Konnektoraustausch - TI as a service als Alternative?

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Re: Konnektoraustausch - TI as a service als Alternative?

Beitragvon XRAY » Mittwoch 21. September 2022, 20:41

FortiSecond hat geschrieben:Preislich dürfte SLIS sicherlich unschlagbar sein.


Haben Sie ggf. Erfahrungen mit SLIS bzgl. Zuverlässigkeit/ Geschwindigkeit, Service, evtl. versteckter Kosten und weiterer relevanter Fakoren?
XRAY
 
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Re: Konnektoraustausch - TI as a service als Alternative?

Beitragvon FortiSecond » Donnerstag 22. September 2022, 23:34

XRAY hat geschrieben:
FortiSecond hat geschrieben:Preislich dürfte SLIS sicherlich unschlagbar sein.


Haben Sie ggf. Erfahrungen mit SLIS bzgl. Zuverlässigkeit/ Geschwindigkeit, Service, evtl. versteckter Kosten und weiterer relevanter Fakoren?


Momentan kann ich nur die Aussagen eines befreundeten "Wettbewerbers" (mit 2 erfolgten Umstellungen) und meine eingeholten Auskünfte wiedergeben:

Gesichert:
Secunet-Konnektor
Kompakte Firewall-VPN-Box in Reihe mit individuellen Portfreigaben (z.B. für Telefonanlage usw.) und optionalen weiteren Features
Anschaffung "all in" 2.300 Euro (inkl. Einrichtung/Anbindung PVS, KIM, SMC-B usw.)
KEINE einmaligen oder wiederkehrenden Gebühren für angeschlossene Kartenleser
Managed Firewall und Konnektor (also Monitoring, Updates, Firewall-Alerts)
Einrichtung und Kostenentstehung erst zeitnah zum Zeitpunkt des erforderlichen Tauschs

Zugesichert:
Keine Updatekosten über die Erstattungskosten hinaus
Keine Zugangskosten über die Erstattung hinaus
Optional kostenpflichtige Komfortdienste möglich, z.B. VPN-Zugänge, Sicherheitsfunktionen
Buchung bis zu 24 Monate im Voraus möglich
Volle Kontrolle über den Konnektor durch Praxis, weil ohnehin verpflichtend

Schattenseiten:
Schutzgeld für das gematik-Modul für Turbomed.
Kein Internet = keine Telematik (ist jetzt auch schon so, aber die lokalen Funktionen wie Signatur, eAU etc. fallen bei Ausfall eben auch weg) -> LTE-Backup evtl. sinnvoll
Turbomed + Fremdkonnektor = Keine Partei ist zuständig bei Verständigungsproblemen. Aber da arbeitet die Legislative gerade dran, heißt es.

Für mich ist insbesondere der Secunet-Konnektor ein echtes Plus.
In den nun knapp 5 Jahren mit einer 2-stelligen Anzahl betreuter Praxen mit Kocolores-Box, Secunet, RISE, Telekom über unterschiedliche Anbieter wie CGM, Telekonnekt, i-Motion habe ich nicht eine einzige Havarie mit einem Secunet-Konnektor erlebt, die nicht durch einen krassen Bedienfehler entstanden wäre. Wobei auch das am Ende harmlos war.
Verwirrte RISE habe ich erlebt (nur durch Werksreset wieder funktional gemacht), defekte Koco-Boxen (von denen eine nun seit >10 Monaten nicht durch CGM getauscht wurde trotz Zusicherung!); und die Telekom hat den eigenen Konnektor durch Secunet ersetzt.
Außerdem reagiert Secunet auch an den VPN-Anbietern vorbei und hat "meine" Lösung des TSL-Problems 2020 sofort aufgenommen und in die Fläche gegeben. So hatte ich meine Praxen nach 3 Tagen wieder online. Bei CGM dauerte es wesentlich länger, bis die Praxen einen Lösungsweg bekamen - und da wurden dem Hörensagen nach von den VSP auch noch Dienstleistungen abgerechnet.

Exkurs:
Am Ende habe ich nun von der Mehrheit meiner CGM-Kunden die Ansage, entweder zu einem neuen PVS zu beraten bzw. "schnellstmöglich" für mehr als eine Handvoll den Wechsel durchzuführen.
In Modellrechnungen sind alle Investitionen inkl. geschätzten Reibungsverlusten durch die Umstellungen in knapp 7 Jahren gedeckt, und nach 11 Jahren steht da ein knapp 5-stelliger Betrag an Ersparnis. Dabei sind die Entspannungsfaktoren (Updates, verschleppte Programmfehler usw., wegfallende Dienstleisterkosten für Update-Orgien) nicht berücksichtigt.
Das Modell für eine Praxis mit 3 LANR und einem Zuwachs auf 4 LANR nach 3 Jahren muss nicht zwingend auf jeden Einzelfall zutreffen. Ebenfalls ist nicht berücksichtigt, dass Turbomed NEO möglicherweise nicht kostenneutral in die Praxen kommt.
Dabei ist aber in jedem Fall klar, dass eine Kocobox hier keinen Vorteil verspricht :)
FortiSecond
 
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