Online-Roll-Out

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Chefschwabe
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von Chefschwabe »

Guten Abend,

es besteht absolut keine Eile für eine Bestellung.
Das Frühbucherangebot ist jedenfalls Quatsch, weil es auch die "Praxiskarte" vorraussetzt, welche noch gar nicht ausgegeben wird.

Hinzu kommt, dass das Bundesgesundheitsministerium nun auch offiziell die Frist verlängern will. Wir müssen also keine Angst vor Honorarkürzungen nach dem 1.7.18 haben.

Viele grüsse

Chefschwabe
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mono22
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von mono22 »

Der sogenannte Konnektor ist keine reine "Blackbox" welche von der CGM TI entwickelt wurde... Die technischen Spezifikationen kommen von der Gematik und nicht von der CGM! Die CGM und deren Partnerunternehmen setzten "nur" die Vorgaben der Gematik um...

CG und CGM GB: TurboMed sind nicht an allem "übel" Schuld!
Ihre Aussage kann ich so nicht stehen lassen. Die CGM als willenloser Erfüllungsgehilfe der GEMATIK ohne eigene Interessen?
Jeder weiß, dass nur Transparenz Vertrauen schafft. Neben anderen hat die Industrie und namentlich die CGM zu wenig dafür getan um die Datenströme von den Praxen zu ??? z.b. den Kostenträgern transparent zu machen.
War dies nur ein Versäumnis oder eine bewußte Maßnahme?
Schauen Sie auf den aktuellen Werbeslogan der CGM Turbomed zuM TI Rollout.
„Wir wissen was Sie nicht wissen!“

Bitte fair und sachlich bleiben! :wink:
pdg
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von pdg »

Liebe Kollegen,
hatte nicht gesehen, daß schon ein thread "on-line-roll out " besteht und jetzt einen in Turbomed für Heimwerker aufgemacht.
Es scheint, ich bin nicht der Einzige, der sich dem Diktat der Softwarehäuser nicht unterwerfen will.
M.E. sollte sich die Telematikanbindung auch in Eigenregie und gegenseitiger Hife/Unterstützung erledigen lassen. Packen wir es an, ich wäre dabei.
Grüße
G.S.
XRAY
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von XRAY »

Es erstaunt mich, mit welchem vorauseilendem Gehorsam einige Kollegen (nicht zwingend nur hier im Forum) bereits eine zeitnahe IT-Auftragsvergabe bzw. eine eigenständige Installation (nicht möglich wegen Zertifizierungszwang und aus wirtschaftlichen Interessen) erwägen. Welche Vorzüge erwarten Sie für Ihre Arbeit, für Ihre Mitarbeiter und Patienten? Wie viel Informationen sind Sie bereit an die GKV, KV und Ihre IT-Partner preiszugeben? Falls Sie den angedrohten Gehaltsabzug befürchten, hilft es ggf. einerseits den tatsächlichen Netto-Abzug der bereits zuvor budgettierten KV-Abrechnung zu errechnen. Andererseits gibt’s bereits Erwägungen, aufgrund des grundsätzlich bestehenden Verbots doppelter Bestrafung zu klagen, möglicherweise wäre eine Sammelklage angebracht. Und stellen Sie sich bestenfalls vor, niemand würde bei diesem IT-Schwachsinn mitmachen. Xray
Forti
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von Forti »

Yong hat geschrieben:Hat jemand Erfahrung mit 2 VPN Verbindungen gleichzeitig? War mir seinerzeit nicht gelungen (openVPN Charité, CISCO FU-Berlin). nur alternativ. Bei den Beispielkonfigurationen der links übernimmt der Konnektor wohl die WAN und Routerfunktion (wird wohl nicht transparent VPN durchschleussen können); bin aber noch am "Studieren"
Raus mit mehreren VPN ist bei den üblichen Installationen wohl nicht das Problem: Ausgehend wird praktisch immer ein freier Weg gefunden werden.
DIe TI verbindet sich von innen zur KV-Infrastruktur. Das beeinflusst nicht die Funktion für andere Rauswahlen.

Eingehend wird sich durch die TI auch nicht wirklich etwas ändern, da diese keine Einwahlports "von außen erreichbar" machen muss.
Solange nur EIN "internes" Einwahlziel für Fernwartung und Co. (VPN-Host, VPN-Server) bereitgestellt wird oder das Einwahlziel die Fritzbox am Anschluss ist, ändert sich ebenfalls nichts.

