Telematik - mitmachen oder aussitzen?

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Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon fjm » Mittwoch 11. April 2018, 13:52

Die Industrie versucht seit Monaten Arztpraxen an die Telematik anzubinden. Das derzeitige Geschäftsgebaren einiger Anbieter könnte man mit "die kümmern sich um ihre Kunden, damit die Kunden möglichst kein Geld bei der Hardwareanschaffung verlieren" beschreiben. Andere Stimmen bewerten dasselbe Vorgehen als "eine äußerst fragwürdige Vorgehensweise, welches an Drückerkolonnen erinnert".

Aus meiner Sicht spricht für die TI:
Derzeit nichts, da es nicht eine einzige Anwendung gibt, die für eine Arztpraxis eine Nutzensteigerung bewirkt.

Gegen die TI spricht m. E.:
- Selbst wenn die Installationskosten in vollem Umfange subventioniert würden - die Folgekosten (u. a. Servicekosten von knapp 100€ pro Monat - vom Anbieter nach Belieben zu erhöhen, da er ein Angebotsmonopol hat und innerhalb der Vertragslaufzeiten die Preise quasi unbegrenzt erhöhen kann) bleibem beim Arzt.
- Die AGB der CompuGroupMedical beinhalten "sehr interessante" Inhalte. Man kann am Ende den Konnektor nicht einfach selbst abschalten oder außer Betrieb nehmen. Dazu muss man sich teurer Spezialisten bedienen - wie teuer, wird man sehen.
- Es gibt nur eine einzige Anwendung, die im ersten Schritt kommen soll: Versichertenstammdatenmanagement (VSDM). VSDM gehört jedoch zum Kerngeschäft der Kassen. Wenn die Kassen ihr Geschäft auf Dritte auslagern wollen, dann sollen sie gefälligst dafür einen angemessenen Preis zahlen. Mir ist derzeit nicht bekannt, dass die Kassen auch nur einen Cent für das VSDM ausgeben wollen.
- Die derzeit bereits an die TI angeschlossenen Praxen kämpfen mit diversen Problemen. Für alle gilt, dass die Anbindung gelegentlich einfach nicht steht. Einzelne Praxen, darunter die eines ehemaligen KV-Vorstandes aus Hessen, berichten davon, dass die TI-Hard- und Software den gesamten Praxisbetrieb deutlich beeinträchtigt.
- Die KBV hat auf ihrer Homepage veröffentlicht, dass bei der TI sowohl die einmaligen Kosten (Anschaffung, Installation) als auch der Unterhalt refinanziert würden. Geeinigt hatte sich die KBV mit den Kassen im Vorfeld auf eine degressive Kostenerstattung für die Anschaffung der Hardware - wobei sich die KBV bezüglich der erwarteten Marktpreise völlig verspekuliert hatte. Von einer Aufwandserstattung bei den laufenden Kosten ist schon lange nicht mehr die Rede.

==> Warum sollte sich eine Praxis bei den Rahmenbedingungen an die TI anbinden?

Für viele Praxen ist es deutlich billiger, ein Prozent des KV-Umsatzes als Strafe zu zahlen, als sich an die TI anzubinden.

Und wie sehen Sie das?
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Re: Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon msey » Mittwoch 11. April 2018, 14:11

Genau so!
Betrachten wir doch dieses 1 Prozent (Brutto !!) mal nicht als Strafe sondern als Investition in den Datenschutz und in die Stabilität unserer EDV-Anlage....
Wenn ich es so sehe, lebt es sich gleich viel besser!
Zu einem anderen Artikel im Forum: Eben weil ich sehr technikaffin und Internetbegeistert bin, werde ich mein PVS nicht ans Netz klemmen, solange es irgendwie geht.
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Re: Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon schmidt-dietrich » Montag 23. April 2018, 15:10

Klare Empfehlung WARTEN, AUSSITZEN...
180.000 Praxen ist einfach logistisch nicht möglich.. Und schon bei 1000 wohl Abstürze und Hänger, wie man hört...
Wir sollten einfach mal NEIN sagen gegenüber den Lobbyisten, liebe Kollegen



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Re: Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon EWERKER » Montag 30. April 2018, 04:58

schmidt-dietrich hat geschrieben:Klare Empfehlung WARTEN, AUSSITZEN...
180.000 Praxen ist einfach logistisch nicht möglich.. Und schon bei 1000 wohl Abstürze und Hänger, wie man hört...


