T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

ein neues Arztprogramm, welches sich gerade in Entwicklung befindet.

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T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon Geigenberger » Dienstag 15. März 2016, 10:06

Hallo,

Nachdem sich in letzter Zeit so wenig tut hier in diesem T2med-Unterforum möchte ich gerne mal wieder für etwas "Traffic" sorgen :) 8)
Ich habe mir "spaßeshalber" mal Gedanken gemacht zu den betriebswirtschafltichen Kalkulationen, die hinter dem Projekt "T2Med" stecken. Wie könnte diese Rechnung aussehen?
Auf der T2Med Homepage http://www.t2med.de/mitarbeiter kann man lesen, dass 21 Entwickler an diesem Projekt arbeiten, hinzu kommen noch Herr Hübner und Herr Dr. von der Burchard.

Rechnet man vorsichtig und setzt 4.000,- Euro "Kosten" pro Mitarbeiter an (also incl. Versicherungen, Sozialabgaben usw) dann kommt man pro Monat auf Kosten von 92.000,- Euro.
Nicht mitgerechnet sind Putzfrau, Verwaltungs-Angestellte usw.

Im Jahr macht dies 1.104.000,- Euro

Hinzu kommen Fixkosten; sagen wir pro Monat von (vorsichtig gerechnet 40.000,- Euro)
(Finanzierungskosten, Steuerberater, Schreibmaterial, Strom, Wasser Computer usw. usw.)

Im Jahr macht das 480.000,- Euro


Also zusammen 1.584.000,- Euro Gesamtkosten pro Jahr.

Wenn man diesen Betrag durch die monatlichen Lizenzkosten "herein bringen" möchte, dann benötigt man 1.500 Anwender. http://www.t2med.de/preisliste/
Praxis-Lizenz: monatlich 66,- Euro
Arzt-Lizenz : monatlich 22,- Euro ---> gesamt 88,- Euro pro Monat ---> 1.056,- Euro pro Jahr

Das bedeutet: 1.500 Anwender braucht man mindestens, um die laufenden Kosten zu decken.
Wenn die "Programmier-Phase" von T2med später immer mehr in die "Vertriebs-Phase" übergeht, dann könnte sich zwar der Personalstand bei den Programmierern verringern, dafür aber wird sich der Personalstand im Bereich der Verwaltung/Hotline um mindestens diese Zahl erhöhen!
Wann wird T2Med 1.500 Anwender haben?? Bis zu diesem Zeitpunkt erhöhen sich kontinuierlich die Gesamt-Investitionskosten!

Aber da gibt es ja noch die einmalig zu zahlenden Lizenzkosten!
Praxis-Lizenz: einmalig 1.400,- Euro
Arzt-Lizenz : einmalig 800,- Euro ---> gesamt 2.200,- Euro (und dabei sind die Provisionen für die Vertriebspartner noch nicht einmal herausgerechnet! 8) !)

Mit diesen Einnahmen wollen wir in unserem Gedankenexperiment die Investitionskosten bezahlen:

Am 29. Juni 2012 (!) hat Herr Dr. von der Burchard "T2med" hier im Forum angekündigt:
viewtopic.php?f=70&t=3794
Also vor fast 4 Jahren!!

In vier Jahren laufen also Kosten von 6,336 Millionen Euro auf.
Da die Entwicklung von T2med aber sicherlich schon weit vor dem 29.6.2012 begonnen hat, also auch schon vorher Kosten entstanden sind und es sicher noch Jahre dauern wird, bis der "break-even-pont" für die Investitionskosten erreicht sein wird, kann man wohl von Investitionskosten von (vorsichtig geschätzt) 2-3 mal 6,3 Millionen ausgehen.

Rechnen wir also sehr vorsichtig mit dem doppelten Betrag, dann müssen wohl 12,672 Millionen Euro investiert werden.
Und diesen Betrag wollen wir ja durch die Lizenzkosten "herein spielen": Man muss also 5.760 Lizenzen verkaufen. (wenn - wie gesagt - die Vertriebspartner auf ihre Provisionen verzichten)
"TurboMed" hat derzeit einen Installationsbestand von 1.801 Installationen bei 18.337 installierten Praxisprogrammen insgesamt, wenn ich die von der KVB veröffentlichte Statistik richtig lesen.
https://www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokume ... ysteme.pdf

Sehr geehrter Herr Dr. von der Burchard!
Immer schon habe ich Ihren Unternehmergeist bewundert. Sie sind ein Freund von dicken – ja ganz dicken Brettern!
Ich wünsche Ihnen, dass sich Ihr Pioniergeist auch jetzt wieder auszahlt. Viel Erfolg mit T2med!
Uns Kolleginnen und Kollegen wünsche ich ein gutes und innovatives Praxisprogramm!
Und Ihnen, Herr von der Burchard gönne ich jeden verdienten Euro von ganzen Herzen.