Komplex wird es ggfs. mit mehreren internen VPN-Hosts für verschiedene Aufgaben wie z.B. Standortvernetzung und sowas. Aber das war es auch schon vorher. Und auch lösbar.
--
Beste Grüße
Forti
caesar
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von caesar »

XRAY hat geschrieben:Es erstaunt mich, mit welchem vorauseilendem Gehorsam einige Kollegen (nicht zwingend nur hier im Forum) bereits eine zeitnahe IT-Auftragsvergabe bzw. eine eigenständige Installation (nicht möglich wegen Zertifizierungszwang und aus wirtschaftlichen Interessen) erwägen. Welche Vorzüge erwarten Sie für Ihre Arbeit, für Ihre Mitarbeiter und Patienten? Wie viel Informationen sind Sie bereit an die GKV, KV und Ihre IT-Partner preiszugeben? Falls Sie den angedrohten Gehaltsabzug befürchten, hilft es ggf. einerseits den tatsächlichen Netto-Abzug der bereits zuvor budgettierten KV-Abrechnung zu errechnen. Andererseits gibt’s bereits Erwägungen, aufgrund des grundsätzlich bestehenden Verbots doppelter Bestrafung zu klagen, möglicherweise wäre eine Sammelklage angebracht. Und stellen Sie sich bestenfalls vor, niemand würde bei diesem IT-Schwachsinn mitmachen. Xray
...ganz meiner Meinung. Ich könnte Sie für diese Darstellung drücken. Und ich bin bestimmt kein ewig gestriger und sogar "Netzwerker". Aber was da gerade in großem Stil verzapft wird, kann nicht gut sein/werden.
gruß caesar
JueHof
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von JueHof »

Ich kann mich der Meinung von XRAY und CAESAR nur anschließen.
Wenn ich mich an den Zirkus um die Kodierung und all den damit verbundenen verbreitenden Aufwand erinnere und die Tatsache, dass plötzlich fast alles wieder in der Versenkung verschwunden ist, warte ich erstmal in Ruhe ab, ob und wie es wirklich kommt.
Nicht die erste mit heißer Luft gefüllte Seifenblase in den 14 Jahren, in denen ich "Vertragsarzt" bin (ich hasse diesen Begriff; ich bin ein Arzt, der (hauptsächlich und immer noch gerne (!)) Kassenpatientinnen behandelt, sonst nichts, aber das ist "out of topic").
Die Verlautbarungen der KVBayern gehen zwischen den Zeilen anscheinend in ähnliche Richtung, jedenfalls wird da wiederholt betont, dass aktuell keinerlei Handlungszwang besteht und noch sehr Vieles offen ist....
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mschiller
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von mschiller »

interessant ist ja die Staffelung der Förderung. Volle Förderung nur wer bis 31.10.17 schon aktiv teilgenommen hat und die Versichertenstammdaten abgeglichen hat. Also quasi nun im aktuellen 3.Quartal - gibt nur noch keine Technik dafür. Das finde ich schon ein starkes Stück. Das fördert die Akzeptanz ganz ungemein, ich finde wir sollten sobald die Technik da ist mal versuchen die Stammdaten kreativ verändern, meines Erachtens werden viel zu wenige Patienten aus Entenhausen behandelt. Das lässt sich doch wohl lösen.
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von nmndoc »

pdg hat geschrieben:Liebe Kollegen,
hatte nicht gesehen, daß schon ein thread "on-line-roll out " besteht und jetzt einen in Turbomed für Heimwerker aufgemacht.
Es scheint, ich bin nicht der Einzige, der sich dem Diktat der Softwarehäuser nicht unterwerfen will.
M.E. sollte sich die Telematikanbindung auch in Eigenregie und gegenseitiger Hife/Unterstützung erledigen lassen. Packen wir es an, ich wäre dabei.
Grüße
G.S.
Also die Installation/Einbundung vor Ort ist sicher problemlos selbst machbar - d.h. unter Verwendung der entsprechenden Leser und Konnektoren. Eine ganz eigene Lösung wäre technisch zwar sicher machbar, wird aber m.E. schon an den Vorgaben/Zertifizierungen scheitern.
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von Kasimir »

Ich habe von Praxen, die schon die Testphase mitmachten, von Installationszeiten von 4 bis 8 Stunden gelesen ( und da seien sog. Fachleute am Werk gewesen). - Also das ganze problemlos selbst installieren ... ich weiß nicht...
Viele Grüße
Kasimir
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von nmndoc »

