Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

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Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon McLeod » Montag 21. Mai 2018, 13:48

Tach allerseits! :-)
Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch.
Um eine bereits per VPN angebundene Nebenbetriebsstätte an die TI anzuschließen, bräuchte man doch -rein technisch gesehen- nur den zusätzlichen Kartenleser, eine zweite SMC-B und die entsprechende Einrichtung im (wie gefordert mandatenfähigen) Konnektor.
Kann mir aber nicht vorstellen, daß das so einfach sein kann, da das bestehende eigene VPN doch garantiert wieder unter die Rubrik "total böse und unsicher" fällt und man deshalb wieder irgendeinen Telemed-Kram kaufen soll. Weiß da jemand genaueres?
Außerdem findet sich auch nirgendwo auf der CGM-Homepage ein "Erweiterungsangebot" zur Anbindung zusätzlicher Betriebsstätten, wie es z.B. Medatixx und quasi alle anderen gelistet haben. Kann doch nicht sein, daß man bei CGM pro Betriebsstätte ein "Vollpaket" bestellen muß und dann zum Schluß in jeder Betriebsstätte einen Konnektor stehen hat. Oder etwa doch?
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon nmndoc » Dienstag 22. Mai 2018, 07:27

McLeod hat geschrieben:Tach allerseits! :-)
Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch.
Um eine bereits per VPN angebundene Nebenbetriebsstätte an die TI anzuschließen, bräuchte man doch -rein technisch gesehen- nur den zusätzlichen Kartenleser, eine zweite SMC-B und die entsprechende Einrichtung im (wie gefordert mandatenfähigen) Konnektor.
Kann mir aber nicht vorstellen, daß das so einfach sein kann, da das bestehende eigene VPN doch garantiert wieder unter die Rubrik "total böse und unsicher" fällt und man deshalb wieder irgendeinen Telemed-Kram kaufen soll. Weiß da jemand genaueres?
Außerdem findet sich auch nirgendwo auf der CGM-Homepage ein "Erweiterungsangebot" zur Anbindung zusätzlicher Betriebsstätten, wie es z.B. Medatixx und quasi alle anderen gelistet haben. Kann doch nicht sein, daß man bei CGM pro Betriebsstätte ein "Vollpaket" bestellen muß und dann zum Schluß in jeder Betriebsstätte einen Konnektor stehen hat. Oder etwa doch?


Die NBS rechnet über die HBS ab, oder? Dann ist m.E. EIN Konnektor richtig (und mehr wird vermutl. auch nicht gefördert). Sie benötigen auch nur eine SMC-B (Nicht pro Kartenleser einer) - den können Sie bei Bedarf aus einem anderen leser remote "ausborgen" (in der TI-Konnektor-Konfig heisst der Punkt "remote Kartenleser ... da gibt man an, wo sich die Karte befindet). HBS+NBS wären also der selbe Mandant.
Ein Mandant kann übrigens nur EINEM Konnektor zugewiesen sein, daher "könnte" (da bin ich mir im Moment nicht mit den Abhängigkeiten sicher, aber Mandant-ID ist doch die BSNR?) es sein, dass ein eigener Konnektor in der NBS technisch ohnehin nicht geht. Die Kartenleser werden ja einem Konnektor zugeordnet, und ein Mandant hat max einen Konnektor. Da Mandant = BSNR ist (?) dürfte mehrere Konnektoren auf die selbe BSNR nicht gehen und abrechnungstechnisch kann/darf die NBS evtl keinen Konnektor auf die eigenen NBS-BSNR verwenden? (mal von o.g. Förderung abgesehen).

VPN ist übrigens ok. Aber: Latenz potentielles Problem (kann ich Ihnen bald genauer sagen). UND - jetzt kommt's ;-) - der Konnektor kann je nach Auslastung max +/- 15-20 Kartenleser bedienen.
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon Chefschwabe » Samstag 26. Mai 2018, 23:53

Kann nmdoc nur zustimmen.
Genau so haben wir das im Einsatz.

HBS: Konnektor und 1 Lesegerät.
NBS: Nur Lesegerät, ist per VPN angebunden und im Konnektor registriert.

Was daran wirklich ärgerlich ist, ist der Umstand, dass dafür, dass ich eigentlich per Remote auf dem Server in der HBS arbeite ich dennoch für den Anschluss der NBS die 2000,- Euro an TurboMed zahlen muss, obwohl gar keine lokale Softwarefreischaltung an der NBS erfolgt.

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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon nmndoc » Sonntag 27. Mai 2018, 13:11

Chefschwabe hat geschrieben:Kann nmdoc nur zustimmen.
Genau so haben wir das im Einsatz.

HBS: Konnektor und 1 Lesegerät.
NBS: Nur Lesegerät, ist per VPN angebunden und im Konnektor registriert.

