Windows 10 als Server

Egal, ob Sie nur von "Windows XP" auf eine aktuelle Windows-Version umstellen wollen, einen neuen Arbeitsplatz brauchen oder sich Ihr Praxis-Netzwerk selber einrichten wollen: Es ist viel leichter als Sie denken! - - - Hier finden Sie viele Tips zum "Do it yourself" !

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Windows 10 als Server

Beitragvon Charliechen » Freitag 18. August 2017, 18:00

Guten Tag liebe Kollegen!

Ich versuche es auch mal mit einer Serverfrage, die ähnlich schon eher gestellt wurde. So ganz habe ich die Antworten bisher nicht verstanden, deshalb hier in der Hoffnung auf einfache Antworten ein neuer Anlauf mal von mir. Bitte so gut es geht die Antworten simplifizieren! Selbst auf die einfache Frage: "Was hat Aspirin für Nebenwirkungen" ? könnte man jedem Patienten tagesfüllende Antworten geben- oder eben wichtige, verständliche Dinge zusammenfassen, da ja noch andere Patienten im Wartezimmer warten und man praxisbezogen nun einmal weiterkommen muss!

Ich habe eine Hausarztpraxis mit insgesamt einem Server udn 6 Arbeitsplätzen seit bald 10 Jahren. Einmalig habe ich mir Turbomed vor
10 Jahren installieren lassen vom TM-Partner. Seither habe ich alles immer selber gemacht: inkl. Umstellung auf Win 10 von XP, Einrichten
eines neuen Servers vor 4 Jahren und erstellen neuer, weiterer Arbeitsplätze nach Praxisumzug in eine größere Praxis.
Alles nach den Anleitungen des Vondoczudoc-Wiki.
Mein "Server" ist ein ganz normaler Rechner mit damals aktuellem günstigen AMD Prozessor, 16GB Arbeitsspeicher und Win7Pro (also keine spezielle Serversoftware!).

Hat auch gut geklappt, bis vor einigen Monaten. Seit einigen Monaten habe auch ich aber das Problem, dass sporadisch auf einmal (obwohl anfangs alles gut war) die Eieruhr manchmal beim Schließen von Arztbereichten ewig lange (ca.60 Sekunden!) im weiß eingefrorenen Bildschirm zu sehen ist.
Immer wieder lese ich hier im Forum, dass dieses Problem ein Massenproblem vieler Kollegen ist und hier wildeste Dinge verzweifelt versucht werden- aber so richtig scheint niemand eine einheitliche Lösung gefunden zu haben,obwohl es diese doch geben muss, weil der Fehler bei so vielen gleichen Berichten wohl kaum im individuellen System leigen kann, sondern an einem Turbomed Update liegen muss. MAn verliert sich stets in den Beschreibungen zu individuellen Details und alles schein darin zu münden, dass angeblich der Betroffene nicht richtig in der Lage sein soll, seinen Fehler systematisch einzugrenzen, weil die Fragerei der Helfenden an Grenzen des Beantwortbaren stöst. Ist schon komisch!

Aber dieses "Leiden" hat mich nun zur Überlegung geführt, mir einen neuen Server zu kaufen und diesen einfach komplett neu aufzusetzen mit Win10Pro, weil ich hoffe damit endlich das Problem dann im Griff zu haben.

Hier meine Fragen dazu:

1) Letzte verzweifelter Versuch: Hat jemand zwischenzeitlich für dieses o.g. einheitlich, viele Praxen betreffende Problem eine universelle Antwort gefunden? Es muss doch auf ein solches einheitliches Problem auch eine einheitliche Antwort geben, die nicht immer "die Schuld" im individuellen System sucht. Die Schuld muss ein TM-Update gewesen sein bei so vielen übereinstimmenden Berichten!
2) Serversoftware: Macht es für eine kleine Praxis, wie meine, einen großen Unterschied, ob ich eine "echte Windows Server 2016 Software- Lösung" habe - oder einfach auch den Server mit Win 7 Pro oder Win10Pro betreibe? Eas wäre überhaupt der Vorteil eine "echten" Serverlösung? Wie gesagt: Ich war immer superzufrieden mit meienr billigen AMD Win 7 Nomal-PC-Serverlösung!. Bin es auch immer noch. Alles läuft gut. Nur alle Stunden mal diese 60 Sekunden Eieruhr, wie es auch kollegen mit "Superserveren" hier beschreiben. Also ist diese Serverversion im Prinzip für kleine Praxen nicht völlig ausreichend?
3)Serverhardware: Macht es einen großen Unterschied für mich, ob ich einen "echten Server" mit entsprechender spez. Serverhardware habe, oder geht auch ein normaler "guter" PC um die 1000 Euro mit genug Arbeitsspeicher und gutem Prozessor (so wie ich bisher hatte- nur 4 Jahre neuer).
4) Gibt es igrendwelche Lizenzprobleme, so wie ich es jetzt mache, wenn ich einfach die 6 Arbeitsplätze am Win 7 Server oder Win10Pro betreibe? Da ich alle meine WIndows - Rechner mit bezahlter WIn7pro- software (ist ja nicht so teuer) betreibe, kam mir da nie der Gednake, noch etwas zu bezahlen oder anzumelden: Die Software hat da nie nach gefragt oder fehler gemeldet? Aber weiter unten im Forum habe ich hier irgendetwas in dieser Richtung bei Win 10 gelesen? Darf ich nicht einfach Arbeitsplätze in meinem Windows Netzwerk am Server anmelden???
5) Macht es mehr Sinn einen solchen Server mit WIN 10 Pro einzurichten als mit Win7pro ?
6) Wenn ich einen normalen Rechner als Server nehme (so wie es ja jetzt auch ganz gut geht), was würden sie heutzutage empfehlen? Welcher Prozessor
(Typ-Bezeichnung/Intel oder AMD). Ich habe überlegt diesen Rechner ( http://www.ebay.de/itm/Komplett-Office- ... SwT5xZOTfg ) als Server einzusetzen mit Windows 10 Pro, falls es mit 6 Arbeitsplätzen wie jetzt unter Win7 auch) auch unter Win10pro klappt. Aber mit 32GB Arbeitsspeicher!- Ginge das ?

