Internet-Datensicherung

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Lauxtermann
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Internet-Datensicherung

Beitrag von Lauxtermann »

Ich mache im Moment u. a. folgende Datensicherung mit der "Dropbox" (50GB Speicher, 10 E/Monat):
Tgl. Spiegelung der Verz. \Turbomed (38GB)und \TMSicherung (PraxisDB-Versionen der letzten 7 Tage, ca. 5GB) ins Dropbox-Verzeichnis auf meinem Server (Mit Spiegelungssoftware SFFS).
Die Dropbox-Software spiegelt automatisch auf ihre Server und auch auf meinen Privat-PC. Dort spiegele ich in meine private Turbomed-Installation.
Soweit so gut. Die Geschwindigkeit ist so hoch, dass ich nachts problemlos über 3 GB Daten (Habe die Zeit nicht kontrolliert) spiegeln kann. Das reicht.
Meine Frage:
Hat schon mal jemand versucht, mit zwei Fritzboxen und VPN-Tunnel eine ähnliche Spiegelung der Praxisdaten (1xtgl. nachts) hinzubekommen, evtl. mit NAS an der Home-Fritzbox.
Und wenn ja, mit welcher Geschwindigkeit wird über den VPN-Tunnel gespiegelt? Über Windows Remotesteuerung mit Dateiübertragung ist der ausprobierte Transfer viel zu langsam.
Vorteile: Umgehung des Internetspeichers. Keine Kosten. Nachteile: Internetspeicher fehlt als Datensicherung. Einfacher als mit Dropbox geht es nicht.
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Geigenberger
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Geigenberger »

... spiegeln Sie tatsächlich unverschlüsselte Daten in einen Internetspeicher??
A. Geigenberger
Lauxtermann
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Lauxtermann »

Nein. SFFS verschlüsselt.
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Geigenberger »

... aber damit ist nur der "Datenweg" über's Internet und über die verschiedenen Router "unterwegs" verschlüsselt.
Die Daten selber liegen letztendlich dann doch wieder unverschlüsselt auf dem fremden Server!?

A. Geigenberger
Lauxtermann
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Lauxtermann »

Nein. Auf dem Dropbox-Server liegen nur von SFFS gezippte und AES256bit verschlüsselte Dateien. Das Dropbox-Verzeichnis auf dem Heim-PC wird damit synchronisiert. Die Entschlüsselung wird erst zuhause durch SFFS (SuperFlexibleFileSynchronizer) bei der Spiegelung ins Turbomed-Verzeichnis erledigt. Die Rechenzeit zur Entschlüsselung von ca. 3 GB Daten tgl. ist nachts akzeptabel.
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Geigenberger »

Hallo Herr Lauxtermann,

Trotzdem! Sie vertrauen einer "Blackbox"!!

"Tgl. Spiegelung der Verz. \Turbomed ... und \TMSicherung ... ins Dropbox-Verzeichnis auf meinem Server" (Mit Spiegelungssoftware SFFS).

Damit liegen die Daten auf Ihrem heimischen PC oder in Ihrer Praxis zunächst unverschlüsselt in Kopie.

"Durch die Installation des Dropbox-Clients wird auf dem Rechner ein neuer Ordner erstellt: die Dropbox. Alle darin gespeicherten Dateien werden auf einen zentralen Server kopiert. ... Serverseitig(!!) werden die Dateien mit einer AES256-Verschlüsselung versehen. Die Nutzer können für diese Verschlüsselung keine eigenen Schlüssel(!!) anlegen. Man kann aber beispielsweise mit TrueCrypt verschlüsselte Dateien über den Dropbox-Dienst synchronisieren." Quelle: Wikipedia

... aber damit liegen doch alle Ihre Patientendaten zwar verschlüsselt irgendwo im Internet; verschlüsselt aber mit einem Schlüssel, den Sie überhaupt nicht kennen, den aber völlig fremde Personen kennen!!

Ich hätte da schon sehr große Bedenken!

