Telefonkosten begrenzen...??!!!

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Telefonkosten begrenzen...??!!!

Beitragvon benni » Freitag 21. November 2014, 21:41

Wollte mal hören, ob es im Forum Ideen/Lösung zu den horrenden Telefonkosten gibt, die man in einer Praxis so "verbraucht".
Habe einen Telekom-ISDN Business Anschluss. Business deshalb, weil die innerhalb von 8 Std. eine Entstörung garantieren....
Kosten waren so um die 130-150 Euro mtl., habe dann auf eine All-Net-Flat umgestellt und zahle jetzt konstant 107 Euro mtl.
Finde ich aber immer noch superteuer - zumal es All-Net-Flats vom Handy für wesentlich (!) preisgünstiger gibt...

Wer hat da Lösungen/Ideen bereits umgesetzt?

:)
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Re: Telefonkosten begrenzen...??!!!

Beitragvon Johnny » Freitag 21. November 2014, 21:55

Hallo benni,

schon seit Jahren bei Vodafon und zahle für mein ISDN/Internet 6000Flatrate-Anschluß 44,95 €. Zusätzlich mit den Handyanrufen (kosten extra, nicht in der Flatrate drin) komme ich dann im Monat auf ca 55€.
Aber meine Praxis ist klein. (2 Arzthelferinnen). Telefoniert und gefaxt wird nach meiner Ansicht genug! :lol:

Gruß aus Kiel

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Re: Telefonkosten begrenzen...??!!!

Beitragvon benni » Freitag 21. November 2014, 21:58

@johnny:
danke für den Tipp! werde Vodafon mal "auschecken" 8)

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Re: Telefonkosten begrenzen...??!!!

Beitragvon wahnfried » Samstag 22. November 2014, 10:07

...bin früħer mał von Telekom ohne DSL zu Arcor incł. DSL gewechsełt, da die ISDN-Tełefonanłage nach einem Gewitter ausstieg und es bei Conræd gerade ein mit Arcor gekoppeltes Sonderangebot gab. Da war dann auch eine Flaŧrate für Festnetz dabei, was sich deutłich kostenmindernd ausgewirkt hatte.

Trotzdem gab es noch Unzufriedenheiŧ – bin dann vor etwa 7 Jahren zu (damals) Alice gewechselt (Das ist jetzt O2). Kosten seitdem monatlich alles in allem um 40 Euro. (35,.. kommt auch mal vor...). Ich vermeide allerdings undringende Rückrufe auf Handys.

Man kann sich aber nicht darauf verlassen, dass eine solche Umschaltung reibungslos geht - daher IMMER in eine Urlaubsphase legen. Ich hatte mir zusagen łassen, dass die Unterbrechung nur wenige Stunden maximal wäre - und hatte einen ganzen Tag kein Telefon und kein Internet - dafür aber eine Handy-Rechnung von 70 Euro nur für die entnervten Anrufe bei der Hotline von Alice (incl. Warteschleifen-Tortur während laufender Sprechstunde)... Natürlich dabei wieder das Schuld-ping-pong Richtung Telekom...

Das man nicht selbst beim alten Anbieter kündigen darf, ist ja wohl bekannt. Nummern-Mitnahme klappt nur, wenn die neue Telefongesellschaft das alles organisiert. Das "Funktionieren" der Rufnummern-Mitnahme würde ich mir immer schriftlich zusagen lassen.

Habe auch schon überlegt, wieder zur Telekom zurückzuwechseln, da es öfter vorkommt, dass Patienten eine ständig besetzte Leitung beklagen, obwohl in dieser Zeit wirklich gerade nicht telefoniert wurde (wenn ich dann aber einen Probeanruf mache, geht es immer...). Da ich aber noch echtes ISDN habe (...wähne ich jedenfalls), mag ich mich nicht dafür entscheiden, da bei der Telekom Neukunden wohl kein echtes ISDN mehr bekommen können. Und das Faxen via VOIP wurde doch oft als fehleranfällig hingestellt - da habe ich noch nicht gehört, dass sich dies verbessert hätte.

Grüsse, Wahnfried
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Re: Telefonkosten begrenzen...??!!!

Beitragvon Stefan » Samstag 22. November 2014, 10:31

Wir zahlen für den Call & Surf-Anschluss (ISDN, DSL 16.000, Festnetzflat, Internetflat) bei der Telekom 38,95 €.
Dazu kommen dann noch die Gebühren für Mobilfunk-Telefonate von ca. 4-5 €.

Leider werden Neuverträge bei der Telekom nicht mehr mit ISDN, sondern VoIP angeboten, wie von Wahnfried bereits erwähnt.
Dabei kommt man zwar noch günstiger aber mit dem Faxen soll es noch Probleme geben.

In den AGBs dazu steht, dass eine Störung innerhalb von 24h beseitigt werden soll aber beim letzten Mal (2mal bereits Blitzschlag
mit Zerstörung der gekauften Telefonanlage) kam der Techniker erst nach ca. 36h, um den defekten DSL-Splitter kostenlos auszutauschen.
Am Anschluss war nichts, nur halt Splitter und Telefonanlage bei uns, d.h. mit Austauschgeräten hätten wir das Problem selbst kurzfristig erledigen können.

Ein Telefonanschluss kann bei eine Arztpraxis auch mal für einen Tag ausfallen ohne, dass die Patienten sauer werden o.ä. .
Beim Online-Kundencenter der Telekom kann man in dem Fall auch die Praxis-Rufnummer auf das Handy legen lassen.
Gruß
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Re: Telefonkosten begrenzen...??!!!