Ich würde dann dem neuen Server den gleichen ComputerNamen geben, wie dem alten Server (Name: Server) udn alle Laufwerke (C, D, E, F) gleich benennen. Dann würde ich nach dem Wiki die TM Vollversion installieren (als Demo) und vor dem ersten Start einfach das Turbomedverzeichnis des alten Win7 Servers auf die Festplatte des neuen Win10Pro Servers kopieren. Vorher würde ich natürlich das TM Verzeichnis der Demo-Vollversion auf dem neuen Server auf "Turbo" (oder so) umgenennen und später ganz löschen. Ich habe die gescannten Dokumente im alten Server auf eienr Festplatte F- die würde ich einfach so wie sie ist wieder in den neuen Server bauen und auch dort "F" nennen. Dann das TM Verzeichnis komplett im Netzwerk freigeben. - hat bei WinXP auf WIn7 so geklappt udn wird auch wieder so klappen, oder?

Jetzt kann man sagen: Viel zu unsicher, da ein normaler PC schneller mal ausfällt, als ein echter Server: billigere Komponenten, keine Redundanz, keine Spiegelung der platten .... Ich mache aber jede Nacht per Acronis, wenn niemand mehr im Netzwerk ist udn kein andere PC mehr an ist, als der Server, eine komplette Sicherung aller Festplatten, die ich auch regelmäßig zum Testen (1x/Quartal) auf einem Home-PC rücksichere und prüfe, auf einer USB Festplatte. Ich habe für jeden Wochentag eine andere USB Festplatte, die auch täglich getauscht wird und außerhalb der Praxis zu Hause aufgehoben wird.
In der Mittagspause wird auf dieser Festplatte auch noch mal immer kurz das gesamte TM Verzeichnis gesichert (also ohne die Dokumente auf F). Somit habe ich nachts die große udn mittags die kleine Sicherung. Außerdem spiegele ich 1x/Woche per Turbomed die Daten auf einen weiteren Netzwerk PC. Ich beabsichtige den momentanen Server zukübnftig als weiteren Arbeitsplatz zu verwenden (wären dann also 7 Arbeitsplätze an einem Server) und dann einmal pro Woche auf den alten Server die Datenbank per Turbomed dann zu speigeln. Sollte dann mal der Hauptserver ausfallen, hätte ich schnell den alten Server als Notserver mit Daten, die auch niemals uralt sein können. Einfach wieder die Umstellung (lt Wiki) von Arbeitsplatz auf Server ausführen und die Festplatte F zurück in den alten Server und schon läuft der Notfallbetrieb. Wofür dann noch ein richtiger Server udn Raid System ..... ? Für meine Zwecke wäre das doch sicher genug, oder? Nie mehr als ein halber Tag Datenverlust denkbar und Zack zack ein Server im Notfallbetrieb am laufen, wenn der neue Server ausfällt.
Das wäre doch Redundanz genug, oder?

Liebe Kollegen, es würde mich sehr freuen, wenn der Eine oder Andere mir kurz zu Punk 1) bis 6) was schreiben könnte (oder auch nur zu einzelnen Punkten) und/oder mir evt kurz ein Feedback zu meinen ergänzenden Kommentaren geben könnte. Wenn ich nur das eindeutig turbomedgemachte, wenn auch sporadisch auftretende - dann aber unendlich nervende 60 Sekunden Eieruhrproblem in den Griff kiregen würde, wäre ich mit meinem damals 600 Euro
Win 7 - AMD-"Server" mit 16GB Speicher voll zufrieden, obwohl er 4 Jahre alt wird! Aber ich habe hier die Hoffnung nun bald aufgegeben und mache dann lieber einfach den Server ganz platt, bevor ich hier verzweifle.

Ganz herzlichen und vielen lieben Dank schon einmal dafür sowie ein schönes Wochenende.

Jürgen L.
Charliechen
 
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon jan-martinus » Samstag 19. August 2017, 11:47

Für mich ist das derzeit auch ein Thema. Ich werde meine Ideen dazu in den nächsten Tagen einmal aufschreiben.

Meine Idee: Hauptsache SSD, evtl. zB Bauvorschlag ct aus 2016.

