Abomed

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Abomed

Beitragvon Gast » Samstag 14. Januar 2006, 19:07

Hallo,

ich bin zwar gerade von Abomed nach 14 Jahren zu Turbomed gewechselt, bin aber doch der Meinung, daß dieses Programm gerade für kleinere und mittlere Praxen immer noch sehr interessant ist, wenn man keine elektronische Karteikarte braucht.

Wenn man sicher dauerhaft unter 500 Scheine bleibt (incl. Notdienst und Vertretung), würde ich allerdings EL empfehlen, dort wurde in 2004 für kleine Praxen ein Softwarepreis von 500Euro und ein Wartungspreis von 29 Euro angeboten (nachfragen, ob das heute auch noch so ist!).


ABOMED-Eigenschaften aus meiner Sicht:

NACHTEILE:

-nur Tastaturbedienung

-reines Abrechnungs-/Formulardruckprogramm mit optionaler Textverarbeitung, also ohne elektronische Kateikarte

-in der Statistik keine Suche nach Diagnosen möglich

-Diagnosen aus der Formularschreibung werden nicht automatisch in die Abrechnung übernommen.

-Netzwerkversion erfordert einen separaten Server

-Keine ADT- oder BDT- oder GDT-Schnittstelle, es ist also schwer, Daten zu übertragen, weiß nicht, ob es da ein Angebot von Abomed selbst gibt...

-Kein zentraler Druckmanager für die Netzwerkversion

-Datensicherungsroutine ist wohl integriert, ich empfehle aber die Lösung über eine Batch-Datei, die per Desktop-Verknüpfung angesteuert wird.

VORTEILE:

-Sinnvolle Arbeitsabläufe

-keine überfrachtete Funktionalität

-Anpassbarkeit an individuelle Bedürfnisse leicht durchführbar (auch Veränderungen in den Formularen recht leicht per Editor machbar, wenn man das Prinzip verstanden hat - nicht offiziell)

-Sinnvolle Auswahlmethodiken aus Listen, Sortierungswechsel leicht während der Suche durchführbar

-läuft selbst auf 300-MHz-Rechner mit Windows 98SE gut (nur das KBV-Prüfmodul erfordert Hauptspeicher ab 256MB)

-Das Programm verewigt sich nicht in der Registrierung des Betriebssystems, das komplette Programm läßt sich also leicht von einem Rechner auf einen anderen transplantieren...

-Daher Übertragung auf ein Arbeitsplatz-Notebook möglich, das dann zu Hausbesuchen mitgenommen werden kann. Das habe ich auch über Batchdatei gelöst... ist nicht offiziell (Die Rückübertragung der Daten erfordert dann aber Handarbeit)

-KEINE ANSCHAFFUNGSKOSTEN außer für das Textverarbeitungsmodul

-SOFTWAREWARTUNGSPREIS unter Turbomed-Niveau (netto 25-30 Euro im Monat), dabei erscheint Medikamentenwerbung nur, wenn man zustimmt

-IfAP-Einbindung (in der DOS-Version)

-nette und kompetente und zu den angegebenen Zeiten gut zu erreichende Hotline

-Komplettsicherung als gepacktes Programm passt locker auf eine 100MB Zip-Diskette, Teilsicherung der relevanten Daten möglich


??Und warum habe ich dann doch gewechselt??

Meine Praxis habe ich gerade zur Gemeinschaftspraxis erweitert, so daß die fehlende Diagnosensuche in der Statistik bei weiter größerwerdender Praxis mir zu sehr auf den Nägeln brannte. Sonst war ich bei Scheinzahl von um die 700 je Quartal mit Notdienst/Vertretung gut zurechtgekommen.

Das Fehlen der elektronischen Karteikarte war für mich sogar das Kriterium, vor 14 Jahren ABOMED zu abonnieren, da ich bewußt eine Papierkartei führe.

Viele Grüsse

Wahnfried
Gast
 

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