Neue Computer - zu teuer?
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studoec
Neue Computer - zu teuer?
Hallo Zusammen,
ich bin eigentlich kein Doc, sondern beschäftige mich auf Anfrage meines Vaters mal kurz mit seiner neuen Computeranlage. Da ich mit TM und den zugehörigen Vertriebspartnern keine Erfahrungen habe wollte ich mich mal hier im Forum umhören.
Mein Vater hat ein Angebot über 6 neue Win XP Arbeitsplätze à 500€ + 95€ für die Vorinstallation von TM etc. , sowie Router für 400€, Dokumentenscanner 400€ und ein paar Kleinigkeiten. Die Installation soll von drei Technikern in 4 Stunden erledigt sein.
Insgesamt soll das Ganze etwa 7000€ kosten.
Meine Frage:
Die gesamte Hardware liegt weit über üblichen Marktpreisen (ich meine nicht absolut günstigster Onlinepreis, sondern auch Listenpreise von IBM, Dell,...) - die Praxisgemeinschaft ist allerdings nach mehreren Wechseln mit der Softwarebetreuung recht zufrieden. Sind solche Hardwaremargen üblich (>40%) um sich seinen guten Softwareservice zu sichern oder sollte der Vertriebspartner auch Eigenanschaffung akzeptieren und die Systeme einrichten?
Grüße,
Christoph
ich bin eigentlich kein Doc, sondern beschäftige mich auf Anfrage meines Vaters mal kurz mit seiner neuen Computeranlage. Da ich mit TM und den zugehörigen Vertriebspartnern keine Erfahrungen habe wollte ich mich mal hier im Forum umhören.
Mein Vater hat ein Angebot über 6 neue Win XP Arbeitsplätze à 500€ + 95€ für die Vorinstallation von TM etc. , sowie Router für 400€, Dokumentenscanner 400€ und ein paar Kleinigkeiten. Die Installation soll von drei Technikern in 4 Stunden erledigt sein.
Insgesamt soll das Ganze etwa 7000€ kosten.
Meine Frage:
Die gesamte Hardware liegt weit über üblichen Marktpreisen (ich meine nicht absolut günstigster Onlinepreis, sondern auch Listenpreise von IBM, Dell,...) - die Praxisgemeinschaft ist allerdings nach mehreren Wechseln mit der Softwarebetreuung recht zufrieden. Sind solche Hardwaremargen üblich (>40%) um sich seinen guten Softwareservice zu sichern oder sollte der Vertriebspartner auch Eigenanschaffung akzeptieren und die Systeme einrichten?
Grüße,
Christoph
- michael
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Re: Neue Computer - zu teuer?
Ich meine JA!studoec hat geschrieben: oder sollte der Vertriebspartner auch Eigenanschaffung akzeptieren und die Systeme einrichten?
Eine Softwarefirma verkauft halt nicht viel Hardware, dadurch kaufen sie selber teurer ein.
Wir haben bei Praxiseinrichtung 2000 alles getrennt: Der Elektriker hat uns die Netzwerkkabel verlegt, Hardware haben wir selber besorgt (die Clients habe ich letztes Jahr ausgewechselt) und die Software haben wir auf dem Server und einem Client aufspielen lassen. Den Rest haben wir selber gemacht. Hat uns ein paar Tausend Mark gespart!!
Wichtig ist meiner Meinung nach ein stabil laufendes Netz. TM aufspielen ist dann nur noch das aufspielen einer weiteren Software! Bei vielen einstellungen müssen sie eh dabei sein, um TM an ihre Bedürfnisse anzupassen.
Wenn man ein wenig EDV-Interesse und Erfahrung hat, sich Zeit nimmt, VonDoczuDoc bereithält, ist es eigentlich kein Hexenwerk mehr. Und man hat hinterher ein besseres "Verständnis " für seine EDV, kann Kleinigkeiten schneller selber beheben.
Mfg
Pätzold
- doc-mue-wei
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Re: Neue Computer - zu teuer?
Moin moin
so halten wir das auch, den TM-Partner in 20 Jahren nur einmal hiergehabt. Lokaler PC-Betrieb hilft uns selten bei größeren Problemen. Mit etwas Übung kann man fast alles selbst machen.
Gruß
Mü-Wei
so halten wir das auch, den TM-Partner in 20 Jahren nur einmal hiergehabt. Lokaler PC-Betrieb hilft uns selten bei größeren Problemen. Mit etwas Übung kann man fast alles selbst machen.
Gruß
Mü-Wei
Dr.Hermann Müller-Weinhardt
Hausarztpraxis Schulstrasse
Hausarztpraxis Schulstrasse
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smeclnt
Re: Neue Computer - zu teuer?