Gruß aus Kiel
jan-martinus
 
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon Macros » Sonntag 20. August 2017, 11:22

Moin,

ich gebe mal nur Antworten zu den Teilen, wo ich etwas sagen kann...
a) kenne ich Turbomed nur aus dem Forum hier
b) bin und bleibe ich ITler

zu 1) kann sein, bisher habe ich zumindest hier im Forum kein einheitliches Fehlerbild gesehen, will es aber auch nicht abstreiten

zu 2) ja macht es, wenn man es richtig macht
- Sicherung der Clients
- Sicherung der Umgebung
- Einschränkung der Rechte
- usw.
Ob Sie das brauchen, kann ich ihnen alles nicht beantworten

zu 3) Nehmen Sie doch einfach einen DELL T30, kostet etwa 400 Euro, bischen RAM dazu usw und Sie haben bei 1.500 Euro einen echten Server, habe ich hier für den Vorgänger T20 einmal zusammengestellt:
http://i-k-t-s.de/index.php/serverneuka ... x-anfrage/
Ersetzen würde ich Essentials 2012R2 durch Essentials 2016, Kosten sind etwa das gleiche.

zu 4)
Lizenztechnisch ist es Ihnen nicht erlaubt, Turbomed auf einem Client Betriebssystem zu nutzen, wenn es die Daten im Netzwerk bereitstellt:
- Es ist kein Printerdienst
- Es ist kein Fileserver
- Es ist kein Internetsharing
Nur für diese grobe Einteilung, dürfen Sie die Freigabe von Clientsystemen nutzen
siehe
https://www.microsoft.com/en-us/Useterm ... German.htm
2 d III
Geräteverbindungen. Sie sind berechtigt, bis zu 20 anderen Geräten Zugriff auf die auf dem lizenzierten Gerät installierte Software zu ermöglichen, um die folgenden Softwarefeatures auf dem lizenzierten Gerät zu nutzen: Dateidienste, Druckdienste, Internetinformationsdienste und gemeinsame Nutzung der Internetverbindung sowie Telefondienste auf dem lizenzierten Gerät. Sie sind berechtigt, einer beliebigen Anzahl von Geräten den Zugriff auf die Software auf dem lizenzierten Gerät zu ermöglichen, um Daten zwischen Geräten zu synchronisieren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie das Recht haben, die Software auf diesen anderen Geräten zu installieren oder die Hauptfunktion der Software (abgesehen von den in dieser Ziffer aufgeführten Features) auf diesen anderen Geräten zu verwenden.

zu 5) Ja, Support von Windows 7 endet 2020
zu 6) habe ich mir nicht angesehen

Gruß
J
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon nmndoc » Freitag 25. August 2017, 13:12

Macros hat geschrieben:zu 4)
Lizenztechnisch ist es Ihnen nicht erlaubt, Turbomed auf einem Client Betriebssystem zu nutzen, wenn es die Daten im Netzwerk bereitstellt:
- Es ist kein Printerdienst
- Es ist kein Fileserver
- Es ist kein Internetsharing
Nur für diese grobe Einteilung, dürfen Sie die Freigabe von Clientsystemen nutzen
siehe
https://www.microsoft.com/en-us/Useterm ... German.htm


Da bin ich anderer Meinung:

2(v) [nicht erlaubt...] die Software als Serversoftware oder für kommerzielles Hosting zu verwenden, die Software zur gleichzeitigen Verwendung durch mehrere Nutzer über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen, die Software auf einem Server zu installieren und anderen Nutzern Remotezugriff darauf zu ermöglichen oder die Software auf einem Gerät zur ausschließlichen Verwendung durch Remotenutzer zu installieren;

2d(iii) Geräteverbindungen. Sie sind berechtigt, bis zu 20 anderen Geräten Zugriff auf die auf dem lizenzierten Gerät installierte Software zu ermöglichen, um die folgenden Softwarefeatures auf dem lizenzierten Gerät zu nutzen: Dateidienste, Druckdienste, Internetinformationsdienste und gemeinsame Nutzung der Internetverbindung sowie Telefondienste auf dem lizenzierten Gerät. Sie sind berechtigt, einer beliebigen Anzahl von Geräten den Zugriff auf die Software auf dem lizenzierten Gerät zu ermöglichen, um Daten zwischen Geräten zu synchronisieren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie das Recht haben, die Software auf diesen anderen Geräten zu installieren oder die Hauptfunktion der Software (abgesehen von den in dieser Ziffer aufgeführten Features) auf diesen anderen Geräten zu verwenden.

Also - m.E. bezieht sich das darauf, dass auf dem Client OS keine Microsoft-(Server-)Dienste/Anwendungen (sprich: vom Betriebssystem selbst oder evtl. sogar etwas wie MS SQL?) angeboten werden dürfen (außer o.g.). Ferner ist es nicht gestattet, das OS als Terminalserver zu verwenden (auch nicht mit Hilfe technischer Lösungen, steht in einem anderen Abschnitt).

