CGM M1 Pro Erfahrungen?

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CGM M1 Pro Erfahrungen?

Beitragvon nmndoc » Mittwoch 28. Februar 2018, 09:55

Hallo,

da der Bereich mit "anderen Systemen" ja nicht mehr wirklich existriert, hier die Frage: Kennt Jemand das System / verwendet es? Ist das eine Variante von TM oder einfach ein komplett anderes System?
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Re: CGM M1 Pro Erfahrungen?

Beitragvon mschiller » Mittwoch 28. Februar 2018, 10:03

im Prinzip ist das ein ganz anderes System, wenngleich sich die CGM-Systeme schon ein wenig annähern. Gleich sind solche Sachen wie die Verknüpfung mit ifap.
Aber, meines Erachtens sind die Unzufriedenheit mit Turbomed, ja nicht dem Turbomed geschuldet, das halte ich persönlich immer noch für ein hervorragendes Programm im Vergleich zu anderen, gerade was Makros und Ablaufsteuerung angeht. Das was immer mehr nervt sind die wenig qualitätsgesicherten Updates, die zunehmende Verbindung mit irgendwelchen CGM-Servern, die Preispolitik (die damals in den Anfängen so ganz anders war und durch den damaligen Geschäftsführer und jetzigen Geschäftsführer von t2med mal einfach so als obsolet betrachtet wurde mit dem Hinweis wenns ihnen nicht passt kündigen sie eben), der Umgang mit Programmfehlern (Abstreiten bis der Arzt kommt) verbunden mit dem permanenten Hinweis auf den Systempartner, der oft selbst nichts machen kann. Dies alles geschuldet dem, was man Share-Holder-Value nennt.

Und das alles haben sie bei allen anderen CGM-Systemen auch
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Re: CGM M1 Pro Erfahrungen?

Beitragvon nmndoc » Mittwoch 28. Februar 2018, 10:12

danke. Ja, die Abhängigkeit von CGM an sich wäre ja schon ein KO-Kriterium. Die Hoffnung ist/war, dass das System (beworben ja für MVZ), die Anforderung eines MVZ besser abbilden kann, als es TM tut. Und irgendwie klang es so, als wäre M1 evtl. die Business-Variante, während TM dann "Home Pro" ist ;-)
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Re: CGM M1 Pro Erfahrungen?

Beitragvon McLeod » Mittwoch 28. Februar 2018, 10:24

@mschiller
Wobei man schon sagen muss, daß sich gerade die Preisgestaltung bei den verschiedenen CGM-Programmen schon noch deutlich unterscheidet. Wer mal das "Vergnügen" hatte, eine Medistar-Quartalsrechnung zu bekommen oder -Gott bewahre- sogar eine Zusatzfunktion (also so esoterische Dinge wie GDT oder LDT) kaufen zu müssen, der hält TurboMed glatt für das Schnäppchen des Jahrtausends.

Grundsätzlich würde ich bei einer Neuanschaffung eher versuchen, CGM zu meiden. Je nach benötigtem Funktionsumfang gibt's genug andere Möglichkeiten.
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Re: CGM M1 Pro Erfahrungen?

Beitragvon McLeod » Mittwoch 28. Februar 2018, 10:28

@nmndoc
Mehrstandort-MVZ? Wenn ja, würde ich eher mal bei Indamed vorbeischauen. Die haben zumindest 'ne brauchbare "Mehrstandort-Server-Synchronisationslösung".
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Re: CGM M1 Pro Erfahrungen?

Beitragvon nmndoc » Mittwoch 28. Februar 2018, 10:54

McLeod hat geschrieben:@nmndoc
Mehrstandort-MVZ? Wenn ja, würde ich eher mal bei Indamed vorbeischauen. Die haben zumindest 'ne brauchbare "Mehrstandort-Server-Synchronisationslösung".


Ja, danke. Die stehe schon auf der potentiellen Einkaufsliste. Die Synchronisation war tatsächlich mal ein Thema (und wird es evtl. auch wieder) - wir überlegen aber, ob wir nicht ohnehin einen zentralen Server für alle verwenden. Ursprünglich für TM geplant, damit dort alle auf der selben Datenbasis arbeiten einfachere Abrechnung möglich ist, keine doppelte HzVs etc. (Zusammenführen mehrerer TM-Installationen in eine haben wir schon mal gemacht, war eigentlich unproblematisch, allerdings war dann eine der beiden auch nicht mehr weiter bestehend, also nur historische Daten).
Ich frage mich auch, wie die Synchronisation wohl skaliert und wie robust diese ist - zB. bei 10+ Standorten (müssten ja alle mit allen sein - vermutlich aber Außenstelle schickt an HS und die verteilt es an alle bzw. umgekehrt). Außerdem kostet das Modul m.E. je Standort extra, was dann monatlich doch ein nettes Sümmchen macht.
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Re: CGM M1 Pro Erfahrungen?

