Die Eingangsfrage war doch, wie eine PIN-Eingabe außerhalb der Praxis möglich ist.
Falls also niemand in der Familie spontan per Fischer Technik einen Eingaberoboter bauen will: Ohne TI-fähigen Kartenleser für Remote-PIN-Eingabe (bzw. bei Mitnahme des Praxisausweises lokale PIN-Eingabe) wird das nichts.
Was bleibt also?
1) Zusätzliches KT für daheim (kostet Geld)
2) Teildefektes KT für daheim (bei dem z.B. der obere Slot defekt ist)
1 + 2 erscheinen angesichts künftiger Nutzungen ganz sinnvoll.
Einen Kartenleser aus der Praxis mitzunehmen, scheidet wohl aus. Zum einen sterben die ORGAs wie die Fliegen, wenn man sie gelegentlich vom Strom nimmt. Zum anderen reicht ein hartes Aufsetzen beim Transport für einen Totalschaden wegen Sicherheitsalarm.
3) Sicherstellen, dass der Konnektor nicht abschmiert (leichter gesagt... wobei... doch... müsste möglich sein. Sonst wäre die Kocobox ja der letzte Schrott...)
Und hier wären die Maßnahmen:
- SMC-B in ein KT stecken, das nicht von Patienten bedient wird.
- Konnektor: Protokollspeicherung minimieren (10 Tage, nur "Fatal"), kein Performance-Logging, keine Auto-Updates, nicht als Gateway ansprechen (Firewall-Logeinträge), nicht schief ansehen, keine bösen Bemerkungen über CGM in Hörweite, nicht im Dunkeln allein lassen... okay, jetzt wird es albern

- Keine eGK 2.1 in das SMC-B tragende Gerät stecken
Ab hier kommt nur noch Gemecker, nichts zum Thema :=)
Hat mal jemand die Produkthaftung für die neuen Kartenmaterialien geprüft bzw. die ORGAs auf Einhaltung der Spezifikationen gecheckt? Wer zahlt die Sonderlösungen für die KT?
Ich kenne alle Konnektoren in diversen Konstellationen mit Lesegeräten und PVS:
Unter den Konnektoren ist die Kocobox eine wandelnde Beleidigung für die Zunft der Hard- und Softwareentwicklung. Kein Konnektor hat so eine abstoßende Service-Policy wie die Kocobox hinsichtlich Erreichbarkeit und Bereitstellung betriebsrelevanter Informationen. Da können die Menschen an der Hotline nichts zu, das ist anscheinend bei CGM die gelebte Geschäftspolitik.
Selbst der olle T-Systems-Konnektor war nicht halb so schlecht und hatte bei gleichem Funktionsumfang ein weit besseres Antwortverhalten und deutlich bessere Zuverlässigkeitswerte.
Interessant dabei ist, dass die Praxen, die eine monatliche "Schutzge.......bühr" an CGM zahlen, um einen Secunet-Konnektor an TM nutzen zu können, weit weniger Servicebedarf, -kosten und vor allem Ausfall zu beklagen haben.
Okay, nützt jetzt aber nicht.
Wer war eigentlich Gesundheitsminister, als das Hilfspaket "Sichere Lieferkette" geschnürt wurde: ORGA 6141 eHealth bekommt kein Firmware-Upgrade, sondern einen ansonsten baugleichen Nachfolger 6141 online WEGEN DER SICHEREN LIEFERKETTE. "6141 online" darf nicht mehr repariert werden wegen der SICHEREN LIEFERKETTE.
Was für ein Frevel für die Leistungserbringenden, die zahlenden Versicherten bzw. Steuerzahlenden, die Umwelt, das Klima... Pah! Hat das mal jemand investigativ auf olfaktorisch auffällige Koinzidenzen hin betrachtet?