Notfallserver Einrichtung, frgl. Netzwerkkonflikt
Verfasst: Samstag 18. Januar 2020, 13:28
Hallo großartige TM- Kommunität,
ich habe einmal die Bitte:
1.) meine Planung für den neuen Notfallserver und Sicherungskonzept zu hinterfragen und
2.) ggf. nochmal zu klären, was zu unserem Netzwerkfehler in dieser Woche geführt haben könnte.
1.) Durch die Diskussionen hier im Forum, hatte ich mich für einen neuen Server Win 10 prof mit zwei M.2. SSD Festplatten entschieden, ohne RAID 1.
Sicherungen führen wir als Festplattenbackup mit xterner Festplatt und mit USB Stick via der TM-Sicherung bisher durch.
Da ich hier auf dem Land kein vernünftiges LTE o.ä. habe, wurden die Hausbesuche mit einem eigenen kleinem Notebook
(auf welchem TM als Einzelplatz installiert ist) durchgeführt, auf dem vor dem Hausbesuch mit einer Batchdatei ein Datenbankabgleich durchgeführt-
und nach dem Hausbesuch via TM die neuen Hausbesuchseinträge in unserem Netzwerk auf dem Server importiert wurden.
Weiterhin ist dort eine Batch Datei um eine Einzelplatzversion von TM laufen zu lassen und eine Netzwerkversion für die Praxis.
Diesen Hausbesuchs PC habe ich jetzt auch durch einen performanteren neuen Latop ersetzt, um 3 Intentionen umzusetzen:
a.) Notebook mit TM Einzelplatzinstallation für Hausbesuche mit allen Daten des Servers.
b.) Tägliche Datensicherung der relevanten TM-Serverdaten auf die Hausbesuchs-PC Festplatte.
c.) Einen Notfallserver zu haben, welchen ich beim Servercrash als Server in das Netzwerk implementieren kann.
Die Punkte a) und b) laufen bereits seit Jahren ohne Probleme, zu dem Punkt c) bin ich mir aber bzgl. der Umsetzung nicht ganz sicher, dazu zu Punkt 2.)
2.) Ursprünglich hatte ich geplant dieses Wochenende unseren alten Server mit 2008 R2 Betriebssystem gegen den neuen mit Win 10 pro auszutauschen.
Dummerweise konnten am Donnerstag unsere Clients keine Verbindung mehr mit dem (alten) Server herstellen. Nachdem ich das Problem
- durch Kontrolle der Hardware,
- Neustarten des Fastobjekt Servers
- kurzes ausschalten Firewall und Virenscanner um zu schauen ob es dort einen Konflikt gibt
- Reparatur-installation TM auf dem Server
nicht lösen konnte, hatte ich den Server vom Netzwerk getrennt und meinen Hausbesuchs-PC versucht als Ersatzserver zu installieren und zwar folgendermaßen:
(in Analogie zur Anleitung http://www.proeschild.com/TM/Turbomedse ... 13.4.1.pdf )
I. Hausbesuch-PC Name im System ändern, in den des alten Servernamens
II. Port 6001 in der Firewall freigeben
(Firewall→erweiterete Einstellungen→eingehende Regeln→neue Regel→Port→bestimmte lokale Ports „6001“>Verbindungen zulassen→Domäne/Privat/öffentlich markieren(?)→ Name eingeben)
III. Der bestehende Hausbesuch-PC hat bereits TM als Einzelplatz installiert mit Lizenz, tagesaktueller Datenbank, Arbeitsgruppenname
IV. Freigabe Turbomed auf der Festplatte
V. Unter TM Grundeinstellungen>Verzeichnisse>Turbomed, Mehrplatzbetrieb aktivieren und den Servernamen kontrollieren bzw. einstellen.
VI. Den Fastobjekt Server 32 Bit starten und als Dienst einrichten.
VII. PC neu starten, ans Netzwerk anschließen , kontrollieren ob FoS als Dienst aktiviert ist, TM starten und kontrollieren ob es läuft.
Mit dieser Routine versuchte ich also meine Hausbesuchs-PC als Server in das Netzwerk zu implementieren, funktionierte aber leider nicht.
(die Clients konnten den Server im Netzwerk immer noch nicht zugreifen)
Jetzt hatte ich keine weitere Idee das Problem zu lösen und hatte über die TM-Hotline einen Support über Teamviewer Spiegelung bekommen.
(vielen Dank für die tolle Hilfe nach Koblenz und Hannover!)
In diesem Rahmen richteten wir gleich den bereits vorbereiteten neuen Server ein.
Eine wesentliche Lösung des Problems durch den Support war,
(neben vielleicht anderen ,welche ich mit meinem PC Wissen nicht nachvollziehen konnte)
das auf der Fritzbox in den Netzwerkeinstellungen mehrere Server IP`s waren, welche ggf. Netzwerkkonflikte auslösten.
Als Lösung wurden bis auf eine alle übrigen hinterlegten Server-IP`s auf der Fritzbox gelöscht, danach konnten die Clients wieder auf den Server/DB zugreifen.
Nun meine Frage zur Routine für die Umstellung Hausbesuchs-PC auf Notfallserver:
Wie verhindere ich einen Netzwerkkonflikt oder die Anlage einer neuen IP auf der Fritzbox, wenn ich den Notfallserver für das Netzwerk nach der Routine einrichte.
Bisher sind ja alle PC`s im Netzwerk auf automatischen Bezug von IP und DNS eingestellt.
(In der Anleitung von Proeschild steht noch am Ende Netzwerladressen/-räume vergeben und Zugriffsrechte vergeben, dass ist mir nicht ganz klar bzgl. der Umsetzung)
Entschuldigung für die epische Erläuterung.
