haben UND dazu noch wirtschaftlich attraktiv sind, verhindern, indem man sich irgendeinen technischen Schnickschnack einfallen lässt, um den BDT-Export zu unterbinden? Getreu dem Motto: Wenn du uns schon verlassen willst, kassieren wir wenigstens zum Schluss noch einmal kräftig ab. Du, lieber Kunde, zahlst noch einmal dafür, dass du deine eigenen Daten bekommst. Und wenn 1.600 Euro gezahlt werden, warum nicht gleich 5.000 Euro verlangen? Der Kunde hat doch gar keine Chance, anderweitig an seine eigenen Daten zu bekommen. Oder?
Sie schildern recht genau meine eigenen Phantasien und Befürchtungen. Man kommt sich vor wie "Eigentum" der CGM. Natürlich bleibt es Einem unbenommen, mit einem neuen Programm mit leerer Datenbank zu beginnen und für jeden Patienten, der schonmal da war die Übernahme per Einzel-BDT-Export zu machen, sofern wichtig (und ansonsten das alte Programm im Hintergrund zum Nachsehen offen zu halten).

Und dann gibt es auch noch die Möglichkeit, die "unverschlüsselten Abrechnungsdateien" soundsovieler Quartale in "x.bdt" umzubenennen und dies zu importieren. Das überträgt aber NUR die Daten zu Patientendaten/Abrechnungsfall-Angaben/Abrechnungsziffern/Abrechnungs-ICD-Angaben. (So habe ich mal mit TurboMed begonnen, 2 Jahre zurück importiert...)
fjm hat geschrieben:Darf ein Anbieter einer Praxissoftware überhaupt so etwas? Denn als meine Frau das Programm (in der DOS-Version) erworben hat, war keine Rede davon, dass man bei Programmwechsel nochmals einen vierstelligen Betrag hinblättern muss. Da ich lieber nicht ausprobieren möchte, ob ich die Daten nach einem nächsten Update auch noch migrieren kann, möchte ich mich an der Stelle beim Betreiber dieses Forums und bei den vielen engagierten Forumsmitgliedern bedanken. Meine Frau wird wechseln.
Das wäre eine Frage für Juristen - am besten die KV-Justiziare um eine Stellungnahme bitten. Dann wäre da insbesondere die Frage 2 aus diesem Beitrag: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?p=29923#p29923 . Bisher hat sich TurboMed dazu nicht geäußert.
Ich würde mal meinen Software-Überlassungsvertrag durchsehen, ob da zu unangekündigten Preislistenveränderungen etwas steht.

Grüsse, Wahnfried
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Re: Kosten für BDT-Export 1600 Euro?

Beitrag von XRAY »

Eigentlich bestand hier ursprünglich nicht der Wunsch nach einem Wechsel, aber CGM drängt ja einen konsequent in diese Richtung.

Nein, wenn es einmal so weit ist, kriegen die keinen Cent für einen erzwungenen Export, und wenn mein Team und ich die Patienten zeilenweise auslesen müssen:

Gerne zahle ich meinen Mädchen einen satten Aufschlag für monotone Wochenendarbeit anstelle das Geld einfach wegzuwerfen.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass nicht nur Karthago zerstört werden muss. XRAY
moose
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Re: Kosten für BDT-Export 1600 Euro?

Beitrag von moose »

dass nicht nur Karthago zerstört werden muss
musste :!:


cgm :?: :mrgreen:
rfbdoc
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Re: Kosten für BDT-Export 1600 Euro?

Beitrag von rfbdoc »

@wahnfried
-Ich bekomme selbst als Jemand mit "traditioneller Erlaubnis zum Gesamt-BDT-Export" seit 15.1.1. diese Abfrage - bis 14.4.1. bekam ich keine Hindernisse in den Weg gelegt. Bin froh darüber, in der Praxis noch nicht auf 15.1.1. upgedatet zu haben....
Auch die "Formularüberprüfung" ab Version 15.1.1 geht exakt in diese Richtung !

Es geht schlicht und ergreifend darum, den Umzug zu anderen Programmen zu unterbinden.
R.F.B.
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wahnfried
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Re: Kosten für BDT-Export 1600 Euro?

Beitrag von wahnfried »

moose hat geschrieben:und ich zahle auch die 1600 Euro hauptsache ich bin da endlich raus
Frage ist nur, ob das etwas nützt.

Wenn es nur um die Dokumentation der BDT-Daten ginge, wäre ja ein (noch kostenfrei erlaubter) Gesamt-BDT-Export aus 14.4.1. plus ein Hausbesuchsexport des aktuellen Quartales noch unter ungepatchtem 15.1.1.(der aber nach Mitteilung von XRAY ggfs durch das Aufspielen des Patches vom 13.1. auf 20 Patienten begrenzt würde???) völlig ausreichend. Meines Erachtens sogar auch völlig gleichwertig...

Übrigens: Hausbesuchsexport "NACH Hausbesuch" mit der "ungepatchten" Version 15.1.1. klaglos möglich, auch ganze (und auch zurückliegende) Quartale! Selbst Zeiträume von mehr als einem Quartal möglich...

Grüsse, Wahnfried
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