Wir sind aus der HZV ausgestiegen, weil der Nutzen für uns am Ende einfach zu gering war. Gleichzeitig nahm das Ärztehopping immer mehr zu. Umliegende Praxen haben teilweise einen Arztwechsel angestoßen, Patienten haben unterschrieben, ohne wirklich zu verstehen, was sie da unterschreiben, und plötzlich war die Vergütung weg. Die Liste der nicht oder nur schwer nachvollziehbar bezahlten Leistungen wurde außerdem immer länger. Irgendwann haben wir gesagt: So nicht mehr.
Jetzt schreibt die IKK die Patienten direkt an und regt praktisch an, sich bei einer anderen HZV-Praxis neu einzuschreiben. Im Schreiben heißt es sinngemäß, dass die bisherige Teilnahme endet und man sich bei einer anderen teilnehmenden Hausarztpraxis wieder einschreiben könne. Zusätzlich wird auf die Arztsuche verwiesen. Das ist schon bemerkenswert, weil die Patienten ja weiterhin ganz normal bei uns behandelt werden können.
Ausstieg aus HZV und die Folgen
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Frankolas
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Re: Ausstieg aus HZV und die Folgen
So trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer wirklich bei Ihnen bleiben will, fragt Sie nach den Ursachen und lässt sich das erklären. Auf die Anderen ist geschi.....n. Reisende soll man nicht aufhalten. Ich hatte sowas vor Jahren mal mit dem Barmer HA Programm. Lassen Sie die Typen laufen, dann haben Sie Platz für Andere. 
- RAMöller
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Re: Ausstieg aus HZV und die Folgen
Ich glaube nicht, dass es nennenswerte Abgänge geben wird. Wir hatten nur noch einige IKK-Fälle und etwas mehr TKK-Fälle. Den größten Teil der anderen Versicherungen hatten wir bereits vorher bereinigt, vor allem wegen der lästigen Mehrfacheinschreibungen bei der AOK.
Im Umfeld entstehen derzeit einige neue HZV-Praxen, teils Neugründungen, teils durch Investorenübernahmen, die HZV verlangen. Sie sind noch weit genug entfernt, rücken aber näher. Dadurch entstand ein leichter Druck zur Abwerbung von Patienten.
Da die TKK den Vertrag zum 31.12. selbst gekündigt hat und neue Konditionen verhandeln möchte, wird es vermutlich noch weitere Folgewirkungen geben. Möglich ist eine Art Dominoeffekt.
Im Umfeld entstehen derzeit einige neue HZV-Praxen, teils Neugründungen, teils durch Investorenübernahmen, die HZV verlangen. Sie sind noch weit genug entfernt, rücken aber näher. Dadurch entstand ein leichter Druck zur Abwerbung von Patienten.
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