Kein KIM nach Routertausch

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Aslan
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Kein KIM nach Routertausch

Beitrag von Aslan »

Liebe TurboMed Fangemeinde; ;)
bei einem Router tausch wurde das Praxisnetz von 192.168.0.0/24 auf 192.168.120.0/24 geändert. (Musste wohl so sein)
Der kompetente IT ler. konnte alles wieder einwandfrei zu Laufen bringen bis auf das ver***chte KIM.
Mit einem Netzwerksniffer war zu erkennen das KIM nach wie vor auf das alte Netz zugreifen möchte.

Hat jemand eine Ahnung wie das zu korrigieren ist?

Das Praxisteam freut sich über jeden Lösungsvorschlag
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FortiSecond
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Re: Kein KIM nach Routertausch

Beitrag von FortiSecond »

Aslan hat geschrieben: Samstag 31. Januar 2026, 22:24 Liebe TurboMed Fangemeinde; ;)
bei einem Router tausch wurde das Praxisnetz von 192.168.0.0/24 auf 192.168.120.0/24 geändert.
Mit einem Netzwerksniffer war zu erkennen das KIM nach wie vor auf das alte Netz zugreifen möchte.
Welcher Part möchte ans alte Netz? TM oder das KIM-CM selbst?
Ich würde annehmen, dass das KIM-CM den Konnektor sucht. Ich würde mir das KIM-Masterpasswort aus den Einstellungen für KIM in TURBOMED rauskopieren und das Clientmodul manuell mit der neuen Konnektoradresse versorgen (https://localhost:8000 (oder 5000?)). Mit Glück läuft es danach wieder ohne weiteren Aufwand.

Ansonsten, immer safe: KIM-CM resetten (nach dem Beenden des Dienstes aus dem Programmordner alle Ordner bis auf app wegschieben), dann in TM in den KIM-Einstellungen den horizontalen Balken für den Reset nehmen), TM beenden, den KIM-Dienst wieder aktivieren und TM als Admin starten. Dann KIM frisch einrichten, ggf. mit RegCode und Einmalpasswort.


Dass das Praxisnetz geändert wurde, macht mich neugierig: Warum soll das notwendig gewesen sein?
Ja, ich bin wirklich neugierig, denn ich kenne nur einen eher nervigen und möglichst zu vermeidenden Grund: VPN-Verbindungen. Aber hier ist mMn eher die Gegenseite in der Bringschuld, bevor man ein Praxisnetz auf den Kopf stellt.
Off-topic
(Ich meine nicht Managed TI bzw. Remote-TI, denn dafür gibt es meist ein parallel gesetztes 10er-Netz, was man hinnehmen kann. Macht bloß unter Windows an anderer Stelle eine Menge Ärger, und ich hätte eine elegantere Lösung erwartet.)
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Aslan
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Re: Kein KIM nach Routertausch

Beitrag von Aslan »

"Welcher Part möchte ans alte Netz? TM oder das KIM-CM selbst?"
Turbomed, Konnektor, EGK lesen, E-Rezept,.... alles Tip Top im neuen Netzt.
-Das geschiffte Ziel war der alte Router 192.168.0.1 - der Konnektor hatte zuvor 192.168.0.240

"Dass das Praxisnetz geändert wurde, macht mich neugierig: Warum soll das notwendig gewesen sein? "
Ja es ging wohl auch um ein VPN zur Verbindung aus dem Homeoffice

Den Zauber wieder umzukehren ist m.E. nicht die Lösung und das KIM mal wieder störrisch wie ein Esel ist, damit hat niemand gerechnet.
Und Bringschlud... löst halt das Problem nicht.
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FortiSecond
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Re: Kein KIM nach Routertausch

Beitrag von FortiSecond »

Aslan hat geschrieben: Sonntag 1. Februar 2026, 09:02 "Welcher Part möchte ans alte Netz? TM oder das KIM-CM selbst?"
Turbomed, Konnektor, EGK lesen, E-Rezept,.... alles Tip Top im neuen Netzt.
-Das geschiffte Ziel war der alte Router 192.168.0.1 - der Konnektor hatte zuvor 192.168.0.240
Dann fehlt dem KIM-CM tatsächlich wohl "nur" die neue Konnektor-Adresse.
- KIM-CM im Browser öffnen
- Als Admin anmelden
- Konnektor bearbeiten
- Ggf. in TM in den KIM-Einstellungen prüfen, ob die Angabe zum Host des KIM-CM korrekt ist

Screenshot 2026-02-01 134358.png
Screenshot 2026-02-01 134406.png
Screenshot 2026-02-01 134421.png
Screenshot 2026-02-01 134428.png
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Re: Kein KIM nach Routertausch

Beitrag von FortiSecond »

Aslan hat geschrieben: Sonntag 1. Februar 2026, 09:02 "Dass das Praxisnetz geändert wurde, macht mich neugierig: Warum soll das notwendig gewesen sein? "
Ja es ging wohl auch um ein VPN zur Verbindung aus dem Homeoffice
Den Zauber wieder umzukehren ist m.E. nicht die Lösung und das KIM mal wieder störrisch wie ein Esel ist, damit hat niemand gerechnet.
Und Bringschlud... löst halt das Problem nicht.
Okay, der Klassiker: Das Netz des Homeoffice-Clients hat auch die 192.168.0.x.
Das ist in manchen VPN-Konstellationen nicht gangbar (außer man arbeitet mit VLAN, aber das geht zu weit hier).

