bei einem "LEidensgefährten", der mit Albis arbeitet habe ich folgenden Lösungsansatz gefunden.
Scheint auch wirklich zu funktionieren
Mit dem Update wurde die technische Basis des Doc Portals geändert, so dass die bisherigen Tipps zum Abschalten des ungeliebten und die Performance beeinträchtigenden Portals nicht mehr gelten.
Das Doc Portal ist jetzt auf jedem Arbeitsplatz lokal installiert, was beim erstmaligen Start des Arbeitsplatzes nach dem Update automatisch geschieht. In dem - ursprünglich nur kleinen - lokalen Ordner Albiswin erscheinen nun umfangreiche Ordner mit den Namen db und wkflwapi.
Der Taskmanager zeigt an, dass vorübergehend eine dpFileValidator.exe geladen wird, die vermutlich prüft, ob das Doc Portal unversehrt ist, sodann verbleiben die beiden Dateien wkflbu32.exe und wkflsr32.exe im Speicher. Hier lässt sich der Hebel zur Deaktivierung ansetzen.
Vorläufiger Befund (unter Vorbehalt): Das Abschießen der ersteren Datei im Taskmanager macht dem Portal den Garaus. Risiken und Nebenwirkungen sind bisher nicht aufgefallen.
Automatisierung: Der Windows-eigene Befehl taskkill bietet sich dafür an, womit sich ein beliebiger Prozess gezielt aus dem Speicher entfernen lässt. Texteditor:
taskkill /im wkflbu32.exe /f
Der Datei die Endung .bat geben und eine Verknüpfung auf den Desktop legen. Ein Doppelklick macht dem Doc Portal ein Ende. Weil das nach jedem Albis-Start an jedem Arbeitsplatz zu wiederholen wäre, bietet es sich an, die Killerdatei zusammen mit Albis automatisiert aufzurufen. Die Freeware Program Launcher ermöglicht es, ausführbare Dateien - hier: die Batch-Datei - mit Verzögerung zu starten. Die Verzögerung ist nötig, weil das Doc Portal im Zuge des Albis-Starts erst fertig geladen sein muss, um es dann abschießen zu können. Auch sind Testroutinen, etwa durch die dpFileValidator.exe, abzuwarten. Link
Ich habe das hier aktuell auf der Hälfte der Arbeitsplätze so laufen und auch bei mir sind keine Nebenwirkungen aufgetreten. Es sei denn, dass flüssiges Arbeiten eine Nebenwirkung ist *lach*
Viele Grüsse vom NEckar
Chefschwabe