Labor- Ausnahmekennziffern automatisch eintragen lassen?
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Growlf
Labor- Ausnahmekennziffern automatisch eintragen lassen?
Bei bestimmten (Dauer)Diagnosen kann man ja Labor- Ausnahmekennziffern in die Abrechnungszeile eingeben, um für diese Patienten das Laborbudget aufzuheben.
Mich ärgert ein wenig, daß dieser Eintrag offenbar Quartal für Quartal von Hand erfolgen muß, obwohl die Dauerdiagnose allein schon Begründung genug für die Kennziffer ist.
Gibt es eine Möglichkeit, daß diese Ziffern automatisch beim Patienten eingetragen werden, wenn man bestimmte Dauerdiagnosen hat, z.B. Diabetes mell. Typ II löst automatisch die Vorlage oder Eingabe der 32022 aus?
Gar zu gerne vergißt man diese Eingabe im Eifer des Gefechts mit der Folge, daß alle Leistungen ins Laborbudget fallen.
Bisher habe ich mir mit einem Komplex La geholfen, der neben einer Auswahl der Kennziffern aus einer Liste automatisch ein Desktopsymbol "Labor- Ausnahme" setzt, das dann (im nächsten Quartal) per Suche abgefragt werden kann.
Der Weisheit letzter Schluß ist das aber nicht:
1. Solchermaßen gesetzte Icons gammeln irgendwo auf der Patienten- Hauptansicht herum und müssen manuell an Position geschoben werden.
2. Die Icons werden mehrfach platziert. Wenn man den Komplex 2x ablaufen läßt, hat man halt auch 2 solche Desktopsymbole. Nervig sowas.
Mich ärgert ein wenig, daß dieser Eintrag offenbar Quartal für Quartal von Hand erfolgen muß, obwohl die Dauerdiagnose allein schon Begründung genug für die Kennziffer ist.
Gibt es eine Möglichkeit, daß diese Ziffern automatisch beim Patienten eingetragen werden, wenn man bestimmte Dauerdiagnosen hat, z.B. Diabetes mell. Typ II löst automatisch die Vorlage oder Eingabe der 32022 aus?
Gar zu gerne vergißt man diese Eingabe im Eifer des Gefechts mit der Folge, daß alle Leistungen ins Laborbudget fallen.
Bisher habe ich mir mit einem Komplex La geholfen, der neben einer Auswahl der Kennziffern aus einer Liste automatisch ein Desktopsymbol "Labor- Ausnahme" setzt, das dann (im nächsten Quartal) per Suche abgefragt werden kann.
Der Weisheit letzter Schluß ist das aber nicht:
1. Solchermaßen gesetzte Icons gammeln irgendwo auf der Patienten- Hauptansicht herum und müssen manuell an Position geschoben werden.
2. Die Icons werden mehrfach platziert. Wenn man den Komplex 2x ablaufen läßt, hat man halt auch 2 solche Desktopsymbole. Nervig sowas.
- wahnfried
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komplexiziert...
Hallo,
entweder müßte der Komplex je Laborfrei-Diagnose extra benannt werden, damit immer die richtige Laborfreiziffer gesetzt wird, dann bloß nicht eine Diagnose oder Diagnosen-ICD dazu in den Komplex einzubeziehen vergessen !! (Und kann der Komplex zwischen 'Gesichert', 'Verdacht' und 'Zustand nach' sowie ggfs noch zwischen unterschiedliche Begründungen unterscheiden?)
Oder der Komplex setzt immer das gleiche Icon, dann kann er aber nicht gleich die Ziffer eintragen.
Man darf man tatsächlich bei beiden Varianten jeweils suchen, wo er das Icon platziert. Und bei Version zwei weiterhin die Ziffer manuell eintragen.
Das wäre mir zu unsicher.
Ich habe mein eigenentwickeltes Laborbudgetfrei-Icon, das ich immer manuell aus dem Werkzeugkasten platziere (oft ärztliche Entscheidungs-Aufgabe, ob z.B. die Diabetes-Situation präklinisch oder latent oder manifest ist), also immer auf einem dafür vorgesehenen Raum unter der Patientendatenmaske ablege.
