T2Med: Marktanalyse eines Dummies

ein neues Arztprogramm, welches sich gerade in Entwicklung befindet.

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T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Beitragvon Geigenberger » Donnerstag 11. Mai 2017, 14:23

T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Nachdem ich vor kurzem die aktuellsten amtlichen Installationszahlen von T2Med hier gepostet habe, wurde mir vorgeworfen, ich würde "sticheln". viewtopic.php?f=70&t=6304

Nun, die Nerven liegen offensichtlich blank und es ist ja auch wirklich enttäuschend und frustrierend, dass die Anwenderzahlen so niedrig sind, obwohl keine andere Praxissoftware – sicher auch wegen der Existenz dieses Forums - unter Kolleginnen und Kollegen eine höhere Aufmerksamkeit genießt als "T2-Med" und dies schon seit Juni 2012 (das sind fünf Jahre!).
viewtopic.php?f=70&t=3794

Woran liegt das und was ist heute anders als in den Jahren 1990-1995?

Ich habe selber in meiner Zeit als Krankenhaus-Assistenzarzt vor 1990 ein "Arztprogramm" auf Atari-Rechnern programmiert und dieses auch in einem recht kleinen Radius vermarktet. Mit diesem Programm habe ich das Programmieren erst erlernt und trotz meiner bescheidenen Programmierkenntnisse konnte ich diese Software über 50-mal verkaufen. Dieses Programm konnte nicht viel: Nur die Privatabrechnung, einen Formulardruck (Sie erinnern sich vielleicht noch an die Pittney-Bowes "Ritsch-Ratsch-Beschrifter"?) und eine Abrechnungsstatistik zur "Optimierung" der KV-Abrechnung ( diese war allerdings wirklich gut! :-) ) Was will ich damit sagen? Der Markt für eine Praxis-EDV war damals "hungrig". Niedergelassene Ärzte fingen damals erst an, sich mit dem Thema Praxis-EDV überhaupt zu beschäftigen. Hier konnte man, sogar mit meinen rudimentären Programmier-Kenntnissen und sehr reduzierten "Werbe-Möglichkeiten", wirklich relativ einfach echt gutes Geld verdienen.

1990 übernahm ich hier in Reisbach eine Landarztpraxis und arbeitete die ersten Jahre noch mit meinem eigenen Programm, wurde aber bald auf "TurboMed" aufmerksam. Ich lernte Herrrn Dr. von der Burchard kennen und mit "meinen" Atari-Anwendern war ich im Hinblick auf deren zu erwartenden späteren Wechsel zu "TurboMed" interessant für eine Zusammenarbeit mit Herrn von der Burchard. Und so wurde ich "TurboMed-Vertriebspartner", stellte meine Praxis auf "TurboMed" um und jeden Mittwoch-Nachmittag, an Samstagen und Sonntagen waren Kolleginnen und Kollegen in meiner Praxis, denen ich "TurboMed" mit sehr großem Enthusiasmus vorgestellt habe, direkt von Kollegen zu Kollege/in. Ich habe angeboten, dass fremde Arzthelferinnen in meiner Praxis hospitierten, um "TurboMed" kennen zu lernen. Meine Arzthelferinnen erhielten, gegen ein von meinen Arzthelferinnen privat ausgehandeltes Honorar, die Gelegenheit, bei anderen Kollegen einige Stunden zu arbeiten und einige D-Mark extra zu verdienen, um neuen "TurboMed" Kunden bei den ersten Schritten mit der Praxis-EDV zu helfen. Dies war ein ausgesprochen erfolgreiches Konzept und insgesamt von der gesamten "Marktlage" her eine perfekt gute Zeit für eine neue und gute Praxis-Software. Meine Aktivitäten bzgl. einer Neueinführung einer neuen Arztsoftware waren zwar der örtlichen KV, die nur und ganz gezielt die Programme "Medistar", "S+N" und "Arcos" empfohlen haben, ein Dorn im Auge, aber "TurboMed" war mit dem damaligen "kollegialen" Konzept konkurrenzlos, so dass die Geschäfte ausgesprochen gut gelaufen sind, trotz des Gegenwinds der KV, die Kolleginnen und Kollegen von "TurboMed" ganz offensiv regelrecht abgeraten hat. Und als damals junger Arzt, der nach dem Kauf einer Praxis und dem Bau eines Praxisgebäudes das Geld gut gebrauchen konnte, war ich natürlich ausgesprochen zufrieden. Ich denke, Herr Dr. von der Burchard war das auch.

