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Heilmittelbudget - drohender Regress

Verfasst: Samstag 28. Juli 2007, 22:08
von docscorpi
Hallo Turbomed- Freaks,
ich bin neu im Forum/Frischmitglied und bitte herzlich kurzfristig !! um Hilfe bei der Einrichtung meines Heilmittelbudgets. Habe aktuell ca. 16.000 € REGRESS. Bin ich zu dämlich ??? Wie kann ich am effektivsten + schnellsten das BUDGET ( Turbomed- System ) einrichten ?? Der Preiskatalog für PK/EK nebst Untergruppen ist ja wohl ..... Ich arbeite seit 2004 mit Turbomed, aber der Betreuer hat es damals nicht eingerichtet.... HILFE ...

Verfasst: Sonntag 29. Juli 2007, 12:34
von hw
Im TM-Hauptmenü "Statistiken" aufrufen. Im aufspringenden Fenster "Verordnungsstatistiken" auswählen, danach "Medikamtenten- und Heilmittelrichtgrößen".
Das sich öffenende Fenster "Richtgrößenüberprüfung" bietet einen gelben Button "Einstellungen". Wenn man den anklickt, kann man auf der nächsten Seite Richtgrößenwerte für Medikamente, Heilmittel und Hilfsmittel eingeben, indem man in die betreffenden Felder klickt und dort die Werte einträgt.
Beim Eintragen in die Felder darauf achten, dass diese zuvor "leer" gemacht werden, ansonsten können Reste der vorherigen Werte "verdeckt" stehen bleiben.
Die Werte sollten natürlich zu dem Zeitraum passen, den man auszuwerten gedenkt.
Nach Klick auf "OK" ist man wieder im vorherigen Fenster, wählt den Zeitraum aus, für den die Statistik gemacht werden soll und klickt auf "Starten"

Gruß
HW

Verfasst: Mittwoch 1. August 2007, 00:16
von docscorpi
Danke HW für die schnelle Antwort,
aber WIE kann ich am schnellsten !!! die Prüfung der aktuellen Verordnungen im lfd. Quartal gemäss Richtgrössen + aktueller Pat-zahlen einrichten ( also ähnlich Laborbudget ) ?? Dazu müsste ich eigentlich den kompletten !! Heilmittel-Preiskatalog der PK/EK eingeben.... ODER ? geht es anders ?

Verfasst: Mittwoch 1. August 2007, 12:50
von Christoph Ameling
http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php ... ht=ameling

Sehr geehrter Kollege,

Hier finden Sie einige Aspekte aufgelistet. Eine Nacharbeitung scheint mir kaum möglich.

Viele Grüsse aus Rheine

Verfasst: Mittwoch 1. August 2007, 23:13
von docscorpi
Hallo Kollege Ameling,
ganz herzlichen Dank für die schnelle Antwort -- werde mich also durchquälen müssen und ggf. auch - ausserhalb REGELFALL !! - angeben müssen....?!?!

Re: Heilmittelbudget - drohender Regress

Verfasst: Montag 7. März 2016, 16:23
von schmidt-dietrich
Insgesamt ein wichtiger Punkt, den ich hervorholen möchte zumal ja 2016 neue Verteilung der Altersklassen 1-4 eingeführt wird und ich besser sehen möchte, wo ich stehe................

Schließlich dient eine Software mir zu zeigen, wo ich im Rahmen des GKV-Budgets liege.

Auf Optimierung hoffend.

Re: Heilmittelbudget - drohender Regress

Verfasst: Montag 14. März 2016, 21:46
von Frankolas
Ich denke, dass die Situation 2007 eine ganz andere war.
Wer will mir heute einen Heilmittelregress überbügeln, wo ich doch schon aus juristischen Gründen verpflichtet bin
für jeden Insulindiabetiker die podologische Komplexbehandlung zu rezeptieren.
Allein dieser Posten sprengt schon mein Budget für die Heilmittel.
Dann kommen auch noch die Heimpatienten mit Z.n.Apoplex hinzu, die nach ZN2
behandelt werden müssen.
Da soll mir mal einer der KV-Theoretiker eine rechte Antwort drauf schreiben.

Und naja, da kommen dann ja auch die lieben Angestellten der KK, die vom Job ja
ach so verspannt sind, und wo natürlich bisher nur die Massage hilfreich zur Abwendung
der drohenden au-Zeit war.

Da bleiben Fragen über Fragen?!

Re: Heilmittelbudget - drohender Regress

Verfasst: Donnerstag 24. März 2016, 05:58
von wahnfried
Frankolas hat geschrieben:Ich denke, dass die Situation 2007 eine ganz andere war.
Wer will mir heute einen Heilmittelregress überbügeln, wo ich doch schon aus juristischen Gründen verpflichtet bin
für jeden Insulindiabetiker die podologische Komplexbehandlung zu rezeptieren.
Hier würde ich darauf achten, dass als erste Diagnose die diabetische Komplikation verschlüsselt ist (und damit links im Verschlüsselungsfeld auftaucht), Außerdem sollten die beiden für die Komplexbehandlung nötigen Befunde (Hyperkeratosen und pathologisches Nagelwachstum) gut dokumentiert sein - am besten auch als Diagnosen verschlüsselt. Wer eines davon nicht hat, kann eben keine "Komplexbehandlung" bekommen. Basta.
Frankolas hat geschrieben:Dann kommen auch noch die Heimpatienten mit Z.n.Apoplex hinzu, die nach ZN2
behandelt werden müssen.
"Zust.n.Apoplex" führt m.W. nur ein Jahr zur Budgetbefreiung, "Folgen eines Apoplexes/einer intrazerebralen Blutung" mit ggfs Konkretisierung "Hemiparese"/"Aphasie" usw. aber auf Dauer... Also ggfs mal mit einem KV-Berater oder einem AOK-Berater durchdiskutieren...

Grüsse, Wahnfried

Re: Heilmittelbudget - drohender Regress

Verfasst: Donnerstag 24. März 2016, 12:11
von schmidt-dietrich
Ja schön und gut, aber es mangelt an der Qualität auch in TM da automatisch ordentliche Statistiken und Warnungen zu implementieren..

Hoffe das andere (neue) Praxissoftwareanbieter sich das ganz genau anschauen!
Meine Forderung: Man will sich auf alle Statistiken quartalsgenaus verlassen können!!! DAfür habe ich das ja u.a. angeschafft - nciht für Pharma,GKV oder KBV ...