IP-Adresse im netz
Moderator: Forum Moderatoren
Forumsregeln
TM-Startforum - "offen für alle Themen".
Beiträge, die in einen anderen Bereich passen, werden bei Bedarf verschoben.
TM-Startforum - "offen für alle Themen".
Beiträge, die in einen anderen Bereich passen, werden bei Bedarf verschoben.
-
urol
- Beiträge: 206
- Registriert: Sonntag 2. April 2006, 16:19
- 20
IP-Adresse im netz
Hallo,
habe bislang beim Einrichten eines neuen Arbetsplatzes die IP-Adresse des "alten" PCs übernommen. Zufällig habe ich einen angeschlossen, bei dem der Häckchen vor "IP-Adresse automatisch beziehen" gesetzt war. Es funktionierte ebenfalls problemlos.
Hat die eine Version gegenüber der anderen bes. Vorteile?
Auf dem Server läuft Win-Server 2008. Aktueller GB-Switch von Tp-Link. Kein Wlan. Arbeitsplatz Win 8.1.
habe bislang beim Einrichten eines neuen Arbetsplatzes die IP-Adresse des "alten" PCs übernommen. Zufällig habe ich einen angeschlossen, bei dem der Häckchen vor "IP-Adresse automatisch beziehen" gesetzt war. Es funktionierte ebenfalls problemlos.
Hat die eine Version gegenüber der anderen bes. Vorteile?
Auf dem Server läuft Win-Server 2008. Aktueller GB-Switch von Tp-Link. Kein Wlan. Arbeitsplatz Win 8.1.
Gruß,
Urol
Urol
- Lazarus
- Beiträge: 1343
- Registriert: Freitag 22. Dezember 2006, 17:04
- 19
- Hat sich bedankt: 28 mal
- Hat Dank erhalten: 75 mal
Re: IP-Adresse im netz
Wenn Sie einen DHCP-Server auf dem Win-Server laufen haben, können dynamische IP Adressen vergeben werden.
Laufen gleichzeitig Rechner mit festen IP-Adressen und sind diese aus-geschaltet, kann es ein, dass eine eigentlich vergebene IP einem anderen Rechner gegeben wird.
Beim Ein-schalten des Fest-IP- Rechners gibt es dann zwei Rechner mit gleichen IP´s und dementsprechend Probleme. Wenn der Server so eingestellt ist, dass die festen IP weit von den dynamischen IP´s vergeben sind, tritt das Problem nicht auf.
Also: Man nimmt bei den festen IP´s Zahlen von oben nach unten X.X.X. 253 X.X,X.252 u.s.w. Der DHCP-Server zählt von unten nach oben X.X.X.2 X.X.X.3. Es wird erst kritisch, wenn man sich in der Mitte trifft. Wer hat schon 120 Rechner in der Praxis.
Der Nachteil der automatischen IP-Vergabe liegt in den wechselnden IP-Adressen der Rechner, außerdem können auch andere Geräte leichter einloggen. Bei WLAN ist das kritisch.
Zudem kann ein DHCP-Server das Netz stören, wenn andere Geräte wie. z.B. eine Fritzbox mit im Netz ist und somit ein weiterer DHCP-Server ins Spiel kommt. Wenn letzterer mal aktiv ist, stellen sich die Rechner unter bestimmten Umständen beim Einschalten darauf ein, und das Chaos kennt kein Ende
Fazit: Eine feste IP-Vergabe hat Vorteile in der Störsicherheit des Netzwerks.
Laufen gleichzeitig Rechner mit festen IP-Adressen und sind diese aus-geschaltet, kann es ein, dass eine eigentlich vergebene IP einem anderen Rechner gegeben wird.
Beim Ein-schalten des Fest-IP- Rechners gibt es dann zwei Rechner mit gleichen IP´s und dementsprechend Probleme. Wenn der Server so eingestellt ist, dass die festen IP weit von den dynamischen IP´s vergeben sind, tritt das Problem nicht auf.
Also: Man nimmt bei den festen IP´s Zahlen von oben nach unten X.X.X. 253 X.X,X.252 u.s.w. Der DHCP-Server zählt von unten nach oben X.X.X.2 X.X.X.3. Es wird erst kritisch, wenn man sich in der Mitte trifft. Wer hat schon 120 Rechner in der Praxis.