Es wuchs aber auch meine Praxis, die Software-Technologie entwickelte sich weiter und so kam irgendwann dann die Zeit, wo ich nicht mehr gleichzeitig "Landarzt" und "EDV-Verkäufer und -Berater" sein konnte. Und so gab ich den Job als "TurboMed-Vertriebspartner" ab.

Warum erzähle ich das?

Die Situation heute ist eine völlig andere als 1995. Jede "ernsthafte" Praxis arbeitet heute bereits mit einer Praxis-EDV. Zwar sind offenbar viele Kolleginnen und Kollegen mit ihrer Software unzufrieden: Aber ein Wechsel des Anbieters??? Das überlegt sich jeder Kollege mehr als dreimal! Denn eine Umstellung der Praxis-Software ist wie eine Operation am offenen Herzen. Dies betrifft die "Zentrale" einer Praxis. Dazu bedarf es einer wirklich absolut zwingenden "OP-Indikation"! Zu so einem tiefgreifenden Eingriff in seine Praxis entscheidet man sich nicht wegen einer "relativen OP-Indikation", selbst wenn das eigenene Programm zu teuer oder schlicht schlecht ist. Neben den leicht berechenbaren nackten Kosten, die erheblich sein können, müssen die Arzthelferinnen an das neue System gewöhnt werden und man muss mit erheblichen "Reibungsverlusten" während der Umstellungsphase in der Praxis rechnen.

Und genau das, so denke ich, dürfte das Problem von "T2-Med" sein. Dieses Programm mag (vielleicht) tatsächlich perfekt sein und weit besser, als das Programm, mit dem man seit Jahren arbeitet. Aber gleich einen Wechsel der EDV mit all seinen Kosten und Unabwägbarkeiten??

Und damit hat T2-Med das Problem einer "negativen Rückkopplung": Die Anwenderzahlen sind gering und deshalb macht sich jeder Arzt natürlich Gedanken hinsichtlich der Zukunftssicherheit dieser Software: Kann T2-Med diese sich ständig länger ausdehnende Durststrecke wirklich überstehen? viewtopic.php?f=70&t=5841 Was passiert, wenn irgendwann einmal ein Nachfolger von Herrn Dr. von der Burchard die Geschicke der Firma bestimmt und viel weniger "Herzblut" in der Firmenleitung steckt?
Und weil es diese Bedenken gibt, bleiben wiederum die Anwenderzahlen gering: Ein vermaledeiter Circulus vitiosus!! Und dann ist der Markt ja auch - anders als 1995 - völlig gesättigt mit Arztprogrammen. Es wird noch Jahre dauern, diesem Circulus vitiosus zu entkommen, so meine Prognose. Es könnte aber tatsächlich auch gänzlich misslingen?!

Was könnte man tun?

Ich habe nicht Betriebswirtschaft studiert, möchte aber dennoch einen Gedanken hier los werden, der mich gelegentlich beschäftigt: Könnte ein echtes "Gemeinschaftsprojekt" die Ausgangslage auf einen Schlag bessern?