Was TM aber benötigt ist a) die Dateifreigabe (check!) und den FastObjects-Server (m.E. auch check). Ich bezweifle, dass MS vorschreiben kann, dass ich mir zB einen 3rd party FTP-Dienst o.ä. auf dem Server installiere. Und wenn, könnte man das durchaus auch als "synchronisieren" bezeichnen.

Aber wer hier ganz sicher gehen will, könnte zum Foundation Server (s.u.) greifen, oder eben Linux.
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon nmndoc » Freitag 25. August 2017, 13:51

@Charliechen: vorweg - einiges hat Macros ja schon geschrieben. M.E. sollten Sie sich evtl. überlegen, ob Sie nicht doch zu einem ITler greifen - zumindest für die Fälle, wo Sie selbst nicht weiter wissen.


Charliechen hat geschrieben:Guten Tag liebe Kollegen!

Ich versuche es auch mal mit einer Serverfrage, die ähnlich schon eher gestellt wurde. So ganz habe ich die Antworten bisher nicht verstanden, [...]

Ich habe eine Hausarztpraxis mit insgesamt einem Server udn 6 Arbeitsplätzen seit bald 10 Jahren. Einmalig habe ich mir Turbomed vor
10 Jahren installieren lassen vom TM-Partner. Seither habe ich alles immer selber gemacht[...]

Hat auch gut geklappt, bis vor einigen Monaten. Seit einigen Monaten habe auch ich aber das Problem, dass sporadisch auf einmal (obwohl anfangs alles gut war) die Eieruhr manchmal beim Schließen von Arztbereichten ewig lange (ca.60 Sekunden!) im weiß eingefrorenen Bildschirm zu sehen ist.



zu 1) Das Sanduhr-Problem - zumindest wenn nur sporadisch - würde ich als TM-Markenzeichen abhaken. Evtl. bringt hier ein Wechsel des AIS mehr, als neue Hardware. Ansonsten sei hier nochmals darauf hingewiesen, dass manchmal das Deaktivieren des Windows Fehlerbericht-Dienstes hilft (speziell wohl auch bei Win10). Neue Hardware wird zwar das - was auch immer TM da im Hintergrund arbeitet - schneller machen (im Sinne von schneller vorbei), aber das Grundproblem besteht ja weiter. Ah - und falls Sie HzV verwenden kanns auch daran liegen. Evtl. mal die autom. Online-Teilnahmeprüfung ausschalten.

zu 2) So klein ist sie ja nicht. Ich persönlich sehe da schon Vorteile - zB Berechtigungen, Updates, einbinden eines neuen Arbeitsplatz, Druckerfreigabe etc. Gerade beim Einbinden eines neuen Arbeitsplatzes kann man da viel Zeit sparen, aber eben auch dann, wenn Einstellungen für alle gelten sollen/müssen. Vorausgesetzt, man weiß wie es geht (siehe ITler oben).
Im Gegensatz zu Macros würde ich aber zum Foundation Server raten, sofern es den noch gibt. Essentials kann m.E. keine WSUS-Rolle (zentrale Windows-Updates). Um die 1000,00 sollten Sie da auch einen richtigen Server bekommen (ggf. zzgl. Extras wie SSDs)

zu 3) Ein Server ist eben für Dauerbetrieb als Server ausgelegt. Ein PC nicht. Aber da Sie wie gesagt in einer vergleichbaren Preisklasse auch einen Server bekommen (wenn Sie wollen sogar super silent) gibt es m.E. keinen Grund, darauf zu verzichten (ich nehme an, Sie wollen den Server nicht als Arbeitsplatz missbrauchen)

zu 4) s.o.

zu 5) Wenn Sie Win7 schon haben ... aber die neueste Hardware wird wohl nur mit Win10 richtig unterstützt. Server-Hardware würde ich auch nur mit Server-OS verwenden. Kennen Sie sich etwas mit Linux aus? TM-Server geht da ja auch.

zu 6) hübsch ;-) Aber Sie wollen nicht wirklich bei eBay Ihren Server kaufen? Ob win i7 bei einem reinen TM-Server so viel bringt ... AMD Ryzen könnte interessant sein (Preis/Leistung). So oder So benötigen Sie noch Platz für die Dateiablage. 250 GB SSD finde ich jetzt auch nicht üppig.


Charliechen hat geschrieben:Jetzt kann man sagen: Viel zu unsicher, da ein normaler PC schneller mal ausfällt, als ein echter Server: billigere Komponenten, keine Redundanz, keine Spiegelung der platten .... Ich mache aber jede Nacht per Acronis, wenn niemand mehr im Netzwerk ist udn kein andere PC mehr an ist, als der Server, eine komplette Sicherung aller Festplatten, die ich auch regelmäßig zum Testen (1x/Quartal) auf einem Home-PC rücksichere und prüfe, auf einer USB Festplatte. Ich habe für jeden Wochentag eine andere USB Festplatte, die auch täglich getauscht wird und außerhalb der Praxis zu Hause aufgehoben wird.
In der Mittagspause wird auf dieser Festplatte auch noch mal immer kurz das gesamte TM Verzeichnis gesichert (also ohne die Dokumente auf F). Somit habe ich nachts die große udn mittags die kleine Sicherung. Außerdem spiegele ich 1x/Woche per Turbomed die Daten auf einen weiteren Netzwerk PC. Ich beabsichtige den momentanen Server zukübnftig als weiteren Arbeitsplatz zu verwenden (wären dann also 7 Arbeitsplätze an einem Server) und dann einmal pro Woche auf den alten Server die Datenbank per Turbomed dann zu speigeln. Sollte dann mal der Hauptserver ausfallen, hätte ich schnell den alten Server als Notserver mit Daten, die auch niemals uralt sein können. Einfach wieder die Umstellung (lt Wiki) von Arbeitsplatz auf Server ausführen und die Festplatte F zurück in den alten Server und schon läuft der Notfallbetrieb. Wofür dann noch ein richtiger Server udn Raid System ..... ? Für meine Zwecke wäre das doch sicher genug, oder? Nie mehr als ein halber Tag Datenverlust denkbar und Zack zack ein Server im Notfallbetrieb am laufen, wenn der neue Server ausfällt.
Das wäre doch Redundanz genug, oder?