Der Nachteil der automatischen IP-Vergabe liegt in den wechselnden IP-Adressen der Rechner, außerdem können auch andere Geräte leichter einloggen. Bei WLAN ist das kritisch.
Zudem kann ein DHCP-Server das Netz stören, wenn andere Geräte wie. z.B. eine Fritzbox mit im Netz ist und somit ein weiterer DHCP-Server ins Spiel kommt. Wenn letzterer mal aktiv ist, stellen sich die Rechner unter bestimmten Umständen beim Einschalten darauf ein, und das Chaos kennt kein Ende
Fazit: Eine feste IP-Vergabe hat Vorteile in der Störsicherheit des Netzwerks.
-
urol
- Beiträge: 206
- Registriert: Sonntag 2. April 2006, 16:19
- 20
- wahnfried
- Beiträge: 3180
- Registriert: Freitag 13. Januar 2006, 23:46
- 20
- Wohnort: Braunschweig
Re: wechselnde IP-Adresse eines Client-Rechners im Netz
...und wie ist das mit Drucker-Feineinstellungen?
Die werden rechnerspezifisch nach PC-Namen (und IP ??) vergeben.
Hat jemand mal ausprobiert, beim Ersetzen eines Rechners nur den PC-Namen zu übernehmen und nicht die IP - ob dann die Druckerfeineinstellungen neu zu bearbeiten sind oder vom alten Rechner übernommen werden?
In solchen Fällen habe ich immer sowohl den Rechner-Namen als auch die IP übernommen.
Bei Nicht-druckenden Clients wäre das allerdings egal.
Grüsse, Wahnfried
Die werden rechnerspezifisch nach PC-Namen (und IP ??) vergeben.
Hat jemand mal ausprobiert, beim Ersetzen eines Rechners nur den PC-Namen zu übernehmen und nicht die IP - ob dann die Druckerfeineinstellungen neu zu bearbeiten sind oder vom alten Rechner übernommen werden?
In solchen Fällen habe ich immer sowohl den Rechner-Namen als auch die IP übernommen.
Bei Nicht-druckenden Clients wäre das allerdings egal.
Grüsse, Wahnfried
-
Stefan
- Beiträge: 546
- Registriert: Dienstag 15. August 2006, 23:46
- 19
- Wohnort: Land Brandenburg
Re: IP-Adresse im netz
Dem kann nicht ganz zustimmen. Die Vergabe der IP-Adresse können sie auch an die MAC-Adresse (Hardware-Adresse des Netzwerkadapters) binden, d.h. Rechner ALazarus hat geschrieben:...Der Nachteil der automatischen IP-Vergabe liegt in den wechselnden IP-Adressen der Rechner, außerdem können auch andere Geräte leichter einloggen. Bei WLAN ist das kritisch.
Zudem kann ein DHCP-Server das Netz stören, wenn andere Geräte wie. z.B. eine Fritzbox mit im Netz ist und somit ein weiterer DHCP-Server ins Spiel kommt. Wenn letzterer mal aktiv ist, stellen sich die Rechner unter bestimmten Umständen beim Einschalten darauf ein, und das Chaos kennt kein Ende
Fazit: Eine feste IP-Vergabe hat Vorteile in der Störsicherheit des Netzwerks.
bekommt immer die gleiche IP-Adresse, trotz dynamischer Vergabe über den DHCP-Server.
Ob ich nun dynamisch die Adresse über den DHCP-Server bekomme oder ich sie von Hand eintrage bleibt über WLAN gleichsam kritisch.
Natürlich müssen da noch weitere Schutzmechanismen greifen.
Und wenn man 2 (mögliche) DHCP-Server betreibt sollte man diese natürlich auch ordentlich konfigurieren.
Also würde ich die Einsatzszenarien wie wikipedia sehen:
Oft wechselnde Hardware kann man im Praxisnetz fast ausschließen (Größe sowieso), Ausnahme das Notebook, welches auch zu Hause ins Heimnetzwerk eingebunden wird.Das Dynamic Host Configuration Protocol wurde im Hinblick auf zwei Einsatzszenarien entwickelt:
- große Netzwerke mit häufig wechselnder Topologie,
- Anwender, die „einfach nur eine Netzwerkverbindung“ haben möchten und sich nicht näher mit der Netzwerkkonfiguration beschäftigen möchten.