Da stellt sich dem Dienstleister halt immer die Frage, was für den Kunden die beste Lösung ist:
a) Das Netz am (meist privaten) Heimarbeitsplatz anpassen, d.h. dort eine 192.168."nicht 0".x zu setzen
-> Dann muss daheim ggf. ein wenig was angepasst werden, z.B. feste IP-Adresse der Playstation oder des Kühlschranks
b) Das Netz in der Praxis restrukturieren
-> Mit allem, was dazugehört

Für beide Varianten gibt es Argumente und Gegenargumente.
a) Haupt-Gegenargument für ist, dass man damit ja das private Netz "in Anspruch nimmt". Haftung, Privatsphäre und so weiter. Und die Umstände.
a) Haupt-Positivmerkmal ist aber, dass es in 90% der Fälle einfacher und schnell umzusetzen ist (günstiger!)
b) Haupt-Gegenargument aus Kundensicht: Man sieht ja, was passieren kann. Wenn man den Mehraufwand auf die Heimarbeit anrechnet... naja.
b) Haupt-Positivmerkmal ist, dass man in geschäftlichen Netzen, wenn es schon die 192.168.x.x sein soll (historisch meist die 178.x wegen Fritzboxen), tunlichst die 0.x, 1.x, 2.x und 178.x vermeidet und auch auf einfache Zahlen wie 100.x, 200.x verzichtet. Guter Anlass, gleich mal das ganze Netz aufzuräumen.
Für einen Dienstleister, der per VPN reingeht (ernsthaft?!), aber auch bei Standortvernetzungen ist es hilfreich, von vornherein unterschiedliche Netze zu haben. Wenn z.B. (wie früher oft üblich) ein externes Abrechnungsbüro mehrere Mandanten per einfacher VPN-Bridge anbindet, müssen alle Mandanten eigene xxx.1-254 haben. Dass man das aus Sicherheitsgründen heute nicht mehr macht, ist eine gute Sache.

Für den IT-Dienstleister hat die Variante b) den Vorteil, dass da weit mehr zu tun ist als nur mal einen Heimrouter zu konfigurieren. Bei den teils unverschämten Preisen, die für VPN-Aufbauten aufgerufen werden, fällt´s dann manchmal gar nicht richtig auf...

Hat mal jemand über Variante c nachgedacht (wenn es schon eine Netzbrücke per VPN sein soll)?
c) VPN-Clientbox (Router) daheim mit EIGENEM Netz nur für die Home-Office-Clients und den Kartenleser* oder Drucker*? Die baut dann exklusiv für die Clientgeräte die Brücke auf. Ist die preiswerteste und auch sicherste Variante, weil dann nicht das ganze private Netzwerk in die Praxis kommt.

Okay, es gibt viele Varianten der Netzkopplung, und man kann es abgesichern. Aber in der Realität habe ich schon die Spielkonsole von den Kids einer MFA aus dem Praxisnetz anpingen können. Und das ist dann roter Alarm.

* = Warum überhaupt Brücke zwischen den Netzen? Eigentlich nur dann relevant, wenn zusätzliche Geräte dran sind, z.B. Kartenleser etc.
Einen Heimarbeitsplatz (also Remote-Desktop, Full Client etc.) kann man doch viel einfacher anbinden -> Nur Desktopverbindung oder nur die wichtigsten Ports am Server. Aber nicht das Praxisnetz erreichbar machen.


Anyway: Wenn das am Ende dann alles läuft und soweit safe ist und man in Ruhe arbeiten kann, ist ja alles gut. Alles könnte man so oder so oder anders oder besser oder auch schlechter umsetzen. Insofern... hoffen wir das Beste. :-)
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Re: Kein KIM nach Routertausch

Beitrag von Aslan »

Okay, es gibt viele Varianten der Netzkopplung, und man kann es abgesichern. Aber in der Realität habe ich schon die Spielkonsole von den Kids einer MFA aus dem Praxisnetz anpingen können. Und das ist dann roter Alarm.

Hab ich auch schon des öfteren erlebt. Meist wenn des Dr. Sohn / Tochter zeigen wollen was sie drauf haben.... "Es funktioniert doch"
Hat mal jemand über Variante c nachgedacht (wenn es schon eine Netzbrücke per VPN sein soll)?
c) VPN-Clientbox (Router) daheim mit EIGENEM Netz nur für die Home-Office-Clients und den Kartenleser* oder Drucker*? Die baut dann exklusiv für die Clientgeräte die Brücke auf. Ist die preiswerteste und auch sicherste Variante, weil dann nicht das ganze private Netzwerk in die Praxis kommt.
So mache ich das i.d.R.

Nicht desto trotz, das KCM ist scheinbar korrekt eingestellt der Konnektor mit 192.168.120.240 eingetragen und erreichbar.

Hast du noch eine Idee, bevor ich meine Nerven mit der TM Hotline aufs spiel setze?
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Re: Kein KIM nach Routertausch

Beitrag von FortiSecond »

Was sagt denn c:\[...]1.5\logs\error.log?
Oft gibt es dort gute Hinweise.
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Re: Kein KIM nach Routertausch

Beitrag von Aslan »

Wenn Du was damit anfangen kannst..
(nur die Error Zeile aus dem Error LOG)
at org.apache.catalina.valves.ErrorReportValve.invoke(ErrorReportValve.java:93)
at org.springframework.scheduling.support.DelegatingErrorHandlingRunnable.run(DelegatingErrorHandlingRunnable.java:54)
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Re: Kein KIM nach Routertausch

Beitrag von FortiSecond »

Das reicht noch nicht aus, leider.
Gern die Log-Datei per PN oder E-Mail senden (vorher checken, ob irgendwas Personenbezogenes drin ist, sollte aber nicht).
E-Mail-Adresse kommt per PN.
Das MUSS sich lösen lassen. :-)
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