Genau - viel zu unsicher ;-) Na - ob zu unsicher, wieviel Redundanz Sie benötigen oder mit wieviel Ausfallzeiten Sie leben können, wissen Sie ja sicher selbst am besten.
Ein RAID-System würde Sie z.B. vor folgendem Szenario schützen: Sie kommen morgens (oder noch besser mittags, weil dann schon 1/2 Tag weg ist) in die Praxis - wie immer spät dran - im Wartezimmer warten schon die Patienten. Aber: Server geht nicht. Nach einigem hin und her diagnostizieren Sie Tot der Festplatte (zB die, auf der das Betriebssystem und/oder TM liegt).

Wie geht‘s weiter?
1. Ersatzfestplatte da (wenn nein, erstmal Ersatz besorgen, nächster Laden hat heute zu - blöd)
2. Sie bauen die Ersatzplatte ein (evtl. hatten Sie sich ja vorsorglich - gute Idee! - schon eine bereit gelegt)
3. Rücksicherung/Widerherstellung des Systems. Wie? Haben Sie hoffentlich schon mal geübt. z.B. dass Ihre Boot-CD/DVD auch die Sicherung lesen kann (und nicht zwischenzeitlich z.B. eine neuere Acronis-Version verwendet wird / neues Sicherungsformat - sonst ist Ihre Software für die Rücksicherung leider *in* Ihrer Sicherung).
4. Nachdem nun die Rücksicherung läuft, stellt sich nur die Frage - wie lange dauert es wohl, von Ihrer USB-Platte (USB3.0 oder 2.0?) sagen wir mal 100 GB (Windows + Turbomed) zurück zu sichern...
5. Trotz aller Hürden sind Sie fertig, der Server läuft wieder - endlich können Sie - oh halt, ist ja schon Feierabend!

Zwischen/Während der Punkte 1-5 bitte noch folgendes dazu denken: Alle 5 min. kommt eine (zunehmend gestresste) Helferin rein und fragt wie lange es dauert, weil die Patienten immer ungehaltener werden. Wahlweise/zusätzlich - je nachdem wo der Server steht - stehen auch noch Patienten und Helferinnen um Sie herum und geben gute Tipps - so in der Art wie "jaja, immer diese Computer...", "will er nicht mehr?", "..." ;-)

Ehrlich - bei so "spontanen" Aktionen ist schnell mal 1/4 Tag rum bis wirklich wieder alles läuft. Vom Nachtragen fehlender Daten (z.B. wenn der Server vor der nächsten Sicherung ausfällt). Dann lieber merken, dass eine HDD ausgefallen ist, abends oder in der Mittagspause alte rausziehen, neue rein, Synchronisation läuft (nebenher kann weiter gearbeitet werden).
Mit etwas Handarbeit können Sie es mit Ihrem zweiten Server evtl. entschärfen - allerdings müssen Sie ja dann den anderen Stationen mitteilen, dass dieser nun der Server ist, evtl. doch noch etwas anpassen/zurücksichern etc. - weil man halt doch etwas vergessen hat.
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon Macros » Freitag 25. August 2017, 14:13

nmndoc hat geschrieben:
Macros hat geschrieben:zu 4)
Lizenztechnisch ist es Ihnen nicht erlaubt, Turbomed auf einem Client Betriebssystem zu nutzen, wenn es die Daten im Netzwerk bereitstellt:
- Es ist kein Printerdienst
- Es ist kein Fileserver
- Es ist kein Internetsharing
Nur für diese grobe Einteilung, dürfen Sie die Freigabe von Clientsystemen nutzen
siehe
https://www.microsoft.com/en-us/Useterm ... German.htm

.... eingekürzt....

Was TM aber benötigt ist a) die Dateifreigabe (check!) und den FastObjects-Server (m.E. auch check). Ich bezweifle, dass MS vorschreiben kann, dass ich mir zB einen 3rd party FTP-Dienst o.ä. auf dem Server installiere. Und wenn, könnte man das durchaus auch als "synchronisieren" bezeichnen.

Aber wer hier ganz sicher gehen will, könnte zum Foundation Server (s.u.) greifen, oder eben Linux.