Danach wird in der Notiz die Ziffer mit kurzer Begründung eingegeben, evtl. ergänzt mit Zeitraumangaben wie 'Marcumar nur bis Q.3/2007' oder 'Radiatio 3-4/2008'. Da weiß die Helferin sofort, was sie eintragen muß. Ausnahmediagnosen stehen da auch...
Vor der Abrechnung laufen dann für jede Laborfreiziffer Suchläufe der erweiterten Suche (ein gemeinsamer Suchlauf für alle Laborfreiziffern veräppelte mich immer, das habe ich wieder gelassen...) nach dem Motto: 'Icon Laborbudgetfrei und Notiz 320xx und nicht Ziffer 320xx' sowie als Markierungsabgleich: 'Ziffer 320xx und nicht Icon Laborbudgetfrei'.
Ist zwar lästig, bringt aber immer was. Und nicht nach dem Clausthaler-Prinzip...
Grüsse, Wahnfried
entweder müßte der Komplex je Laborfrei-Diagnose extra benannt werden, damit immer die richtige Laborfreiziffer gesetzt wird, dann bloß nicht eine Diagnose oder Diagnosen-ICD dazu in den Komplex einzubeziehen vergessen !! (Und kann der Komplex zwischen 'Gesichert', 'Verdacht' und 'Zustand nach' sowie ggfs noch zwischen unterschiedliche Begründungen unterscheiden?)
Oder der Komplex setzt immer das gleiche Icon, dann kann er aber nicht gleich die Ziffer eintragen.
Man darf man tatsächlich bei beiden Varianten jeweils suchen, wo er das Icon platziert. Und bei Version zwei weiterhin die Ziffer manuell eintragen.
Das wäre mir zu unsicher.
Ich habe mein eigenentwickeltes Laborbudgetfrei-Icon, das ich immer manuell aus dem Werkzeugkasten platziere (oft ärztliche Entscheidungs-Aufgabe, ob z.B. die Diabetes-Situation präklinisch oder latent oder manifest ist), also immer auf einem dafür vorgesehenen Raum unter der Patientendatenmaske ablege.
Danach wird in der Notiz die Ziffer mit kurzer Begründung eingegeben, evtl. ergänzt mit Zeitraumangaben wie 'Marcumar nur bis Q.3/2007' oder 'Radiatio 3-4/2008'. Da weiß die Helferin sofort, was sie eintragen muß. Ausnahmediagnosen stehen da auch...
Vor der Abrechnung laufen dann für jede Laborfreiziffer Suchläufe der erweiterten Suche (ein gemeinsamer Suchlauf für alle Laborfreiziffern veräppelte mich immer, das habe ich wieder gelassen...) nach dem Motto: 'Icon Laborbudgetfrei und Notiz 320xx und nicht Ziffer 320xx' sowie als Markierungsabgleich: 'Ziffer 320xx und nicht Icon Laborbudgetfrei'.
Ist zwar lästig, bringt aber immer was. Und nicht nach dem Clausthaler-Prinzip...
Grüsse, Wahnfried
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Growlf
- wahnfried
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sehe ich auch so, aber frei definierbar...
....das wäre ein Feld in den Diagnoseneigenschaften per F7 mit der Möglichkeit eine Laborfreiziffer einzutragen, die dann beim Anlegen eines Falles abgefragt wird (Eintragsziffer bei d oder dd vorhanden?). Wenn man dann noch ein Feld hätte "nicht bei Abrechnung übertragen", könnte man durch solche selbsterzeugten Dummy-Diagnosen alles mögliche eintragen lassen.
Ein starker Anreiz, veraltete Dauerdiagnosen 'rauszuschmeißen, sonst rechnet man einige Laborfreiziffern unberechtigterweise ab.
Also bräuchte es auch einen Suchlauf nach automatisierten Eintrags-Aufträgen von Ziffern bei Diagnosen (und eigentlich auch von Diagnosen bei pathologischen Laborwerten..., was noch?)!
Viele Grüsse, Wahnfried
Ein starker Anreiz, veraltete Dauerdiagnosen 'rauszuschmeißen, sonst rechnet man einige Laborfreiziffern unberechtigterweise ab.
Also bräuchte es auch einen Suchlauf nach automatisierten Eintrags-Aufträgen von Ziffern bei Diagnosen (und eigentlich auch von Diagnosen bei pathologischen Laborwerten..., was noch?)!