Sagen wir mal - nur damit es sich einfach rechnet - , "T2-Med" ist aktuell 2 Millionen Euro wert. Diese Firma wird nun verkauft und es werden 1000 Anteile im Wert von je 2000 Euro (sind das dann Aktien?) ausgegeben. 501 Anteile behält Herr Dr. von der Burchard und seine Familie und 499 Anteile werden nur Ärzten angeboten. Mit dem Kauf verbunden ist die Auflage, auch eine T2-Med-Software zu kaufen und einzusetzen(!). Diesen "Firmenmiteignern" könnten ja beim Erwerb der Software Sonderkonditionen eingeräumt werden; statt 2596,- Euro (incl MwSt. sh. Fußnote) z.B. 1796,- Euro. Damit würde sich der Inhaberanteilsschein (Aktie?) im Preis per Saldo um 800,- Euro auf 1200,- Euro reduzieren. Für "T2-Med" wäre dies immer noch ein guter "Deal": Monatliche Software-Pflege-Gebühren von immerhin 103,48 Euro relativieren diesen reduzierten Software-Preis recht schnell wieder! Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass viele Kolleginnen und Kollegen zu solch einer "Risikoinvestition" für 1200,- Euro bereit wären, wenn fest steht, dass der Kaufvertrag nur dann gültig wird, wenn tatsächlich ausreichend viele Ärzte sich daran beteiligen. Was man so hört, legt sich unsere Berufsgruppe recht gerne viel dümmere Anlagen ins Portfolio: Schiffe, Windräder, geschlossene Immobilienfonds, Solaranlagen ....

Was wäre vielleicht die Folge?

- "T2-Med" bekommt eine Menge "frisches Geld".
- Sofort erscheinen 500 neue Anwender in der KV-Statistik.
- Plötzlich ergibt sich eine "positive Rückkopplung": Neue Kunden haben vor dem Hintergrund einer breiten Anwenderzahl keine Angst mehr vor einer Firmenpleite.
- Durch die monatlichen Software-Pflege-Gebühren bekommt die Firma "T2-Med" kontinuierlich gutes Geld.
- Eine derartige Aktion und ein solches "Geschäftsmodell" hätte ein enormes Medien-Echo mit entsprechender Werbe-Wirkung für weitere Kunden.
- Als Miteigentümer der Firma, die meine Praxissoftware verkauft, werde ich sehr gerne meinen Nachbarkollegen von diesem Arztprogramm überzeugen wollen.
- Es entwickelt sich vielleicht eine wirkliche "Anwender-Community" (wie in diesem Forum) mit gegenseitiger Hilfsbereitschaft, da jeder Anteilseigen ja besonders großes Interesse an einem wirtschaftlichen Erfolg "seines" Unternehmens hat.

Aber wahrscheinlich sind dies alles sehr laienhafte Gedanken. Mir liegt halt das Projekt von Herrn Dr. von der Burchard tatsächlich irgendwie am Herzen, trotz gelegentlicher "Sticheleien" - schon wegen der hier beschriebenen "alten Verbundenheit".

A. Geigenberger
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Re: T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Beitragvon DrHJvdB » Dienstag 16. Mai 2017, 10:25

Lieber Herr Geigenberger,

jetzt komme ich endlich dazu,, auf Ihre Mail einzugehen. Zunächst ausgesprochen vielen Dank, dass Sie sich so viele wohlmeinende Gedanken machen. Ich verstehe Ihre Gedanken, aber ich sehe die Problematik etwas entspannter. Warum? Weil wir mittlerweile viele Erfahrungen gesammelt haben mit der Übernahme alter Programme. Das, was Sie Operation am schlagenden Herzen nennen, geht erstaunlich gut. Das ist gar nicht so schwierig.

Es wäre ja auch schlimm, wenn das so problembehaftet wäre. Das hieße ja, die Ärzte wären an ihre jeweilige Altsoftware gefesselt. Sozusagen aufgeliefert. Ich denke, es ist in unser aller Interesse, aufzuzeigen, dass man seinem Softwareanbieter eben nicht ausgeliefert ist. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit - nicht wahr?