Beitragvon McLeod » Donnerstag 1. März 2018, 01:12

Wenn wir hier von 10+ Standorten sprechen, liegen wir wohl irgendwo zwischen 50 und 150 Clients. Um das mit 'nem zentralen TM-(Terminal-)Server abzubilden, ist aber auch ein ganz ordentlicher Aufwand zu betreIben. Zumindest dann, wenn das Ganze im TM-relevanten Bereich gut performen soll (i/O- und Single-Core-Leistung). Dazu kommen noch redundante High-Speed-Netzanbindung, performanter VPN-Server, Failover-Lösung usw. Kostet dann alles auch ordentlich Geld.

Was also schlußendlich kosten-/nutzentechnisch besser dasteht, ist sicherlich eine interessante und spannende Frage. Auf jeden Fall ein nettes "Projektchen":
Ist mal was anderes als die typische 1-2 Standort und 10-30 Client Standardpraxis....

Was ich pesönlich im Moment auch recht spannend finde, ohne mich allerdngs wirklilch näher mit Kosten oder genauer Funktionsweise beschäftigt zu haben, ist diese In-Suite-Geshichte von Doc Cirrus. Ist zwar noch relativ neu und unbekannt, aber die Lösung mit dem "schlüsselfertigen" Linux-Server hat -gerade in Bezug auf Beriebs- und Wartungsaufwand- schon 'nen gewissen Charme. Außerdem bieten auch die eine Sync- bzw. Replikationslösung an.
Für HZV-Opfer ist bei denen aber -soweit ich wei0- nix geboten.
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Re: CGM M1 Pro Erfahrungen?

Beitragvon nmndoc » Freitag 2. März 2018, 14:59

McLeod hat geschrieben:Wenn wir hier von 10+ Standorten sprechen, liegen wir wohl irgendwo zwischen 50 und 150 Clients.


ja aber eher Richtung 50.

McLeod hat geschrieben:Um das mit 'nem zentralen TM-(Terminal-)Server abzubilden, ist aber auch ein ganz ordentlicher Aufwand zu betreIben. Zumindest dann, wenn das Ganze im TM-relevanten Bereich gut performen soll (i/O- und Single-Core-Leistung). Dazu kommen noch redundante High-Speed-Netzanbindung, performanter VPN-Server, Failover-Lösung usw. Kostet dann alles auch ordentlich Geld.


Da der Plan schon älter ist, bisher aber aber immer zurückgestellt wurde, muss man ohnehin nochmal neu kalkulieren. Manche Dinge - ZB Hyper-V vs. VMware müssen auch nochmals neu bewertet werden. Aber grundsätzlich war mal die Größenordnung 2x10 Core (+HT) was bei angenommenen max 20-30 gleichzeitigen Usern (die was tun) zumindest mal 1 Core/User entsprechen würde. Genügend RAM - klar. Und das Ganze auf ein SSD-RAID - evtl. NVMe - außer Dokumentenablage, da muss es wohl SAS tun oder gleich ein schnelles NAS/10 GBit.

Was die Kosten angeht - ja, das kann sich schon sehen lassen (aber ganz so schlimm ist es auch nicht). Man darf aber auch nicht vergessen:

- Lizenzkosten Praxis-SW (und SW-Wartungskosten!) sind bei der zentralen Lösung/gemeinsamen Datenbanki.d.Regel deutlich günstiger als Wartung x Standorte (bzw. Lizenzkauf x Standorte) (natürlich auch habhängig welches PVS).
- Die Vernetzung wird ohnehin benötigt, da HzV-Box und künftig TI gemeinsam verwendet werden (müssen) (ggf. daher auch redundante Leitungen notwendig).
- An jedem Standort einen eigenen, kleinen Server (+Wartung) summiert sich auch (+ggf. Kosten für Synchronisation Jeder mit Jedem)

Falls es doch TM bleibt - kommen noch folgende Faktoren hinzu:
- Gemeinsame Datenhaltung (zB bei Vertretung etc)
- Gemeinsame Abrechnung (KV will EINE Datei über alles, TM liefert aber einzelne - muss von Hand zusammengefasst werden)

Was die Leitung betrifft: RDP benötigt ja zum Glück nicht so viel. Am Hauptstandort haben wir m.E. herade 200/20 oder 200/40 - wäre aber auch mehr möglich (inkl. Glas-synchron, wenn man will). Die Zweite Leitung müsste ich nachsehen, wurde bisher noch nicht verwendet (unterschiedlich Medien, also nicht 2x DSL zB). An den Standorten bei fast allen zB Kabel+DSL. Die Frage wäre ja auch, ob man im Notfall (zB am Außenstandort ist DSL weg - LTE), nicht einfach auch von 1-2 Rechnern aus weiter arbeitet (und unabhängig davon passt sich das Bandbreitenmanagement der Firewall/Gateway dynamisch der verfügbaren Bandbreite an - wir könnten zB dann auch "Internet-Download" blocken, wenn LTE verwendet wird und oder man wählt für bestimmten Traffic autom. die Leitung, mit der niedristen Latenz usw.).

McLeod hat geschrieben:Was also schlußendlich kosten-/nutzentechnisch besser dasteht, ist sicherlich eine interessante und spannende Frage. Auf jeden Fall ein nettes "Projektchen":
Ist mal was anderes als die typische 1-2 Standort und 10-30 Client Standardpraxis....


das stimmt :-)
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