Viele Grüsse, Wahnfried
- wahnfried
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"geeignete Ziffern"
Hallo,
es gibt in der Diagnosenbearbeitung der Eigenen Liste die Möglichkeit, "geeignete Ziffern" für die unterschiedlichen Gebührenordnungen einzugeben.
Ich habe das mal probehalber mit der Salmonellenenteritis und der 32006 gemacht. Dies führt aber nicht dazu, wenn diese Diagnose als Dauerdiagnose eingegeben ist oder von der Dauerdiagnose in die Abrechnungsdiagnosen kopiert wird, daß dann diese "geeignete Ziffer" zum Abrechnen vorgeschlagen wird.
Wer hat damit bereits gearbeitet?
Grüsse, Wahnfried
es gibt in der Diagnosenbearbeitung der Eigenen Liste die Möglichkeit, "geeignete Ziffern" für die unterschiedlichen Gebührenordnungen einzugeben.
Ich habe das mal probehalber mit der Salmonellenenteritis und der 32006 gemacht. Dies führt aber nicht dazu, wenn diese Diagnose als Dauerdiagnose eingegeben ist oder von der Dauerdiagnose in die Abrechnungsdiagnosen kopiert wird, daß dann diese "geeignete Ziffer" zum Abrechnen vorgeschlagen wird.
Wer hat damit bereits gearbeitet?
Grüsse, Wahnfried
- wahnfried
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...nur in der F3...
so,so...
damit wäre dieser Weg wertlos, da man sich nicht darauf verlassen kann.
Außerdem hielte ich es für notwendig, daß bereits beim Anlegen eines Behandlungsfalles abgefragt wird, ob eine Dauerdiagnose mit hinterlegter Eintragsziffer vorliegt, und daß dies sooft beim Öffnen der F2 und F3 wiederholt wird, bis diese Ziffer eingetragen wurde (oder ein "Nicht mehr erinnern"-Feld aktiviert wird?).
Auch bei jedem Eintragen einer Diagnose oder Dauerdiagnose in der F11 (natürlich auch weiterhin in der F3) muß eine hinterlegte "geeignete Ziffer" angeboten werden, sofern sie nicht bereits angesetzt wurde.
Beide Methoden des Eintragens hinterlegter Ziffern müssten jedoch per Grundeinstellungen aktivierbar/deaktivierbar sein.
Grüsse, Wahnfried
damit wäre dieser Weg wertlos, da man sich nicht darauf verlassen kann.
Außerdem hielte ich es für notwendig, daß bereits beim Anlegen eines Behandlungsfalles abgefragt wird, ob eine Dauerdiagnose mit hinterlegter Eintragsziffer vorliegt, und daß dies sooft beim Öffnen der F2 und F3 wiederholt wird, bis diese Ziffer eingetragen wurde (oder ein "Nicht mehr erinnern"-Feld aktiviert wird?).
Auch bei jedem Eintragen einer Diagnose oder Dauerdiagnose in der F11 (natürlich auch weiterhin in der F3) muß eine hinterlegte "geeignete Ziffer" angeboten werden, sofern sie nicht bereits angesetzt wurde.
Beide Methoden des Eintragens hinterlegter Ziffern müssten jedoch per Grundeinstellungen aktivierbar/deaktivierbar sein.
Grüsse, Wahnfried
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Growlf
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lapins
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Re: Labor- Ausnahmekennziffern automatisch eintragen lassen?
Theorie. Na eigentlich könnts theoretisch die KV selber machen, die Diagnose muss ja auf dem Laboranforderungsschein angegeben werden.
na und eigentlich könnte die KV über einen Vergleich der Diagnosen von arzt A des Patient P. in der Abre und der Laboranforderung von Arzt.A ans Labor.L
für Patient.P sowieso alles eruieren. LANR BetriebstättenNr .. alles da - Nur die Programme halt nicht.
Na und überdies werden die Diagnosen durch UPCODING äh rightcoding wegen des Morbi-RSA sicher besser werden.
Und die besten Codierer werden wieder wo ? sitzen, wie schon beim DMP?
Praxis: und eigentlich bräuchte man die Laborausnahmeziffern (zB 32022) in der Abre (F2) auch nicht mehr, weil eh kein GKV Labor in der Arztabre mehr drin ist oder ? (seit Okt 08)! Da drin steht nur mehr die AbrechnungsINFORMATION - geht nicht an KV!
