rfbdoc hat geschrieben:wahnfried hat geschrieben:--> Neuen Laborfilter anlegen, sinnvollen Namen vergeben.
Das Ganze ist benutzerspezifisch, also für jeden Benutzer nochmal....(keine Export-/Import-Möglichkeit).
Es gibt zwar kein Import oder Exportfunktion aber durch duplizieren des Benutzers in der Benutzerverwaltung (shift-strg-n)
wird das Laborfilter übertragen. Zuvor den alten Benutzer löschen. Der duplizierte erhält des Namen des zuvor gelöschten, ggfs. müssen weitere Einstellungen des duplizierten Benutzers (Rechte etc.) angepasst werden, das ist aber viel weniger Arbeit als die Neuanlage eines neuen Laborfilters
Das ist korrekt, allerdings werden dann auch alle Karteifilter ebenfalls mit-Kopiert. Die habe ich für die MFA auch anders aufgebaut als für mich.
Auch die Menüs werden dann so aussehen wie von der Ausgangsbasis für die Kopie. Die sind hier auch Arzt-mäßig in Details anders/ausführlicher aufgebaut als für die MFA. Die kann man aber gut exportieren und wieder importieren (sind also leicht nachträglich übertragbar).
Außerdem werden die Angaben zur Benutzergruppe und Benutzer-Organisation kopiert.
Es ist also eine Erfahrungssache, ob das nachträgliche Anpassen der Benutzerangaben/Rechte/Karteifilter/Menüs mehr oder weniger Mühe machen könnte als das nochmalige Erstellen der Laborblatt-Sortierung.
Ich habe z.B. für mich eine andere Laborblatt-Sortierung als der frühere Kollege zu Gemeinschaftspraxis-Zeiten, und die MFA rufen nochmals eine noch etwas knappere Laborblattansicht auf. Je nachdem, ob ein Teil Speziallabor mit im Laborblatt aufgenommen werden soll, drucke ich oder (falls nicht) die MFA das Laborblatt. Dadurch habe ich drei Laborblattsortierungen zur Verfügung, um ggfs. daraus neue Benutzer zu kopieren. Habe hier zwar eine einheitliche MFA-Anmeldung - sollte sich das aber mal ändern und Jede MFA extra einloggen soll, dann wird eben der "AH"-Account dafür kopiert. Kommt ein Kollege dazu, eher meiner oder der des ausgeschiedenen Kollegen. So reduziert sich der Anpassungsaufwand nach dem Kopieren eines Benutzers.
Außerdem lernt man beim mehrfachen Anlegen der Laborblatt-'Sortierung das System rasch zu managen. Das hilft dann später bei kleinen Ergänzungen. So habe ich nachträglich oberhalb des TSH eine Zeile "SD-Medikation" befüllbar (falls nicht sichtbar: einmal F6, dann einen Wert oder ein Leerzeichen eintragen, nochmals F6 und Laborblatt verlassen und neu aufrufen, dann ist die Zeile zu sehen). Für Immunverlaufskontrollen z.B. "Lymphozyten absolut". Statin-Dosierungen trage ich bei Bedarf einfach in der Gliederungszeile "Fettblock" ein. Usw...
Also... - strategisch vorgehen:
Man kann leichter Karteifilter und/oder Laboridents aus der Laborblatt-Sortierung löschen als sie neu zu erstellen. Daher wäre bei einer echten Neu-'Organisation "Laborblatt" sinnvoll, dies primär auf dem Benutzer zu erstellen, der die meisten Karteifilter aufweist und hier auch das maximal Gewünschte/Mögliche in das sortierte Laborblatt aufnehmen (Arzt-Hauptverantwortlicher). Danach eine Kopie für "AH/MFA" erstellen und Anpassung der Rechte MFA-typisch, was vorher Arzt-typisch war. Dann eine Kopie "MFA-basic", in der ein "zuviel" an Filtern ausgemistet wird nach Wunsch des Praxis-Verantwortlichen. Hieraus kann dann Jede MFA ggfs. Ihr eigenes Arbeits-Umfeld
ergänzen (Karteifilter/Menüs). Analog entstehen die einzelnen "Arzt"-Accounts aus dem "Arzt-Hauptverantwortlichen".
--> Aber wenn ein solches System dann mal steht, heißt es bei Ergänzungen doch wieder, Serienarbeit für jeden Benutzer zu tun... (außer, alle separat als Benutzer angelegte MFA-Accounts sind in Bezug auf Menüs/Karteifilter völlig einheitlich - dann nur einmal anpassen und die Anderen daraus neu erstellen).
Grüsse, Wahnfried