Was daran wirklich ärgerlich ist, ist der Umstand, dass dafür, dass ich eigentlich per Remote auf dem Server in der HBS arbeite ich dennoch für den Anschluss der NBS die 2000,- Euro an TurboMed zahlen muss, obwohl gar keine lokale Softwarefreischaltung an der NBS erfolgt.

VG Chefschwabe


hm ... dann haben Sie entweder etwas falsch bestellt oder sind falsch beraten/abgerechnet worden. In Ihrem Szenario würde eine Bestellung doch in etwa so aussehen:

1x TI-Grund-sorglos-Paket (=1 Konnektor, 1 Kartenleser, Freischaltung, Installation)
1x Kartenleser zusätzlich


Das wars. Was soll denn in den 2000 drin sein? Das ist soch wohl nicht nur die Installationspauschale? (btw: wie hoch ist die?)
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon turbotm » Montag 28. Mai 2018, 10:09

Das würde mich jetzt auch interessieren, da wir das gleiche Problem haben.
Lt. KV bekommen wir für jeden Standort die Pauschale (also bei uns 2x) ersetzt. Davon müssen wir einen zusätzlichen Kartenleser und eine eigene SMC-B Karte für die Nebenstelle bezahlen.
Das könnte allerdings CGM auch so interprtieren, dass die Pauschale für sie ist und nicht für den Doktor....
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon nmndoc » Montag 28. Mai 2018, 17:43

turbotm hat geschrieben:Das würde mich jetzt auch interessieren, da wir das gleiche Problem haben.
Lt. KV bekommen wir für jeden Standort die Pauschale (also bei uns 2x) ersetzt. Davon müssen wir einen zusätzlichen Kartenleser und eine eigene SMC-B Karte für die Nebenstelle bezahlen.
Das könnte allerdings CGM auch so interprtieren, dass die Pauschale für sie ist und nicht für den Doktor....


CGM hat da aber nichts zu interpretieren. Sonst würde die KV ja die Beträge direkt an CGM abführen ... ähm bezahlen. Umgekehrt: Wenn die KV die Förderung zurück fährt, wird CGM ja auch nicht auf einmal weniger verlangen.
Also: Sie bezhalen CGM für das, was Sie beauftragen. Die KV bezahlt Ihnen etwas dafür, dass Sie bei der TI mitmachen.
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon turbotm » Mittwoch 30. Mai 2018, 07:16

Na dann......
Mir geht es so wie Chefschwabe. Angebot für 1499EUR Nebenstelle einrichten, glücklicherweise ohne weitere monatl. Servicegebühren. Ein zusätzliches Lesegerät muss man ja mitkaufen, bekommt man also auch nur für 559EUR. Sind Netto 2085EUR kommt noch die Karte dazu, 5 Jahre Mindestlaufzeit. (solange wird die ja niemals gebraucht werden, da System kommendes Jahr schon veraltet??)

Vielleicht weiß nmndoc von einem besseres "Angebot"?
nix für ungut.
Gruß
Maier
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon peter » Montag 11. Juni 2018, 09:13

Hallo an Alle,
Ich habe auch eine HBSN und NBSN , die ich über ddie Hauptbetrriebstätte abrechne. Die TM Beratung lief auf bestellung 2x Konnektor und 2x Lesegerät auf vorgedruckten Formularen. Nur die Installationspauschale für 2 Praxis sollte weniger sein. Also scheint es eine übliche TM Praxis zu sein. Auch zur üblichen Praxis gehört das ich zwar TI Paket bestellt habe (vor 6 Wochen) seitdem kriege ich vom TM Telefonate ob ich es bestellt hatte und wohin habe ich die Formulare verschickt usw. Ein Termin zur Installation steht nicht, so dass mir unrealistisch der 2 Q 2018 vorkommt.
In der letzten Ausgabe der Ärztezeitung war die Anzeige des KoCoBox Herstellers, dass ab sofort ein Do it yourself Paket per online Shop zu kaufen geht.
Es sieht so aus ( habe ich kopiert):
"Bestellen Sie jetzt das TI-Bundle „Do-it-yourself“:
1 eHealth-Konnektor KoCoBox MED+ (QES-ready)
1 eHealth-Kartenterminal ORGA 6141 online inkl. gSMC-KT
Freischaltung VPN-Zugangsdienst
Secure Internet Service (SIS; mit 1,5 GB Datenvolumen)
Smarte Installationssoftware „KoCo Guide”

"Bitte beachten Sie, dass Sie zusätzlich das VSDM- bzw. TI-Integrationsmodul Ihres Software-Anbieters inklusive Einrichtungshinweis benötigen."