500,- ist wirklich nicht zu teuer, du kannst nicht von den consumer kisten ausgehen, und ein bisschen "dunst" sollte so ein tm pc schon haben, was war denn drin in den pc?
gruß tim
gruß tim
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a_engels
- Beiträge: 73
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 11:42
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Re: Neue Computer - zu teuer?
Hi Christoph,
Ich betreue auch die EDV Anlage meiner Eltern seit > 10 Jahren. Es hat uns Unmengen an Geld gespart, aber mich auch einiges an Nerven gekostet. Meine Optimierung ging daher immer mehr in Richtung eines wartungsfreien Systems.
Zur Zeit ist das ein Terminalserver, der insgesamt 16 Clients an verschiedenen Standorten versorgt. Bei einem Terminalserver werden sämtliche Anwendungen vom Server ausgeführt und die Clients werden praktisch nur noch dazu benutzt, um die Ausgabe auf deren Bildschirm anzuzeigen. Der Charme dabei ist, dass die Stabilität und Performance dabei nur vom Server abhängig ist und man defekte Clients ganz einfach austauschen kann, da dort bis auf das Betriebssystem keine weitere Software installiert ist. Ebenfalls kann man Clients über das Internet anbinden, so dass dein Vater z.B. auch von zu Hause auf die Praxisdaten zugreifen könnte.
Ihr könntet also am meisten dadurch sparen, indem ihr eure Clients einfach behaltet und einen potenten Terminalserver installiert. Die reinen Hardwarekosten dürften sich auf schätzungsweise 1000 Euro belaufen. Ich habe hier mal vor einiger Zeit eine Zusammenstellung für einen Server gepostet, die allerdings nun schon veraltet ist, die aber dennoch interessant sein könnte, weil sie erklärt, worauf man achten muss. Müsste ich unseren Server aktuell austauschen, würde ich zZ eine Nehalem CPU, z.B. Core i7 920, ein Intelserver MB und viel ECC Speicher nehmen.
Grüße,
Alex
Ich betreue auch die EDV Anlage meiner Eltern seit > 10 Jahren. Es hat uns Unmengen an Geld gespart, aber mich auch einiges an Nerven gekostet. Meine Optimierung ging daher immer mehr in Richtung eines wartungsfreien Systems.
Zur Zeit ist das ein Terminalserver, der insgesamt 16 Clients an verschiedenen Standorten versorgt. Bei einem Terminalserver werden sämtliche Anwendungen vom Server ausgeführt und die Clients werden praktisch nur noch dazu benutzt, um die Ausgabe auf deren Bildschirm anzuzeigen. Der Charme dabei ist, dass die Stabilität und Performance dabei nur vom Server abhängig ist und man defekte Clients ganz einfach austauschen kann, da dort bis auf das Betriebssystem keine weitere Software installiert ist. Ebenfalls kann man Clients über das Internet anbinden, so dass dein Vater z.B. auch von zu Hause auf die Praxisdaten zugreifen könnte.
Ihr könntet also am meisten dadurch sparen, indem ihr eure Clients einfach behaltet und einen potenten Terminalserver installiert. Die reinen Hardwarekosten dürften sich auf schätzungsweise 1000 Euro belaufen. Ich habe hier mal vor einiger Zeit eine Zusammenstellung für einen Server gepostet, die allerdings nun schon veraltet ist, die aber dennoch interessant sein könnte, weil sie erklärt, worauf man achten muss. Müsste ich unseren Server aktuell austauschen, würde ich zZ eine Nehalem CPU, z.B. Core i7 920, ein Intelserver MB und viel ECC Speicher nehmen.
Grüße,
Alex
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smeclnt
Re: Neue Computer - zu teuer?
Wie ist es denn mit den Terminal Server Lizenzen? Muss eine Software extra Terminal Server tauglich sein oder geht da jede Software?
Gruß Tim
Gruß Tim
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a_engels
- Beiträge: 73
- Registriert: Freitag 28. Dezember 2007, 11:42
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Re: Neue Computer - zu teuer?
Nutzt man einen Windows Server, so muss man für jeden Remote User eine Lizenz erwerben. Mit XPUnlimited kann man ein normales Windows in einen Terminalserver verwandeln, der unlimitiert viele parallele Remote Sessions erlaubt.
Man kann bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Software, die Videodaten durchreicht) jede Anwendung ohne Anpassung auf einem Terminal Server ausführen.
Man kann bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Software, die Videodaten durchreicht) jede Anwendung ohne Anpassung auf einem Terminal Server ausführen.
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studoec
Re: Neue Computer - zu teuer?