Erst wenn Sie Ihre Daten zunächst selber verschlüsseln und diese verschlüsselten Daten dann ins Internet schicken, ist die Sicherheit ein wenig größer. ... aber wer garantiert Ihnen wirklich, dass diese Fremdsoftware nicht auch in andere Dateien Ihres Rechners schaut?
Jeder Anschluß unseres Praxis-PC's ans Internet birgt gewaltige Risiken: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?f=11&t=2796 . Wir verwalten extrem sensible Daten unserer Patienten, die uns unter der Bedingung anvertraut wurden, dass wir diese unter gar keinen Umständen weitergeben.

Viele Grüße
A. Geigenberger
nmndoc
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von nmndoc »

Lauxtermann hat geschrieben:Ich mache im Moment u. a. folgende Datensicherung mit der "Dropbox" (50GB Speicher, 10 E/Monat):
Tgl. Spiegelung der Verz. \Turbomed (38GB)und \TMSicherung (PraxisDB-Versionen der letzten 7 Tage, ca. 5GB) ins Dropbox-Verzeichnis auf meinem Server (Mit Spiegelungssoftware SFFS).
Die Dropbox-Software spiegelt automatisch auf ihre Server und auch auf meinen Privat-PC. Dort spiegele ich in meine private Turbomed-Installation.
Soweit so gut. Die Geschwindigkeit ist so hoch, dass ich nachts problemlos über 3 GB Daten (Habe die Zeit nicht kontrolliert) spiegeln kann. Das reicht.
Also die aktuelle/produktive DB würde ich nicht direkt spiegeln (es sei denn Sie haben vorher den Dienst angehalten). Alterativ können Sie sie kopieren wenn Sie über TMAdmin den Wartungsmodus eingeschaltet haben.
Wie groß ist denn Ihre PraxisDB? 1 GB? (weil die muss ja immer komplett hochgeladen werden - nicht nur die Daten die sich geänder haben)
Lauxtermann hat geschrieben: Meine Frage:
Hat schon mal jemand versucht, mit zwei Fritzboxen und VPN-Tunnel eine ähnliche Spiegelung der Praxisdaten (1xtgl. nachts) hinzubekommen, evtl. mit NAS an der Home-Fritzbox.
Und wenn ja, mit welcher Geschwindigkeit wird über den VPN-Tunnel gespiegelt? Über Windows Remotesteuerung mit Dateiübertragung ist der ausprobierte Transfer viel zu langsam.
Vorteile: Umgehung des Internetspeichers. Keine Kosten. Nachteile: Internetspeicher fehlt als Datensicherung. Einfacher als mit Dropbox geht es nicht.
ausprobiert: nein
kopieren via Remote-Desktop: würde ich spontan behaupten langsamer als "direkt" weil ja die zu kopierenden Daten erstmal irgendwie ins RDP-Protokoll gepackt werden müssen.
Geschwindigkeit über VPN: Kommt auf Ihre Zugänge an: angenommen Sie haben an beiden Standorten DSL mit 16000 down / 1024 up - dann kopieren Sie also mit max 1024 (abzügl. overhead für Protokoll etc). Hier wäre evtl. auch eine Kopierart wie FTP zu empfehlen damit angebrochene Uploads wieder aufgenommen werden können.

Aber: Wie schon Hr. Geigenberger geschrieben hat: Ich würde die Dateien auf jeden Fall vorher verschlüsseln. Auch bei Diensten wie Dropbox etc - wobei ich da aus dem Stehgreif nicht weiss wie die Schlüsselproblematik da gelöst ist (Also was wird wie verschlüsselt und wer hat den privaten Key. GGf. Recovery-Möglichkeiten etc).

Wäre auch interessant wie es rein rechtlich aussieht, personenbezogene Daten auf einen Online-Speicher zu kopieren (da wäre Ihre Fritzbox/NAS evtl. fast besser, da wenigstens in Ihrer Hohneit - bin aber kein Jurist).
Lauxtermann
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Lauxtermann »