Und man sollte ja vor allem sehen, welchen enormen Gewinn es für Ärzte darstellen kann, wenn sie die Softare wechseln. Man bekommt dann ja etwas Neues. Und wenn ein Arzt nun gerade zu T2med wechselt, bekommt er ja auch sehr viel: Geschwindigkeit, Innovationen, Mobilität, Modulfreiheit, einfache funktionierende Updates, günstige Preise etc etc. Das will ich hier nicht erneut alles 'auswalzen'

Ärzte wechseln dann, wenn Sie mit einer alten Software unzufrieden sind. Weil sie immer langsamer wird, altbacken erscheint, keine Innovationen mehr kommen bis auf: ständig steigende Preise.

Ich würde also eher versuchen, klar zu stellen, dass

ein Wechsel durchaus möglich ist. Eben kein gefährlicher Eingriff am schlagenden Herzen. Sondern ein absolut mögliches Vorgehen. Eine Freiheit des Arztes.

Ärzte sollten dieses absolut berechtigte Selbsbewusstsein haben. Dass man sich nicht alles mögliche gefallen lassen muss. Ich versuche halt, eine prima Alternative anzubieten. Das ist ein gutes Marktgeschehen: Wettbewerb ist doch prima, wär doch schlimm, wenn es am Ende nur noch ein Monopol gäbe.
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Re: T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Beitragvon Henrik313 » Mittwoch 17. Mai 2017, 09:07

Geigenberger hat geschrieben:

(sind das dann Aktien?)


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Re: T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Beitragvon schmidt-dietrich » Mittwoch 17. Mai 2017, 09:35

Jetzt breche ich mal eine Lanze.

Habe zum 1.4. nach >12J Turbomed den Schritt gemacht und nicht bereut!
Das Programm ist schnell, modern und Updates sind nach Download superfix auf allen Clients- nix 2h Installationsmarathon, Updates kommen häufig und schneller (!) an al TM damals - Stichwort QUartalsupdate ncah 1d und später!
Funktionen durchdacht, und es gibt ständig Neuerungen und schnellste Rückantworten auf Fragen/Problemchen..
Einziges Manko - Blankodruck noch nicht für alles von der KBV freigegeben, was einfach aber an denen dort liegt, wie mit erklärt wurde!

(Da sage ich nur Stichwort (Achtung Politik) "Daseinsberechtigung der Verwaltung KV" ==> neue Geschäftsfelder und sich unentbehrlich machen..! Sonst hätten wir jadie KV nur als reine Abrechnungsservicestelle zur Weiterleitung und sonst nix für wenig Kosten und die ganzen hochdotierten Posten und Einflußnahme auf uns Freiberufler wäre ja weg, was die Politik nicht aktzeptieren kann, da dann der schwarze Peter bei den Verursachern Politik/Lobbyisten landen würde... Just my 2 cents)
Ich habe es trotz Zeit und finanz. Aufwand NICHT bereut.
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Re: T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Beitragvon schmidt-dietrich » Mittwoch 17. Mai 2017, 09:36

Korrekur: Quartalsupdate nach > 14d und später (TM) sollte es heißen. (10-Finger-System ARRRGH)
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Re: T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Beitragvon DrHJvdB » Mittwoch 17. Mai 2017, 14:39

Vielen Dank Herr Schmidt-Dietrich,

das ist ja nett von Ihnen herzlichen Dank! Zum Thema Updates/kontinuierliche Weiterentwicklung:

Ich darf dann schon mal ankündigen, was ab dem 1.7. verfügbar sein wird und beschränke mich aber nur auf einen Punkt (es kommt also noch deutlich mehr):

Wir bringen jetzt ein neues Message-System raus, was z.B. bei Altprogrammen so heisst wie: Nachrichten an andere Stationen verschicken oder ähnlich.

Da wir das (wie alles) ja gänzlich neu bauen konnten, haben wir es auch gleich richtig zeitgemäß gemacht: es sieht ähnlich aus wie z.B. bei dem bekanten Whatsapp oder anderen weltweiten Messengern. Links die bisherigen Kommunikationsteilnehmer, schön ordentlich untereinander, rechts dann ein großes Feld in welchem die Gespräche mit dem gesamten Gesprächsverlauf dargestellt werden. Links die reinkommenden Nachrichten, rechts dann die Antwort. Alles im modernen Design, ähnlich wie bei den weltweiten Messengern. Der gesamte Gesprächsverlauf ist persistent, wird also gespeichert.

