Turbomed auf Linux Server

Der "TurboMed Server" läuft auch unter Linux.
Auf dem ersten Blick ein "staubtrockenes" Thema; aber mit interessanten Möglichkeiten!

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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon Meckelein » Mittwoch 3. Dezember 2014, 16:31

Also, da ich die letzten Tage viel mitgelesen, aber nix geschrieben habe, melde ich mich mal wieder :)

@Meckelein: Was muss konkret bezgl des Zeichensatzes bei der Installation unternommen werden?


Soweit ich weiss, nix. Habe alle meine Installationen bislang ohne Änderung des Zeichensatzes im System, ohne Anpassung der Dateien in den TM Archiven und ohne Einstellung zum Zeichensatz im Apache vorgenommen. Bislang sind mir keine Probleme ala, Datei nicht gefunden oder Zugriff verweigert zu Ohren gekommen. Hab mir jetzt auch die Ordner nochmal angeschaut und verglichen. Ich finde nur im Ordner "Formulare" den Unterordner "Geräte" und auch einige Dateien die Umlaute in den Dateinamen besitzen. Diese Umlaute werden nicht korrekt angezeigt, weder auf der Linux Konsole, noch im Windows Explorer. Dies liegt natürlich an nicht ordentlich durchgereichtem Zeichensatz. Da ich mich mit dem Turbomed mal leider garnicht auskenne, würde ich darum bitten, mal die entsprechenden Funktionen im TM aufzurufen und hierüber die Dateien zu öffnen. Sollte es dabei zu Problemen kommen, werde ich meine Scripte entsprechend anpassen, damit die Dateinamen, vor dem kopieren, in einen ordentlichen Zeichensatz übersetzt werden.

Für alle Dateien, die nach der Installation in den Turbomed Ordner kopiert werden, ist der Zeichensatz nicht mehr von belang, da diese, während des Kopiervorgangs durch den Samba Daemon entsprechend verändert werden. Dies gilt sowohl für die Dateien die von "Alten" Server auf den "Neuen" kopiert werden, als auch für alle eingescannten Dokumente in der Karteikarte des Patienten und für alle Dateien, die durch ein Clientupdate auf dem Server erstellt werden.
WICHTIG: Hierunter fallen nicht die Dateien die in den Zip Archiven von TM drinnen stecken.

Code: Alles auswählen
Bitte niemals den Zeichensatz im Samba ändern, nachdem Dateien in die Freigabe kopiert wurden, das ist absolut tödlich :)


Nochmal etwas zu den Scripten von mir. Ich habe mir diese gebaut, da ich mit dennen von TM nicht zufrieden bin. Ich mag Scripte nicht, für die ich mein System anpassen muss, damit diese laufen. Es muss umgekehrt funktionieren, man muss das Script an das System anpassen können. Daher habe ich mir den kompletten Ablauf angeschaut und nachgebildet, mit ein paar zusätzlichen Funktionen. Die Scripte wie sie momentan im Git Repo unter installerscripts/meckelein liegen, funktionieren komplett, sowohl Install auf einem frisch installiertem Ubuntu 14.04.1 Server als auch Update. Alles was zusätzlich noch gemacht werden muss steht in der beiliegenden README. Und ja, es sind Scripte, daher keine Oberfläche für Auswahl und Bedinung, sondern direktes ausführen auf der Kommandozeile :)
Für Suse sind die Scripte nicht angepasst, einfach da ich kein Suse verwende und das wird auch nicht so schnell passieren, ich bitte dies zu entschuldigen :)

Eine CHROOT Umgebung ist m.M.n. unnötig, da diese alles nur verkompliziert. CHROOT ist nur dafür da um Teile des Systems gegeneinander abzusichern, d.h. wenn ein Daemon übernommen wurde, kann er nicht auf die anderen zugreifen, so zumindest die Grundidee. Da wir hier aber keinen Server produzieren der im Internet steht, ist diese Massnahme unnötig. Viel wichtiger sind ordentliche Türen, Fenster und Schlösser an den Praxisräumen :)
Ein unerlaubter Zugriff übers Internet auf einen Rechner der im internen LAN steht ist nur etwas für Profis und wenn so jemand ins System will, können wir dagegen relativ wenig unternehmen. Viel wichtiger ist es die "Möchtegerns" oder auch "Script Kiddies" genannt draussen zu halten. Damit sind Leute gemeint, die auf irgend einer "Hacker"-Seite irgend ein Programm finden, dass sie mit einem Doppelklick ausführen können um dann iwas böses damit anstellen. Hierfür langt die Verwendung eines Routers bei dem das WLAN mit einem ordentlich langen PW abgesichert ist und das keine Anfragen von aussen zulässt, was heutzutage der Normalfall ist, vollkommen aus. Die viel grössere Gefahr besteht in Personen die persönlichen Zugriff auf die Praxisräume und die darin befindliche Hardware haben.

