18.3.1 Patienten löschen dauert nun mehrere Minuten

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18.3.1 Patienten löschen dauert nun mehrere Minuten

Beitragvon gpfeilm » Dienstag 25. September 2018, 10:50

Wir haben vor kurzem von TM v18.1.2 auf v18.3.1 umgestellt. Nun dauert das Löschen eines einzelnen Patienten, selbst mit wenig Karteieinträgen, mehrere Minuten (mehr als 5 min!). Auf dem Server sieht man dann eine CPU-Last der Datenbank von knapp 5 % ohne hohe Schreib- oder Leseaktivität.

Gibt es ein alternatives Löschverfahren? Ich kann nicht für 10 Patienten die Station für eine Stunde blockieren.
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Re: 18.3.1 Patienten löschen dauert nun mehrere Minuten

Beitragvon nmndoc » Dienstag 25. September 2018, 11:35

Halllo,

mal abgesehen davon, weshalb Sie überhaupt Patienten löschen (dachte das wäre die absolute Ausnahme): Wenn Sie die aktuelle Version installiert haben kommt doch nach dem Start (zumindest bei uns) so ein Hinweis "die letzte Datenbankprüfung ist länger als xy her) (oder so) - haben Sie die mal gemacht? Bzw. generell die Datenbankwartung/Reorg? evtl. hilft das was.
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Re: 18.3.1 Patienten löschen dauert nun mehrere Minuten

Beitragvon SFeu » Dienstag 25. September 2018, 13:40

Uns ist das zufälligerweise auch aufgefallen (im Rahmen der TI-Installation).
Patienten löschen wir sonst selten.
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Re: 18.3.1 Patienten löschen dauert nun mehrere Minuten

Beitragvon mschiller » Dienstag 25. September 2018, 14:39

habs ausprobiert, tatsächlich grusselig lange, allerdings schon abhängig von der zahl der eintrräge und der zusätzlich abgespeicherten Dokumente
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Re: 18.3.1 Patienten löschen dauert nun mehrere Minuten

Beitragvon RAMöller » Dienstag 25. September 2018, 17:48

Es dauert ewig und 3 Tage, rechnerunabhängig.
Wir löschten schon mal bei doppelten Patienten, deren Karteien zusammengeführt werden müssen. Der "falsche" Fall stört ggfs. beim nächsten Einlesen der Karte.
Alternativ könnte man anstelle von Löschen an Umbenennen denken, es ist aber unsicher, da beim Einlesen der "Falsche" gefunden werden kann.
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Re: 18.3.1 Patienten löschen dauert nun mehrere Minuten

Beitragvon rfbdoc » Dienstag 25. September 2018, 19:32

Die Sicherheitsabfrage weist ja schon auf die lange Dauer hin.
Hintergrund ist offensichtlich, dass die Löschroutine vermutlich im Rahmen der DSGVO geändert wurde. Früher wurde der Patient nur in der PraxisDB gelöscht. Die verklinken Dokumente aus TurboMed\Dokumente\Video oder TurboMed\Dokumente\Sonstige u. a. wurden nicht mit gelöscht. Sie blieben verwaist in den Ordnern zurück. Das war alles andere als korrekt.
Jetzt werden auch diese Dokumente gelöscht. Dazu wird das komplette Verzeichnis Dokumente vermutlich nach dem Suchschlüssel Geburtsdatum-Patientennummer durchsucht und die zutreffenden Dateien gelöscht. Je nach Größe des Verzeichnisbaums beansprucht dies entsprechend Zeit. Ich habe es gerade getestet und einen neuen Patienten von gestern gelöscht. Nach Rücksicherung der PraxisDb liessen sich die in der Kartei abgelegten verlinkten Dokumente (Sonobilder, Dokumentenscans) erst wieder aufrufen, nachdem ich auch eine komplette Rücksicherung der Dokumente durchgeführt hatte. Das war früher definitiv anders.
Programmtechnisch ist die neue Löschroutine somit aus meiner Sicht korrekt, "gut Ding will Weile haben", das nervt natürlich wenn häufig Patienten gelöscht werden, speziell in Altpraxen wo über mehrere Jahrzehnte Ordner gescannt werden müssen.
Grüße
R.F.B.
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Re: 18.3.1 Patienten löschen dauert nun mehrere Minuten

Beitragvon gpfeilm » Dienstag 9. Oktober 2018, 16:26

@nmndoc:
Wir löschen Patienten, die nur beim Vorgänger waren und die der Arzt noch nie gesehen hat. Dabei vernichten wir auch die Karteikarten, die mehrere Schränke belegen.
Ein Reorg der Datenbank hat keine nennenswerte DB-Größen- oder Zeitdauerverringerung gebracht.

@rfbdoc:
Ja. Offenbar wird in der Datenbank und auf der Festplatte ohne Index gesucht, daher die kontinuierlichen Lesezugriffe beim Löschen.
Unverständlich, weil ja jedes externe Dokument und alter Arztbrief in der Karteikarte über den Pfad referenziert wird.

Wir löschen jetzt in dem TurboMed, welches auf dem Server selbst installiert ist. Die Dateien und Datenbank liegen dabei auf einer SSD-Festplatte.
Das Löschen dauert dann noch ca. 2 min/Patient statt über 11 min auf einem der Clients - das kann aber nur außerhalb des normalen Betriebs erfolgen, weil die Clients sonst minutenlang "hängen".

BTW: die neue DSGVO-Selektion der Patienten, die über 10, 15, 30 Jahre nicht da waren, ist wenig hilfreich, weil sie endlose Exportdateien mit Karteieinträgen generiert anstelle einer einfachen Liste "Patient, Nr., zuletzt da" mit der Möglichkeit die selektieren Einträge direkt anzuspringen oder direkt zu löschen.
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