Unterschied Praxisdatensicherung vs Dokumentensicherung

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Evelin
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Unterschied Praxisdatensicherung vs Dokumentensicherung

Beitrag von Evelin »

Habe meine Hardware (3 Plätze) erneuern lassen, d.h. 3 neue Rechner und Umstellung von Windows XP auf Windows 7 Prof..
Dabei hat der Mitarbeiter des TurboMed Systempartners die Datensicherung folgendermassen eingerichtet:

1. Praxisdatensicherung über USB Stick
2. Dokumentensicherung über externe Festplatte

Mit der Praxisdatensicherung sei eine komplette Wiederherstellung der Turbomeddateien bei Festplattenschaden ; Diebstahl etc. möglich.

Wozu aber dann noch eine Dokumentensicherung ? Was genau umfasst diese Dokumentensicherung ?
EKG s ? Briefe ? Eingescannte Berichte oder ggf. Ultraschallbilder und Befunde ? Oder auch die Windows 7 Software ??

Schöne Restwoche wünscht

Evelin
Henrik313
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Re: Unterschied Praxisdatensicherung vs Dokumentensicherung

Beitrag von Henrik313 »

Eine Antwort kann man pauschal nicht geben, da man in den Grundeinstellungen-Sicherung einstellen kann was zur Turbomedsicherung gehören soll und was nicht. Ab Werk im Prinzip nur die Datenbank. Der Dokumente-ordner und andere Ordner (alle unter Turbomed\...) gehören nicht dazu. Diese sind aber meistens der größte Brocken (eben wegen der Bilder, Scans, ....).

Komplett wiederherstellen (inkl. Windows) kann man den Rechner damit nicht, auch nicht unbedingt TM, zumindest wenn man von den Werkseinstellungen ausgeht. Nichtmal TM selbst könnte man so komplett wiederherstellen.

Am besten ist, Sie schauen mal auf dem Stick / der Festplatte nach, was genau drauf ist.


Welche Sicherungsstrategie am besten ist, muss man selbst entscheiden, kommt drauf an.
Bei mir ist es so gelöst: Tagsüber zieht Acronis Backup & Recovery inkl. dem AddOn für Wiederherstellung auf fremden Rechnern ein komplettes Image auf ein Netzwerkspeicher (NAS - Netzwerkfestplatte), dort bleiben verschiedene Generationen der Sicherung, alles automatisch. Beim Beenden von TM sichert TM auf auf das NAS, aber nur die Datenbank.
Wenn Abends der Server ausgemacht werden soll, sichert Acronis alles (Image) auf einen USB-Stick, der dann mitgenommen wird, für jeden Wochentag gibts einen, so dass man immer die Images von 5 Tagen "weg" (Diebstahl, Brand) von der Praxis hat und aktuelle und ältere Images auf dem NAS.

Im Fall des Falls kann ich so den Server und die Rechner auf beliebige neue Rechner innerhalb von 30 Minuten wiederherstellen mit allem drum und dran. Inkl. aller Einstellungen, was die TM-Sicherung nicht drin hat, wie ich immer noch merke weil kaum Einstellungen übernommen worden sind beim mir beim Hardwarewechsel.
Evelin
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Re: Unterschied Praxisdatensicherung vs Dokumentensicherung

Beitrag von Evelin »

Zitat: "Am besten ist, Sie schauen mal auf dem Stick / der Festplatte nach, was genau drauf ist. "

Wie kann ich nachsehen was genau drauf ist ? :?: Ich sehe doch nur den Namen der Datei welche auf dem Stick gespeichert wurde. Wie kann ich die abgespeicherten Daten sichtbar machen ?
Bislang habe ich nach dem Sichern der Praxisdaten die Sicherung nur von TM überprüfen lassen und dann den Stick abgezogen.

Ciao

Evelin
Henrik313
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Re: Unterschied Praxisdatensicherung vs Dokumentensicherung

Beitrag von Henrik313 »

OK, also ist auf dem Stick nur die reine TM-Sicherung.
Um jetzt zu sehen, was da drauf ist, muss man in den Grundeinstellungen unter Datensicherung nachschauen, wo überall die Häkchen dran sind.
msey
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Re: Unterschied Praxisdatensicherung vs Dokumentensicherung

Beitrag von msey »

und beim bejahten Prüfen zeigt sich auch allerlei.

