T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

ein neues Arztprogramm, welches sich gerade in Entwicklung befindet.

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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon Geigenberger » Sonntag 10. April 2016, 08:55

Hallo,
... TMFreund hat geschrieben:Es wäre kollegial gewesen, das Geld einfach an die Anwender zurückzugeben. :lol:

.. ist ein bisschen viel verlangt!

Unser Wirtschaftssystem verstehe ich so: Wer gute Ideen hat oder wer etwas wagt, hat die Chance Geld - vielleicht sogar viel Geld - zu verdienen. Dies sei dem "Unternehmer" von Herzen gegönnt und was der Unternehmer mit seinem Gewinn (natürlich nach Steuern) macht, geht niemanden etwas an. Ich bewundere Bill Gates! Ich beneide ihn nicht!
Wenn dieses Prinzip aufgegeben wird, werden gute Ideen sehr viel seltener werden und keiner wird mehr etwas wagen. Innovationen in diesem Wirtschaftsraum finden dann schlicht nicht - oder kaum mehr satt. Oder woanders!

Oder aber es gibt viele so selbstlose Menschen wir Herrn Dr. von der Burchard.
Und da mache ich mir meine Sorgen!
(Darf ich eine indiskrete Frage Stellen, Herr von der Burchard? : Wie alt sind Sie? Jedenfalls wünschen wir Ihnen ein langes Leben!!)

Einen schönen Sonntag!
A. Geigenberger
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Sonntag 10. April 2016, 12:39

TMFreund hat geschrieben:
Das finde ich bemerkenswert. Systemhäuser, die seit 20 Jahren am Markt sind und (spürbar) überhöhte Preise verlangen, müssen sich strecken.


Das glaube ich eher nicht. Wieso müssen die sich strecken??? Ich denke eher, dass die ganz schön an den Ärzten verdienen.

TMFreund hat geschrieben:Bezahlt haben wir T2MED ohnehin schon einmal, denn das Geld, welches Sie ohne "finanzielles Denken" offensichtlich reichlich ausgeben, stammt aus dem ... Verkauf oder ? Aus den erhobenen Lizenzgebühren und der zu hohen Softwarewartung. :o


Bei diesem Thema ballt sich die Faust in meiner Tasche, aber wirklich!! Ich muss hier bei der Kommentierung aus gewissen Gründen sehr zurückhaltend sein - sorry...
Ich sag nur so viel: in dieser Zeit betrug die monatliche Software-Wartung -so weit ich mich erinnere und da habe ich glaub ich ziemlich recht- monatlich nur 35 oder 39 Euro. Und die ist seinerzeit auch niemals angestiegen, wenn neue Bestandteile hinzukamen. Und damals gab es auch niemals (!!!!) Module, diese 'Freischaltungen' und so was...

TMFreund hat geschrieben:Der Umweg über ein (total kollegiales) neues Produkt, welches sich aber noch beweisen muss, ist evtl. auch eine Variante der Entschädigung.


Ja, das können Sie gerne so sehen.

Sie müssten aber bitte einmal benennen, weshalb Sie unser neues Programm 'eher nicht gebrauchen' wollen. Was fehlt Ihnen denn genau?

Sagen Sie es und wir bauen es. Wir können wirklich alles bauen. Zeigen wir doch bereits: schauen Sie sich doch mal den 'Wahnsinn' unserer blitzschnellen weltweiten Praxis an. Mal echt: wo hat's so etwas schon mal gegeben??? Und wieso zeigt denn kein einziger Mitbewerber, dass er sowas auch kann? Und das noch in dieser wirklich coolen Arbeitsgeschwindigkeit ?? Beantworten Sie diese Frage doch mal für sich selbst...wobei ich ausdrücklich darauf hinweisen möchte, das diese weltweite DemoPraxis keinesfalls eine sog. Internet-Cloud-Lösung ist. Üblicherweise steht ja der T2med-Server in Ihrer eigenen Praxis und ist da vermutlich sogar noch schneller!

Schauen Sie sich mal unsere Geschwindigkeit an. Bei uns ist z.B. das Laborblatt so richtig fix. Wir haben das mit riesigen Datenbeständen getestet…mit über 140.000 Patienten und dennoch: schwupps ist das Laborblatt da. Oder: wir können jedes wichtige Betriebssytem (Windows, Mac, Linux, iPad, iPhone und zukünftig sicherlich auch Android) in beliebigen Kombinationen oder solo - ist doch ein Traum - oder?