Viele Grüße
A. Geigenberger
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Dienstag 15. März 2016, 18:50

Lieber Herr Geigenberger,

vielen Dank für Ihre ausführlichen Gedanken, welche eine ausführliche Beantwortung verdienen!

Nun bin ich noch immer (18:40) in der Sprechstunde und heute ist im engsten Familienkreis noch ein Geburtstag, weshalb ich erst morgen schreiben werde.

Nur so viel vorweg:
Ja, es ist schon ein ziemliches Investment, wie man so schön sagt. Aber ich mach das gerne, weil für die Ärzteschaft ein frisches, neues und vor allem kollegiales Programm von allergrößtem Vorteil ist und ich der Überzeugung bin, das so etwas jetzt angesichts des herrschenden Umfeldes einfach kommen muss!

Vuiele Grüße nach Reisbach!
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Donnerstag 17. März 2016, 22:39

Jetzt möchte ich gerne endlich den Beitrag vom Kollegen Geigenberger kommentieren:

Zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Worte und auch das Vertrauen, welches sie letztlich auch ausdrücken!

Ja, wir gebe uns wirklich große Mühe und alle Mitarbeiter sind hochmotiviert und arbeiten sehr gerne bei T2med, was ganz bestimmt mit unserer Firmenphilosophie und dem tollen Betriebsklima zusammenhängt.

Natürlich ist ein Risiko, welches ich persönlich eingehe. Ich hatte derartiges ja auch nie vor. Es waren schließlich meine 'alten' Entwickler, welche mich gefragt haben, ob ich noch mal usw. Das ist ja hier auch bereits früher ausführlich berichtet worden.

Aber nach reiflicher Überlegung habe ich 'ja' gesagt und ich stehe gerne zu dieser Entscheidung. Damit wusste ich von Anfang an, welche Zahlen (die Sie ja versucht haben, in etwa abzubilden) ich damit auf meine Schulter nehme. Es ist meiner Überzeugung nach eben wirklich Zeit für ein komplett neues, frisches Programm für die Ärzteschaft. Und erst recht Zeit für ein Programm, welches die Prinzipien

-schnell (alles auf 'Zack' - wie ich so gerne sage)
-innovativ (z.B. leistungsstarke und dazu noch zertifizierte mobile Apps)
-Modul-frei (also niemals Programmzukäufe: niemals ein HZV-Modul, PVS-Modul etc etc)
-preiswert
-werbefrei

etc. erfüllt. Und ich möchte auch nicht verhehlen, dass es uns wirklich viel Spaß macht. Wir konnten völlig unbelastet eine komplette Neuentwicklung aufsetzen und uns aller zeitgemäßen Technologien bedienen. Die Techniken, die wir jetzt nutzen, gab es halt vor 20 Jahren noch gar nicht. Insofern profitieren wir ja auch erheblich vom technischen Fortschritt: wir machen Dinge, die es früher einfach noch gar nicht gab. Und wir stellen es ja auch jedermann zur Verfügung: in unserer deutschland- gar weltweiten DemoPraxis haben sich weit über 3.000 Kollegen/Interessenten eingeloggt und können uns ja in Echtzeit schließlich ganz genau auf den Zahn fühlen. Und dort genau wie auch hier in diesem Forum bekommen wir Kritik und Anregungen, die wir wiederum umsetzen.

Im Grunde gibt es in der Softwareentwicklung gar nichts Schöneres: im tatsächlichen, wirklich nachvollziehbarem Dialog eine ärztliche Software zu entwickeln, welche versucht, die ärztlichen Belange direkt umzusetzen. Und es macht Vergnügen! Wer hätte es vor 10 Jahren für realistisch gehalten, dass es eine weltweite DemoPraxis mit tausenden Usern gibt, in welcher man in Korea einen Befund per Foto dokumentieren und das wenige Millisekunden!!!! später in München oder Reisbach sehen kann!! Derartiges ist schon faszinierend und so etwas zu bauen, ist tief befriedigend und das eingegangene Risiko wert.