Moin,

doch genau das kann MS vorschreiben und macht es.
Alles was nicht in den oben genannten Bedingungen steht, ist verboten.
Ist auch bereits vor Gericht verhandelt worden, bisher aber meines Wissens immer mit einem Vergleich zu gunsten MS beendet worden, die Leute haben es vorgezogen eine "kleine" Strafe zu zahlen, denn es drauf ankommen zu lassen, ob ein Arzt das Risiko tragen möchte, ich kann und will es nicht beurteilen.
Und die Installation eines Drittanbieter Dienster, welcher eine Datenbank bereitstellt, zählt nicht zur Synchronisation

Den Fondation Server gibt es nur mit Hardware, und dann meist überteuert, daher der Hinweis auf den Essentials.

Ich vergesse immer, dass TM Server auch auf Linux laufen kann, das könnte dann natürlich das Mittel der Wahl sein.

Gruß
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon redwulf » Freitag 25. August 2017, 14:26

Ich will ja keine Werbung machen, aber ich habe vor einigen Monaten einen neuen Server bei EWerk bestellt , alles optimal Vorkonfiguriert. Anbindung über TeamViewer hat zwei Stunden gedauert. Kein selber rumgefummel, alles läuft stabil und sehr schnell und zu einem fairen Preis. Zusätzlich noch VPN nach hause , läuft ebenso sehr gut. Viel Zeit und Nerven gespart

Nur so als Idee
Gruß
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon nmndoc » Freitag 25. August 2017, 14:32

oh - noch eins - weil ich ja vorhin etwas gegen eBay (oder vergleichbare Schnäppchen) gesagt hatte ;-)

- Intel Kaby Lake und dann aber 500W Neztzteil (Bronze). M.E. falsch/überdimensioniert. Die Systeme werden ja eher sparsamer, und beim Verbrauch ist daher gerade der Bereich <=20%, <=50% interessant. 20% wären aber bei einem 500W Netzteil schon 100W. Und unter 20% ist der Verbrauch/Effizienz nicht definiert - also unbekannt. Ich denke 350W oder 400W reichen da auch - dafür dann lieber gold
- RAM: "geprüfte Markenqualität z.B. Crucial, Kingston, Geil, etc." - naja, wenn man schon Geil als Markenqualität bezeichnet ...
- ASRock - muss nicht schlecht sein - ist halt das Günstigste was man regulär bekommt
- SSD: nur ausgewählte "Marken"produkte (z.B.Kingston, Crucial, Intenso) - ok- mindestens zwei davon haben i.d.Regel eher langsame SSDs und Intenso wird wohl nur das eigene Label drauf machen.
- SSD Lesen max. 550 MB/s / Schreiben max. 520 MB/s (je nach Modell) - soso - aber welches Modell man bekommt, wird nicht verraten? Also wohl im Zweifelsfall deutlich unter diesen "Max" Werten (zB 300 lese
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon EWERKER » Samstag 26. August 2017, 05:31

redwulf hat geschrieben:Ich will ja keine Werbung machen, aber ich habe vor einigen Monaten einen neuen Server bei EWerk bestellt , alles optimal Vorkonfiguriert. Anbindung über TeamViewer hat zwei Stunden gedauert. Kein selber rumgefummel, alles läuft stabil und sehr schnell und zu einem fairen Preis. Zusätzlich noch VPN nach hause , läuft ebenso sehr gut. Viel Zeit und Nerven gespart

Nur so als Idee
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Danke :-)
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon Macros » Samstag 26. August 2017, 11:58

nmndoc hat geschrieben:@Charliechen: vorweg - einiges hat Macros ja schon geschrieben. M.E. sollten Sie sich evtl. überlegen, ob Sie nicht doch zu einem ITler greifen - zumindest für die Fälle, wo Sie selbst nicht weiter wissen.

zu 2) So klein ist sie ja nicht. Ich persönlich sehe da schon Vorteile - zB Berechtigungen, Updates, einbinden eines neuen Arbeitsplatz, Druckerfreigabe etc. Gerade beim Einbinden eines neuen Arbeitsplatzes kann man da viel Zeit sparen, aber eben auch dann, wenn Einstellungen für alle gelten sollen/müssen. Vorausgesetzt, man weiß wie es geht (siehe ITler oben).
Im Gegensatz zu Macros würde ich aber zum Foundation Server raten, sofern es den noch gibt. Essentials kann m.E. keine WSUS-Rolle (zentrale Windows-Updates). Um die 1000,00 sollten Sie da auch einen richtigen Server bekommen (ggf. zzgl. Extras wie SSDs)

Extra noch einmal nachgeschaut, auf meines Essentials ist der WSUS drauf, sollte auch bei 2016 gehen
https://www.server-essentials.com/suppo ... essentials

Selber aber noch nicht getestet.
Und ja, das was ich bisher an Servern von EWerker gesehen hatte, war fair, für das Geld würde ich mich wahrscheinlich nicht selber hinstellen.
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon Charliechen » Samstag 26. August 2017, 13:01

Vielen Dank für die vielen Tipps!
Ich bin ja so mit meinem System eines normalen einfachen 500 Euro AMD Servers mit Win7
zufrieden. Psychosamtisch hilft es tatsächlich die nervigen 60 Sekunden Eieruhr
1x/Tag als Turbomed Markenzeichen zu interpretieren! Der Tipp war schon mal was wert!
Abgesehen davon, dass es immer dann passiert, wenn man es gar nicht brauchen kann
und abgesehen davon, dass ich mich in dieses Problem nun etwas reingesteigert habe,
weil ich immer denke, dass es doch lösbar sein muss, ist es ja auch wirklich nicht so schlimm!