Meine Frage an alle TI Erfahreren ist: Brauchen wir von Turbomed einen Freischaltkode für den VSDM?
mit freundlichen Grüßen
Peter
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon baerdoc » Montag 11. Juni 2018, 10:20

peter hat geschrieben:...
In der letzten Ausgabe der Ärztezeitung war die Anzeige des KoCoBox Herstellers, dass ab sofort ein Do it yourself Paket per online Shop zu kaufen geht.
Es sieht so aus ( habe ich kopiert):
"Bestellen Sie jetzt das TI-Bundle „Do-it-yourself“:
1 eHealth-Konnektor KoCoBox MED+ (QES-ready)
1 eHealth-Kartenterminal ORGA 6141 online inkl. gSMC-KT
Freischaltung VPN-Zugangsdienst
Secure Internet Service (SIS; mit 1,5 GB Datenvolumen)
Smarte Installationssoftware „KoCo Guide”

"Bitte beachten Sie, dass Sie zusätzlich das VSDM- bzw. TI-Integrationsmodul Ihres Software-Anbieters inklusive Einrichtungshinweis benötigen."

Meine Frage an alle TI Erfahreren ist: Brauchen wir von Turbomed einen Freischaltkode für den VSDM?
mit freundlichen Grüßen
Peter


Mit Sicherheit brauchen Sie einen (kostenpflichtigen) Freischaltcode für das TI-Modul.
PS: Haben Sie denn das Angebot des Online-Shops schon Online gefunden? Ich suche bisher vergebens!
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon mschiller » Montag 11. Juni 2018, 10:31

ich habs gefunden:

https://www.kocobox.de/index.de.jsp

ich hab mal bei der TM-Hotline angefragt wie es sich mit dem TI-Modul und der Einrichtigungsanweisung verhält. Sobald ich Informationen hab schreib ichs hier rein.
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon peter » Montag 11. Juni 2018, 11:08

Die hier zitierte Webseite, die es anbietet hat im Impressung CGM was verschiedene Interpretationen nahelegt. Mal sehen was wir von der Hotline erfahren.
Viele Grüße
Peter
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon mschiller » Montag 11. Juni 2018, 11:14

ja natürlich hat die CGM im Impressum, Bislang funktioniert doch nur deren Box
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon turbotm » Montag 11. Juni 2018, 15:07

peter hat geschrieben: Die TM Beratung lief auf bestellung 2x Konnektor und 2x Lesegerät auf vorgedruckten Formularen.
mit freundlichen Grüßen
Peter

Wie Arbeiten Sie denn mit TM an Haupt- und Nebenbetriebsstätte?
Wir haben die Nebenbetriebsstätte über RDP an den Server angeschlossen, da braucht es def. nur einen Konnektor.
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon peter » Dienstag 12. Juni 2018, 14:18

Bis jetzt habe ich ohne Internetanbindung in der kleinen Nebenbetriebstätte (1x Woche- 3 bis 4 Stunden) auf einen PC gearbeitet. Die Daten habe ich per Hausbesuchsmodul übertragen.
Jetzt überlege ich mir gerade welche Anbindung und ob überhaupt sich lohnt.
VG Peter
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Re: Verständnisfrage TI-Installation Nebenbetriebsstätte

Beitragvon McLeod » Dienstag 26. Juni 2018, 13:41

Ok, dröseln wir das Thema nochmal auf:

Beispiel: Nebenbetiebsstätte(n) per VPN verbunden
Technisch: 1x Konnektor (gesamt), 1x SMC-B (gesamt) und 1x Kartenleser (pro Betriebsstätte) ausreichend
Erstattung: Hier wird's komplizierter:
Laut Aussage KV Bayern ist prinzipiell jede Betriebsstätte erstattungsberechtigt (egal ob Haupt- oder Neben-)
Die "Erstattungsprüfung" erfolgt automatisch über die Abrechnungsdatei(en). Damit das aber funktioniert, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen:
1. Getrennte Abrechnungsdateien pro Betriebsstätte
2. Jede Betriebsstätte benötigt eine SMC-B

Kurzer Hintergrund (keine Gewähr auf die absolute Richtigkeit der Erklärung der KV Bayern): Die gemachten VSDM-Onllineabgleiche werden mit der BSNR der genutzten SMC-B in der Abrechnungsdatei vermerkt. Es wird dann seitens KV in der Abrechnungsdatei geprüft, ob zur Betriebsstätte gehörige VSDM-Onlineabgleiche stattgefunden haben. Diese Prüfung ist Grundlage für die automatische Erstattung. Es zählen aber wohl nur ein übereinstimmemeder Satz von Abrechnungs-BSNR und BSNR der SMC-B.

Heißt also in unserem oberen Beispiel:
Die technisch funktionierende Variante mit einer SMC-B ergibt schlußendlich nur 1x (automatische) Erstattung und man bleibt (zumidest vorerst) auf den Kosten der weiteren Kartenleser sitzen, wenn man mehr benötigt, als sowieso schon aufgrund der Anzahl der Ärzte gefördert wird.
Will man die volle Erstattungspauschale für jede Betriebsstätte, muß man den aufwendigeren Weg gehen. Ob hierzu wirklch das öminöse Erweiterunngspaket der CGM (1499,- + MwSt) nötig ist, wäre noch abschließend zu klären.
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