Zu dem Punkt mit den ACLs. Ich arbeite komplett ohne ACLs im ganzen System. Meine Zugriffsberechtigungen sind einfach nicht hinreichend komplex als das sich ACLs lohnen würden. Die Dateien in der Samba-Freigabe gehören zwingend der Gruppe "users" durch den Eintrag "force group = users" in der smb.conf, dazu arbeite ich mit den Rechten "0770" für alle Dateien in der Freigabe. Die Benutzer mit Zugriff wurden dem Samba mittels "smbpasswd" beigebracht und der Samba selber ist nochmal Mitglied der Gruppe users wobei das komplett unnötig ist, ka wieso das noch so ist :)
Eine spezielle Benutzerverwaltung über einen PDC ist nicht notwendig, es verkompliziert die Arbeit sowohl für Arzt als auch Helfer, wenn er/sie sich jedesmal am PC neu anmelden muss und jedesmal daran denken muss sich erst abzumelden. Ausserdem wäre dann ein PC gesperrt, wenn das jemand vergisst, der Bildschirmschoner geht nach 1 Min an und verlangt zwingend ein Passwort. Ich bin der Meinung, gerade in kleinen Praxen sollte der Umgang mit dem Computer so stressfrei wir möglich ablaufen. Erst ab mehreren Ärzten, zweistellige Anzahl an Helfern und Arbeitsplätzen fängt es an interessant zu werden mit Benutzerverwaltung. Für diese Systeme sehe ich aber Grundsätzlich einen Admin vor Ort vor, da hier auch noch ganz andere Sachen zu beachten sind.
Grundsätzlich ist es aber auch kein Problem einen PDC mit Benutzerverwaltung aufzusetzen, ohne ACLs zu verwenden. Wichtig ist hierbei, dass alle User in der gleichen Gruppe sind und die Gruppe volle Zugriffsrechte auf die TM Freigabe hat. Die Nutzung von ACLs wird erst interessant, wenn man verschiedene Benutzergruppen mit verschiedenen Rechten hat, da denke ich als erstes mal an Krankenhäuser und da sind Admins vor Ort und ich glaube die verwenden ganz andere Systeme als TM :)

So, jetzt hab ich mal wieder viel Senf gegeben, hoffe ich habe niemandem den Apettit verdorben :)
Meckelein
 
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon mmoellinger » Mittwoch 3. Dezember 2014, 17:40

Hallo Elvito
Ausgabe "file" auf /turbomed/Vorlagen/Präoperativer Untersuchungsergebnisse :
>> Präoperative Untersuchungsergebnisse.dot: setgid Composite Document File V2 Document, Little Endian, Os: Windows, Version 6.1, Code page: 1252, Title: #12, Author: Olaf Greve, Template: Praoperative Untersuchungsergebnisse, Last Saved By: Rohwer, Britta, Revision Number: 20, Name of Creating Application: Microsoft Office Word, Create Time/Date: Sun Feb 23 17:44:00 1997, Last Saved Time/Date: Mon May 30 13:00:00 2011, Number of Pages: 1, Number of Words: 62, Number of Characters: 395, Security: 0<<
>>Ausgabe file -i -> Präoperative Untersuchungsergebnisse.dot: application/msword; charset=unknown<<

Interessant "charset0 unknown". Ergibt für mich noch kein Sinn, im Verzeichnis /Turbomed/Programm/update.cfg liefert charset=us-ascii.

verunsicherte Grüße
mölli
mmoellinger
 
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon mmoellinger » Mittwoch 3. Dezember 2014, 17:49