Wir sind guten, sehr guten Mutes, dass wir auch vertrieblichen Erfolg haben werden. Wir haben bereits über 200 Bestellungen von T2med erhalten. Das ist nicht schlecht für den ANFANG. Insofern haben wir auch keine Befürchtungen wegen der von Ihnen genannten Anwenderzahlen (1.500 etc). Außerdem kenne ich diese Prozesse: ich bin in den Neunzigern schon mal vom Mitbewerb belächelt worden, bis ich schließlich einen nach dem anderen überholt habe.

Nein, wir werden auch in der 'Vertriebsphase' unsere Entwicklungsmannschaft nicht reduzieren. Ganz im Gegenteil: wir haben noch so viel vor in der Zukunft, weshalb wir jeden Entwickler tatsächlich benötigen. Erst in diesem Monat habe ich z.B. einen weiteren Entwickler und eine qualifizierte Supportkraft eingestellt.

Und es kommt ja auch was dabei raus: eDMP, Textverarbeitung, Blankoformularbedruckung, GDT-Schnittstelle sind fertig und liegen (soweit erforderlich) zur Zertifizierung bei der KBV. Die Zertifizierungen hierfür kommen gewiss (genauso wie für KVDT, LDT und AVWG). Und viele weitere Dinge sind fertig oder fast fertig wie z.B. die Icons und Hinweise bei den Patienten.

Zu letzterem eröffne ich gleich einen neuen Thread und stelle unsere Vorstellungen in Form von aussagekräftigen Bildern zur Diskussion: auch hier ist jedermann eingeladen, Kritik und/oder zu geben.

Somit bleiben wir dabei: im Dialog mit den Kollegen ein rasant schnelles, frisches und innovatives Programm zu bauen. Wir wollen und werden durch unsere Programmleistung überzeugen.
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon Geigenberger » Freitag 18. März 2016, 08:05

Guten Morgen Herr von der Burchard,

DrHJvdB hat geschrieben:Wir haben bereits über 200 Bestellungen von T2med erhalten.
Kleine Zwischenfrage: Und wann liefern Sie diese aus? 8)
... und diese Bestellungen sind verbindlich? Seien Sie mir bitte nicht böse, aber ich halte diese Besteller(innen) für wirklich mutig!
Mich wundert diese Zahl ein wenig, denn in dieser Umfrage viewtopic.php?f=11&t=5317&start=45 wollten nur 15% der Gefragten "sobald als irgend möglich" auf T2Med umsteigen. Ich hätte eigentlich erwartet, dass nach den ständigen Verzögerungen der Auslieferung die Prozent-Zahl dieser "Mutigen" zwischenzeitlich eher abgenommen hat. (Interessant wäre eine Neuauflage dieser Umfrage)

Ein schönes Wochenende
A. Geigenberger
------------------------------------
By the way: Am 6.3.2015 hatten Sie:
DrHJvdB hat geschrieben:... der reine Wahnsinn: bis heute haben wir bereits über 900 (neunhundert!!!) Bestellungen für die Testversion
viewtopic.php?f=70&t=5313&p=31031#p31031
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Freitag 18. März 2016, 10:11

Wir sind am ausliefern!
So mutig muss man nun auch nicht sein. Das Programm funktioniert ja reibungslos, hat halt noch paar Lücken. Z.B. der der Physiotherapie-Verordnung. Hier haben wir NOCH keine einfach anzuwählende Auswahl, in der man nur einen Klick bzw. einmal Leertaste benötigt, um all diese Felder auf diesem (gruseligen) Formular auszufüllen. Genau das ist aber mein Ziel: nur ein Klick und das Formular ist fertig. Derzeit muss man halt bspw. diesen (dusseligen) Indikationsschlüssel ws1, ws2, ez4 etc. noch gesondert eintragen. Wenn solche und andere Unvollkommenheiten dann von den Anwendern gemeldet werden, bearbeiten wir das sofort. Wir leisten dann direkten Support. Und es wird ja täglich alles umfangreicher - siehe Icons, Notizen, CaveHinweis, Textverarbeitung, Marcumar (Falithrom)-Plan etc. So haben wir jetzt auch endlich Tageslisten mit Sprungmöglichkeit zum jeweiligen Patienten genau an die Stelle der jeweiligen Kartei etc.