Also wir haben jetzt 50% mit TI ausgestattet. Es gab tatsächlich mal einen generellen Ausfall. Aber im täglichen Arbeiten völlig problemlos. Ich verstehe diese Scheindiskussion nicht. Hört sich nach Maschinenstürmerei an.
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Re: Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon Johnny » Dienstag 1. Mai 2018, 09:13

ewerker schrieb:
Also wir haben jetzt 50% mit TI ausgestattet

D.h. 50% habe sich schon das "Geschirr umgeschnallt". Jetzt rasch die Zügel ergriffen, damit die wissen wo es lang geht :mrgreen:

Sie werden sagen, das war doch bisher auch schon so :cry:
Ja, aber die Steuerung von außen war mühsamer, langsamer , umständlicher( ein Briefwechsel dauert eben und ist eine natürliche Hürde); Richtig!!!
Jetzt geht alles blitzschnell und der im Geschirr trabt wird vor lauter Richtungsänderungen und Vorgaben kaum noch Luft haben sich darauf einzustellen (ein update, upgrade, Formular, Vorgaben jagt das nächste). :twisted:
Dem Einen der die Richtung und Änderung vorgibt zu seinem Vorteil der Andere wird im Geschirr zusammenbrechen (wohl auch gewollt).
Damit wird sich die anfängliche FREUDE der IT-Fürsorger bald in eine Trübsaal umwandeln.
Also Augenmaß!

Gruß aus Kiel
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Re: Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon McLeod » Dienstag 1. Mai 2018, 14:04

Grundsätzlich stellt das Ganze natürlich eine Scheindiskussion dar, da der Wille der TI-Antreiber zur Erstellung eines "zentralen Gesundheitsregisters" ungebrochen ist, welches so viele schöne neue Möglickeiten zu "großartigen" Verwertungsgeschäften bietet. Somit wird es mittelfristig auch nicht bei einem Prozent Strafe bleiben, eine weitere Null ist da ganz schnell angehängt, um die unwilligen Rohstofflieferanten auf Linie zu bringen.

Erstaunlich finde ich aber, daß der sonst so um den Datenschutz besorgte ewerker plötzlich bezüglich zentral angreifbarer Datensammlungen überhaupt keine Probleme mehr sieht, sobald man reichlich Umsatz und Gewinn durch die Installation potentieller Wanzen in diversen Praxisnetzen machen kann.
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Re: Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon XRAY » Mittwoch 2. Mai 2018, 14:53

EWERKER hat geschrieben:Aber im täglichen Arbeiten völlig problemlos. Ich verstehe diese Scheindiskussion nicht.

Lesen Sie, evtl. verstehen Sie es dann (incl. CGM-Hotline aus einem anderen Blickwinkel):
https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/error-2-legt-praxis-lahm/

EWERKER hat geschrieben:Hört sich nach Maschinenstürmerei an.

Schätze, das nennt sich gesunder Menschenverstand. Kein Nutzen für Patienten und Praxis, ausschließlich Gewinn für GKV, CGM und "Servicepartner", damit keine Installation.

McLeod hat geschrieben:(sieht) überhaupt keine Probleme [...], sobald man reichlich Umsatz und Gewinn durch die Installation potentieller Wanzen in diversen Praxisnetzen machen kann.

