Turbomed-Server mit Server-Betriebssystem oder Windows 10?

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Turbomed-Server mit Server-Betriebssystem oder Windows 10?

Beitragvon h-o » Dienstag 28. März 2017, 12:13

Normalerweise läuft ein Server für Turbomed ja mit einem Server-Betriebssystem wie etwa Windows 2008 Server oder eben neuer.

Problem ist hier aber u. a., dass andere Software-Hersteller für ein solches Server-Betriebssystem ziemlich hohe Zuschläge erheben, etwa für Antiviren- oder Backup-Software (diese Software für normale Windows-Betriebssysteme lässt sich auf Serverbetriebssystemen häufig gar nicht installieren, weil die Hersteller entsprechende Abfragen einbauen und die Installation verweigert wird).

Hat man technische Nachteile mit Turbomed oder IFAP, wenn man auf dem Server statt dessen Windows 10 64bit installiert statt wie bisher Windows 2008, gerade in Bezug auf Turbomed?

Im Wiki zu Turbomed-Servern steht bisher nichts dergleichen, nur bezüglich IFAP ist dort (auf einer anderen Seite) etwas bezüglich Verlangsamung von IFAP erwähnt, wobei sich die Frage stellt, ob das angesichts der dort genannten Betriebssystemen-Versionen noch aktuell ist, wenn man kein echtes Server-Betriebssystem nutzt.

Und Fernzugriff über Remote-Desktop von Zuhause aus beispielsweise geht ja problemlos auch mit Windows 10.

Endgültig endet der Microsoft-Support von Windows 2008 zwar erst 2020, aber es schadet ja nichts, sich schon jetzt Gedanken zu machen.

Der Rechner selbst war damals beim Kauf 2010 sehr gut ausgestattet und ließe sich problemlos erweitern. Doch selbst bei einem neuen Server würde sich fast die gleiche Frage stellen, zumal deutsche Hersteller wie Fujitsu grundsätzlich kein Betriebssystem mehr bei Servern mitliefern (und bei Windows Server 2016 die vergleichsweise einfache und günstige Foundation-Lizenz nicht mehr angeboten wird).

An dem Turbomed-Server (der selbst normalerweise nicht als Arbeitsplatz genutzt wird) hängen maximal 10 PCs (maximal drei bis vier davon werden gleichzeitig genutzt). Außer Turbomed läuft darauf noch Firebird für Boso etc. und Apache/mySQL für Bestellungen von Patienten (letztere spielen aber im Vergleich zu Turbomed kaum eine Rolle).

Das PraxisDB-Verzeichnis von Turbomed ist ca. 4 GB groß, das komplette Turbomedverzeichnis ca. 75 GB.

Danke schön für Tipps :-)

Gruß

h-o
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Re: Turbomed-Server mit Server-Betriebssystem oder Windows 1

Beitragvon Yong » Dienstag 28. März 2017, 16:19

Vorschlag: außerhalb der Praxis mit 2 PCs testen

Auf den 1. PC mit NAMEN (typischerweise server) den TurboMed Ordner vom Original server kopieren (oder als Einzelplatz einrichten wie an anderer Stelle im Forum beschrieben). Wir haben den TurboMed Ordner aus einem Windows 7 pro auf einen WxP PC kopiert. Die Kopie kann man so lassen oder auch alles löschen außer Dictionary, Datenbanken (PraxisDB) und Program (von dort wird der FastObjectServer benötigt; bei gleichem Laufwerksnamen sind nach dem Kopieren auch alle Parameter korrekt gesetzt (ansonsten die Hinweise für FOS im Forum ansehen). Das Verzeichnis TurboMed freigeben. FastObjectServer starten.

Im 2.PC (bei uns auch ein WxP) den 1.PC als Netzlaufwerk einbinden (typischerweise beliebiges lokales Laufwerk an \\sever\TurboMed)
Danach Turbomed als Arbeitsstation installieren.

Wenn irgendein PC auf Windows Ebene ansprechbar ist unf dort der FOS läuft, sollte es keine Probleme geben. ifap & Co
lieber jeweils lokal (performance!)
Yong
 
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Re: Turbomed-Server mit Server-Betriebssystem oder Windows 1

Beitragvon Henrik313 » Donnerstag 30. März 2017, 10:49

Technisch gesehen ist das in Praxisumgebungen kein Problem,
ein Augenmerk sollte man nur auf die korrekte Lizenzierung haben. Ich weiß jetzt nicht wie viele Client-Zugriffslizenzen Windows 10 Pro hat.
Henrik313
 
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Re: Turbomed-Server mit Server-Betriebssystem oder Windows 1

Beitragvon Macros » Samstag 1. April 2017, 12:52

Hallo,

einmal kurz in die Lizenzfrage geschaut, und schon hat es sich erledigt... Die Zugriffe sind nicht mit Client Lizenzen erlaubt.

Gruß
J
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