Klickt man links auf einen anderen Teilnehmer, öffnet sich der bisherige Gesprächsverlauf mit diesem Teilnehmer (Station oder Benutzer)

Man kann Gruppen bilden, z.B. an alle oder einige, in allen Kombinationen. Es gibt die Möglichkeit, zu erzwingen, dass die Nachricht sofort auf dem Zielrechner dargestellt wird oder nur als einkommende Nachricht kenntlich gemacht wird (wie zB bei unseren Druckaufträgen): da steht dann eine rote 1 bei einer Nachricht oder eine höhere Zahl bei mehreren Nachrichten. Und man kann Inhalte mitverschicken, allemal den derzeit aktiven Patienten.

Ferner kann man aus beliebigen Standardtexten äußerst einfach auswählen. Z.B. so etwas Wichtiges wie 'bitte neuen Kaffee, bitte Verband, bitte Helferin zu mir, Tetanus, DTPP'' etc). Also Empfänger anklicken und noch mal klick und der Kaffee kommt ...

Ich denke, da werden alle viel Spaß mit haben. Wir stellen das dann auch auf dem DemoServer ein, damit es von allen Interessenten ordentlich ausprobiert werden kann.
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Re: T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Beitragvon nmndoc » Mittwoch 31. Mai 2017, 09:43

wie bereits an anderer Stelle beschrieben, sollte man evtl. die Features anders priorisieren... erst die nötigen Dinge, dann die schönen/bunten.

Ich denke Zeit (u.a. daher auch die Priorisierung) ist eben der entscheidende Faktor. Es gibt zum Zeitpunkt X eben z.B. eben eine bestimmte Anzahl von Anwendern, die mit der bisherigen Lösung unzufrieden sind und wechseln wollen. U.u. kann man diese eine Weile oder auch länger vertrösten - aber sicher nicht alle und mit zunehmender Zeit auch immer weniger (bezogen auf die Menge an Zeitpunkt X; ggf. kommen ja auch immer wieder neue hinzu).
Diejenigen, die nicht waren können/oder wollen werden sich ansehen, welcher Hersteller liefern kann und sich dann entscheiden. Alle anderen sind dann erstmal aus dem Rennen, da eher selten innerhalb einiger Jahre (Jahrzehnte) erneut die Praxissoftware gewechselt wird. Es ist evtl. auch eine unrichtige Annahme, dass Anwender unbedingt zu einem bestimmten Hersteller/Produkt welchseln wollen. Ich denke primär möchten sie besser/gut arbeiten, als bisher. Welcher Name da auf der Packung steht, dürfte zweitrangig sein.

Das klingt jetzt evtl. als hätte ich etwas gegen T2Med. Dem ist aber nicht so - ganz im Gegenteil. Mein Eindruck ist nur, dass ab Ankündigung max. hätten 1-2 Jahre vergehen sollen, bis eine vollständig einsatzbereite (in o.g. Sinne) Version fertig ist - die dann ggf. zügig um nette/komfortable Features erweitert wird. Also entweder später ankündigen (aber auch dann sind zB 500 Anwender bei einem anderen Hersteller) oder schneller entwickeln (besser priorisieren).
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Re: T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Beitragvon Geigenberger » Mittwoch 31. Mai 2017, 13:13

Hallo,

Meinte ich auch!!! Sogar bereits vor 5(!) Jahren am 30. Juni 2012 !!!! 90% der Kolleginnen und Kollegen brauchen keine "Gimmicks"-->
--> viewtopic.php?f=70&t=3799 ->
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Re: T2Med: Marktanalyse eines Dummies

Beitragvon markus.nicolai » Donnerstag 1. Juni 2017, 18:20

Wir starten am 1.7. nach 16,5J. TM, klar würde ich auch gerne Genosse werden. Herrn Geigenberger Überlegungen immer interessant.
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