Zu den Sofort-Umsteigewilligen: leider ist ja nicht jeder deutsche Arzt in diesem Forum, es gibt also auch Kunden von T2med, welche hier nie auftauchen.

Zu den seinerzeitigen 900 Bestellungen der Testversion: das waren am Ende ja über 1000 und wir haben damnals ja dieses runden blauenT2med-Stick verschickt. Das hat sich aber ja komplett verändert durch die Einführung der DemoPraxis. Wir verschicken also T2med gar nicht mehr. Wer uns kennenlernen und testen möchte, geht halt in die DemoPraxis. Das funktioniert ja außergewöhnlich reibungslos. Er lädt halt den Client von unserer Homepage (ca. 50 MB, was heutzutage ein Klacks ist) und ist danach sofort mitten in T2med drin. Und das haben bislang weit über 3.000 Interessenten gemacht. Und alle, die dort 'drin' sind, profitieren ja auch von jedem Update: ein Update auf eine neue T2med-Version geht ja manchmal sogar in 15 Sekunden und dauert selten länger als 45 Sekunden. Und die müssen ja gar nix machen, geht ja alles automatisch. Schöner kann updaten noch gar nicht sein...
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon TMFreund » Freitag 18. März 2016, 11:01

...wenn jeder PC Internet hat. Wie läuft das Update offline, außer rasant und außergewöhnlich elegant? Praktisch? Wie am Server (Datenbankversion ändert sich, man kann nicht ewig mit einer alten Postgress Datenbank arbeiten.)?
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Freitag 18. März 2016, 14:33

Nee nee,

im Normalfall ist man ja in seiner Praxis und arbeitet dort auf dem eigenen Server, mit dem die Clients durch ein Netzwerkabel verbunden sind.
Mit anderen Worten: in der Praxis geht's noch schneller.

Sie meinen etwas anderes: wenn man die T2med-Komponenten auf dem eigenen Server in der Praxis per Update aktualisiert. Das geschieht genau so, als ob man die Gesamtversion von unserer Homepgae lädt. Das sind dann allerdings ca 2.4 Gigabyte.

Egal, wie auch immer diese 2,4 Gigabyte auf Ihren Praxisserver gelangen: hier starten Sie dann ein SETUP.EXE
Hierdurch wird das Update der T2med-Komponenten (der sog. T2med-Server) auf Ihrem Server durchgeführt. Und das dauert je nach Hardware zwischen 10 und 20 Minuten. Samt evtl. Aktualisierungsläufen etc. Samt ggfs. Aktualisierung der Postgres-Datenbank.

Zusammengefasst:
Ein T2med - Update dauert 10-20 Minuten am Server und jeweils anschließend jeweils 10-45 Sekunden an den ganzen anderen PCs der Praxis.
Für dieses schnelle Update der Clients muss man aber eben nichts tun: man startet einfach T2med an den Clients, das Update erfolgt beim Starten des Clients vollautomatisch.

Genau das passiert ja auch, wenn wir unseren DemoServer updaten (wofür wir meistens nur 5-10 Minuten benötigen, die sog. Downtime des Servers). Die Anwender dort starten irgendwann später T2med und merken oftmals gar nicht, dass Sie ein Update erhalten haben, weil das so schnell geht.
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon Geigenberger » Montag 21. März 2016, 07:37

Guten Morgen, Herr von der Burchard,

DrHJvdB hat geschrieben:Wir sind am ausliefern!
... aber warum tun Sie das dann nicht und melden statt der 200 Bestellungen "Wir haben 200 aktive Anwender" ?
Es sollte doch recht leicht möglich sein 200 Lizenzschlüssel und Programm-DVD's innerhalb von wenigen Stunden zu versenden; evtl. geht das doch sogar per Internet und e-mail.

DrHJvdB hat geschrieben:So mutig muss man nun auch nicht sein. Das Programm funktioniert ja reibungslos, hat halt noch paar Lücken. Z.B. der der Physiotherapie-Verordnung.
Ist nicht eine der Lücken die nicht vollständige Lizenzierung durch die KV?

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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Montag 21. März 2016, 08:32

Guten Morgen,

Sie könnten recht haben, was ein Hindernis bei der Anwendung ist: nämlich, dass der BFB und die DMPs NOCH nicht zertifiziert sind. Das liegt aber alles in Berlin bei der KBV und wir müssen halt noch die hoffentlich sehr kurze Zeit warten, bis wir auch diese Zertifizierungsnummern in den Händen halten.