Hallo Herr Geigenberger.
Ich glaube, wir verstehen uns nicht ganz richtig. Das gesamte Praxisdatenverzeichnis wird von der Synchro-Software SFFS auf meinem Server in das dort angelegte Dropbox-Verzeichnis gespiegelt. Bei der Spiegelung werden alle Dateien gezippt und verschlüsselt, so dass in meinem Server-Dropbox-Verzeichnis nur verschlüsselte Daten liegen. Dropbox synchronisiert mein Home-Dropbox-Verzeichnis mit diesen Daten (Und legt sie dafür auf den Dropbox-Servern nochmal verschlüsselt ab). Zusätzlich lasse ich noch letzten PraxisDB-Versionen über die Dropbox spiegeln. Alles läuft nachts ab. Es müssen immer nur die neuen Dateien wie PraxisDB, einige Dokumente, die PraxisDB-Sicherung usw. synchronisiert werden. Ich schätze das Datenvolumen auf ca. 1,5 GB (PraxisDB ist komprimiert). Zuhause werden die Dateien beim Spiegeln ins Home-Turbomed-Verzeichnis wieder entschlüsselt. Also keine Möglichkeit für die Dropbox, an unverschlüsselte Daten zu kommen.
Vorteile dieses Systems:
Absolut einfach. Keine Interventionen oder Aufsicht notwendig. Wenn die Praxis-EDV entwendet wird und der Home-PC verseucht ist, sind immer noch von mir verschlüsselte Daten auf den Dropbox-Servern.
Nachteil:
Kostet Geld.
Dropbox-Abhängigkeit.

Darum möchte ich einfach nur wissen, ob ein VPN-Tunnel zw. 2 Fritzboxen es nachts schafft, die Aufgabe der Synchronisation auch zu erledigen.
Da wären bei mir ca. 150 kByte/sec Übertragungsgeschwindigkeit notwendig. Auf die Schnelle bekomme ich das bei mir nicht getestet. Mein VPN-Tunnel zw. den 2 Fritzboxen funzt, aber nur zur Remotesteuerung. Ich schaffe es nicht, ausser über die Remote-Dateifreigabe, die Dateien zu kopieren. Und über Remotesteuerung ist es zu langsam.
wseiler

Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von wseiler »

Ich übertrage täglich die ZIP-Sicherung der Praxisdaten(ca 1GB) via Fritz-VPN auf meine häusliche Fritzbox, an die ein Netzlaufwerk (NAS mit RAID) angeschlossen ist. Zusätzlich Spiegelung der Briefe und Dokumente mit dem Freeware-Programm SyncBack. Läuft seit Jahren problemlos, benötigt bei relativ langsamem ländlichem Inernet 5-6 Stunden.
Lauxtermann
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Lauxtermann »

Inzwischen habe ich es auch hinbekommen. Die Datenübertragung wird ja begrenzt vom Upload des Server-Internetanschlusses, bei mir ca. 100 kByte/s (DSL 16000). Das sind ca. 360 MB pro Stunde. Zwischen meinen beiden Fritzboxen werden bei aktivem VPN-Tunnel 75kByte/s mit SFFS, 71 kByte/s über den Windows-Explorer (Copy-Funktion) und 65 kByte/s über FTP-Protokoll übertragen. Warum das maximale Upload nicht ganz genutzt wird, weiss ich nicht.

>>>Ich werde die Dropbox abschalten und sichere wieder ohne Internetspeicher. Das Schöne ist, dass ich die Home-NAS-Festplatte an der Fritzbox mit den Praxisdaten im Fall der Fälle von zuhause holen und an einen Praxis-PC anschliessen kann.
Johnny
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Johnny »

Hallo Lauxtermann,
Das Schöne ist, dass ich die Home-NAS-Festplatte an der Fritzbox mit den Praxisdaten im Fall der Fälle von zuhause holen und an einen Praxis-PC anschliessen kann.
Welches NAS-System haben Sie?

