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Handfschriftliche Notizen übertragen?

Verfasst: Dienstag 14. Februar 2012, 09:26
von Lazarus
Wenn mir ein Patient gegenübersitzt, mache ich mir einige handschriftliche Notizen, die ich dann später in die Karteikarte eingebe. Eintippen während der Patient redet ist rel. ungünstig, da ich dabei die Tastaur mehr ansehe als den Patienten.
Mir würde es schon reichen, wenn die handschriftliche Notiz direkt über z.B. ein Graphiktablett eingescannt würde, von einem OCR-Programm erwarte ich zur Zeit nicht soviel.
Hat jemand Erfahrungen/Ideen bzgl der Übertragung handschriftlicher Notizen nach Turbomed?
Lazarus

Re: Handfschriftliche Notizen übertragen?

Verfasst: Dienstag 14. Februar 2012, 13:22
von Buldmann
ich habe da keine Erfahrung, da ich vor ewiger Zeit in einen Schreibmaschinen Kurs investiert habe und davon jetzt schon 20 Jahre lang profitiere - meine Patienten merken nicht, dass ich schreibe während der Sprechstunde. Für die Befundung arbeite ich allerdings mit einem ganzen Haufen Zeilenmakros.
Wenn Sie handschriftlich schreiben wollen, wäre das iPad zu überlegen, mit Stift zusammen kann man gut schreiben und die PDFs dann in TM übertragen, geht schnell und problemlos.

Gruß
Buldmann

Re: Handfschriftliche Notizen übertragen?

Verfasst: Dienstag 14. Februar 2012, 16:47
von Lazarus
Buldmann hat geschrieben: iPad zu überlegen, mit Stift zusammen
Das soll es ja eine Handschrifterkennung geben..... Wäre schon eine Erleichterung. Nur wie kommte die erkannte Handschrift in die Karteikatenzeile? Copy&Paste?

Re: Handfschriftliche Notizen übertragen?

Verfasst: Dienstag 14. Februar 2012, 21:25
von EXEWERKER
Wir haben vor 2 Jahren einmal eine Stiftlösung "gebaut" und getestet. Mit digitalen Stiften, die nach dem Anoto-Prinzip arbeiten, geht das ganz prima, andere - es gibt einige sind meist Schrott. Wie das funktioniert, sollte man bei http://www.anoto.com nachsehen und verstehen. Für Heimbesuche, Hausbesuche oder auch für Skizzen und kleine Notizen ist dies allemal ausreichend.

Es gibt aber bereits Lösungen ganze Anamnesebögen und Formulare vollautomatisch in den PC zu übertragen. Dabei werden auch die TM-Formulare richtig gefüllt. Wirtschaftlich abbildbar ist dies z.Z. nicht. In Krankenhäusern wird es schon hin und wieder gemacht. Der Vorteil ist halt, dass es noch ein Original aller Dokumente gibt und trotzdem alles strukturiert im Computer ist.

Fertige "kleine" Produkte wären die Stife und Blöcke von Oxford ( http://www.oxfordeasybook.com/ ), die man gut benutzen kann. Zum Import der Hausbesuche oder Notizen, schreibt man nach dem Hausbesuch die Turbomed Patientennummer auf den Rand und unterstreicht diese. Dadurch erkennt der Stift zu welchem Patient die Daten gehören.

Mittels Tool (was eigenltich für andere Zwecke da ist) werden dann auch ganze Stapel von Notizen in die Karteikarte eingelesen. OCR würde zwar gehen- würde auch automatisch importtierbar sein, hier ist aber immer die Frage , wer kann sich 100% auf die Erkennung verlassen ? Wir importieren einfach nur den kleinen Zettel mit Handschrift, da kann man sich sicher sein, was man gemeint hat. Es erscheinen immer nur die Zeilen, die tatsächlich zu diesem Patienten beschrieben sind. Also nie ein ganzes Blatt.

Weniger gut, aber ganz brauchbar ist der Livescribe Stift ( http://www.livescribe.com/de/ ) . Also das System selbst ist toll, aber hier muss man dann jedes Blatt einzeln in ein PDF und per Maus in die Karteikarte ziehen, was wirklich nervig ist, aber man braucht unseren kommerziellen Importer ( http://turbomed-partner.net/sonopacs/turbopacs.html ) nicht. Für Praxen, die sowieo automatisiert Patientenunterlagen (Scans , DICOM Sonobilder) importieren wollen, wäre es aber ein schönes Gadget auch den Stift zu nutzen. Scannerlösungen haben sich bei uns für so Kleinkram bisher nicht bewährt. Aber vielleicht erfährt man ja was.