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Wondoxs XP - Passwort anlegen
Verfasst: Donnerstag 13. September 2012, 14:21
von Leidig
Hallo!
Wir arbeiten mit einem Windows 2000 Server und Windows XP auf den Arbeitsstationen. Bislang hatten wir kein Windows Passwort. Nachdem ich nun eines eingerichtet hatte, erscheint beim Start von TM diese Fehlermeldung: "Hardware-E/A-Fehler beim Zugriff auf \\Server-IP". Nach entfernen des Passwortes geht alles wieder.
Wer weiß Rat?
Viele Grüße,
Steffen
Re: Wondoxs XP - Passwort anlegen
Verfasst: Donnerstag 13. September 2012, 16:12
von Lazarus
Merkwürdiger Fehler. Frage: enthält das Passwort Umlaute?
Siehe auch:
http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?p=20321
Re: Wondoxs XP - Passwort anlegen
Verfasst: Donnerstag 13. September 2012, 17:39
von Leidig
Das Passwort ist ganz einfach. Ich habe es auch mit nur einem Buchstaben versucht. Immer das gleiche Probleme.
Re: Wondoxs XP - Passwort anlegen
Verfasst: Donnerstag 13. September 2012, 21:40
von michael
Leidig hat geschrieben:beim Start von TM diese Fehlermeldung: "Hardware-E/A-Fehler beim Zugriff auf \\Server-IP".
TM vom Client kann nicht auf TM auf dem Server zugreifen.
Wie melden Sie die Clients amServer an? Wenn der Client sich am Server anmeldet, muss das Passwort übermittelt werden.
Bei uns passiert das beim hochfahren automatisch über eine Batch-Datei.
Viele Grüße
Pätzold
Re: Wondoxs XP - Passwort anlegen
Verfasst: Donnerstag 13. September 2012, 21:47
von georich53
Trennen Sie die Netzwerkverbindung an jedem Client und stellen Sie sie danach wieder her.
Gruß georich
Re: Wondoxs XP - Passwort anlegen
Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 16:04
von Leidig
Hallo!
Hier die Lösung des Problems:
Nachdem ich bei den Arbeitsstationen ein Paßwort angelgt habe, kann man auch nur noch mit Server Paßwort eine Verbindung zum Server herstellen. Das ist wohl ein Problem auf Windows Ebene und etwas unlogisch. Habe ich also einen Arbeitsplatz ohne lokales Paßwort, kann ich mich damit auch ohne Server-Paßwort am Server anmelden. Lege ich lokal ein Paßwort an, muß ich auch noch das Server-Paßwort eingeben.
Viele Grüße,
Steffen
Windows Passwort anlegen - wie es geht, Sinn, Unsinn und Kom
Verfasst: Sonntag 23. September 2012, 10:14
von Thomas
Ich möchte bei der ganzen Passwortgeschichte anmerken, dass es generell keine gute Idee ist, mit leeren (also ohne) Kennwörtern zu arbeiten. Es gibt in Windows Sicherheitsrichtlinien (z.B. bei Terminalverbindungen, wie auch hier und da beim Zugriff auf Freigaben), die einem dann Knüppel in den Weg werfen. Ich würde raten, mindestens ein simples Kennwort (ein Buchstabe reicht) zu verwenden, Hauptsache, es ist nicht leer. Wenn mann dann eine kennwortlose Systemanmeldung haben will, führt man über Start->Ausführen den Befehl "control userpasswords2" aus, gibt an, dass Benutzer kein Kennwort eingeben müssen und gibt dann einmalig das Kennwort ein. Windows speichert sich das und meldet sich fortan mit diesem Kennwort vollautomatisch an. Hat man dann noch auf allen PCs den gleichen Benutzer, gibt es keine Probleme mehr. Sind auf den Clients unterschiedliche Benutzer angelegt, müssen diese auch am Server mit dem gleichen Namen und Kennwort angelegt sein, damit das klappt.
Das gilt im Übrigen für alle bislang erschienenen Windows-Versionen und bezieht sich natürlich nur auf die normale Arbeitsgruppen-Installation - bei Domänen ist das natürlich systembedingt anders, obwohl zumindest der "control userpasswords2" dort auch gute Dienste leistet.
Und ohne jetzt eine langatmige Diskussion lostreten zu wollen: Das Windows-Kennwort schützt ohnehin bestenfalls vor Angriffen durch unwissende Putzleute. Die Praxisdatenbank ist schon besser durch ein TurboMed-Kennwort (auf allen Benutzern!) geschützt. Ein fachkundiger Einbrecher kommt aber so oder so an Daten ran, mehr oder weniger kompliziert und vollständig. Wer seine Daten schützen will, kommt um eine ordentliche Festplattenverschlüsselung nicht herum, verbunden mit entsprechenden Komfortverlusten, höherem Aufwand bei der Wiederherstellung nach Systemausfällen, usw. Wie weit man das treiben möchte, bleibt jedem selbst überlassen. (Man hat die Wahl mindestens solange wie man nicht blöderweise irgendwelche juristische Fachliteratur (BDSG und Kommentare) durchwälzt, was man - zum Schutz des eigenen klaren Verstandes - tunlichst unterlassen sollte.)
Viele Grüße,
Thomas