Danke für die Infos - fühle mich in meiner Ansicht bestärkt. Leider hat die Kollegin ohne Rücksprache das Angebot akzeptiert - lediglich der Arbeitsplatz meines Vaters ist unbestellt, werde wohl einen Mac Mini einrichten.
tja... Wem nicht geholfen werden will ist nicht zu helfen.
Danke für die Mühen und beste Grüße,
Christoph
@Tim Fast jede Consumerkiste für 500€ hat heutzutage ausreichend "Dunst" - dafür gibts teilw. schon i7 Quadcore - und für 500 o.MWst. also fast 600€ ohne das man hohe Grafikleistung benötigt sollten auch die höchsten Ansprüche befriedigt werden. Teuer wirds nur wenn man sehr leise und wertige Geräte haben möchte. Imho sind die Hardwareanforderungen für Turbomed vergleichsweise gering.
tja... Wem nicht geholfen werden will ist nicht zu helfen.
Danke für die Mühen und beste Grüße,
Christoph
@Tim Fast jede Consumerkiste für 500€ hat heutzutage ausreichend "Dunst" - dafür gibts teilw. schon i7 Quadcore - und für 500 o.MWst. also fast 600€ ohne das man hohe Grafikleistung benötigt sollten auch die höchsten Ansprüche befriedigt werden. Teuer wirds nur wenn man sehr leise und wertige Geräte haben möchte. Imho sind die Hardwareanforderungen für Turbomed vergleichsweise gering.
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schaere2
Re: Neue Computer - zu teuer?
Hallo was ist zuteuer ist nicht korrekt, sondern was brauche ich ist WICHTIG! Ein PC für 500 Euro könnte zu billig sein!!!
1. Er soll leise sein kostet mehr (passive Grafikkarte, extra leiser Lüfter, besonderes Netzteil) 100 Euro extra aber für fünf Jahre RUHE.
2. Serielle und paralelle Schnittstellen Kosten von 50 Euro mehr für EKG oder andere ältere Geräte (Motherboard braucht dann 3 anstatt 2 PCI Schnittstellen)
3. ISDN für Modem verkehr mit dem Labor.
4. Video grabber karte braucht eine PCI Schnittstelle für die Archivierung
5. Festplatte sollte eine SSD sein ist leise und lebt länger ab 200 Euro extra
Bei uns werden nur noch Platten verbaut die 7 Jahre Garantie haben. Eine Plattencrash kostet ca. einen Tag ausfall. und 100 Patienten die sauer sind!
6. Monitor darf nur einen schmalen Blickwinkel haben!!!
7. PCs in medizinischen Bereich sind nicht erlaubt, nur solche mit Zeritfikat die abgekapselt, durch die Lüfter werden die Baktierien verteilt.
also in eine Praxis gehören verschiedene PC Lösungen. Kann gerne weitere Tipps geben.
1. Er soll leise sein kostet mehr (passive Grafikkarte, extra leiser Lüfter, besonderes Netzteil) 100 Euro extra aber für fünf Jahre RUHE.
2. Serielle und paralelle Schnittstellen Kosten von 50 Euro mehr für EKG oder andere ältere Geräte (Motherboard braucht dann 3 anstatt 2 PCI Schnittstellen)
3. ISDN für Modem verkehr mit dem Labor.
4. Video grabber karte braucht eine PCI Schnittstelle für die Archivierung
5. Festplatte sollte eine SSD sein ist leise und lebt länger ab 200 Euro extra
Bei uns werden nur noch Platten verbaut die 7 Jahre Garantie haben. Eine Plattencrash kostet ca. einen Tag ausfall. und 100 Patienten die sauer sind!
6. Monitor darf nur einen schmalen Blickwinkel haben!!!
7. PCs in medizinischen Bereich sind nicht erlaubt, nur solche mit Zeritfikat die abgekapselt, durch die Lüfter werden die Baktierien verteilt.
also in eine Praxis gehören verschiedene PC Lösungen. Kann gerne weitere Tipps geben.
- michael
- PowerUser
- Beiträge: 745
- Registriert: Montag 6. März 2006, 00:14
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Re: Neue Computer - zu teuer?
Wo haben sie das denn her??schaere2 hat geschrieben: 7. PCs in medizinischen Bereich sind nicht erlaubt, nur solche mit Zeritfikat die abgekapselt, durch die Lüfter werden die Baktierien verteilt.
Irgendwo sollte man vllt mit solchen Vorgaben die Kirche im Dorf lassen.
Besuchen sie mal eine pädiatrische Praxis, da sehen sie wer Staub aufwirbelt, auch den mit Bakterien.
Mfg
Pätzold
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