Zur Beruhigung: wenn die gewünschten Dinge in der Grundeinstellung/Datensicherung ausgewählt sind UND (!) man die Sicherung nach Erstellung prüft, funktioniert es reibungslos! Am besten auf häuslichem Rechner (siehe im Forum bzw. Wiki - "Einzelplatz") testen.
Johnny
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Re: Unterschied Praxisdatensicherung vs Dokumentensicherung

Beitrag von Johnny »

Hallo Evelin,

"Grau ist alle Theorie"; wenn man wirklich wissen will, ob das Sicherungssystem funktioniert, das man sich gebaut hat (welches auch immer) dann muß man einen Desasterfall in praxi proben. Erst dann weis man, ob das eigene Sicherungssystem funktioniert oder ob es Lücken hat. Das ist aufwendig, aber man hat ja Zeit, d. h. man steht nicht unter Zeitdruck dies zu üben.

Nach meiner Ansicht gibt es 3 Hauptdesaster Scenarien:

1a) Die Turbomeddatenbank ist defekt
1b) Dokumente sind verschwunden

2) Die Festplatte ist defekt, d.h. das System startet nicht mehr.

3) Die Hauptplatine (Mainboard ist defekt).

Für alle 3 Hauptfälle gibt es die Möglichkeit :
a) der Reparatur; oft aufwendig, da man den Fehler finden muß oder man Reparaturroutinen /(Soft) Werkzeuge haben muß.
b) des Wegwerfen des defekten Teiles z.B. Turbomeddatenbank oder Festplatte oder Computer und man aus einer Sicherung diese Teil wieder neu herstellt.
Dies ist oftmals der einfachere Weg den man aber unbedingt vorher üben sollte, denn im Ernstfall hat man nicht soviel Zeit wenn die Praxis ohne monetären Verlust weiterlaufen soll. Eine Übung sollte aber nicht an einem bestehenden funktionierenden System durchgeführt werden, sondern an einem möglichst identischen doppelten System. Dann kann man nichts kaputt machen und man kann alles in Ruhe ausprobieren für den Ernstfall und/oder diese System dann schon so fast für den Notfall fertig bereit halten.

Die Firma TurboMed wird im Ernstfall, so meine Erfahrung, nur ihr eigenes Programm wiederherstellen ggf. wenn vorhanden mit den Daten, wenn sie denn gesichert sind (Fall 1a und b)

Wichtig sind. d.h. sollten gesichert sein:

I. Die TurboMed Datenbank
II. Alle Dokumente d.h. Briefe, eingescannte pdf Dokumente, US-Bilder, Diktate
III. Daten von externen Programmen z.B. Daten von Impfdoc etc (HZV-Daten?).

Weniger wichtig (?) Formulare, z.B. eigene Formulare, eigene Icons.

So wie ich Ihre Angaben verstanden habe, hat Ihr TM Partner den Fall 1a= I und b= II (und III?) mit abgesichert.

Windows u. andere Programme z.B. ein FaxProgramm, word etc, gehören nicht zu dieser Sicherung. Hierfür hat man eigene Sicherungen oder sichert eben die gesamte Festplatte mit einem Imageprogramm z.B. Acronis, Ghost, Diskimage, Symantec recovery, Paragon Backup etc. (Fall 2 ggf. abhängig von Imageprogramm und Hardware damit sogar Fall 3)

Gruß aus Kiel
Johnny
rfbdoc
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Re: Unterschied Praxisdatensicherung vs Dokumentensicherung

Beitrag von rfbdoc »

Was genau umfasst diese Dokumentensicherung ?
Das sehen Sie exakt in den TM Grundeinstellungen:
Vermutlich ist es der Ordner \TurboMed\Dokumente

Er umfasst im Regelfall
Patientenbriefe
Eingescannte Dokumente
Video-Dateien wie Ultraschallbilder oder Photodokumentationen der Turbomed Bildverarbeitung

Nicht umfasst sind in der Regel
Ekg-Dokumente
Lungenfunktions-Dokumente
Beliebige Dokumente
(es sei denn, dass Ekg, Lungenfunktion etc. im Ordner Dokumente installiert wurden)

Windows bzw. Netzwerkdaten sind damit also nicht gesichert, diese Daten lassen sich im Regelfall ja über eine Neuinstallation des System wieder herstellen.

Am besten Sie machen zu Hause auf einem Einzelplatzsystem regelmässig oder zumindest testweise mal die "Rücksicherung" ihrer Daten. Dann sehen sie exakt was in der Praxis gesichert wurde und ob das für den Fall eines GAU in der Praxis ausreicht.
R.F.B.
Evelin
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Re: Unterschied Praxisdatensicherung vs Dokumentensicherung

Beitrag von Evelin »

Alles klar. Sie alle haben mir sehr weitergeholfen.
Vielen Dank für die Infos und Ihre Mühe diese einzustellen !!!

shöne Restwoche

wünscht Evelin
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