Zur Sicherheit bei einem Serverausfall:
Die vielen Schritte mit der neuen Festplatte brauche ich ja nicht durchzuführen im Notfall
bei vollem Wartezimmer. Ich muss nur den Arbeitsplatz, der auch Ersatzserver ist,
etwas umändern (Hier anstelle "Arbeitsplatz XY" in den Computernamen "Server" ändern
und die Einsetllungen lt Wiki doczudoc und fertig ist der Ersatzserver. Dann habe
ich zwar im Notfallbetrieb entsprechend einen Arbeitsplatz weniger, was nicht schlimm ist.
Durch die regelmäßige Datenspiegelung innerhalb des Netzwerkes hat dieser Arbeitsplatz
ja auch die komplette Datenbank.
Die Fp mit den Dokumenten, die ich "F" genannt habe, fehlt aber bei diesem Arbeitsplatz:
Die muss ich noch eben aus dem defekten Server in den Notfallserver umbauen, der vorher
nur Arbeitsplatz war. Würde mal sagen: Alles 5 Minuten!
Mir können dann schlimmstenfalls die Daten der letzten Stunden fehlen nach der letzten
Spiegelung innerhalb des Netzes. Sollte mal die Fetsplatte F mit den Dokumenten einen
Defekt erleiden, fehlen natürlich die geamten gescannten Dokumente! DIe müsste ich
mir tatsächlich aus einer Acronissicherung zurückspielen, was länger Dauern würde.
Maximal fehlen dann immer noch die Dokumente eines Tages. Die heben wir aber
alle einen Tag im Original auf- müssten dann eben erneut gescannt werden- 10 Minuten
Arbeit der Helferin, kann auch abends nach der Sprechstunde laufen. Ich habe immer noch
für den Notfall eine Festplatte mit Dokumenten vorgehalten. Die ist aber nicht ganz aktuell.
Im Notfall könnte ich aber weiterarbeiten- auch ohne aktuelle Arztberichte mit dieser
Dokumentenplatte, slebst wenn die Platte F also mal defekt gehen sollte- spätestens
am nächsten Tag wäre ja alles wieder aktuell nach der Rücksicherung und des Einscannens
der Dokumente des einen Tages.
Was auch noch sein kann: Nicht die Festplatte, sondern das Netzteil des Servers geht defekt:
Ist sogar schon passiert. Dafür habe ich (zum Glück auch beim Vorfall so gewesen!) ein baugleiches
Netzteil hier herumliegen. Einfach Server aufgemacht, alte Netzteilstecker von Platten
und Board etc einfach abgezogen (defektes Netzteil aber auf die Schnelle defekt eingebaut gelassen)
und die Stecker des danebenliegenden neuen Netzteil dran. Dann habe ich das Büro abgeschlossen
und alles gesagt,dass man den Raum nicht betreten kann, da dort ein offenes elektrisches
Gerät herumliegt. Ungelogen hat dieser Ausfall nur eine Zeitverzögerung von 2 Minuten
bedeutet. Abends, als alle Patienten verschwudnen waren, habe ich dann das neue Netzteil
vernünftig eingebaut und die Kabel wieder ordentlich verlegt. Somit hatte ich ohne irgendein
Daten hin und her gleich mit dem Originalserver weiterarbeiten können. Hätte ich das Netzteil
nicht gehabt, hätte ich einen ähnlichen unwichtigeren PC aufgemacht, diesen offenen PC direkt neben
den Server gelegt, die Netzteilstecker beim Unwichtigen PC alle abgezogen und auf den Server
gekreuzt: So hätte ich aus dem unwichtigen PC ein Notfallnetzteil gemacht (Von der Leistung her
wäre auch das bei mir gegangen).
Hätte es so nicht geklappt, z.B. weil ich das defekte Hardwareteil gar nicht da habe, hätte
ich wohl den o.g. Arbeitsplatz zum Notfallserver gemacht (5 Minuten) und normal weitergearbeitet.
In der Mittagspause, abends oder spätestens am nächsten Tag hätte ich mir das fehelende Teil
im Computershop besorgt und dann eingebaut. Wenn der defekte Server dann wieder läuft, hätte
ich mir die Daten des "Zwischentages" während der "Defektzeit" per Hausbesuchsmodul von Turbomed
aus dem Notfallserver ausgelesen und in den reparierten richtigen Server wieder eingespielt.
Auch so: Kein Datenverlust und kein Chaos im Wartezimmer! Das sind meine "Notfallpläne", die
wohl dann mal eher in Anspruch zu nehmen sind, wenn man keinen echten Server hat, sondern
einen einfachen Win7PC zum Server gemacht hat.
Aber trotzdem: Mein nächster Server wird dann wirklich nach den Tipps hier wohl ein echter
Server mit Serversoftware sein udn kein Win7 oder 10 PC mehr! Denn:

