Windows 10-Upgrade vs. Neuinstallatioon

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Windows 10-Upgrade vs. Neuinstallatioon

Beitragvon tihei » Mittwoch 10. Juli 2019, 14:30

Hallo,

wir haben in unserem Peer-to-Peer-Netzwerk 15 Clients, die alle noch mit Windows 7 laufen. Nun läuft ja leider Anfang 2020 der Support für Win7 aus und wir müssen auf Windows 10 umstellen.

Wie ich gerade an einem privaten PC durchexerziert habe, funktioniert noch das kostenlose Upgrade von Win 7 auf Win 10. Wahrscheinlich würde es auch noch funktionieren, Win 10 neu zu installieren und mit der Win 7-Lizenz freizuschalten. Nun ist das Upgrade natürlich wesentlich zeit- und nervensparender als eine komplette Neuinstallation, allerdings verbleiben wahrscheinlich noch unnötige Instalationsreste von der alten Win7-Installation.

Deshalb meine Frage an die PC-Kenner:
Ist es OK, einen Rechner, der 4 oder 5 Jahre mit Win7 gelaufen ist einfach auf Win10 upzugraden oder kann-soll-muss man Win10 neu installieren?

Gruß

.
tihei
 
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Re: Windows 10-Upgrade vs. Neuinstallatioon

Beitragvon RAMöller » Mittwoch 10. Juli 2019, 19:13

Wie immer ist alles eine Frage des Geldes.
Man könnte auf SSD klonen, dann die SSD im alten PC upgraden. Bei Misserfolg zurück auf die alte HDD,
oder die upgedatete SSD in einen neuen Rechner einbauen, Lizenz gibt es online.
Das geht beides schnell und rel. problemlos.
Sobald Win10 Netzzugriff hat, holt es sich alle Treiber.Manchmal muss man die Netzwerkkarte manuell installieren, um weiter machen zu können.
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Re: Windows 10-Upgrade vs. Neuinstallatioon

Beitragvon eusebius » Mittwoch 10. Juli 2019, 22:58

Aus persönlicher Erfahrung kann ich berichten, daß mein mit Software vollgestopfter Privatrechner zu Hause das Online-Upgrade von W7 auf W10 Prof. ohne Murren bewerkstelligte und alle Programme fehlerlos liefen und ich, entgegen allen Warnungen aus dem Netz, keinerlei Geschwindigkeitseinbußen bemerkte.

In der Praxis funktionierte Turbomed nach dem Upgrade des als Server genutzten PC ebenfalls problemlos. Gleiches kann ich über das daraufhin erfolgte Upgrade der 6 Clients berichten: für Turbomed kein Problem.

Ich habe dann dennoch die Clients wieder auf W7 downgraden müssen, weil ein spezielles Bilddokumentationssystem mit Meßdatentransfer von den Ultraschallgeräten zu den Clients ("ViewPoint" von GE) ständig Netzwerkprobleme machte. Trotz tagelanger Bemühungen verschiedener PC-Techniker der Hotline fand man die Lösung nicht, versicherte aber, daß diese Probleme bei einer sauberen Neuinstallation von Windows 10 in allen anderen Praxen nicht auftreten würden.
Das Downgrade geht übrigens völlig problemlos mit der im Upgrade angebotenen Routine: man hat nach kurzer Downgradezeit sein altes Windows 7 fehlerfrei vorliege
n.
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Re: Windows 10-Upgrade vs. Neuinstallatioon

Beitragvon Saugguat » Donnerstag 11. Juli 2019, 05:40

@tihei: wie haben Sie das Upgrade angestoßen? Wissen Sie,wieviel freien Festplattenplatz Win 10 für das Upgrade benötigt hat? Unsere eigentlich schlanke Win 7 Installation ist mittlerweile 85 GB groß, warum auch immer.
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Re: Windows 10-Upgrade vs. Neuinstallatioon

Beitragvon Forti » Donnerstag 11. Juli 2019, 09:03

Saugguat hat geschrieben:@tihei: wie haben Sie das Upgrade angestoßen? Wissen Sie,wieviel freien Festplattenplatz Win 10 für das Upgrade benötigt hat? Unsere eigentlich schlanke Win 7 Installation ist mittlerweile 85 GB groß, warum auch immer.


W10-Upgrade: Zuverlässig läuft es ab etwa 15 GByte freiem Speicherplatz. Die Installation ist auf dem Stick recht kompakt, muss aber entpackt werden, und die Wiederherstellungsmöglichkeit des bisherigen Systems verschlingt für, ich glaube 1 Monat, etwa 5 GByte.

W7->10 "In-Place": Wichtig ist, die Installation aus dem laufenden W7 heraus zu starten, damit das System direkt weiterläuft.
Wegen der Lizenz empfiehlt sich die Vorgehensweise auch bei der Planung einer nackten Neuinstallation W10: Die aktuelle 19H1 als Installationsmedium für eine NEUinstallation hat hier schon 2x einen W7-Key zurückgewiesen - also Upgrade des laufenden W7 gemacht, dann W10 sauber auf neuer SSD auf diesem Gerät installiert: Kein Key eingegeben, aber "mit digitaler Lizenz" aktiviert. Gegenprobe: Der Key des geupgradeten W7 war nicht mehr für W7-Aktivierung verwendbar. Also alles korrekt. :)

Zu letzterer Problemstellung:
Explorer, re. MT auf Systemlaufwerk, Eigenschaften, Bereinigung.
Kurz warten, im nächsten Fenster "Systemdateien bereinigen", länger warten, dann die dicken Servicepack-, Update- und Fehlerbericht- sowie Speicherabbilddateien auswählen und bereinigen.
Dauert zwischen 3 und 25 Minuten, schafft zwischen 1 und 25 GByte von der Platte - je nach Verschlackung.
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Re: Windows 10-Upgrade vs. Neuinstallatioon

Beitragvon Saugguat » Donnerstag 11. Juli 2019, 12:55

Ah, danke! Also erst bereinigen, dann W10 installieren. Habe ich das richtig verstanden: Win7 hochfahren und dann Win10 Installationsmedium vom Stick starten? Ich kenne bisher nur Neustart vom Stick und System aktualisieren ...
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Re: Windows 10-Upgrade vs. Neuinstallatioon

Beitragvon Forti » Donnerstag 11. Juli 2019, 16:54

Genau richtig verstanden, also:

Bereinigen (für Platz, sonst nicht nötig), dann aus dem laufenden W7 heraus die Setup vom Stick starten.

Und... noch einfacher und "wie vom Hersteller vorgesehen" klappt es hiermit: https://support.microsoft.com/de-de/help/3159635/windows-10-update-assistant
Erspart den Stick, lädt allerdings das gesamte Pack auf den Rechner. Bei mehreren PC ist der Stick dann doch eleganter.


Zum Vergleich: Starten vom Stick mit "Upgrade" führt im Normalfall zu Parallelinstallation mit Übernahme (nur) der "Eigenen Dateien" usw., also nicht Programme etc.

Viel Spaß dabei :)
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