Bei meinem NAS (Buffalo Terra Station III) kann ich nicht so ohne weiteres eine Festplatte ausbauen (LINUX System) und direkt an an meinen Praxis PC anschließen :evil:


Besten Dank und
Gruß aus Kiel

Johnny
Lauxtermann
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Lauxtermann »

Ich habe eine normale ext. Festplatte ohne Netzteil (2,5 Zoll/500GB) über USB an die Fritzbox angesteckt.
Das geringe Risiko eines Plattencrashes kann ich in Kauf nehmen. Die Daten werden innerhalb der Praxis mehrfach gesichert, unter anderem auf ein verstecktes NAS, das ein Einbrecher so schnell nicht finden würde. Das Schöne an dieser Lösung ist auch, dass ich zuhause jetzt immer mit dem Datenbestand vom Vorvortag an Turbomed herumprobieren kann (Das Programm SFFS kopiert mir tgl. die PraxisDB und einige andere Verzeichnisse vom NAS an der Home-Fritzbox ins Turbomed-Verzeichnis auf dem Home-PC). Und wenn ich beim Probieren zuhause mal alles vermurkst haben würde, müsste ich nur den gesamten Turbomed-Pfad mit dem Fritzbox-NAS synchronisieren und alles wäre wieder auf dem alten Stand. Inzwischen habe ich gemerkt, dass ich die Synchronisation über den VPN-Tunnel zwischen den Fritzboxen problemlos auch tagsüber laufen lassen kann, also auch während der Sprechstunde. Die Internetperformance in der Praxis ist während der Datenübertragung nicht spürbar schlechter. Das liegt wohl daran, dass 1. die Synchronisation in der Fritzbox keine hohe Priorität hat 2. Das Programm SFFS auch mit niedriger Priorität arbeitet (Lässt sich alles einstellen. Überhaupt ist SFFS das flexibelste Synchro-Programm, das ich kenne), 3. Nur der Upload datenmässig beansprucht wird.
> Es läuft alles automatisch ohne Eingriff (Ich hoffe mal, jahrelang)! Fehler werden von SFFS per Mail signalisiert.
moose
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von moose »

Moin,
ich möchte eine Frage anhängen.
Warum reicht die TM integrierte Sicherung nicht aus?
Ich sicher jeden Tag der Woche auf je eine SanDisk Extreme SDHC-Karte mit Prüfung (DB und Dokumente) - also 5 unterschiedliche Karten-
und sicher zu Hause auf den Testrechner mit Prüfung zurück. Alles seit nun 12 Monaten ohne Fehlermeldung. Wir legen alle Dateien, die wir benötigen in den Ordner Dokumente, so dass auch alles gesichert wird. Die Dokumente werden am Ende des Quartals komplett gesichert, sonst immer der aktuelle Monat.
Die Karten nehme ich in einer Micro Case Peli Box nach Hause - ist klein, handlich, stossfest, tauchfest. So hab ich die ganze Praxis gesichert immer bei mir.
Über Festplatten-Raid wird der Server komplett abgesichert - das wars dann auch.

Wieso reicht das offensichtlich nicht aus? Warum der zusätzliche Aufwand - der immer wieder disskutiert wird. TM hat mir versichert, dass die TM Sicherung ausreichen würde, insbesonder eben durch die interne Prüfung. Bin zwar ein Skeptiker was das angeht, konnte aber bisher zumindest hier nicht meckern.

moose
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wahnfried
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Datensicherung TurboMed-intern oder mehr??

Beitrag von wahnfried »

moose hat geschrieben:Moin,
ich möchte eine Frage anhängen.
Warum reicht die TM integrierte Sicherung nicht aus?
Hallo moose,

ich finde prinzipiell auch, daß die interne TurboMed-Datensicherung reicht, aber sie hat ihre Voraussetzungen:

Sie geht nur am letzten TurboMed-beendenden Arbeitsplatz.

Wer also eine variable Personalsituation betreibt und selbst länger am Arbeitsplatz bleibt (oder nach Hausbesuch zurückkommt und zwecks Weiterarbeiten TurboMed laufen läßt), ist oft genötigt, die Datensicherung zu variabler Zeit selbst zu machen. Das führt zu nicht standardisierten Beendigungsprozeduren von TurboMed und durch die Variabilität derer zum gelegentlichen "Vergessen" der letztlichen DaSi - und wenn das einige Zeit gutgegangen ist, läßt das Sicherheitsbestreben oft sogar noch nach...

Ich persönlich lasse sogar teils die PC - mit TurboMed... - die ganze Woche durchlaufen. Notebooks als Client brauchen wenig Strom und mit einem davon habe ich bei Bedarf die gesamten gespiegelten Praxisdaten in 1,3 kg mit auf der Reise dabei.