Zu diesem Thema gibt es einen Wikipedia-Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Opportunismus
(...habe den zufällig gefunden, als ich "Maschinenstürmerei" :roll: nachschlagen musste)
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Re: Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon EWERKER » Dienstag 8. Mai 2018, 06:55

McLeod hat geschrieben:Erstaunlich finde ich aber, daß der sonst so um den Datenschutz besorgte ewerker plötzlich bezüglich zentral angreifbarer Datensammlungen überhaupt keine Probleme mehr sieht, sobald man reichlich Umsatz und Gewinn durch die Installation potentieller Wanzen in diversen Praxisnetzen machen kann.


Nein ich bin nicht glücklich damit, man hätte nach der langen Vorbereitungszeit deutlich mehr machen können. Dann wäre auch der Nutzen größer. Ich bin nicht unbedingt für eine zentrale Akte. Das was jetzt gerade passiert rechtfertigt den Aufwand sicher nicht. Eventuell, wenn weitere Dienste schnell umgesetzt werden.

Nur noch mal zu Klarstellung: Im Augenblick werden die Versicherungskartendaten an einen Server außerhalb der Krankenkassen gesendet, damit diese keine Nutzungsprofile erstellen können. Wenn der Mensch versichert ist, dann kommt eine Prüfnummer zurück. Das ist alles. Es werden also Daten an eine Datenbank gesendet, die bereits die gleichen Daten hat und verglichen.

Da geht das Abendland nicht unter.

Sinnvoll wäre eine komplette (pseudonymisierte) Übertragung ALLER Daten aller Ärzte an ein zentrales System. Mit vorhandenen und zu entwickelnden KI Systemen könnte man WIRKLICH etwas für Patienten tun. Ich will das hier nicht erläutern. Aber es liegt auf der Hand, dass ein KI System (heute schon), welches die richtige Diagnose aus 5.500 MIO CT und MRT kennt, gerade seltene Diagnosen deutlich besser befunden kann, als ein Radiologe mit 25 Jahren Berufserfahrung...

Das wäre ein Nutzen vollständiger auch globaler Vernetzung. Die Frage ist doch nur, wer könnte das heute schon? Google, Amazon, IBM, Microsoft, .... Denen haben wir die meisten unserer Daten freiwillig und mit Personenbezug gegeben. Bei der eGK stellen wir uns an wie die ersten Menschen.

Deshalb, man kann es nicht aufhalten (daher Maschinenstürmerei) , man kann das Feld nur anderen überlassen, die es tun werden.

Was den Profit betrifft: Ja wir verdienen - mit dem Leid der Ärzte - Geld. Der Gegenvorwurf wäre, Ärzte verdienen am Leid der Patienten Geld. Absurde Diskussion. Wir würden lieber mehr ordentlichen Service machen und nicht massenhaft TI ausliefern, weil alle jetzt plötzlich noch Förderung haben wollen. Die Zweifler haben so viel Geld verschenkt, aber jeder muss wissen was er tut.
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Re: Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon schmidt-dietrich » Freitag 8. Juni 2018, 07:29

Ich finde die ganze TI-GEmatik und DSGVO Sache für Kleinunternehmen, Vereine etc. echt aufwendig und einfach etwas danebengesprungen, wollte man doch die großen Datenkraken an die Kandarre nehmen..
Sicherlich ist es dringend notwendig DAtenschutz anzugehen, aber so ? Wo bleibt das Recht auf informelle Selsbtbestimmung?
Außerdem widerspriche gerade EU-DSGVO <-> Gröhe-TI-Gematik ! <-> Berufsrecht / BGB

Wenn man darf ,hier ein link:

Daher es wird Zeit das WIR uns organisieren..
www. deutscheaerztegewerkschaft.de
scheint mir ein guter Schritt mal die Interessen der Niedergelassenen gegenüber KV,GKVen,Politik etc. zu vertreten!
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Re: Telematik - mitmachen oder aussitzen?