Beitragvon benni » Samstag 22. November 2014, 10:56

ja, genau die zwei Dinge sind es , vor denen ich großen Respekt habe:
Umschaltung auf neuen Anbieter mit tagelangem Erreichbarkeitsproblem (habe das gerade zu Hause von Telekom zu 1&1 durchgeführt: 5 Tage!!! Das geht für eine Praxis gar nicht…)
Dann ist meine Nummer natürlich extrem wichtig, die darf nicht einfach "verloren gehen"…
Und dann noch die ISDN bzw. VoiP Sache: wobei ich dazu sagen muss: habe bei der Umstellung zu 1&1 eine Fritzbox (als branding mit 1&1 Aufdruck) von denen bekommen, die diesen ISDN Anschluss intern super simuliert - ist wie vorher mit echtem ISDN!
Dafür zahlt man 3 Euro mtl dazu und die ganze Hardware drum herum kann bleiben - hat tadellos funktioniert mit der alten ISDN Telefonanlage: einstecken in den S0-Bus und fertig!

Was mich bei dieser Alternative aber stutzig gemacht hat… ich hatte da mal Probleme mit der Konfiguration und hab einen 1&1 Techniker angerufen. Der hat sich ganz locker mal
"auf meine Fritzbox draufgeschaltet" und konnte dann alles (!) sehen und einstellen. Nun hängt so eine Box ja in der Praxis auch im Praxisnetz… Grusel Grusel, wie weit sind denn da meine Daten auf dem PC noch entfernt... :shock:

Es muss aber wohl auch gehen, dass man seine eigene Fritzbox dranhängt und manuell konfiguriert, dann macht 1&1 keinen "technischen Support" mehr, lt. telefonischer Auskunft 8)

meine Lösung: ich werde bei der Telekom bleiben und versuche den Tarif zu ändern :-)

Danke an alle für die Infos!!
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Re: Telefonkosten begrenzen...??!!!

Beitragvon Macros » Samstag 22. November 2014, 16:53

Nur noch ein kurzer Einwand...

Hier werden aber verschiedene Kategorien der Kosten miteinander verglichen...

So wie ich es lese ein echter Business Anschluss mit den "normalen" Telefonanschlüssen... Eine Entstörung bevorzugt immer erst den Business Kunden, da hier zum Teil sogar echte SLA Strafen winken können.

Gruss
J
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Re: Telefonkosten begrenzen...??!!!

Beitragvon benni » Samstag 22. November 2014, 16:57

ja, sie haben recht! Das sollte man unbedingt bedenken!
Nur ist die Frage wieviel einem eine schnelle Entstörung wert ist… bei Mehrkosten von über 600 Euro pro Jahr ein ziemlicher Luxus :roll:
- aber wenn man es denn braucht super :lol:

Danke aber für Ihre Anmerkung!
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Re: Netztrennung!!!

Beitragvon wahnfried » Samstag 22. November 2014, 18:38

benni hat geschrieben:Was mich bei dieser Alternative aber stutzig gemacht hat… ich hatte da mal Probleme mit der Konfiguration und hab einen 1&1 Techniker angerufen. Der hat sich ganz locker mal
"auf meine Fritzbox draufgeschaltet" und konnte dann alles (!) sehen und einstellen. Nun hängt so eine Box ja in der Praxis auch im Praxisnetz… Grusel Grusel, wie weit sind denn da meine Daten auf dem PC noch entfernt... :shock:!

Haben Sie das Zugangs-Passwort zur Fritz!-Box nicht verändert? oder gibt es da einen "Superuser-"Zugang für 1&1?

Ich habe das Internet nur an einem separaten Linux-PC laufen., zum Praxis-PC geht nur wegen der Labor-DFÜ ein Kabel zwischen NTBA und Fritz!-PCI-Card im "Abruf-PC" . Darüber funktioniert auch Fritz!Fax. Das DSL-Modem kann bei Bedarf via WLan im Bereich der Praxis angesprochen werden, ich habe es als "nicht sichtbares WLAN-Netzwerk" eingestellt, wenn ich es nicht benötige, ist es aber per Hardware-Schalter am Modem ausgeschaltet.

So kann ich mein Internet-Notebook zur Not auch mal ins Sprechzimmer mitnehmen, ohne das Praxis-Netzwerk am Internet irgendwie angeschlossen zu haben.

Grüsse, Wahnfried
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Re: Netztrennung!!!

Beitragvon benni » Samstag 22. November 2014, 21:41

wahnfried hat geschrieben:Haben Sie das Zugangs-Passwort zur Fritz!-Box nicht verändert? oder gibt es da einen "Superuser-"Zugang für 1&1?


klar, die Fritbox hat ein eigenes Password… die 1&1 Techniker haben da aber so einen Super-User-Port, der wohl bei der Erstkonfiguration mit erstellt wird. :roll:
geht man hin und setzt die ganze Box zurück und konfiguriert manuell, dann macht 1&1 keinen technischen Support mehr… das wollte ich eigentlich trotzdem mal
zu Hause ausprobieren, bin aber aufgrund des Zeitaufwandes derzeit noch nicht dazu gekommen.

In der Praxis würde ich mich aber auf so eine faule Nummer nicht einlassen (obwohl ich auch da natürlich nicht garantieren kann, dass die Fritzbox
kein Einfallstor für irgendjemanden ist... :| )

PS. ich hatte schon ersthaft erwogen, meinen Fernzugriff wieder über einen ISDN-Telefon-Kanal direkt auf die Fritzcard zu realisieren, dann könnte das ganze Netzwerk der Praxis vom Internet ab - ist dann aber doch leider nicht für mobilen Zugriff geeignet... und dann warte ich da ja noch auf die Details zum Fernzugriff von T2med bevor ich irgendwas grundlegend ändere :D :D
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