TM und Tablet

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TM und Tablet

Beitragvon turbotm » Dienstag 25. Juli 2017, 11:18

Hallo, hat jemand Erfahrung mit einem Tablet und TM in der Praxis?
Meine Vorstellung:
Bisher arbeiten wir mit Karteikarten. Diese bekomme ich auf dem Weg zum Patienten von meiner Helferin und kann mich über meine Einträge vom letzten mal informieren und mit welchen Namen ich den Patienten anspreche.
Jetzt wollen wir langsam auf papierlos umstellen.
Ich habe die Vorstellung, dass ich auf einem Tablet die Karteikarte des Patienten (am besten mit einem Stift) aufrufe, und mich kurz informiere.
Zugriff über ein RDP-Protokoll.
Mit meinem schrottigen Aldi-Tablet funktioniert das, aber sehr langsam und der Touchscreen ist auch nicht der beste.
Bin kein Apple-Fan, aber im Notfall täte es auch ein (ziemlich teures) iPad.
Hat jemand mit anderen Tablets Erfahrung?
Schaue mir gerade das (zugegeben ältere) Samsung Galaxy Note Pro 12.2 Tablet (mit Stift) an.

Wäre über ein paar Tips sehr dankbar.
Gruß
Maier
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Re: TM und Tablet

Beitragvon HansW » Dienstag 25. Juli 2017, 12:44

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann läuft Turbomed nativ auf dem Aldi Tablett. Wenn Sie ein Serverbetriebssystem haben, dann starten Sie doch einfach mstsc.exe auf dem Tablett. Der einzige Nachteil am Aldi Tablett ist für mich das recht hohe Gewicht. Ich hoffe, wir sprechen über das gleiche Gerät!
Mit freundlichen Grüßen
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Re: TM und Tablet

Beitragvon Nobbie » Dienstag 25. Juli 2017, 13:43

Hallo,
warum ein Tablet, muß man rummschleppen, fällt runter und ist hin, usw. Warum nicht in jedem Raum einen PC? Großer Monitor, Einzelteile austauschbar usw. Die Helferinnen können den Pat. über das Neztcenter auf den entsprechenden PC "schicken", man sieht dann auch sofort, welchen Pat man vor sich hat. Ein Tablet würde ich nur für besondere Situationen verwenden, z.B. wenn man kleine Räume hat für z.B. Sono, Labor etc.
Gruß Nobbie
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Re: TM und Tablet

Beitragvon nmndoc » Dienstag 25. Juli 2017, 14:50

HansW hat geschrieben:Wenn ich es richtig verstanden habe, dann läuft Turbomed nativ auf dem Aldi Tablett. Wenn Sie ein Serverbetriebssystem haben, dann starten Sie doch einfach mstsc.exe auf dem Tablett.


mstsc.exe == RDP ;-)
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Re: TM und Tablet

Beitragvon nmndoc » Dienstag 25. Juli 2017, 14:57

Nobbie hat geschrieben:Hallo,
warum ein Tablet, muß man rummschleppen, fällt runter und ist hin, usw. Warum nicht in jedem Raum einen PC? Großer Monitor, Einzelteile austauschbar usw. Die Helferinnen können den Pat. über das Neztcenter auf den entsprechenden PC "schicken", man sieht dann auch sofort, welchen Pat man vor sich hat. Ein Tablet würde ich nur für besondere Situationen verwenden, z.B. wenn man kleine Räume hat für z.B. Sono, Labor etc.
Gruß Nobbie


Das mit dem Netzcenter interessiert mich - ist das eine Standardfunktion in TM, oder ein Addon?

Der Punkt ist, turbotm möchte ja, dass der Patient denkt, er könnte sich an ihn erinnern ;-)
Also erst reingehen, nichts sagen - Blick auf den Monitor - aaaah Herr Müller! - geht also nicht.

@turbotm: evtl. wie die Lehrer in der Schule: Namen auswendig lernen? ;-)

Und ernsthafter: Bei RDP sollte die Leistung des Tablets ja relativ egal sein und WLAN sollte auch gut ausreichen. Könnte mir aber schon vorstellen, dass es nach unten eine Grenze gibt, zB was die Grafikleistung angeht.
Sie könnten den Patienten doch auch im Behandlungszimmer1 verabschieden und einen Moment noch sitzen bleiben - Sie bekommen die Daten vom neuen Patienten auf den Bildschirm, lesen durch, und können dann rüber in Behandlung2 gehen um freudig überrascht den Patienten "ah - Herr Müller - schön dass Sie mal wieder da sind" zu begrüßen :-D
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Re: TM und Tablet

Beitragvon turbotm » Dienstag 25. Juli 2017, 16:37

jup, nmndoc, Sie haben die Sache richtig erkannt.
Allerdings sind wir mehrere Ärzte und treffen uns gerne zwischen den Patienten auf dem Flur vorm Tresen, auch um mitzubekommen, wie es in der Praxis gerade so aussieht :roll:
Und da ist es sehr angenehm, sich innerlich etwas auf den kommenden Patienten mit seinen Problemen einstellen zu können, bevor man in das Zimmer tritt. Soll auch heißen, kein hin-und-her-hasten zwischen den Untersuchungszimmern. Und nein, alle Namen auswendig lernen, das läßt mein Altersalzheimer nicht mehr zu.
Desdhalb möchte ich "kurz einen Blick auf die Karteikarte werfen" können.
Funktioniert prinzipiell auch mit meinem Handy --> irgendeine RDP-App --> auf dem Terminal einen Benutzer gestartet --> TM gestartet. Nur die Bedienung ist da etwas für ziemlich kleine Finger 8) Ach ja: TM läuft selbverständlich nicht nativ auf einem Android Tablet. Da habe ich mich nicht exakt ausgedrückt.
Deshalb jetzt die Überlegung, anstelle Karteikarte in die Hand zu nehmen eben ein Tablet, das auch dort liegen bleibt, wo jetzt immer die Karteikarten liegen, am Tresen.
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Re: TM und Tablet