Kasimir hat geschrieben:Ich habe von Praxen, die schon die Testphase mitmachten, von Installationszeiten von 4 bis 8 Stunden gelesen ( und da seien sog. Fachleute am Werk gewesen). - Also das ganze problemlos selbst installieren ... ich weiß nicht...
Fachleute oder sog. Fachleute? ;-)

Genau wird man es natürlich erst wissen, wenn die Geräte da sind. Die 4-8h kenne ich als offiziellen Wert. Aber - wenn man das Netzwerk ohnehin kennt/verwaltet, sehe ich nicht, weshalb es so kompliziert sein soll, im Prinzip einen VPN-Router anzuschließen, IP/Netz-Daten eintragen und dann ggf. noch an ein oder mehreren Stellen (TM, evtl. KV-Leser?) auf den Konnektor zu verweisen. Aber evtl. gibt es ja z.B. je nach eingesetztem Konnektor/Praxissoftware noch einen gewissen Spielraum, das ganze unnötig kompliziert zu machen.
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von nmndoc »

systech hat geschrieben:
schmidt-dietrich hat geschrieben:Da das ganze eine Blackbox des Platzhirsches der IT CGM aufgrund mangelnder Informationen darstellt und mit Sicherheit irgendwann auch in beide Richtungen einen Datenfluß zwangsweise produzieren wird, werde ich auch noch solange möglich abwartend das Geschehen aktiv beobachten. Erstmal Sommerurlaub, dann BTW...
Der sogenannte Konnektor ist keine reine "Blackbox" welche von der CGM TI entwickelt wurde... Die technischen Spezifikationen kommen von der Gematik und nicht von der CGM! Die CGM und deren Partnerunternehmen setzten "nur" die Vorgaben der Gematik um...

CG und CGM GB: TurboMed sind nicht an allem "übel" Schuld! Bitte fair und sachlich bleiben!

Viele Grüße Fischer
naja - zumindest behauptet CGM von sich ja "Als führendes E-Health-Unternehmen ist die CGM seit vielen Jahren maßgeblich an den Entwicklungen neuer E-Health-Lösungen und der Telematikinfrastruktur beteiligt. " - und zumindest im Test-Rollout hängen sie auch mit drin - also so ganz außenstehend sind die nicht.
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RAMöller
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von RAMöller »

nmndoc hat geschrieben:
Fachleute oder sog. Fachleute? ;-)

Genau wird man es natürlich erst wissen, wenn die Geräte da sind. Die 4-8h kenne ich als offiziellen Wert. Aber - wenn man das Netzwerk ohnehin kennt/verwaltet, seheh ich nicht, weshalb es so kompliziert sein soll, im Prinzip einen VPN-Router anzuschließen, IP/Netz-Daten eintragen und dann ggf. noch an ein oder mehreren Stellen (TM, evtl. KV-Leser?) auf den Konnektor zu verweisen. Aber evtl. gibt es ja z.B. je nach eingesetztem Konnektor/Praxissoftware noch einen gewissen Spielraum, das ganze unnötig kompliziert zu machen.
Naja 4-8h sind schon etwas viel. Als seinerzeit die neuen Lesegeräte kamen, hat der Mikka vom Servicepartner 1,5h gebraucht, um das Gerät einzubinden. Wenn man das selber macht, dauert es ca. 5-10 min.
Den Konnektor (ca.250€) von der Telekom (Medicalexchange) haben wir auch mal ausprobiert, Anschluss und Betrieb gingen sofort, wenn auch völlig sinnlos.

Die Lesegeräte auf LAN einzustellen, dürfte auch kein großes Abenteuer sein.

Wenn ich die Beiträge bezüglich des strukturellen Aufbaus lese, handelt es sich um einen hardwarebasierten VPN- Tunnel, also nix Besonderes aber umständlich. (nebenbei: Datev nimmt für Unternehmen-online übrigens wesentlich weniger bei gleicher Sicherheit, der Monatspreis variiert mit dem Speichervolumen.)

Mir tun die Praxen mit miserabler Internetanbindung schon jetzt leid. Hier um die Ecke gibt es Internetqualitäten auf BTX Niveau, da gehen die Leute zum Nachbarn für einen Download.
Bei uns wurde glücklicherweise Glasfaser verlegt.
gezscho
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von gezscho »

O.k. - für EDV-"Hausfrauen" wie mich ein bisher wenig ersprießlicher Dialog. Die Kassenfinanzierung ist durch, Technik vor dem 1.9. laut meiner Betreuungsfirma noch nicht zu bekommen. Wir haben, dem stimme ich uneingeschränkt zu, noch viel Zeit.