Trotzdem benutzen wir einen DHCP-Server mit IP-MAC-Adressen-Bindung. So spare ich mir die mühselige Konfiguration der Netzwerkdrucker und das Hausbesuchsnotebook
funktioniert ohne viel Umstellen in der Praxis und zu Hause.
Gruß
Stefan
Stefan
- Lazarus
- Beiträge: 1343
- Registriert: Freitag 22. Dezember 2006, 17:04
- 19
- Hat sich bedankt: 28 mal
- Hat Dank erhalten: 75 mal
Re: IP-Adresse im netz
@Stephan
@wahnfried
Wie oben beschrieben, kann man feste und dynamische IP´s zwar unter bestimmten Umständen kombinieren. Es ist allerdings nicht empfehlenswert; vor allem wenn die festen und dynamischen Bereiche im DHCP-Server nicht abgegrenzt sind. Oder schlimmer, wenn ein zweiter DHCP-Server hinzukommt. Dann kann es je nach Reihenfolge des Einschaltens der Rechner zu interessanten Effekten kommen, die allerdings erstmal die Praxis lahmlegen.
Ein weiterer Vorteil der festen IP-Vergabe besteht darin, dass ein inhomogenes System auch bei Serverausfall (=DHCP-Ausfall) ansprechbar bleibt. Wenn der DHCP-Server ausfällt, síeht es nicht sehr gut aus.
Haben die Rechner feste IP´s, kann das Netz leichter auf einen Ersatz-Server umgestellt werden.
Bei den Druckern ging ich davon aus, dass diese netzwerkfähig sind. Beim Serverausfall wäre es im Prinzip das gleiche Problem.
@Stephan
mich würde interessieren, wie sie die Zuordnungstabelle des DHCP-Servers konfiguriert haben. Bei der Fragestellung ging es um einen Win2008 Server
Grüße
Lazarus
@wahnfried
Wie oben beschrieben, kann man feste und dynamische IP´s zwar unter bestimmten Umständen kombinieren. Es ist allerdings nicht empfehlenswert; vor allem wenn die festen und dynamischen Bereiche im DHCP-Server nicht abgegrenzt sind. Oder schlimmer, wenn ein zweiter DHCP-Server hinzukommt. Dann kann es je nach Reihenfolge des Einschaltens der Rechner zu interessanten Effekten kommen, die allerdings erstmal die Praxis lahmlegen.
Ein weiterer Vorteil der festen IP-Vergabe besteht darin, dass ein inhomogenes System auch bei Serverausfall (=DHCP-Ausfall) ansprechbar bleibt. Wenn der DHCP-Server ausfällt, síeht es nicht sehr gut aus.
Haben die Rechner feste IP´s, kann das Netz leichter auf einen Ersatz-Server umgestellt werden.
Bei den Druckern ging ich davon aus, dass diese netzwerkfähig sind. Beim Serverausfall wäre es im Prinzip das gleiche Problem.
@Stephan
mich würde interessieren, wie sie die Zuordnungstabelle des DHCP-Servers konfiguriert haben. Bei der Fragestellung ging es um einen Win2008 Server
Grüße
Lazarus
-
Stefan
- Beiträge: 546
- Registriert: Dienstag 15. August 2006, 23:46
- 19
- Wohnort: Land Brandenburg
Re: IP-Adresse im netz
Aufgrund des kleinen Praxisnetzes läuft der DHCP-Server auf einer Fritz!Box. Unter Win2008 Server müsste es unter DHCP->Reservierungen und dann "Neue Reservierung" einzustellen sein.Lazarus hat geschrieben:...
@Stephan
mich würde interessieren, wie sie die Zuordnungstabelle des DHCP-Servers konfiguriert haben. Bei der Fragestellung ging es um einen Win2008 Server
...
