Warum ein Smartphone prima ist

ein neues Arztprogramm, welches sich gerade in Entwicklung befindet.

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Warum ein Smartphone prima ist

Beitragvon DrHJvdB » Sonntag 14. Februar 2016, 16:17

Nachdem bereits vielfach und sehr ausführlich darüber diskutiert wurde, ob die Benutzung eines iPhones oder iPads nun gefährlich ist oder doch nicht, möchte ich hier noch einmal eine Reihe von Beispielen aufschreiben, welches das Lager der Befürworter stärkt. Das ist jetzt keine Einladung, hier erneut das Thema Datensicherheit zu problematisieren. Hierzu gibt es ja Threads, wo man weiterhin die Datensicherheit diskutieren kann. Hier dreht es sich um etwas anderes. Vielleicht darum, zu zeigen, dass die Versorgung der Patienten profitieren kann. Das es einfach praktisch ist etc.

Ich schreibe einfach mal die Benefits auf, die ich mittlerweile einfach nicht mehr missen möchte.

Beispiel 1
nach der Praxis bin ich zu Hause und MFA ruft an: gerade sind die Laborwerte eingetroffen und da sei ein hoher Wert bei Pat xyz. Ich zücke mein iPad und schau mir schnell das Laborblatt an, welches ja den gleichen Stand hat wie in der Praxis: auf meinem iPad sehe ich die eben eingetroffenen Werte ebenfalls. Ein weiterer Blick in die Karteikarte gibt mir nochmal den Überblick über die Problematik. Ich überfliege noch mal schnell den letzten Entlassungsbrief etc. Jetzt kann ich der MFA sagen: ist okay, regeln wir morgen...und das alles mache ich vom Sofa aus (oder vom Garten etc)

Beispiel 2

bin auf einem Hausbesuch zB Altersheim. Dortiges Personal fragt nach irgendwas (Medikamente, Labor). Durch mein mobiles Gerät bin ich stets aktuell und umfassend über alles informiert. Direkt vor Ort schreib ich Rezepte und sage, die können aus der Praxis abgeholt werden - habe natürlich keinen Minidrucker dabei. (Wär natürlich toll, hätten die vor Ort einen Airprint-Drucker). Gleichzeitig kann ich bei Bedarf durch die integrierte AMDB (welche ja auch auf meinem iPad läuft) sofort jeglich NW oder KI oder Preise etc sehen.

Beispiel 3
-ich bin im Urlaub und ich möchte wissen, wie es einem langjährigen Patienten geht, dem ich sehr verbunden bin.
-habe vorm Urlaub was excidiert und möchte die Histologie sehen

Beispiel 4
Wieder auf Hausbesuch. Patient hat irgendwas dermatologisches: Foto! Das Foto ist ja sofort auch in der Praxis und dauerhafter Bestandteil der Kartei.
Dasgleiche bei Wunden, Dekubitus, Ulcera crura etc. Sehr schön auch: Foto-Dokumentation eines Erythems, Entzündungsverlauf. Ist einfach toll, wenn man auch vor Ort den Verlauf vorzeigen kann...

Beispiel 5
Altersheim zeigt mir irgendwas Schriftliches (Befund, Brief, irgendetwas halt). Ich mach einfach ein Foto davon und schwupps, hab ich das dauerhaft in meiner Karteikarte des Patienten. Die Dokumentation ist durch das Fotografieren von irgendwas so viel besser und vollständiger. Die Fotoqualität eines iPhones ist dermaßen gut, dass man jeden fotografierten Brief etc. gestochen scharf in der Kartei hat.

Mal so ein Zukunftsszenario in paar Jahren, wenn man nicht mit der Technik geht:
-im Altersheim: ach, Sie wissen gar nicht die Laborwerte?
-können Sie mir denn gar nicht sagen, welche Salbe Sie vor 1 Jahr aufgeschrieben haben
-können Sie nicht sagen, wie die Quick-Werte waren
etc etc.

Ich glaube, dass es in geraumer Zeit eine absolute Selbstverständlichkeit sein wird, dass man jederzeit alle Daten des Patienten bei sich hat: eben zum Wohle des Patienten...
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Re: Warum ein Smartphone prima ist

Beitragvon Stefan » Dienstag 16. Februar 2016, 23:36

Im worst-case fällt die Datenverbindung zur Praxis/ins Internet aus und das Smartphone ist nicht mehr so smart. :twisted:

Natürlich erleichtert ein Smartphone oder eine ebenso smartes Tablet die Arbeit aber man macht sich auch immer abhängiger von der Technik bzw. den Anbietern (Smartphone-Anbieter, Mobilfunkprovider, ...). Viel zu oft wird nur der best-case bei der Entwicklung betrachtet (stabile Daten-Verbindung in ausreichender Geschwindigkeit, ... ).
Gruß
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Re: Warum ein Smartphone prima ist

Beitragvon EWERKER » Mittwoch 17. Februar 2016, 00:01

In Gegenden ohne ausreichende Funkabdeckung, nimmt man einfach einen teuren Kugelschreiber mit: http://reseller.turbo-pacs.de/turbopen/ :lol:
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Re: Warum ein Smartphone prima ist

Beitragvon DrHJvdB » Mittwoch 17. Februar 2016, 04:13

Stefan hat geschrieben:Im worst-case fällt die Datenverbindung zur Praxis/ins Internet aus und das Smartphone ist nicht mehr so smart. :twisted:
Natürlich erleichtert ein Smartphone oder eine ebenso smartes Tablet die Arbeit aber man macht sich auch immer abhängiger von der Technik bzw. den Anbietern (Smartphone-Anbieter, Mobilfunkprovider, ...). Viel zu oft wird nur der best-case bei der Entwicklung betrachtet (stabile Daten-Verbindung in ausreichender Geschwindigkeit, ... ).


Nun gut, in solch einem worst-case müßte ich mir solch einen Laborbefund halt telefonisch durchgeben lassen, ist aber bei mir noch nie vorgekommen, dass die Verbindung zur Praxis nicht ging. Nun könnte man aber genauso gut annehmen, dass das Telefon ausfällt. Oder der Strom. Oder das D-Netz. Oder dass es kein Benzin mehr gibt und und und...
Man ist heute allerortens abhängig von Technik und diesen ganzen Dingen, so ist das nun mal heute überall. Eine da Vinci OP geht auch nicht ohne Rechner und Strom.

Ich wollte ja nur schreiben, wie toll das Benutzen der richtigen Technolgie eben ist und ich möchte es wirklich nicht mehr missen.
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Re: Warum ein Smartphone prima ist

Beitragvon DrHJvdB » Mittwoch 17. Februar 2016, 04:19

EWERKER hat geschrieben:In Gegenden ohne ausreichende Funkabdeckung, nimmt man einfach einen teuren Kugelschreiber mit: http://reseller.turbo-pacs.de/turbopen/ :lol:


Hab ich mir mal durchgelesen. Coole Technolgie!
Der ziemlich große Wermutstropfen: der Preis!

Geht das nicht günstiger? Dann würde ich das glatt in T2med einbauen. Aber ohne Erhöhung der monatlichen Wartung natürlich! :-) :-)
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