Beitragvon Forti » Dienstag 25. Juli 2017, 23:09

Lenovo Yoga Tab Android oder Windows mit RDP. Lässt sich nativ halten wie ein Buch :)
Zudem fühlt es sich sehr wertig an.
Aber nicht liegen lassen: Datenschutz!
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Re: TM und Tablet

Beitragvon Max » Mittwoch 26. Juli 2017, 06:33

Guten Morgen,

finde grad auf die SChnelle die Preisliste nicht auf der Seite von Turbomed, aber laut der hier
http://apps.turbopraxis.de/pdf/2563905/1483036300450.pdf
verfügbaren Preisliste, Seite 8, soll Turbomed Mobil bei allen Versionen dabei sein. Vielleicht ist diese Lösung etwas komfortabler als auf einem kleinen Display die für einen Bildschirm optimierte Anzeige darzustellen. Müsste man nur in Erfahrung bringen wie das einzurichten ist.

Viel Erfolg!
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Re: TM und Tablet

Beitragvon Nobbie » Mittwoch 26. Juli 2017, 07:18

Hallo,
Netzcenter: Patienten aufrufen > Strg + F2, dann Pat. verschicken. Wir haben die Pat. auch farblich "markiert", z.B. P-Pat grün, BG-Pat. rot usw. Und wir haben einen Bildschirmschoner der transparent ist, so dass wir den Pat. auf dem Monitor sehen können auch wenn der eingeschaltet ist.
Gruß Nobbie
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Re: TM und Tablet

Beitragvon nmndoc » Mittwoch 26. Juli 2017, 16:02

turbotm hat geschrieben:Allerdings sind wir mehrere Ärzte und treffen uns gerne zwischen den Patienten auf dem Flur vorm Tresen, auch um mitzubekommen, wie es in der Praxis gerade so aussieht :roll:
Und da ist es sehr angenehm, sich innerlich etwas auf den kommenden Patienten mit seinen Problemen einstellen zu können, bevor man in das Zimmer tritt. Soll auch heißen, kein hin-und-her-hasten zwischen den Untersuchungszimmern. [...]
Desdhalb möchte ich "kurz einen Blick auf die Karteikarte werfen" können.[...]
Deshalb jetzt die Überlegung, anstelle Karteikarte in die Hand zu nehmen eben ein Tablet, das auch dort liegen bleibt, wo jetzt immer die Karteikarten liegen, am Tresen.


verstanden :-) Sie könnten doch auch so einen All-in-One-PC an die Anmeldung stellen? Wenn Sie sich ohnehin dort alle treffen?
Ansonsten sehe ich vom Ablauf her generell das Problem, wenn Sie nur EIN Tablet für mehrere Ärzte haben: die anderen müssen dann ja solange warten und die Helferinnen müssen entsprechend auch auf die richtige Reihenfolge achten - also wäre doch analog zur Papier-Karteikarte: jeder Arzt ein eigenes Tablet?
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Re: TM und Tablet

Beitragvon turbotm » Donnerstag 27. Juli 2017, 10:18

Erst mal danke für die Meinungen.
Das Lenovo Yoga Tab Android sieht echt gut aus. Habe aber jetzt erst einmal ein gebrauchtes Samsung Android bestellt. Vorteile: 12 Zoll und Stift und langer Akku. Wenn es gut funktioniert, gibt es natürlich für jeden Doc seinen eigenen davon. Aber ist ja sowieso nur dafür da, um einen schnellen, orientierenden Blick zu bekommen.

Mobiles TM kommt nicht mehr in Frage. Arbeite seit 5 Jahren mit Terminal-Server und will das nie mehr ändern. Der Schei.. mit den ganzen TM Updates, das miese Tempo vom Ifap und und und.. Kann jedem nur RDP raten. (Haben ca. 18 Arbeitsstationen)

Transparenten Bildschirmschoner finde ich sehr interessant, wofür ist denn der gut? Oder schauen Sie mit einer Polfilterbrille drauf, so dass der Fensterinhalt nur für Sie sichtbar ist? (sorry, aber vielleicht gibt es das in Zukunft wirklich mal...)

Beste Grüße
Maier
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Re: TM und Tablet

Beitragvon Nobbie » Donnerstag 27. Juli 2017, 13:42

Transparenter Bildschirmschoner:
Der PC ixt daduch gesperrt und muß mit einem Passwort entsperrt werden.
Der Pat. der auf dem Bildschirm ist, ist auch im Behandlungsraum, also andere Patienten können die Personalien nicht einsehen. An der Anmeldung etc. ist der Schoner natürlich nicht transparent.
Man kann also schon vor dem Entsperren den Bildschirm lesen einschließlich aller Infos die darauf dargestellt werden.
Gruß Nobbie
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