Siehe --> Automatisieren der Verwaltung von Geräten mit statischen IP-Adressen durch Erstellen von DHCP-Reservierungen @ MS-Technet
Als Schutz vor einem möglichen Ausfall des DHCP-Servers können sie unter Windows auch noch eine alternative IP-Adressen-Konfiguration hinterlegen.
Von einer statischen IP-Adressen-Vergabe will ich natürlich nicht abraten aber eine dynamische Vergabe ist auch kein Hexenwerk, auch bei kleinen Netzen.
Gruß
Stefan
Stefan
-
nmndoc
- Beiträge: 1907
- Registriert: Donnerstag 17. März 2011, 12:56
- 15
- Hat sich bedankt: 1 mal
- Hat Dank erhalten: 50 mal
Re: IP-Adresse im netz
hallo,
der einzige Grund weshalb wir in den meisten Praxen bisher feste IPs haben ist war, dass
a) ich immer dachte, dass TM die Druckereinstellungen (auch) an der IP fest macht? Stimmt das oder ist es der Name?
b) es früher für die Remote-Warung einfacher war, wenn wir IPs verwenden mussten, zu wissen, welcher Rechener welche IP hat
Ansonsten wäre DHCP viel einfacher - gerade wenn man einen Rechner tauscht, allerings
- darf(?) man nur einen DHCP-Server je Netzsegment haben (evtl gibts da Tricks, die kenne ich dann aber nicht). Ich denke auch dass intelligentere DHCP-Server die Anwesenheit eines zweiten erkennen und sich selbst deaktivieren.
- im Windows-Domänen-netz solle auch der Server auch zwingend auch DHCP machen, da die ganzen AD-Dinge sehr DNS-abhängig sind - also da nicht den router machen lassen
- @Lazarzus: bin mir nicht sicher, aber ich meine DHCP-Server gesehen zu haben, die auch von oben ab die IPs vergeben
- Mischen mit statischen IPs kein Problem, man vergibt einfach für DHCP einen Bereich - zB x.x.x.100-199 - die anderen kann man dann statisch vergeben.
- feste Zuordnungen kann man über Reservierungen machen - oder indirekt wenn man die lease-time (Gültigkeitsdauer) zB auf 30, 90 Tage oder mehr (unbegrenzt) setzt - in einem normalen Praxis-Netz wird wohl kein Rechner beliebig lang aus bleiben.
So weit ich weiß, lassen sich über DHCP auch noch diverse andere Einstellungen verteilen, hab ich aber noch nie getestet.
Grüße
der einzige Grund weshalb wir in den meisten Praxen bisher feste IPs haben ist war, dass
a) ich immer dachte, dass TM die Druckereinstellungen (auch) an der IP fest macht? Stimmt das oder ist es der Name?
b) es früher für die Remote-Warung einfacher war, wenn wir IPs verwenden mussten, zu wissen, welcher Rechener welche IP hat
Ansonsten wäre DHCP viel einfacher - gerade wenn man einen Rechner tauscht, allerings
- darf(?) man nur einen DHCP-Server je Netzsegment haben (evtl gibts da Tricks, die kenne ich dann aber nicht). Ich denke auch dass intelligentere DHCP-Server die Anwesenheit eines zweiten erkennen und sich selbst deaktivieren.
- im Windows-Domänen-netz solle auch der Server auch zwingend auch DHCP machen, da die ganzen AD-Dinge sehr DNS-abhängig sind - also da nicht den router machen lassen
- @Lazarzus: bin mir nicht sicher, aber ich meine DHCP-Server gesehen zu haben, die auch von oben ab die IPs vergeben
- Mischen mit statischen IPs kein Problem, man vergibt einfach für DHCP einen Bereich - zB x.x.x.100-199 - die anderen kann man dann statisch vergeben.
- feste Zuordnungen kann man über Reservierungen machen - oder indirekt wenn man die lease-time (Gültigkeitsdauer) zB auf 30, 90 Tage oder mehr (unbegrenzt) setzt - in einem normalen Praxis-Netz wird wohl kein Rechner beliebig lang aus bleiben.
So weit ich weiß, lassen sich über DHCP auch noch diverse andere Einstellungen verteilen, hab ich aber noch nie getestet.
Grüße
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 7 Gäste