Es ist wirklich ohnehin alles nur eine Zeitfrage, denn wir haben ja ein gutes Ziel. Und dieses Ziel (nämlich ein sehr gutes, ein sehr schnelles und ein sehr schönes ärztliches Programm zu bauen) steckt nicht nur in meinem Blut, sondern meine Mitarbeiter sind genauso motiviert! Und auch bei kritischer Selbstbetrachtung glaube ich, dass das schlichtweg ein ehrenwertes Ziel ist. Das ist es, woran ich denke - und nicht ans Geld. Wie ich schon schrieb: wenn T2med sein Ziel erreicht, regelt sich alles andere sowieso. Jemand wie Sie hingegen kann uns gerne eines Tages unterstützen, indem er T2med kauft. Je mehr Anwender T2med hat, umso besser ist es. Für alles: der Markt wird belebt, es gibt tolle neue Eigenschaften, der eine oder andere Mitbewerber müsste sich mal wieder richtig Mühe geben und versuchen, innovativ zu sein etc etc.
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Sonntag 10. April 2016, 13:05

#Geigenberger:

Ich stimme Ihnen zu: Fortschritt wird erreicht durch unternehmerischen Mut, echte Begeisterung und Innovation sowie durch die Bereitschaft, in die Zukunft zu investieren. Und so etwas brauchen wir in Deutschland auf möglichst vielen Gebieten. Ich finde es schade, dass weltweite Innovationen leider nicht öfters aus Deutschland kommen...

Naja, mich als 'selbstlos' zu bezeichnen...also so denke ich nun auch nicht. Ist schwierig zu erklären: ich habe halt eine ziemlich genaue Vorstellung von einer guten modernen Arztsoftware und daran arbeite ich halt, egal wieviel es kostet. Gefühlt bin ich sehr sicher, dass diese (gewaltige) Investition eines Tages irgendwie wieder 'reinkommt'...da mache ich mir die wenigsten Sorgen. Im Moment sorge ich mich eher, wenn ein Zugriff auf die Kartei mehr als 20 oder 30 msec dauert...da können Sie mal sehen: so kleingeistig bin ich, dass ich echt in Millisekunden denke :-) :-)

Ansonsten bin ich absolut noch jung genug und arbeite GERNE! Übrigens besonders gerne als Arzt in meiner Praxis, welche ich noch viele Jahre führen werde. Und ich habe 5 (ziemlich schlaue) Kinder, unter denen der ärztliche Berufsstand auch bereits vertreten ist. Jedenfalls wird T2med ein Familienunternehmen bleiben! Für Jahrzehnte bestehende Familienunternehmen gibt es ja nun in Deutschland viele Beispiele. Ich persönlich bin eher anspruchslos: so ist mein Lieblingsauto ein inzwischen 18 Jahre alter Mercedes-Kombi E 320 (ich bin sein Erstbesitzer), der sich fast noch wie ein Neuwagen fährt und in welchen meine vier Kites und zwei Bretter problemlos reinpassen. Und wenn dann noch ausreichend Wind herrscht, DANN bin ich so richtig zufrieden...
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon Geigenberger » Sonntag 10. April 2016, 19:05

DrHJvdB hat geschrieben:#Geigenberger: .......also so denke ich nun auch nicht. Ist schwierig zu erklären: ich habe halt eine ziemlich genaue Vorstellung von einer guten modernen Arztsoftware und daran arbeite ich halt, egal wieviel es kostet....

.... wea ko, dea ko! (Wie man in Bayern sagt) :)
Noch einen schönen Sonntag Abend! Und immer ausreichend Wind!

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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon Frankolas » Montag 11. April 2016, 19:47

DrHJvdB hat geschrieben: Jedenfalls wird T2med ein Familienunternehmen bleiben! Für Jahrzehnte bestehende Familienunternehmen gibt es ja nun in Deutschland viele Beispiele..


Das dachte ich vor meinem Wechsel von Medistar auf Turbomed damals auch. Von Arzt zu Arzt wurde geworben, und jetzt kommt der ganze Schleim schon wieder, sorry.
Sie haben mich mit dem Verkauf von Turboemd gewaltig enttäuscht.
Genau die gleichen Werbeslogans die Sie heute verwenden, waren damals für mich wichtig.

Ich - ganz persönlich - halte sie für einen Blender. Tut mir leid. Das musste raus.
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Re: T2med - betriebswirtschaftliche Gedankenspiele

Beitragvon DrHJvdB » Montag 11. April 2016, 20:59

Bleiben Sie bitte bei Ihrem alten Programm. Ein Blender bin ich mit Sicherheit nicht. Mehr möchte ich zu solch einem Beitrag nicht schreiben.
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