Da brauche ich eine automatisierte Sicherungsmethode, die unabhängig von der Frage arbeitet, ob TurboMed in der Praxis gerade irgendwo benötigt wird oder nicht. Insofern spiegele ich eben während der Praxis-Öffnungszeiten jeweils zur vollen Stunde abwechselnd auf einen von zwei bis drei Clientrechnern, was ja per TMAdmin kein Problem ist. Außerhalb der Praxisöffnungszeiten seltener...
Es geht ja mit etwas Management der Pfade sogar bei laufendem TurboMed am Zielrechner der Spiegelung. 8) Nebeneffekt: mindestens die Zielrechner der Spiegelung sind Einzelplatz-fähig und können leicht zum TurboMed-Server oder Einzelplatz umfunktioniert werden (braucht lediglich neuen TurboMed-Start...).

Insofern mache ich die TurboMed-interne Datensicherung immer dann, wenn ich sie brauche (möglichst oft), aber viel öfter und regelmäßiger (und automatisiert...) spiegele ich eben die PraxisDB.

Befreundeten Praxen richte ich es aber zumeist zusätzlich so ein, daß die TurboMed-interne Datensicherung (zusätzlich zur Spiegelungs-Möglichkeit oder -Automatik) automatisch beim Beenden der TurboMed-Arbeit auf die Festplatte des entsprechenden Rechners geschrieben wird, wo sie mindestens das ganze Quartal gesammelt wird (auch eine Art von Dokumentation von Datenveränderungen oder eben "Un-Veränderungen"). Die aktuelle DaSi wird dann von dort auf das transportable Medium gesichert.
--> Oder einfacher: die "Sammlung" findet auf mehreren voluminösen Wochentags-USB-Sticks statt (als Festplatte eingebunden, damit die Sicherung und Prüfung ohne Ab-/Ankoppeln und Tastatureingabe geht), deren Inhalte dann bei drohender "Verstopfung" auf die Festplatte kopiert werden. Und am Ende des Quartals oder Jahres kann dann leicht eine DVD-RAM gebrannt werden. Die hält nämlich sicher die Zeit, die juristisch gefordert wird.

Aber schätzen Sie mal, wieviele der befreundeten Praxen diese Möglichkeit unzureichend nutzen...

Grüsse, Wahnfried
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Lazarus
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Lazarus »

wahnfried hat geschrieben:Befreundeten Praxen richte ich es aber zumeist zusätzlich so ein, daß die TurboMed-interne Datensicherung
Hallo Wahnfried
Habe auch schon mal daran gedacht, im Netz vor Ort weiterzuhelfen. Hin und wieder ruft die ein oder andere Praxis an, um Infos zu bekommen. Eine Kollegin hat sich vor kurzem noch einen Nadeldrucker andrehen lassen (800€)... Die nächste Gemeinschaftpraxis hat einen Wartungsvertrag für 500€/Monat ohne dass erkennbar etwas getan wurde. Die Liste ist lang. Ich habe nur Bedenken, dass es bei Problemen in der Datensicherung auf mich zurückfallen würde. Die Datensicherung ist besonders sensibel, ich denke, dass sich jeder Praxisinhaber eigenverantwortlich damit auseinandersetzen muss.
Lazarus
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Re: Internet-Datensicherung

Beitrag von Henrik313 »

Eine Alternative zur DropBox wäre noch Google Drive. Da wird ein eigenes Verzeichnis in Windows eingebunden, welches immer mit dem Internet synchronisiert wird.
Maximale Dateigröße: 10 GB. GDrive kostet bei 80 GB $20 im Jahr.

Allerdings muss man natürlich sicherstellen, dass die in dieses Verzeichnis kopierten Daten VORHER vernünftig verschlüsselt werden, zB mit TrueCrypt. Ich hab keine Ahnung ob und wie man das technisch machen könnte - ich wollte nur eine günstige Alternative zur DropBox aufzeigen.
http://webcyclus.de/google-drive-versch ... truecrypt/ <= da steht dass es doch automatisch geht?
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