Beitragvon XRAY » Freitag 8. Juni 2018, 15:08

schmidt-dietrich hat geschrieben:http://www.deutscheaerztegewerkschaft.de

Stimme Ihnen uneingeschränkt zu, ein Schritt in die richtige Richtung. Leichtes Kopfschütteln rufen bei mir aber das stümperhaft erstellte Logo und die Notwendigkeit, den Mitgliedsbeitrag auf 2 Seiten insgesamt 6x zu unterschreiben hervor.
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CGM und TI - Ein Lehrbeispiel in Kundenverarsche

Beitragvon McLeod » Sonntag 17. Juni 2018, 09:29

EWERKER hat geschrieben:Die Zweifler haben so viel Geld verschenkt, aber jeder muss wissen was er tut.

Naja, anders herum wird eher ein Schuh daraus. Wer sich von den penetranten Drückermethoden von CGM zu einer voreiligen Bestellung hat hinreissen lassen, legt ordentlich drauf.

Was da seit Ende letzen Jahres abgelaufen ist, ist systematische Kundenverarsche in einem Umfang, der mit "dreist" bei Weitem
nicht hinreichend beschrieben ist und grundsätzlich schon an Betrug grenzt (Drängen zum Vetragsabschluß unter Vorspiegelung falscher Tatsachen).
Seit mehr als einem halben Jahr wird versucht, den Kunden mit übelsten, unseriösen Drückermethoden zur Bestellung zu nötigen. Es hagelte Briefe und Anrufe mit immer dem gleichen Tenor. "Wenn Du nicht jetzt sofort bestellst, dann kriegste nicht die volle Förderung und mußt wahlweise Deinen Erstgeborenen oder Deine Nieren für die TI opfern. Nur wenn Du jetzt unser zeitlich begrenztes, mega-exklusives Supi-Dupi-Megaschnäppchen-Angebot bestellst, bleibst Du verschont."
Selbstredend wurden diese "tollen Angebote" jedesmal wieder verlängert oder durch neue abgelöst (natürlich jedesmal begleitet von einer neuen Runde Drückerterror).
Aber gut, dann kam der 31.05.18 (der letzte Tag des natürlich auch wieder bereits verlängerten, "ultimativ letzten Angebots mit Komplettfinanzierungsgarantie") und was ist passiert? Auf wundersame Weise konnten sich die Korruptis von KV und GKV auf -der Marktsituation angemessene- höhere Refinanzierungspauschalen für Q3 und Q4 einigen. Natürlich keinen Tag zu früh, denn man muss ja sicherstellen, daß die guten Freunde von der Compugroup auch wirklich das Maximale aus Ihrer aktuellen Sonderstellung als einziger Lieferant für TI-Komponenten herausholen können.
Achja und natürlich gab's nach der "ultimativ letzten Chance auf Vollerstattung" ein weiteres Angebot seitens CGM zu gleichen Konditionen, gültig bis 30.06.2018...
Aber offenischtlich hat man immer noch nicht die Marktduchdrängung, die man gerne hätte und so wird den bösen Zauderern der hauseigene TI-Krempel auf eine neue, kundenfeundliche Weise schmackhaft gemacht: Das ganze Gerümpel für 2499,- brutto zum selber anstöpseln. Also das, wozu man bis dato "total zwingend" einen von CGM mega-zertifizierten und hyper-geschulten "Vetriebs- und Serviceingenieur" benötigte, weil es ein so hoch anspruchsvoller und komplizierter Vorgang ist, der von einem erbärmlichen Sterblichen überhaupt nicht durchblickt werden kann, genau das kann jetzt die gute Brunhilde von der Anmeldung nach Praxisschluß schnell selbst für Ihren Chef anschließen, denn "mit unserer cleveren Installationssoftware „KoCo Guide” und einer aussagekräftigen Schritt-für-Schritt-Anleitung wird die TI-Anbindung zum Kinderspiel". (Originalzitat von http://www.kocobox.de)
Und hier schließt sich wieder der Kreis zu Eingangssatz: Jeder, der dem Drückerterror nachgegeben und eines der "supertollen" Angebote bestellt hat, ist schlußendlich nun der Gekniffene. Denn jetzt hätte er/sie nämlich auch alles viel günstiger, stressfreier und ohne den obligatorischen hochwichtigen Vetriebspartner-Voodoo haben können.
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