Hallo,
I) spontan folgende schnell umsetzbaren Dinge:
1)
beim Neuanlegen einer Zeile mit Strg-N diese SOFORT im FastObjects-Server speichern (ist dann natürlich leer) und die dann folgende Eingabe als Datensatzaktualisierung übergeben (bisheriges Verhalten: Daten werden erst in Datenbank geschrieben, wenn man die Zeile verläßt.
Vorteil: keine Zugriffskollisionen - hoffentlich weniger Abstürze.
2)
Neue Aktion/Funktion für Komplexe: "Wechsel in den zuletzt angelegten und noch nicht abgerechneten GKV-Behandlungsfall (wenn einer da ist)". Hilfreich bei Komplexen für Private Sonderverträge, die auch Aktionen im GKV-Behandlungsfall erfordern.
3)
Zuordnung von Turbomed-Benutzern zu Windows-Benutzern (ohne das extra Funkdingens) beim Start wird der zugehörige Benutzer direkt angemeldet.
Voraussetzung: ein neues Benutzerrecht "Benutzer darf sich abmelden und als anderer Benutzer anmelden"
Dazu folgende Einstellungsmöglichkeit in den Grundeinstellungen:
- Automatischen Anmelden der zum Windows(Linux)-Benutzer zugeordneten Turbomed-Benutzers
4)
Optionales deaktivieren des Turbomed-boxt-sich-beim-Start-in-den-Vordergrund.
5)
direkter Geräteaufruf aus Komplexen heraus.
II) Möglicherweise etwas komplexere Dinge:
1)
Geräteaufruf auch ohne geöffnete Karteikarte und ohne offenen Behandlungsfall
2) Zugriff auf Gesetzliche Krankenkasse (Name, IK, Mitgliedsnummer, etc)
Hintergrund: Jeder Patient hat keine (Privatversichert) oder genau eine ("Kassenpatient") Gesetzliche Krankenversicherung. Private Versicherungen sind mehrere möglich. Bei manchen Formularen benötigt man aber beides.
2a)
WORD-Anbindung: Startet man in einem Privat(IgeL)-Fall, ist es bisher nicht möglich, die Daten der gesetzlichen Kasse zu erhalten. Das wäre aber hilfreich.
2b)
Erweitere Suche: Es wäre schön, wenn man hier in der Ergebnisanzeige eine Spalte "Gesetzliche Krankenversicherung" hätte. Bei Kassenpatienten mit Name / IK der Kasse, bei Privatpatienten leer - unabhängig vom selektierten Fall.
3)
Navigationsansicht für verschachteltet Komplexe / Unterkomplexe / Unter-Unter-Komplexe
4)
Anzeigepriosierung von Diagnosen. Manche Diagnosen sind etwas wichtiger als andere. Diese sollten intern hervorgehoben werden können:
- in der Karteikarte (Fettdruck, Selektion)
- in der Schnellübersicht (Selektion)
- bei der Briefschreibung (Selektion)
Dabei kann eine Diagnose an sich "wichtig" sein -> dann ein Häkchen in der Eigen Liste-Diagnosen. Oder es ist beim Patienten wichtig - das Häkchen muss dann bei F11 gesetzt werden.
III) Langfristig umzusetzende Dinge:
1) Vordefinierte frei konfigurierbare Statistikworkflows, damit MFA X immer zur Quartalsende die korrekten Statistiken erstellen kann, ohne etwas einstellen zu müssen (also: 1-Verordnungsstatistik laufendes Quartal, 2-ZiffernSelektiv-Suchemuster1 3-ZiffernSelektiv-Suchmuster2, Erbeiterte-Suche-Suchmuster-1 …)
2) Variablen in den Komplexen für Word-Vorlagen - das stelle ich mir so vor:
- man startet einen Komplex
- im Komplex werden, wie bei den Zeilenmakros Auswahlen getroffen. Beispiel:
- die Auswahl wird aber nicht in die Akte, sondern in einen Word-Platzhalter geschrieben
-In der Word-Vorlage kann man auf den Platzhalter direkt zugreifen
3) Bedingungen in Word-Anbindung. Beispiel:
"Füge Format $BK$ nur ein, wenn $7778$=Text1" könnte so aussehen:
Code: Alles auswählen
$BK@7778=Text1 (Übereinstimmung)
$BK@7778!=Text1 (Nicht-Übereinstimmung)
4) Einfache Aufgabenliste für Wiedervorstellungsstermin. Beispiel:
- man schreibt einfach in die Karteikarte (Artspalte: wv) Blutdruck messen
- wenn der Patient das nächste mal kommt, wird ein Pop-up angezeigt, mit allen wv-Einträgen vom letzten mal. (Konfigurierbar pro Arbeitsplatz und Benutzer)
4b) noch besser wäre das ganze mit Einbindung in die Terminplanung unter Berücksichtigung der erforderliche Ressourcen.
5) Mehr Möglichkeiten für Workflowbegleitung im Praxisalltag. Die bestehende Möglichkeit für Abläufe ist ziemlich sperrig.
6) Anbindung der CGM Online-Terminvergabe mit einem Turbomed-Serverdienst, der keinen aktiv angemeldeten Windows-Benutzer erfordert.
7) Workflow-Zeitstatistiken für den Praxisablauf.
Auswertung: z.B. Wie lange dauert es Montags für Terminart1 um von Anmeldetresen bis zum Arzt zu kommen.
Auswertung: Wie lange dauert es, bis der Patient an Arbeitsplatz2 fertig ist ....
IV) was mir sonst noch einfällt.
1) globales löschen von gesetzten Desktopobjekten
2) DSGVO-Löschunktion: Mit Ausgabe der Liste der betreffenden Patienten (nicht der Karteizeilen), damit man auch gleich die alte Papierakte heraussuchen und vernichten kann.
3) Eine für Augenärzte praktikable Umsetzung des BMP (Ja, es gibt 2 Augen und manche Augentropfen müssen nur Links, andere rechts und wieder andere in beide Augen rein.)
4) Bessere Multi-Bildschirm-Nutzung
5) Hotkeys nicht mit Windows-Hotkeys mischen (beim Markieren von Text in manchen Formularfeldern passieren komische Dinge
6) Grundeinstellungen: Dokumentation der Geltungsbereichs der Einstellung (Praxis, Computer, Benutzer)
7) Grundeinstellungen: Übersichtliches Praxisweites Anpassen der Einstellungen

Deaktivieren ausgeschiedener / verstorbener Überweiser OHNE sie zu löschen
Grundsätzliches:
Die Turbomed-Software sollte die Prozesse in der Praxis im Sinne eines Work-Flow Managements besser begleiten. Momentan ist es eher so, dass wir unseren Workflow an die Begrenzungen von Turbomed anpassen müssen.
Grüße
lcer