Vielen Dank für Anregungen!
ich habe einmal die Bitte:
1.) meine Planung für den neuen Notfallserver und Sicherungskonzept zu hinterfragen und
2.) ggf. nochmal zu klären, was zu unserem Netzwerkfehler in dieser Woche geführt haben könnte.
1.) Durch die Diskussionen hier im Forum, hatte ich mich für einen neuen Server Win 10 prof mit zwei M.2. SSD Festplatten entschieden, ohne RAID 1.
Sicherungen führen wir als Festplattenbackup mit xterner Festplatt und mit USB Stick via der TM-Sicherung bisher durch.
Da ich hier auf dem Land kein vernünftiges LTE o.ä. habe, wurden die Hausbesuche mit einem eigenen kleinem Notebook
(auf welchem TM als Einzelplatz installiert ist) durchgeführt, auf dem vor dem Hausbesuch mit einer Batchdatei ein Datenbankabgleich durchgeführt-
und nach dem Hausbesuch via TM die neuen Hausbesuchseinträge in unserem Netzwerk auf dem Server importiert wurden.
Weiterhin ist dort eine Batch Datei um eine Einzelplatzversion von TM laufen zu lassen und eine Netzwerkversion für die Praxis.
Diesen Hausbesuchs PC habe ich jetzt auch durch einen performanteren neuen Latop ersetzt, um 3 Intentionen umzusetzen:
a.) Notebook mit TM Einzelplatzinstallation für Hausbesuche mit allen Daten des Servers.
b.) Tägliche Datensicherung der relevanten TM-Serverdaten auf die Hausbesuchs-PC Festplatte.
c.) Einen Notfallserver zu haben, welchen ich beim Servercrash als Server in das Netzwerk implementieren kann.
Die Punkte a) und b) laufen bereits seit Jahren ohne Probleme, zu dem Punkt c) bin ich mir aber bzgl. der Umsetzung nicht ganz sicher, dazu zu Punkt 2.)
2.) Ursprünglich hatte ich geplant dieses Wochenende unseren alten Server mit 2008 R2 Betriebssystem gegen den neuen mit Win 10 pro auszutauschen.
Dummerweise konnten am Donnerstag unsere Clients keine Verbindung mehr mit dem (alten) Server herstellen. Nachdem ich das Problem
- durch Kontrolle der Hardware,
- Neustarten des Fastobjekt Servers
- kurzes ausschalten Firewall und Virenscanner um zu schauen ob es dort einen Konflikt gibt
- Reparatur-installation TM auf dem Server
nicht lösen konnte, hatte ich den Server vom Netzwerk getrennt und meinen Hausbesuchs-PC versucht als Ersatzserver zu installieren und zwar folgendermaßen:
(in Analogie zur Anleitung http://www.proeschild.com/TM/Turbomedse ... 13.4.1.pdf )
I. Hausbesuch-PC Name im System ändern, in den des alten Servernamens
II. Port 6001 in der Firewall freigeben
(Firewall→erweiterete Einstellungen→eingehende Regeln→neue Regel→Port→bestimmte lokale Ports „6001“>Verbindungen zulassen→Domäne/Privat/öffentlich markieren(?)→ Name eingeben)
III. Der bestehende Hausbesuch-PC hat bereits TM als Einzelplatz installiert mit Lizenz, tagesaktueller Datenbank, Arbeitsgruppenname
IV. Freigabe Turbomed auf der Festplatte
V. Unter TM Grundeinstellungen>Verzeichnisse>Turbomed, Mehrplatzbetrieb aktivieren und den Servernamen kontrollieren bzw. einstellen.
VI. Den Fastobjekt Server 32 Bit starten und als Dienst einrichten.
VII. PC neu starten, ans Netzwerk anschließen , kontrollieren ob FoS als Dienst aktiviert ist, TM starten und kontrollieren ob es läuft.
Mit dieser Routine versuchte ich also meine Hausbesuchs-PC als Server in das Netzwerk zu implementieren, funktionierte aber leider nicht.
(die Clients konnten den Server im Netzwerk immer noch nicht zugreifen)
Jetzt hatte ich keine weitere Idee das Problem zu lösen und hatte über die TM-Hotline einen Support über Teamviewer Spiegelung bekommen.
(vielen Dank für die tolle Hilfe nach Koblenz und Hannover!)
In diesem Rahmen richteten wir gleich den bereits vorbereiteten neuen Server ein.
Eine wesentliche Lösung des Problems durch den Support war,
(neben vielleicht anderen ,welche ich mit meinem PC Wissen nicht nachvollziehen konnte)
das auf der Fritzbox in den Netzwerkeinstellungen mehrere Server IP`s waren, welche ggf. Netzwerkkonflikte auslösten.
Als Lösung wurden bis auf eine alle übrigen hinterlegten Server-IP`s auf der Fritzbox gelöscht, danach konnten die Clients wieder auf den Server/DB zugreifen.
Nun meine Frage zur Routine für die Umstellung Hausbesuchs-PC auf Notfallserver:
Wie verhindere ich einen Netzwerkkonflikt oder die Anlage einer neuen IP auf der Fritzbox, wenn ich den Notfallserver für das Netzwerk nach der Routine einrichte.
Bisher sind ja alle PC`s im Netzwerk auf automatischen Bezug von IP und DNS eingestellt.
(In der Anleitung von Proeschild steht noch am Ende Netzwerladressen/-räume vergeben und Zugriffsrechte vergeben, dass ist mir nicht ganz klar bzgl. der Umsetzung)
Entschuldigung für die epische Erläuterung.
Vielen Dank für Anregungen!