Aber auch das wird demnächst alles geregelt sein. Keine Sorge: wir kommen!

Und wenn Sie mal schauen wollen: auch Ihre Icons, Notizen etc. kommen. Hierzu habe ich ja einen neuen Thread eröffnet. Was übrigens auch endlich fertig ist: eine Rücksprungmöglichkeit von Listen zu den Patienten an die jeweilige Stelle der Kartei. Oder z.B. das EBM-Regelwerk. Wir haken also Punkt für Punkt ab. Anders herum gesagt: es gibt immer weniger Gründe, T2med nicht einzusetzen

Es geht also tatsächlich zügig voran und wir werden ja sehen, ob ein neues Programm -wie ich es früher bereits einmal erlebt habe- an den alteingesessenen Programmen vorbei ziehen wird oder nicht. Das wird doch eine unheimlich spannende Zeit!
Jedenfalls ist mir die Situation 'David gegen Goliath' aus alten Zeiten noch vertraut :-) und ich bewahre halt meinen mir innewohnenden Optimismus.
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon Geigenberger » Montag 21. März 2016, 08:46

... ich freu mich schon wirklich drauf und bin schon sehr gespannt auf Ihr fertiges Produkt!
Dieser Spannungsbogen und die Vorfreude dauert halt schon arg lang.

A. Geigenberger

(Was ist "BFB"?)
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Montag 21. März 2016, 10:58

BFB: BlankoFormularBedruckung
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon Frankolas » Freitag 8. April 2016, 08:20

Und wann gibt es eine Antwort auf die " betriebswirtschaftlichen Gedankenspiele" mit dem
hochgerechneten Vertrieb von ca. 5700 Lizenzen.

@Herr Geigenberger, eine sehr interessante Zusammenstellung haben Sie da verfasst.
Hört sich zur Zeit wie das Projekt mit Space-X oder dem Tesla 3 an.
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Freitag 8. April 2016, 08:27

Frankolas hat geschrieben:Und wann gibt es eine Antwort auf die " betriebswirtschaftlichen Gedankenspiele" mit dem
hochgerechneten Vertrieb von ca. 5700 Lizenzen.


Nun ja, ich habe so noch wirklich nie gerechnet :-)
Ob Sie's glauben oder nicht: ich denke nicht so 'finanziell' oder in Excel-Tabellen - gesteuert. Mir kommt es einfach darauf an, eine wirklich ärztliche Software zu bauen und ich schaue nicht auf einen finanziellen Erfolg. Ich bin (und war) immer der Meinung: wenn das Produkt gut ist, regelt sich das alles von alleine. Dann wird alles gut!
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Freitag 8. April 2016, 09:48

ach so, ganz vergessen:

Geigenberger hat geschrieben:Ist nicht eine der Lücken die nicht vollständige Lizenzierung durch die KV?

A. Geigenberger


auch unsere DMPs sind jetzt von der KBV zertifiziert...
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon TMFreund » Sonntag 10. April 2016, 08:32

DrHJvdB hat geschrieben: Nun ja, ich habe so noch wirklich nie gerechnet :-)
Ob Sie's glauben oder nicht: ich denke nicht so 'finanziell'


Das finde ich bemerkenswert. Systemhäuser, die seit 20 Jahren am Markt sind und (spürbar) überhöhte Preise verlangen, müssen sich strecken. Man sollte auch verlangen können, dass die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens auf einer Ertragsplanung basiert. Viele sind schon Pleite gegangen.

Bezahlt haben wir T2MED ohnehin schon einmal, denn das Geld, welches Sie ohne "finanzielles Denken" offensichtlich reichlich ausgeben, stammt aus dem TURBOMED Verkauf oder ? Aus den erhobenen Lizenzgebühren und der zu hohen Softwarewartung. :o Verstehen Sie mich nicht falsch, das ist absolut ok. TURBOMED hatte dieses Geld aber nur von uns, den Anwendern. Es wäre kollegial gewesen, das Geld einfach an die Anwender zurückzugeben. :lol:
Der Umweg über ein (total kollegiales) neues Produkt, welches sich aber noch beweisen muss, ist evtl. auch eine Variante der Entschädigung. Leider kann ich es in meiner Praxis eher nicht gebrauchen.
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