Hallo Meckelein,
mit einer Gruppe ohne ACLs mit 770 hatte es unter Samba3 sowohl als Arbeitsgruppen-Server als auch als PDC geklappt, beim Umstieg von Suse 12.2 auf 12.3 bin ich dann ziemlich ahnungslos in Samba4 reingerutscht (never change a running system), aber der Spieltrieb hatte gesiegt, Problem ist nur, daß Suse die Samba-Tools bei Samba 4 (wohl wegen kerberos) nicht integriert hat, d.h. ich kann nicht einfach auf einen AD migrieren und unter Samba4 funktionierte dann alles mögliche plötzlich nicht mehr (Einlesen der eGK zb) wegen fehlender Zugriffsrechte.
Klar Domaincontroller ist overkill, aber wie gesagt Spieltrieb.
gruß Mölli
mmoellinger
 
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon elvito » Mittwoch 3. Dezember 2014, 17:54

Hallo,

Meckelein hat geschrieben:Also, da ich die letzten Tage viel mitgelesen, aber nix geschrieben habe, melde ich mich mal wieder :)
@Meckelein: Was muss konkret bezgl des Zeichensatzes bei der Installation unternommen werden?

Soweit ich weiss, nix. Habe alle meine Installationen bislang ohne Änderung des Zeichensatzes im System, ohne Anpassung der Dateien in den TM Archiven und ohne Einstellung zum Zeichensatz im Apache vorgenommen.


Ok dann scheint Kollege Möllinger aus "historischen" Gründen noch die iso-8859-1 Problematik mitzuschleifen. Das PDF im Wiki --> http://vondoczudoc-wiki.oblomov.de/lib/ ... x_V1.3.pdf ist also nicht mehr ganz up to date. Insbesondere der Eintrag in der smb.conf wo es heißt:
Code: Alles auswählen
character set = ISO8859-1

sollte nicht mehr gesetzt werden.

@mmoellinger Sie könnten ja mal eine Testumgebung aufsetzen und Ihr Backup von einem Windowsclient! via Samba dort einspielen. Dann sollte sich Ihre Zeichensatzproblematik erledigt haben und Sie müssen nicht mehr jedes Quartal solche Verrenkungen machen.

@Meckelein: sehe ich wegen der Sambakonfiguration ganz genau so.
Code: Alles auswählen
security = user
sollte reichen. Man sollte vielleicht noch konkretisieren, dass es notwendig ist mittels smbpasswd die Benutzer mit exakt den selben Namen und Passwörtern wie sie bei den Windowsclients angelegt sind beim Sambaserver anzulegen. Wie das geht steht hier --> http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Server (Benutzerverwaltung).


schönen Gruß
elvito
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon elvito » Mittwoch 3. Dezember 2014, 18:05

Hallo,

mmoellinger hat geschrieben:Hallo Elvito
Ausgabe "file" auf /turbomed/Vorlagen/Präoperativer Untersuchungsergebnisse :
>> Präoperative Untersuchungsergebnisse.dot: setgid Composite Document File V2 Document, Little Endian, Os: Windows, Version 6.1,Code page: 1252, Title: #12, Author: Olaf Greve, Template: Praoperative Untersuchungsergebnisse, Last Saved By: Rohwer, Britta, Revision Number: 20, Name of Creating Application: Microsoft Office Word, Create Time/Date: Sun Feb 23 17:44:00 1997, Last Saved Time/Date: Mon May 30 13:00:00 2011, Number of Pages: 1, Number of Words: 62, Number of Characters: 395, Security: 0<<
>>Ausgabe file -i -> Präoperative Untersuchungsergebnisse.dot: application/msword; charset=unknown<<

Interessant "charset0 unknown". Ergibt für mich noch kein Sinn, im Verzeichnis /Turbomed/Programm/update.cfg liefert charset=us-ascii.

verunsicherte Grüße
mölli


Der eine Befehl gibt Ihnen die Kodierung des Inhalts. Da haben Sie Code page: 1252. Leider muss ich Ihnen damit mitteilen, dass dieser Zeichensatz ebenfalls von iso-8859-1 abweicht :( --> http://de.wikipedia.org/wiki/ISO_8859-1#Windows-1252


