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Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 16:49
von Frank_OF
Als ich mir mal das Verzeichnis mit den eingescannten Befunden angesehen habe (weshalb das \Video ist muß ich mir nochmals näher ansehen) stellte ich fest, daß eine Menge Scans als .JPG abgespeichert werden und somit unnötig viel Platz verbraten wird.
Es wäre hilfreif wenn alle gescannten Dokumente als .TIF Group 4 Fax encoding abgespeichert würden, dann würden die Dokumente übers Netz auch schneller laden.
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Montag 6. Dezember 2010, 20:11
von lcer
Hallo,
die Preise für Speichermedien sind heute doch nicht so hoch wie vor ein paar Jahren. Und Festplatten als Datensicherungsmedium sind auch unproblematisch. Die Größe der Dateien spielt denke ich nicht Rolle wie frühre. Für jpg spricht die universale Verwendbarkeit (kann fast jedes Program). Gegen JPG spricht die Kompression. Außerdem kann man beim Scannen die Auflösung und damit die Dateigröße ja wie gewünscht einstellen.
Grüße
lcer
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Dienstag 7. Dezember 2010, 16:07
von schmidt-dietrich
immer pdf - Format denn das hat sich weltweit durchgesetzt.
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Dienstag 7. Dezember 2010, 16:20
von lcer
Hallo,
schmidt-dietrich hat geschrieben:immer pdf - Format denn das hat sich weltweit durchgesetzt.
und das jpg-Format nicht? Immerhin kann man in das PDF Format nicht direkt scannen. Außerdem ist PDF in erster Linie ein Text-und-Grafikobjektspeicherformat. Weshalb die meisten Freeware PDF-Writer auch auf Ghostscript basieren. Reine Grafiken sind darin auch nur eingebettet.
Grüße
lcer
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Dienstag 7. Dezember 2010, 21:18
von wahnfried
lcer hat geschrieben:...Immerhin kann man in das PDF Format nicht direkt scannen.
ich hatte früher gerne einen Flachbettscanner von HP benutzt (mit ca.10x10cm großer Durchlichteinheit), der beim Scannen direkt PDF-Dateien erzeugen konnte. Was meinen Sie mit "kann man nicht direkt"?
Wahnfried
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Mittwoch 8. Dezember 2010, 08:27
von lcer
wahnfried hat geschrieben:lcer hat geschrieben:...Immerhin kann man in das PDF Format nicht direkt scannen.
ich hatte früher gerne einen Flachbettscanner von HP benutzt (mit ca.10x10cm großer Durchlichteinheit), der beim Scannen direkt PDF-Dateien erzeugen konnte. Was meinen Sie mit "kann man nicht direkt"?
siehe
http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... enschaften In PDF-Dateien werden alle Informationen als nummerierte Objekte abgespeichert. Objekte sind z. B. Schriftinformationen, Zeichenbreiten, verwendete Zeichen-Encodings (Mac/PC …), Seitenbeschreibung, Parameter für Decoder, Crop-Boxes, einzelne Lesezeichen, Farbdefinitionen, Seitenreihenfolgen, Bitmaps, Formulare, Sprungmarken und alles andere, was in PDF-Dateien gespeichert werden kann.
Ein PDF mit einer Grafik enthält eine eingebettet Bitmap-Datei. Das heißt der Scanner scannt den Text als Bitmap und bettet ihn mittles eines PDF-Erstellungs-Programms in das PDF ein. Wenn der Scanner das direkt tut, ist ja auch OK. Nicht jeder Scanner kann das. Und das Komprimierungsverhalten der Datei ist dem Scanner überlassen. Durch die Skalierbarkeit des PDFs wird beim anzeigen erneut konvertiert, so dass eine 1:1 pixelgetreue Anzeige nicht gewährleitet ist. Gleiches gilt für die Farbtiefe. Das mag praktisch ja kein Problem darstellen, doch ich denke, man sollte wissen, was man bekommt, wenn man sich auf eine bestimmte Technik verläßt. War als Hinweis gemeint. Als Datenformat für Speicherung von Graphischen Inhalten setzt selbst Adobe nicht auf PDF, sondern hat z.B. ein Photoshop-Dateiformat oder verwendet TIFF. PDF ist ein Endbenutzer-Layoutsicheres Dokumentenformat - aber eben kein Grafikformat. Und Plattformunabhängigkeit in der Arztpraxis ist nicht unbedingt ein Muß, die wenigsten Praxen haben gemischte Umgebungen - nebenbei: Windows und Linux incl. MAC können meiner Meinung nach sehr gut mit PDF und JPG und TIFF umgehen.
Grüße
Christoph
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Mittwoch 8. Dezember 2010, 08:32
von lcer
interessant ist in diesem Zusammenhang noch
http://www.callassoftware.com/callas/do ... pakt:start Da ist ein guter Vergleich für die verscheidenen Dateiformate mit abgedruckt.
Grüße
lcer
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Mittwoch 8. Dezember 2010, 15:55
von msey
.... und schreiben sie mal an eine versicherung o.ä. und fügen 50 gescannte Befunde ein..., mit mit gelinkten pdf ein graus, mit jpeg/resp. mehrseiten tiffs aus turbomed ein mausklick.
ich habe eine weile mit auflösung/kompression/farbe-grauwert-s/w etc. probiert, hier muß jeder für sich den optimalen kompromiss aus bildqualität und dateigröße finden.
etwas störend ist der aus unerkärlichen gründen inadäquat lange dauernde aufruf von "alten" mehrseiten-tiffs (prefetch???).
gruß aus thüringen
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Mittwoch 15. Dezember 2010, 22:10
von Lazarus
Dass man die PDF.Dateien in der Karteikarte nur einzeln öffnen kann, ist tatsächlich störend. Vor allem, da die Dokumente nach Speicherdatum abgelegt sind.