Ich möchte gern wissen:
1. Kann ich ein bereits vorhandenes HBA-fähiges Lesegerät (Hypercom medcompact 2) nach einem Online-Roll-Out noch verwenden oder kaufe ich den ganzen Trödel dann via CGM-Einkaufspaket komplett neu?
2. Da unser Glasfaserkabel erst kürzlich kam, habe ich noch keinen VPN-Router. Welcher wäre für einen Hausarzt in Dresden empfehlenswert?
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Chefschwabe
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von Chefschwabe »

Hallo gezscho,

nach heutigem Stand können Sie das vorhanden Lesegerät NICHT weiternutzen.
Ob "alte" Geräte per Softwareupdate eingebunden werden können ist noch nicht klar.
Es ist auch noch nicht klar, ob CGM überhaupt "Fremdgeräte", also nicht über CGM erworbene, akzeptiert.

Was den Router angeht: Wir haben in der Praxis Draytek-Geräte im einsatz, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Viele Grüsse

Chefschwabe
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von nmndoc »

gezscho hat geschrieben:O.k. - für EDV-"Hausfrauen" wie mich ein bisher wenig ersprießlicher Dialog. Die Kassenfinanzierung ist durch, Technik vor dem 1.9. laut meiner Betreuungsfirma noch nicht zu bekommen. Wir haben, dem stimme ich uneingeschränkt zu, noch viel Zeit.

Ich möchte gern wissen:
1. Kann ich ein bereits vorhandenes HBA-fähiges Lesegerät (Hypercom medcompact 2) nach einem Online-Roll-Out noch verwenden oder kaufe ich den ganzen Trödel dann via CGM-Einkaufspaket komplett neu?
2. Da unser Glasfaserkabel erst kürzlich kam, habe ich noch keinen VPN-Router. Welcher wäre für einen Hausarzt in Dresden empfehlenswert?
was wollen Sie mit dem VPN-Router denn machen? Für die Telematik-Anbindung können Sie den nicht verwenden.
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von nmndoc »

Chefschwabe hat geschrieben:Hallo gezscho,

nach heutigem Stand können Sie das vorhanden Lesegerät NICHT weiternutzen.
Ob "alte" Geräte per Softwareupdate eingebunden werden können ist noch nicht klar.
Es ist auch noch nicht klar, ob CGM überhaupt "Fremdgeräte", also nicht über CGM erworbene, akzeptiert.

Was den Router angeht: Wir haben in der Praxis Draytek-Geräte im einsatz, mit denen ich sehr zufrieden bin.

Viele Grüsse

Chefschwabe
Also - alte mobilgeräte können wohl per SW-Update kompatibel gemacht werden. Die Tischgeräte aber definitiv nicht (Hersteller ingenico / ORGA). Hat wohl was mit verschärften Vorganen zu tun, u.a. dass die gesamte Lieferkette manipulationssicher sein muss etc. Die neuen Geräte gibts aber noch nicht.

Selbstverständlich wird CGM "Fremdgeräte" akzeptieren (müssen). Weshalb auch nicht? Abgesehen davon: selbst wenn sie wollten (viel Spass, das wird leicht verdientes Geld für Anwälte + co): Woher will der Konnektor (der ja auch noch zugekauft ist) wissen, ob ein Orga 6xxx über CGM bezogen wurde, über den Vertriebspartner, ... oder sonswie?

Wie oben schon gesagt: VPN-Router für Praxiswartung etc ok - aber für die Telematikanbindung leider nicht (d.h. parallel/zusätzlich ja, aber nicht statt dessen)
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mschiller
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Hurra

Beitrag von mschiller »

Heute Morgen im Deutschlandfunk gehört. Der AOK-Spitzenverband geht davon aus, dass die elektronische Gesundheitskarte tot ist. Man rechnet damit, dass direkt nach der Bundestagswahl das "Aus" offiziell verkündet wird. Technische und Datenschutzprobleme seien nicht zu lösen ("Nein - Doch - OOHHHH"). Bislang wurden ca. 1,5 Milliarden Euro "verpulvert".

Endlich. Heute ist ein schöner Tag.
Johnny
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von Johnny »

@mschiller,

besten Dank für die Info.
Um wieviel Uhr war dies?

Oftmals tauchen solche Meldungen nur einmal auf!

Gruß aus KIEL
Johnny
doctoni
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Re: Online-Roll-Out

Beitrag von doctoni »

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/e ... -1.3617842

Es stimmt, jetzt nur noch die Bundestagswahl abwarten und der Unsinn hat ein Ende !
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