Sie haben also möglicherweise ein Mischmasch aus 3 verschiedenen Zeichensätzen. convmv ändert übrigens nicht die Kodierung des Dateiinhalts sondern nur die Kodierung der Dateinamen. Da haben Sie jetzt charset=unknown. Der Befehl "file" liefert keine absoluten Wahrheiten sondern versucht nur zu erraten welcher charset verwendet wird. Bei mir steht da nach einer frischen Installation "binary" was nach Aussage von Herrn Meckelein zwar unter Linux unschön dargestellt wird (bei mir übrigens auch) aber scheinbar den Clients egal ist. Evtl würde es sich lohnen wenn Sie ihren Server nochmal sauber aufsetzen und das Backup von einem Windowsclient zurückspielen. Dann sollten auch die CGM Updates sauber durchlaufen.

schönen Gruß
elvito
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon mmoellinger » Mittwoch 3. Dezember 2014, 21:38

Hallo Miteinander,
erstmal danke für die Tips, sinngemäß die Botschaft die hör ich schon, aber...
werde nochmal (bei Gelegenheit - muß jetzt erstmal mein gesamtes System auf neue Festplatten umziehen) einen Samba-Spielserver aufsetzen und es probieren, ist zwar in den letzten Jahren mehrfach erfolgt im Rahmen von Serverwechseln. In der [Global] Section habe ich eben kein character set= ISO- drin, sondern nichts entsprechendes. Ich habe mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt: seitdem ich die Dateinamen in dem TM-Linux_update Archiven mit convmv auf utf-8 ändere, habe ich keine Probleme (ist nur etwas mühsam), vorher gab es auf Linux Ebene zB 2 Versionen einer Datei, wenn sie zB vom WindowsClient auf die Freigabe kopiert wurde. In der Folge blockierten dann Linux Befehle (zB chmod) mit der Fehlermeldung "Datei nicht gefunden" beim Zugriff auf diese Datei. Ich denke, der Zeichensatz des Dateiinhaltes ist unerheblich, da von TM auf Windows entwickelt und nur unter Windows im Zugriff, das Problem tritt auf der Dateinamensebene unter Linux auf (ich vermute TM benutzt noch die Einstellung mit Characterset = ISO-9.. auf ihrer Entwicklungsumgebung), habe spaßeshalber nochmals die Datei "Präoperative USErgebnisse" von Windows zurück auf die Freigabe kopiert, ergibt aber die gleichen Infos über das Kommando file....
einen schönen Abend noch
mölli
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon mmoellinger » Donnerstag 4. Dezember 2014, 09:57

Guten morgen,
zur Info wie versprochen Auszüge aus meiner smb.conf:
>>
[global]
printcap cache time = 750
interfaces = localhost 192.168.X.X/255.255.255.0 192.168.Y.Y/255.255.255.0
socket options = TCP_NODELAY
logon home = \\%L\profiles\%U
encrypt passwords = yes
guest account = nobody
workgroup = YYYYYY
delete user script = /usr/sbin/userdel -r %u
delete group script = /usr/sbin/groupdel %g
bind interfaces only = yes
map to guest = Bad User
wins support = Yes
passdb backend = tdbsam:/etc/samba/private/passdb.tdb
add machine script = /usr/sbin/useradd -g domaincomp -c Machine -d /var/lib/nobody -s /bin/false -M %u
add group script = /usr/sbin/groupadd %g
map archive = no
usershare max shares = 100
username map = /etc/samba/user.map
logon drive = P:
printcap name = cups
add user to group script = /usr/sbin/usermod -G %g %u
idmap uid = 10000-20000
netbios name = ZZZZZZZZZ
logon path = \\%L\profiles\%U
log level = 3
acl group control = yes
dns proxy = yes
preferred master = Yes
security = user
idmap gid = 10000-20000
inherit owner = yes
serverstring = XXXXXXX
os level = 85
domain master = Yes
read raw = no
winbind trusted domains only = yes
inherit permissions = yes
acl check permissions = yes
time server = yes
max protocol = SMB2
map read only = no
printing = cups
domain logons = Yes
log file = /var/log/samba/%m
local master = Yes
add user script = /usr/sbin/useradd -m %u
usershare allow guests = No
winbind use default domain = yes
acl map full control = yes
cups options = raw
logon script = laufwerkmap.bat
[homes]
comment = Home Directories
valid users = %S, %D%w%S, %U
browseable = No
read only = No
inherit acls = Yes
create mask = 0600
directory mask = 0700
writeable = yes
[profiles]
comment = Network Profiles Service
path = %H
read only = No
store dos attributes = Yes
create mask = 0700
directory mask = 0700
writeable = yes
valid users = %U
[users]
[groups]
comment = All groups
path = /home/groups
read only = No
inherit acls = Yes
[printers]
comment = All Printers
path = /var/tmp
printable = Yes
create mask = 0600
browseable = No
[print$]
comment = Printer Drivers
path = /var/lib/samba/drivers
write list = @ntadmin root @praxis
force group = ntadmin
create mask = 0664
directory mask = 0775
[netlogon]
comment = Network Logon Service
path = /var/lib/samba/netlogon
write list = root
[mfc9880_9880]
[kyocera_einseitig]
[kyocera_zweiseitig]