Nur so schnell kann TM die Programme und vor allem die Daten der Anwender nicht ändern, deshalb nehmen die einfach die Laborausnahmeziffern aus den Vorquartalen und schlagens sie für die Laboranforderung vor.
Es gibt einen möglicherweise nicht beabsichtigter sch... Nebeneffekt der Laborreform:
Tatsache ist, dass unser Labor mittlerweile mit grosser Zustimmung der Ärzte anbietet, die Anforderungen nachzuwarten, (per Liste) weil die Ausnahmeziffern immer wieder vergessen werden.
na und eigentlich könnte die KV über einen Vergleich der Diagnosen von arzt A des Patient P. in der Abre und der Laboranforderung von Arzt.A ans Labor.L
für Patient.P sowieso alles eruieren. LANR BetriebstättenNr .. alles da - Nur die Programme halt nicht.
Na und überdies werden die Diagnosen durch UPCODING äh rightcoding wegen des Morbi-RSA sicher besser werden.
Und die besten Codierer werden wieder wo ? sitzen, wie schon beim DMP?
Praxis: und eigentlich bräuchte man die Laborausnahmeziffern (zB 32022) in der Abre (F2) auch nicht mehr, weil eh kein GKV Labor in der Arztabre mehr drin ist oder ? (seit Okt 08)! Da drin steht nur mehr die AbrechnungsINFORMATION - geht nicht an KV!
Nur so schnell kann TM die Programme und vor allem die Daten der Anwender nicht ändern, deshalb nehmen die einfach die Laborausnahmeziffern aus den Vorquartalen und schlagens sie für die Laboranforderung vor.
Es gibt einen möglicherweise nicht beabsichtigter sch... Nebeneffekt der Laborreform:
- Bisher konnte man mit "erweiterter Suche" am Ende des Quartals die Ausnahmeziffern nachtragen!
Jetzt rechnet das Labor an die KV ab und was auf der Laboranforderung vergessen worden ist - ist weg oder?
Tatsache ist, dass unser Labor mittlerweile mit grosser Zustimmung der Ärzte anbietet, die Anforderungen nachzuwarten, (per Liste) weil die Ausnahmeziffern immer wieder vergessen werden.
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Growlf
Re: Labor- Ausnahmekennziffern automatisch eintragen lassen?
Theoretisch bräuchten wir den ganzen Dreck gar nicht, wenn wir nur endlich mal den Hintern hochkriegen würden. Bei Privatpatienten gehts doch auch ohne diesen ganzen Mist.
- schmidt-dietrich
- Beiträge: 684
- Registriert: Dienstag 4. November 2008, 21:11
- 17
- Wohnort: Bezirk KV Hessen: Kassel - 10-Finger-System klappt katastrophal mal wieder ;-) Sorry...
- Kontaktdaten:
Re: Labor- Ausnahmekennziffern automatisch eintragen lassen?
... Ja ja, wenn wir mal den Hintern hochbekommen würden, könnte einiges bewegt werden..
Ich habe für die Neuanmeldung jedes Pat. die Auswahlziffern um die 320XX - Ziffern erweitert, so denken die Mädels
zumindest beim Anlegen eines Behandlungsfall an die möglichen Ziffern des Pat.
Was leider nicht die Sicherheit gewährleistet, das diese oder die Diagnosen auf dem Laboranforderungsschein nicht doch wieder vergessen werden... (das Thema Arzthelferin - Faktor Mensch hatten wir ja schon bei anderem Topic)
glg
Ich habe für die Neuanmeldung jedes Pat. die Auswahlziffern um die 320XX - Ziffern erweitert, so denken die Mädels
zumindest beim Anlegen eines Behandlungsfall an die möglichen Ziffern des Pat.
Was leider nicht die Sicherheit gewährleistet, das diese oder die Diagnosen auf dem Laboranforderungsschein nicht doch wieder vergessen werden... (das Thema Arzthelferin - Faktor Mensch hatten wir ja schon bei anderem Topic)
glg
Praxis Schmidt-Dietrich
Landgraf-Karl-Straße
34 Kassel /Bezirk KV Hessen
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ab 01.04.2017: T2med ! CIAO CG-AG.
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