Hallo zusammen,
das passt nicht so ganz zu TM, aber ich denke diese Thema ist von allgemeinem Interesse. Aus Anlaß der Virenattacke auf z.B.das Lukas KKH Neuss, das über 2 Wochen ohne EDV arbeitete, habe ich mir über Virenschutz ein paar gedanke gemacht. Das Lukas KKH Neuss hat das Virus über eine email bekommen, die wie eine offizielle Rechnung aussah und auch so gewertet wurde über eine angehängte PDF-Datei. Der Virenscanner hat versagt. Wir haben in den letzten 2 Woche ebenfalls 2 suspekte emails als Rechnung getarnt erhalten, einmal mit PDF-Anhang und einmal mit einer .zip. Die PDF hat mein Kollege versehentlich geöffnet, weil er dachte, einer von uns hätte etwas bestellt (ist über 2 Wochen her und bisher Gott sei Dank nichts passiert, die zip wurde erkannt und direkt gelöscht. Virenscanner sind ja bekannter (s.o.) maßen auch nicht unfehlbar und die Viren werden immer tückischer.
Ich habe an den Plätzen, die auf das Internet zugreifen können und auch emails empfangen eine Virtual Maschine (VM) eingerichte mit dem Betriebssystem Linux (ubuntu). Und das war sogar für einen Leien extrem einfach, eine entsprechende Anleitung findet sich bei google: VirtualBOX (kostenfrei) runtergeladen und installiert, ubuntu als iso-Datei runtergeladen und über die VM instralliert. Email eingerichtet (ist bei dem Linux-Programm Thunderbird kinderleicht und selbsterklärend). Die Benutzeroberfläche von Thunderbird ist gut. Firefox ist ach mit installiert. Meines erachtens nach sollte so ein maximaler Virenschutz gegeben sein.
Ich bin für alle Kommentare, Zweifel, Vorschläge usw. dankbar.
mfg
nobbie
Virenschutz
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Re: Virenschutz
Die aktuellen Würmer hält das leider nicht auf da sie auf Netzwerk Laufwerke zugreifen und dort die Dateien verschlüsseln. Helfen würde m.E. wenn die VM in einem eigenen Netz und möglichst eigenem Router im Web wäre.
Re: Virenschutz
unklar ist mir, wie ein Windows-Wurm oder Virus durch Linux und die VM kommen soll.
Gruß Nobbie
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nmndoc
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Re: Virenschutz
@Nobbie:
Sie haben mit Ihrem Ansatz im Prinzip schon recht (*). natürlich vorausgesetzt das ist für Sie so handelbar und
- die VM hat keinen Zugriff auf Shares etc. wo Ihre wichtigen Daten liegen (max. einen Austausch-Share)
- sie sollten auch hier für die nötigen Sicherheitsmaßnahmen (Updates, Virenschutz etc) sorgen (*)
*) Erklärung: klar wäre ein reiner Windows-Schädling auf einem Linux-System wirkungslos, allerdings wäre das u.U. bei Java/JavaScript, Macro, etc Code nicht der Fall (da absichtlich Plattformunabhängig).
Denkbar wäre auch, dass der initiale Code (zB Email-Anhang) nur einen Download startet, der für Ihr Betriebssystem den passenden Schadcode nachläd.
Anderes Szenario: Dokument/Anhang ist auf Ihrem Linux wirkungslos, wird aber zur weiteren Bearbeitung o.ä. auf dem Netzlaufwerk gespeichert - und von dort dann an einem Windows-Client geöffnet.
Sie haben mit Ihrem Ansatz im Prinzip schon recht (*). natürlich vorausgesetzt das ist für Sie so handelbar und
- die VM hat keinen Zugriff auf Shares etc. wo Ihre wichtigen Daten liegen (max. einen Austausch-Share)
- sie sollten auch hier für die nötigen Sicherheitsmaßnahmen (Updates, Virenschutz etc) sorgen (*)
*) Erklärung: klar wäre ein reiner Windows-Schädling auf einem Linux-System wirkungslos, allerdings wäre das u.U. bei Java/JavaScript, Macro, etc Code nicht der Fall (da absichtlich Plattformunabhängig).
Denkbar wäre auch, dass der initiale Code (zB Email-Anhang) nur einen Download startet, der für Ihr Betriebssystem den passenden Schadcode nachläd.
Anderes Szenario: Dokument/Anhang ist auf Ihrem Linux wirkungslos, wird aber zur weiteren Bearbeitung o.ä. auf dem Netzlaufwerk gespeichert - und von dort dann an einem Windows-Client geöffnet.
Re: Virenschutz
Danke für die Infos.
Über die VM werden keine Daten in irgend welchen externen Verzeichissen gepeichert, Zugriff auf Verzeichnisse des Windows-Netzwerk bestehen ebenfals nicht. Der einzige Pfad der eingerichtet ist, ist der, in dem die VM das Linux installiert hat. USB ist in der VM deaktiviert, ebenso alle übrigen Laufwerke (CD/DVD). Email Dateianhänge, die wir benötigen (z.B. Rechnungen) werden gedruckt. Sollte tatsächlich einmal ein Anhang zum Download kommen, werden wir den per email weiterleiten und auf einem externen PC downloaden.
Über die VM werden keine Daten in irgend welchen externen Verzeichissen gepeichert, Zugriff auf Verzeichnisse des Windows-Netzwerk bestehen ebenfals nicht. Der einzige Pfad der eingerichtet ist, ist der, in dem die VM das Linux installiert hat. USB ist in der VM deaktiviert, ebenso alle übrigen Laufwerke (CD/DVD). Email Dateianhänge, die wir benötigen (z.B. Rechnungen) werden gedruckt. Sollte tatsächlich einmal ein Anhang zum Download kommen, werden wir den per email weiterleiten und auf einem externen PC downloaden.
Gruß Nobbie
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