[turbomed]
path = /opt/turbomed
inherit acls = Yes
force group = +praxis
writable = yes
valid users = @praxis @"Domain Users" @"Domain Admins"
create mask = 0777
directory mask = 0777
read only = No
<<
Klar das das overkill für eine Praxis ist.
Grüße mölli
mmoellinger
 
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon elvito » Donnerstag 4. Dezember 2014, 10:07

@mmoellinger

können Sie noch den convmv Befehl posten den Sie immer ausführen wenn das Quartalsupdate ansteht.

gruß
elvito
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon elvito » Donnerstag 4. Dezember 2014, 10:52

Hallo,

mmoellinger hat geschrieben:Guten morgen,
zur Info wie versprochen Auszüge aus meiner smb.conf:
>>
...
Klar das das overkill für eine Praxis ist.
Grüße mölli


sieht beim groben Überfliegen eigentlich ganz OK aus. Können Sie noch etwas zu Ihrer Infrastruktur sagen, z.B. wieviele Clients mit welchem OS, wer macht DNS, dhcp Firewall und evtl noch weitere Dienste? Gibt es auch einen BDC auf den sich der PDC repliziert, sonst wär es ja nur ein DC? Gibt es noch einen Windows Server der auch irgendwas macht?

schönen Gruß
elvito
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon mmoellinger » Donnerstag 4. Dezember 2014, 11:16

Halle elvito,
Infrastruktur: Fujitsu Tx100 mit ESXi5, darauf u.A. Opensuse 12.3 als DHCP, DNS (Bind) und Firewall (iptables),Samba4,
Clients 5x physisch WIN7, mehrere WinXP und WIN7 als virtuelle Maschinen, kein Windows Server, kein BDC.
Den genauen convmv Befehl muß ich zu hause nachschauen.
gruß mölli
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon elvito » Donnerstag 4. Dezember 2014, 11:17

@mmoellinger

ich hatte da noch einen Gedanken zu Ihrer charset Problematik. Sie bekommen ja wohl von CGM die Updates auch via CD/DVD. probieren Sie doch mal die DVD mit einem speziellen charset zu mounten -->

Code: Alles auswählen
mount –t iso9660 -o iocharset=iso8859-1,codepage=850 /dev/cdrom /cdrom


alternativ

Code: Alles auswählen
mount –t iso9660 -o iocharset=iso8859-1,codepage=1252 /dev/cdrom /cdrom


schauen Sie mal ob die Sonderzeichen dann korrekt dargestellt werden.

gruß
elvito
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon mmoellinger » Freitag 5. Dezember 2014, 09:56

Hallo elvito,
danke für die Tips, werde ich bei Gelegenheit (muß am Wochenende erst mal die Platten wechseln) sie ausprobieren.
Mein convmv Befehl zum Umwandeln der Dateinamen in den entpackten Archieven sieht so aus: convmv -r --notest -f iso-8859-1 -t utf8 *
ein schönes Wochenende (es gibt auch noch ein Leben vor/nach/neben dem Computer)
mölli
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon elvito » Freitag 5. Dezember 2014, 13:37

Hallo,

die Problematik mit den Zeichensätzen scheint doch weiter zu reichen als ich gedacht hatte :( Ich denke sogar daß der TM Linux Server dadurch momentan sogar "broken beyond repair" ist. Das Problem hat CGM selbst verbockt.

mmoellinger hat geschrieben:Mein convmv Befehl zum Umwandeln der Dateinamen in den entpackten Archieven sieht so aus: convmv -r --notest -f iso-8859-1 -t utf8 *