Sorgen machen mir jetzt die Hinweise, dass es hier juristische Probleme geben
kann, wenn ich per Turbomed WIn 7 Client auf Win7 Server zugreife.
Oder ist das nur bei Win10 Server so?? MIch wundert etwas dass mir vor ca. 10 Jahren
bei der Erstinstallation der TM Vertriebspartner selber WinXP auf dem Server installierte,
und einfach meinte, bei meiner damiligen Anfänger Mini Praxis mit 4 Arbeitsplätzen
würde das reichen. Hatte ja auch Recht: Ging gut. Aber war das mit WinXP auch schon
nicht zulässig? Oder habe ich mich selber erst in den Graubereich begeben, als ich von XP auf Win7
auf dem Server gegangen bin? Turbomed hat ja mehrfach auf die notwendigen WIN7 Aktualisierung damals
hingewiesen und nie war die Rede von juristischen Problemen. Naja: Unwissenheit schützt
vor Strafe nicht! Aber ich war mir tatsächlich keiner Schuld bewusst, da ich jede einzelne
Win7 CD auch bezahlt habe, genau wie jeder eigene Arbeitsplatz eine eigene WinXP Cd
früher mal spendiert bekommen hat, mit vernünftiger Lizenz wie es sich gehört. Wäre schon
wirklich ein richtiges juristisches Fettnäpfchen in das man da treten kann!

Schönes Wochenende,
Charliechen
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon Macros » Sonntag 27. August 2017, 08:08

Charliechen hat geschrieben:Sorgen machen mir jetzt die Hinweise, dass es hier juristische Probleme geben kann, wenn ich per Turbomed WIn 7 Client auf Win7 Server zugreife. Oder ist das nur bei Win10 Server so?? MIch wundert etwas dass mir vor ca. 10 Jahren bei der Erstinstallation der TM Vertriebspartner selber WinXP auf dem Server installierte, und einfach meinte, bei meiner damiligen Anfänger Mini Praxis mit 4 Arbeitsplätzen würde das reichen. Hatte ja auch Recht: Ging gut. Aber war das mit WinXP auch schon nicht zulässig? Oder habe ich mich selber erst in den Graubereich begeben, als ich von XP auf Win7 auf dem Server gegangen bin?


Moin,

nein das war auch unter XP / Vista / 7 / 8 / 8.1 so, eigentlich sogar noch weiter davor auch, einer der Gründe, warum es von 2000 eine Workstation und Server Version gab, die bis auf die Lizenzen identisch gewesen sind. In der Vergangenheit wurde es nur öfter einfach ignoriert, inzwischen geht MS aber immer mehr den Weg, dieses zu verfolgen.

Um zurück zum Thema zu kommen, warum nicht einfach einen DELL T30 als Server und einen als Client? Dann haben Sie identische Hardware im Haus, falls mal einer defekt ist, momentan bekommen Sie sogar 100 Euro Cashback, wenn Sie mit dem Server zusammen auch ein Windows Server OS kaufen.
https://plus.delltradetosave.com/de/de/ ... qualifying
Also Dell T30 + Windows Server 2016 Essentials zum Beispiel von
https://www.notebooksbilliger.de/dell+p ... 7c6606c4b1
https://www.notebooksbilliger.de/window ... 1b5ba24ed2

sind zusammen 781,67 inkl. Versand, 100 Euro von Dell zurück sind 681,67 inkl. Ust.

Für das Geld bekommen Sie richtig schöne Hardware, bei mir stehen zwei T20 als Workstation.

Viele Informationen bekommen Sie zum Beispiel hier:
https://www.hardwareluxx.de/community/f ... 42541.html

Gruß
J
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon Charliechen » Dienstag 29. August 2017, 13:20

Zwei identische Computer mit Server Software: einen als Server und einen als Client wäre natürlich auch ein Weg!
werde ich mir mal überlegen. Wäre natürlich wieder etwas teurer.
Werde mir alles mal durch den Kopf gehen lassen. Bin aber wirklich von den Socken, was die Lizenzprobleme
angeht!
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon Macros » Mittwoch 30. August 2017, 10:04

Charliechen hat geschrieben:Zwei identische Computer mit Server Software: einen als Server und einen als Client wäre natürlich auch ein Weg!
werde ich mir mal überlegen. Wäre natürlich wieder etwas teurer.
Werde mir alles mal durch den Kopf gehen lassen. Bin aber wirklich von den Socken, was die Lizenzprobleme
angeht!


Moin,

das geht zumindest mit dem Essentials dann wieder nicht.
Aber sie können ja, wenn die Server identisch sind, einfach die Festplatten tauschen.

Gruß
J
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Re: Windows 10 als Server

Beitragvon rfbdoc » Montag 4. September 2017, 19:51

@redwulf
neuer Server von EWerk

mit welcher Windows Server Software ?
Ich überlege gerade einen neuen Server mit Windows Server 2016 Essentials aufzusetzen, da hier bereits 25 Zugriffslizenzen enthalten sind.
Grüße
R.F.B.
rfbdoc
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