Folgender Workaround hilft
um einen Stapel PDF-Dokumente an die Versicherung zu faxen, ohne auszudrucken:
Dokumente öffen, in einem Ordner abspeichern. Das Gutachten, Anschreiben oder andere Dateiformate mit dem PDF-Printer (eDocPrintPro) ebenfalls in diesen Ordner einstellen. Mit Adobe Acrobat oder Paperport ( letzteres liegt manchen Scannern bei) die Dokumente zusammenfassen. Dann den ganzen Stapel in einem Rutsch über das Faxprogramm rausfaxen, ohne eine einzige Seite auszudrucken. Anschließend kann man über den PDF-Drucker (TMKartei) alles in die Patientenkartei zur Dokumentation abgespeichert werden.
Lazarus
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Donnerstag 16. Dezember 2010, 14:07
von msey
hallo lazarus,
dies ist (leider) schon als bisher bekanntes lösungsmodell bekannt, hatte am anfang auch .pdf, bin aber nach langem testen verschiedener workarounds bei tm-internen multipage-tiffs gelandet. die pdf´s sind leider für meine zwecke mit vielem ämter / versicherungsschriftverkehr einfach unpraktikabel. gerade erst mal wieder den brief für einen rentenbegehrlichen an seine versicherung fertig gemacht, der hat es geschafft, in 2 jahren 100 seiten fremdbefunde zu schaffen, machen sie da mal einen brief aus pdf´s.
aber vielleicht ist das ja eine bastelaufgabe für frau telse ramm.... (dank ausdrücklich an sie für ihr offenes ohr und ihre konstruktive mitarbeit)
als paralleles problemfeld sehe ich die datenübermittlung bei "verlust" oder wegzug eines patienten, bdt nimmt keine gelinkten daten oder auch die tiffs mit. hier habe ich eine schnellbriefvorlage mit u.a. einfügen aller bildeinträge (=fremdbefunde) - mit tiff ein klick, mit pdf unmöglich.
mE auch hier eine anregung an turbomed - menüpunkt "patient weg mit allem".
frage: bei einfügen der bildeinträge steht immer der entsprechende karteikommentar mit im brief, hier störend, da überflüssig oder prinzipiell auf der "falschen" seite. kann man das automatisiert abstellen - oder muß man immer manuell löschen. habe gesucht, aber keine option entdeckt.
gruß aus thüringen
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Freitag 17. Dezember 2010, 20:13
von Lazarus
Hi Msey
ich habe mich wegen der Qualität für PDF entschieden. Wir haben mittlerweile das gesamte Altarchiv mit den Fijutsu ScanSnap eingescannt, und die Lesbarkeit ist wie bei einer Kopie.
Natürlich wäre es besser- wie bei der TM-internen Dokumentenbearbeitung- eine Scroll-Leiste mit den anderen Befunden des Patienten zu haben, das ist definitiv verbesserungswürdig.
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Montag 3. Januar 2011, 13:44
von wuff
Zusammensuchen von Befunden (egal welches Format):
Die Dateinamen im Dokumentenordner von TM sind nach folgendem Schema aufgebaut: Name Geburtsdatum Pat.Nr z.B. "Maier19540917-12345-...."
Nach der entsprechenden Sucheingabe im Windows-Explorer erscheinen sämtliche Befunde des Patienten im Ergebnisordner und können von dort aus schnell weiterverarbeitet werden: z.B. alles anwählen und auf das Drucker-Icon ziehen, in PDF umwandeln, auf CD brennen usw.
Gruß W.B.
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Montag 3. Januar 2011, 19:20
von rfbdoc
Schön wäre natürlich, wenn TM eine deratige Routine programmseitig implementieren könnte. Die Suchroutine kann natürlich durch Namensänderungen, Heirat, wechselnde Schreibweisen bei Doppelnamen kompliziert werden.
Hier ist eigentlich TM gefordert !
Re: Dateiformat von gescannten Befunden
Verfasst: Dienstag 4. Januar 2011, 20:52
von Kasimir
wuff hat geschrieben:Zusammensuchen von Befunden (egal welches Format):
Die Dateinamen im Dokumentenordner von TM sind nach folgendem Schema aufgebaut: Name Geburtsdatum Pat.Nr z.B. "Maier19540917-12345-...."
Nach der entsprechenden Sucheingabe im Windows-Explorer erscheinen sämtliche Befunde des Patienten im Ergebnisordner und können von dort aus schnell weiterverarbeitet werden: z.B. alles anwählen und auf das Drucker-Icon ziehen, in PDF umwandeln, auf CD brennen usw.
Gruß W.B.
Ich als z.B. weiterbehandelnder Arzt würde mich sehr freuen, wenn ein Patient, dessen Befunde schon vom vorigen Arzt eingescannt sind, seine Befunde schon als fertige Dateien mitbringt, also z.B. auf CD, so wie Sie das vorschlagen.
Aber wenn ich eine CD bekommen würde, bei denen die Dateien, die wie von Ihnen beschrieben mit dem Explorer herausgesucht und einfach so auf die selbe gebrannt worden wären, so wäre diese nur wenig hilfreich. Denn durch die kryptischen Dateinamen von Turbomed wäre ja alles durcheinander auf dem Datenträger und es würde, besonders bei größeren Datenmengen, erhebliche Mühe machen, alles zeitlich richtig und im richtigen Zusammenhang in die elektr. Kartei einzubinden.
Wenn hier jemand von Turbomed eine Idee hätte...