Sie wandeln vermutlich direkt von der gemounteten DVD um? Den Befehl hatte ich gestern bereits an dem downloadbaren Zip ausprobiert. Das Problem dabei ist, das wenn man es unter Windows entpackt werden die Zeichensätze automatisch korrigiert. Linux kann dabei den utf-8 Zeichensatz behalten. Bei einer Übertragung via Samba nach dem Entpacken gibt es keine Probleme auf beiden Seiten bzgl Umlaute und Sonderzeichen. Nur so kriegt man das Update über das original CGM Script nicht eingespielt ohne vorher wieder das selbe Zip manuell zu erstellen (so wie der arme Herr Möllinger das scheinbar seit Jahren tun muss). Und DAS kanns ja wohl nicht sein!

Wenn man das Zip unter Linux entpackt gibt er den charset=binary aus. Wendet man hier den o.g. Befehl an kommt die Fehlermeldung, der Zeichensatz sei bereits utf-8. Die Umlaute und Sonderzeichen werden nicht korrekt dargestellt. Betroffen hiervon sind primär die Dokumente im Ordner Vorlagen und Formulare. Man kann die kaputten Zeichen leider auch nicht korrekt darstellen lassen wenn man den Server nachträglich auf einen anderen Zeichensatz umstellt. Es ist an sich schon ein Unding, dass CGM Dateinamen mit Sonderzeichen und Umlauten herausgibt. SOWAS TUT MAN NICHT! --> http://webbausteine.de/blog/tipps/regel ... inamen.php

Ich warte nun mal ab was die anderen Mitleser hier im Thread für Erfahrungen machen. Ich kann es hier leider nicht testen und bin auf externes Feedback angewiesen. Interessant wäre vor allem was passiert wenn man über den TM Client versucht die Dokumente aus dem Vorlagenordner zu öffnen. Ich vermute das geht nicht.

mmoellinger hat geschrieben:(es gibt auch noch ein Leben vor/nach/neben dem Computer)
mölli


<ironie>nicht für mich 8)</ironie>

schönen Gruß
elvito
 
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon mmoellinger » Montag 8. Dezember 2014, 19:13

Hallo elvito,
noch mal kurz, wie ich es als Laie mache (grob aus Gedächtnis): download update-dvd-linux auf Linuxrechner -> ersten zip(iso?) -> darin zweites zip (irgendwo Linux -> Archive Turbomed.zip) entpacken -> hier Dateinamen konvertieren (läuft bei mir ohne Fehler), dieses Zip wieder einpacken, auf DVD brennen -> TM_setup => saubere Dateinamen (Samba + WIN).
grüße mölli
PS: ich lobe mir virtuelle Maschinen -> Festplattenwechsel mit vsphere-client virtuelle Maschinen auf neue Platten verschoben, ESXi Server auf neuer Platte minimalst installiert, -> alte ESXi Platte mit clonzilla Partionsweise kopiert (ohne Datastore) -> den dann wieder über vsphere-client gefüllt => kein Gefrickel mit WIN von wegen geänderter Hardware, einfach langweiliges entspanntes kopieren!
mmoellinger
 
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Re: Turbomed auf Linux Server

Beitragvon elvito » Dienstag 9. Dezember 2014, 09:25

Hallo,

mmoellinger hat geschrieben:Hallo elvito,
noch mal kurz, wie ich es als Laie mache (grob aus Gedächtnis): download update-dvd-linux auf Linuxrechner -> ersten zip(iso?) -> darin zweites zip (irgendwo Linux -> Archive Turbomed.zip) entpacken -> hier Dateinamen konvertieren (läuft bei mir ohne Fehler), dieses Zip wieder einpacken, auf DVD brennen -> TM_setup => saubere Dateinamen (Samba + WIN).


Nur aus Interesse, ich werde da momentan eh keine Arbeit mehr reinstecken...
1. Wieso brennen Sie das nochmal extra auf eine DVD statt direkt die TM_Setup aufzurufen? Gibts da einen Grund oder dient das nur zur Archivierung?
2. Sie haben ja bereits erwähnt bei der TM Hotline geblacklistet zu sein :) Was sagen die denn zu der Problematik mit den Zeichensätzen? Die können doch nicht einfach sagen: Wenn Sie Linux nehmen leisten wir keinerlei Support. Wofür zahlt man denn sonst?

schönen Gruß
elvito
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